Die FOCUS-Ärzteliste hat sich als ein renommiertes Verzeichnis etabliert, das jährlich die führenden Ärzte in verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen in Deutschland auszeichnet. Seit ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 1993 hat sich die Liste zu einem wichtigen Wegweiser für Patienten entwickelt, die auf der Suche nach hochqualifizierten Spezialisten sind. Insbesondere im Bereich der Epilepsie bietet die FOCUS-Ärzteliste eine wertvolle Orientierungshilfe, indem sie Experten hervorhebt, die sich durch ihre Expertise und ihr Engagement in der Behandlung von Epilepsiepatienten auszeichnen.
Bedeutung der FOCUS-Ärzteliste
Die FOCUS-Ärzteliste dient als Orientierungshilfe für Patienten, die einen geeigneten Spezialisten suchen. Sie bietet eine Übersicht über führende Spezialisten für individuelle Erkrankungen und erfasst das Leistungsspektrum der Ärzte. Die Zeitschrift FOCUS will mit ihren Ärztelisten Patienten die Suche nach geeigneten Spezialisten erleichtern.
Methodik der Erstellung
Die Erstellung der FOCUS-Ärzteliste basiert auf einer umfassenden Recherche, die verschiedene Qualitätskriterien berücksichtigt. Die Daten werden vom unabhängigen Rechercheinstitut Munich Inquire Media (MINQ) erhoben. In die Beurteilung fließen unter anderem Meinungen aus der medizinischen Fachwelt, Bewertungen von Patientenverbänden und Selbsthilfegruppen sowie die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen der Fachärzte ein. Zudem muss jeder Arzt in Selbstauskunft einen umfangreichen Fragebogen über seine Arbeit ausfüllen. Laut FOCUS werden bundesweit Ärzte und Patienten danach befragt, von wem sie sich selbst behandeln lassen würden. Außerdem gehen auch die Anzahl der Fachpublikationen und die Auswertung von seriösen Internet-Foren in die Bewertung ein. So stellt die Redaktion der Zeitschrift sicher, dass möglichst viele relevante Kriterien in die Bewertung mit einfließen. Entgegen anders lautenden Presseberichten ist die Auszeichnung mit keinerlei Geldzahlungen verbunden.
Ausgewählte Experten im Bereich Epilepsie
Die FOCUS-Ärzteliste würdigt regelmäßig renommierte Mediziner, die sich auf die Behandlung von Epilepsie spezialisiert haben. Einige Beispiele von ausgezeichneten Ärzten und Einrichtungen sind:
Dr. Frank Kerling: Der leitende Oberarzt der Klinik für Neurologie am Krankenhaus Rummelsberg wurde wiederholt als TOP-Mediziner im Bereich Epilepsie ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie zeichnete die von Dr. Kerling geführte Abteilung im vergangenen Dezember mit dem Zertifikat „Epilepsiezentrum für Erwachsene“ aus.
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Prof. Dr. Ulrich Brandl: Der Direktor der Abteilung Neuropädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ) wurde in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Focus Gesundheit“ zu den besten Medizinern deutschlandweit im Bereich Epilepsie gewählt.
Dr. Thomas Mayer: Der Chefarzt der Fachklinik für Neurologie des Epilepsiezentrum Kleinwachau ist erneut von den Magazinen FOCUS und STERN ausgezeichnet worden. Damit ist Dr. Dr. Für den FOCUS ist Dr. Thomas Mayer einer von vier erwähnenswerten Epilepsie-Experten in Ostdeutschland. Auch in dieser Liste: Nils Holert, Abteilungsarzt für Kinder- und Jugendepileptologie im Epilepsiezentrum Kleinwachau.
Prof. Dr. Christian Bien, Dr. Christian Brandt und Dr.: Sie erhielten das FOCUS-Siegel als Top-Mediziner im Fach Epilepsie für das Epilepsie-Zentrum Bethel im Krankenhaus Mara.
Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf: Laut dem Nachrichtenmagazin Focus gehört Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf in drei Fachgebieten zu den besten Medizinern Deutschlands. Die Nennung für das Teilgebiet Epilepsie (zerebrale Krampfanfälle) überrascht nicht, da Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf seit vielen Jahren als Kinderneurologe viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene mit Epilepsien behandelt.
Prof. Dr. Holger Lerche, Prof. Dr. Yvonne Weber und Dr. Markus Wolff: Sie wurden in der Ärzteliste Neurologie im Bereich Epilepsie genannt.
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Epilepsiezentren in Deutschland
Neben den einzelnen Ärzten werden auch ganze Einrichtungen für ihre herausragende Arbeit in der Epilepsiebehandlung ausgezeichnet. Einige Beispiele sind:
Epilepsiezentrum Rummelsberg: Die von Dr. Kerling geführte Abteilung wurde als erst zweite Einrichtung in Bayern mit dem Zertifikat „Epilepsiezentrum für Erwachsene“ ausgezeichnet.
Epilepsiezentrum Kleinwachau: Die Fachklinik für Neurologie unter der Leitung von Dr. Thomas Mayer ist ein weiteres Beispiel für ein renommiertes Epilepsiezentrum in Deutschland.
Epilepsiezentrum Bethel im Krankenhaus Mara: Das Zentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Bien hat sich ebenfalls einen Namen in der Behandlung von Epilepsie gemacht.
Epilepsiezentrum Kork: Der Ärztliche Direktor des Epilepsiezentrums Kork, Prof. Dr. Bernhard Steinhoff und Privatdozent Dr. In den drei Kliniken des Epilepsiezentrums Kork, der Erwachsenenklinik, der Klinik für Kinder und Jugendliche und der Séguin-Klinik für Menschen mit schwerer geistiger Behinderung stehen insgesamt 121 stationäre Betten zur Verfügung.
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Bedeutung der Expertise in der Neuropädiatrie
Die Behandlung von Epilepsie bei Kindern erfordert eine besondere Expertise, da sich die Erkrankung im Kindesalter anders äußern und andere Therapieansätze erforderlich sein können. Prof. Dr. Ulrich Brandl, ein ausgewiesener Experte in der Neuropädiatrie, betont die Häufigkeit von Epilepsien im Kindesalter: „Epilepsien sind die häufigsten chronischen neurologischen Krankheiten im Kindesalter. Etwa 0,5 Prozent der Kinder erkranken in ihren frühen Lebensjahren daran. Damit treten Epilepsien wesentlich häufiger auf als beispielsweise Diabetes oder Mukoviszidose.“ An der Jenaer Kinderklinik stehen differenzierte Untersuchungsmöglichkeiten für die Diagnose und Behandlung der verschiedenen Epilepsie-Formen bereit. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Neuroradiologen, Neurochirurgen, Psychologen oder Therapeuten verschiedener Fachrichtungen ermöglicht eine hoch qualifizierte Behandlung der kleinen Patienten.
Zusätzliche Ressourcen für die Suche nach Epilepsie-Spezialisten
Neben der FOCUS-Ärzteliste gibt es weitere Ressourcen, die Patienten bei der Suche nach geeigneten Epilepsie-Spezialisten unterstützen können. Die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) bietet auf ihrer Webseite eine Datenbank an, die es ermöglicht, ausgehend vom Wohnort ein Behandlungszentrum zu finden. Arztpraxen, die ein bestimmtes Anerkennungsverfahren der DGfE durchlaufen haben, dürfen sich als „Schwerpunktpraxen Epileptologie“ bezeichnen.
Die Rolle der Fachlichen Berater der Oskar Killinger Stiftung
Für den Bereich Epilepsie finden sich u.a. die fachlichen Berater der Oskar Killinger Stiftung, Prof. Dr. Rainer Surges (UK Bonn) und Prof. Dr. Angela Kaindl (Charité - Universitätsmedizin Berlin).
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