Der Begriff "Hirntod" ruft oft Verunsicherung und Ängste hervor. Während die medizinische Definition als "vollständiger, irreversibler Funktionsausfall des Gehirns" nüchtern und eindeutig ist, entstehen im Kopfkino vieler Menschen gruselige Vorstellungen von einem Zustand zwischen Leben und Tod. Dieser Artikel beleuchtet umfassend die Definition, Diagnose, Bedenken und ethischen Aspekte des Hirntodes.
Definition und Abgrenzung
Der Hirntod wird definiert als der irreversible Ausfall der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. Dies bedeutet, dass sämtliche Hirnfunktionen, einschließlich Bewusstsein, Wahrnehmung, Denken und Steuerung lebenswichtiger Körperfunktionen, unwiederbringlich erloschen sind.
Hirntod als intensivmedizinisches Artefakt
Der Begriff "Hirntod" wurde 1968 als "intensivmedizinisches Artefakt" eingeführt. Vor der Möglichkeit, Menschen künstlich zu beatmen, galt der Herz-Kreislauf-Tod als "natürliche" Todesart. Durch die moderne Intensivmedizin können jedoch die Herz-Kreislauf-Funktionen auch bei einem irreversibel geschädigten Gehirn aufrechterