Migräne ist mehr als nur ein gelegentlicher Kopfschmerz. Es handelt sich um eine neurologische Erkrankung, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. Fast jeder hat gelegentlich Kopfschmerzen, aber eine Migräne ist etwas völlig anderes. Der Leidensdruck und die Beeinträchtigungen durch die Erkrankung können hoch sein. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome, Diagnose und modernen Therapieansätze der Migräne und gibt Betroffenen Strategien für ein Leben mit dieser Erkrankung an die Hand.
Was ist Migräne?
Eine Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch mittelstarke bis starke, anfallsartige Kopfschmerzen gekennzeichnet ist. Häufige Begleitsymptome sind Licht-, Geräusch- und/oder Geruchsempfindlichkeit, oft auch Übelkeit, zum Teil mit Erbrechen. Je schwerer die Form und je häufiger die Attacken, desto mehr kann die Erkrankung die Betroffenen beeinträchtigen.
Ursachenforschung: Was steckt hinter dem Kopfschmerz?
Die Ursachen der Migräne sind noch immer nicht vollständig geklärt. Die Forschung geht davon aus, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Das Gehirn von Menschen mit Migräne zeichnet sich durch eine besondere Reizverarbeitung aus. Es verarbeitet Reize früher und schneller als bei Menschen ohne Migräneveranlagung. Das Nervensystem steht sozusagen ständig unter "Hochspannung".
Genetische Veranlagung und gesteigerte Reizverarbeitung
In der jüngeren Zeit konnte nachgewiesen werden, dass spezifische Veränderungen im menschlichen Erbgut für diese besondere kognitive Veranlagung sorgen. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt: Man suchte nach kleinsten Veränderungen im Erbgut, die mit der Veranlagung für Migräne im Zusammenhang stehen könnten. Verlässliche Studien sind in diesem Feld sehr aufwändig, da eine hohe Stichprobenzahl benötigt wird. 2016 erschien eine Veröffentlichung, die die Ergebnisse entsprechender Forschungen an über 375.000 Teilnehmer*innen präsentiert.
Bei zu schneller oder zu lang anhaltender Reizverarbeitung kann es zu einem Zusammenbruch der Energieversorgung der Nerven kommen. Die Steuerung der Nervenfunktionen entgleist und schmerzauslösende Botenstoffe werden ungehindert freigesetzt - die hämmernden Migränekopfschmerzen stellen sich ein.
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Mögliche Triggerfaktoren
Grundsätzlich können viele verschiedene Faktoren dazu führen, dass ein Migräneanfall ausgelöst wird. Entscheidend ist dabei auch, wie empfindlich individuell auf bestimmte Einflüsse reagiert wird. Zu den häufigsten Triggern gehören:
- Veränderung des Tagesrhythmus: Schlafmangel oder unregelmäßige Schlafzeiten
- Hormonelle Schwankungen: Starke hormonelle Belastung oder Veränderung, z.B. in der Schwangerschaft, während der Periode oder den Wechseljahren
- Ernährung: Bestimmte Nahrungsmittel bzw. Inhaltsstoffe (z.B. Alkohol, Käse, Zitrusfrüchte)
- Stress: Sowohl akuter als auch chronischer Stress
- Wetterwechsel: Veränderungen des Luftdrucks oder der Temperatur
- Sinnesreize: Helle Lichter, laute Geräusche, starke Gerüche
Einige der oben genannten Trigger-Faktoren stehen in direktem Zusammenhang mit einem spezifischen Lebensstil und können durch einen bewussten Umgang damit identifiziert werden. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Trigger, die einen Migräneanfall auslösen können. Bspw. kann auch ein hoher Blutdruck Migräneattacken begünstigen. Umstritten ist unter Migräneforschern der Effekt von Koffein. Darüber hinaus kann ein Mangel an Mikronährstoffen ebenfalls eine Migräne induzieren. Durch den Fokus auf übergeordnete Trigger findet diese Problematik bei der Ursachenforschung oft keine Beachtung. Durch gezieltes Diätmanagement mit hochdosierten Präparaten lässt sich ein Mangel an Mikronährstoffen [Magnesium, Riboflavin (Vitamin B2), Coenzym Q10] leicht beheben. Ein durch diesen Mangel gestörter Energiestoffwechsel lässt sich bspw.
Die Rolle des Hypothalamus
Neueste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Hypothalamus, ein Bereich des Zwischenhirns, der Funktionen des vegetativen Nervensystems steuert, eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Migräne spielt. Bereits einen Tag vor Kopfschmerzbeginn reagiert der Hypothalamus stärker auf Schmerzreize als außerhalb der Attacken. Sind die Kopfschmerzen erst einmal da, werden sie vom sogenannten Hirnstammgenerator, einem winzigen Areal im Zentrum des Gehirns, befeuert. Beim Abklingen der Schmerzen haben visuelle Hirnareale eine besondere Bedeutung. Insgesamt handelt es sich um ein komplexes Netzwerk, das Rhythmen und Schwankungen unterliegt. Sichtbar wurde bei den Untersuchungen ein spezielles Schmerzverarbeitungsmuster, bei dem insbesondere Hypothalamus, Hirnstammgenerator und Trigeminusnerv sich gegenseitig befeuern.
Symptome erkennen: Mehr als "nur Kopfschmerzen"
Migräne ist weit mehr als "nur Kopfschmerzen". Die Symptome können vielfältig sein und variieren von Person zu Person. Typische Symptome sind:
- Pulsierende, pochende Kopfschmerzen: Meist einseitig, können aber auch beidseitig auftreten
- Mittelstarke bis starke Schmerzen: Können den Alltag stark beeinträchtigen
- Begleitsymptome: Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie), Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie), Geruchsempfindlichkeit (Osmophobie)
- Aura: Bei manchen Menschen treten vor oder während der Kopfschmerzphase neurologische Symptome auf, wie z.B. Sehstörungen (z.B. Flimmern, Blitze), Sprachstörungen oder Taubheitsgefühle
Zwischen meinem 18. und 21. Lebensjahr verschärfte sich alles. Die Kopfschmerzen kamen häufiger und sie kamen mit den Symptomen einer Migräne. Die Beschwerden erfassten meinen ganzen Körper. Es war nicht mehr nur ein Schmerz im Kopf, sondern auch Licht- und Lärmempfindlichkeit Übelkeit und Erbrechen Geruchsempfindlichkeit Schwindelgefühle Gereiztheit und starke Konzentrationsprobleme.
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Kognitive Beeinträchtigungen
Der Frage, ob Menschen mit Migräne, die demnach grundsätzlich über eine besondere Leistungsfähigkeit des Gehirns verfügen, während der Migräneattacken eine Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen erfahren, sind in jüngerer Zeit einige Studien gewidmet worden. Die Antworten auf diese Fragen, denen sich die Forschung stellt, sind nicht zuletzt für die Betroffenen selbst von großem Interesse. Ein Blick in die neueste Forschungsliteratur zeigt aber, dass ganz eindeutige Ergebnisse hier bis heute (noch) nicht zutage gebracht werden konnten. Das liegt nicht zuletzt daran, dass solche Forschungsfragen zu einem wesentlichen Teil die Selbstwahrnehmung und das individuelle Empfinden der Betroffenen berühren.
Eine umfangreiche Überblicksstudie aus dem Jahr 2019 wertet unterschiedliche Arbeiten aus, die auf mögliche kognitive Einschränkungen während der verschiedenen Phasen einer Migräneattacke eingehen. Laut den Autorinnen lässt sich feststellen, dass kognitive Symptome die herannahende Attacke anzukündigen scheinen. Demnach kommt es dann bei den Betroffenen häufig zu Sprach- und Lesestörungen sowie Konzentrationsschwäche. Überdies berichten sie von weiteren Belastungen wie etwa Niedergeschlagenheit und Angstzuständen. In der akuten Phase der Attacke lassen sich dann z.B. Sprachstörungen und Konzentrationsschwäche ausmachen: Die Patientinnen geben unter anderem eine Verlangsamung ihres Denkens, Orientierungsprobleme im Denken oder Retardierung von Denkprozessen an. Außerdem beschreiben sie, dass sie sich müde, abgeschlagen, kraftlos oder depressiv fühlen.
Episodische vs. Chronische Migräne
Bei der episodischen Migräne (≤14 Migränetage pro Monat) normalisiert sich in der Zeit zwischen den Attacken die Kognition der Betroffenen meist wieder. Im Fall der chronischen Migräne (≥15 Migränetage pro Monat) verkürzen sich oft die Erholungsphasen zwischen den Attacken. Bildgebende Verfahren zeigen, dass die Übererregbarkeit bestimmter Nervenareale zwischen den Attacken nicht ganz zurückgeht, in besonders schweren Fällen sogar bestehen bleibt. Zudem kann sich eine chronische Aktivierung des Trigeminus-Nervs einstellen, die zu einer permanent veränderten Schmerzverarbeitung führt.
Eine Studie von 2017 betrachtet den Zusammenhang kognitiver Beeinträchtigung mit der Dauer und Frequenz von Migräneattacken und stellt fest, dass die durch Chronizität erhöhte Häufigkeit der Attacken negative Auswirkungen auf die Kognition der Betroffenen mit sich bringt. Sie finden signifikante Defizite im Sprach- und Erinnerungsvermögen, bei der sogenannten „kognitiven Kontrolle“ von bewusstem und aufmerksamem Handeln sowie im Rechen- und Orientierungsvermögen. Begleitende elektrophysiologische Untersuchungen (EEG: Elektro-Enzephalogramm) zeigen als mögliches Korrelat erhöhte Latenzzeiten in der neuronalen Verarbeitung und schließen auf eine Retardierung in der Reizleitung und -verarbeitung.
Was die Nachhaltigkeit der kognitiven Einschränkungen durch die Migräne betrifft, sind sich die meisten einschlägigen Studien der letzten zehn Jahre einig: Sie sehen keine Anhaltspunkte für einen Zusammenhang zwischen lebenslanger Migräne und kognitiven Defiziten, die sich bei Betroffenen gegenüber nicht Betroffenen im Alter bemerkbar machten (je nach Studie werden Betroffene im Alter über 65 oder über 50 Jahre miteinbezogen).
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Diagnose: Der Weg zur Klarheit
Wenn Sie vermuten, an Migräne zu leiden, sollten Sie zunächst Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt aufsuchen. Bei Bedarf können Sie an Spezialist:innen der Neurologie oder Schmerzmedizin überwiesen werden. Das Arztgespräch können Sie vorbereiten, indem Sie die Symptome detailliert notieren. Dabei kann Ihnen ein Migränetagebuch helfen. Teilen Sie den Behandelnden auch mit, welche Arzneimittel Sie gegen die Kopfschmerzen einnehmen und welche Wirkung diese haben. Hat sich die Anzahl der Attacken unter der Therapie verändert?
Die Diagnose von Migräne basiert in erster Linie auf der Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) und der Beschreibung der Symptome durch den Patienten. Eine körperliche Untersuchung und neurologische Tests können durchgeführt werden, um andere Ursachen für die Kopfschmerzen auszuschließen. In manchen Fällen kann eine Bildgebung des Gehirns (z.B. MRT) erforderlich sein.
Behandlung: Akuttherapie und Prophylaxe
In der Behandlung der Migräne unterscheidet man zwischen Akuttherapie und Prophylaxe. Erstere soll während einer akuten Attacke die Beschwerden lindern. Eine Migräneprophylaxe zielt darauf ab, die Häufigkeit, Schwere und Dauer der Attacken zu reduzieren. Diese ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Attacken häufig auftreten und ein hoher Leidensdruck besteht. Hierfür gibt es unterschiedliche Therapieoptionen.
Akuttherapie
Die Akuttherapie zielt darauf ab, die Schmerzen und Begleitsymptome während einer Migräneattacke zu lindern. Hierzu werden in der Regel Schmerzmittel wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Paracetamol eingesetzt. Bei stärkeren Attacken können auch Triptane verschrieben werden. Triptane sind spezielle Migränemittel, die die Blutgefäße im Gehirn verengen und die Freisetzung von schmerzauslösenden Botenstoffen hemmen.
Es ist wichtig zu beachten, dass eine übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln zu einem Medikamentenübergebrauchskopfschmerz führen kann. Daher sollte die Akuttherapie nur bei Bedarf und nicht zu häufig eingesetzt werden.
Migräneprophylaxe
Die Migräneprophylaxe zielt darauf ab, die Häufigkeit, Schwere und Dauer von Migräneattacken zu reduzieren. Sie kommt vor allem dann in Frage, wenn die Attacken sehr häufig auftreten und das Leben des Betroffenen stark beeinträchtigen. Es gibt verschiedene medikamentöse und nicht-medikamentöse Optionen für die Migräneprophylaxe.
Medikamentöse Prophylaxe
Zur medikamentösen Prophylaxe werden verschiedene Medikamente eingesetzt, die ursprünglich für andere Erkrankungen entwickelt wurden. Dazu gehören:
- Betablocker: Senken den Blutdruck und können die Erregbarkeit des Nervensystems reduzieren
- Antidepressiva: Beeinflussen den Stoffwechsel von Botenstoffen im Gehirn und können die Schmerzwahrnehmung modulieren
- Antiepileptika: Stabilisieren die Nervenzellen und können die Entstehung von Migräneattacken verhindern
- CGRP-Antikörper: In den letzten Jahren sind einige innovative, speziell für die Migräneprophylaxe entwickelte Medikamente, sogenannte CGRP-Antikörper (Calcitonin Gene-Related-Peptide), auf den Markt gekommen. Diese Antikörper blockieren die Wirkung des CGRP, eines Botenstoffs, der bei der Entstehung von Migräne eine wichtige Rolle spielt.
Nicht-medikamentöse Prophylaxe
Neben der medikamentösen Prophylaxe gibt es auch verschiedene nicht-medikamentöse Maßnahmen, die helfen können, Migräneattacken vorzubeugen:
- Regelmäßiger Lebensstil: Regelmäßige Schlafzeiten, Mahlzeiten und körperliche Aktivität
- Stressmanagement: Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga
- Ausdauersport: Regelmäßiges Ausdauertraining kann die Häufigkeit und Schwere von Migräneattacken reduzieren
- Biofeedback: Eine Methode, bei der man lernt, Körperfunktionen wie Herzfrequenz und Muskelspannung bewusst zu beeinflussen
- Akupunktur: Kann bei manchen Menschen die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren
- Ernährungsumstellung: Identifizierung und Vermeidung von individuellen Triggern in der Ernährung
Leben mit Migräne: Strategien für den Alltag
Migräne ist eine chronische Erkrankung, die das Leben der Betroffenen stark beeinflussen kann. Es gibt jedoch viele Strategien, die helfen können, den Alltag mit Migräne besser zu bewältigen:
- Akzeptanz: Akzeptieren Sie, dass Migräne ein Teil Ihres Lebens ist.
- Selbstmanagement: Lernen Sie, Ihre Trigger zu identifizieren und zu vermeiden.
- Routinen: Bauen Sie Routinen in Ihren Alltag ein, um Stabilität zu schaffen.
- Pausen: Nehmen Sie sich regelmäßig Pausen, um Stress abzubauen.
- Unterstützung: Suchen Sie sich Unterstützung bei Familie, Freunden oder in Selbsthilfegruppen.
- Bewegung: Integrieren Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag.
- Achtsamkeit: Üben Sie Achtsamkeit, um Ihre Körperwahrnehmung zu verbessern.
Wenn ein Tag plötzlich ganz anders läuft als geplant, geben mir Routinen Halt. Seit ich im Campervan lebe, musste ich vieles neu lernen - Struktur finden, ohne Freiheit zu verlieren. Heute zeigen mir meine kleinen Rituale, wie ich trotz Migräne ruhig und stabil bleibe. Ich weiß inzwischen genau: Ohne Routinen komme ich nicht gut durch den Tag. Sie helfen mir nicht nur, Migräneattacken vorzubeugen, sondern geben meinem Alltag Struktur und machen ihn trotz chronischer Erkrankung belastbarer und entspannter.
Migräne-Tagebuch
Um einen Auslöser oder Trigger von Migräne einwandfrei zu identifizieren, bedarf es viel Zeit und präziser Dokumentation. Diese Zeit sollten Sie sich nehmen. Ein Kopfschmerz- oder ein Migränetagebuch kann in solchen Fällen hilfreich sein. Verschiedenen Migräne-Apps erleichtern auch unterwegs eine lückenlose Dokumentation. Eine gute ärztliche Betreuung ist unerlässlich und bedeutet eine wertvolle Hilfestellung im Umgang mit Migränetriggern. Manchmal kann es sein, dass auch die gründlichste Dokumentation kein klares Ergebnis liefert. Davon sollten Sie sich nicht entmutigen lassen, denn das Aufschreiben gibt Struktur und kann dabei helfen, einen selbstsicheren Umgang mit Ihrer Erkrankung zu ermöglichen.
Forschung: Neue Wege im Kampf gegen die Migräne
Die Migräneforschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Das Verständnis der komplexen Mechanismen, die zur Entstehung von Migräne führen, hat sich deutlich verbessert. Dies hat zur Entwicklung neuer und wirksamerer Therapien geführt, insbesondere im Bereich der CGRP-Antikörper.
Die Forschung konzentriert sich auch auf die Identifizierung von Biomarkern, die helfen können, Migräne früher zu erkennen und die Behandlung besser auf den einzelnen Patienten abzustimmen. Darüber hinaus werden neue Ansätze zur nicht-invasiven Hirnstimulation und zur Genetik der Migräne untersucht.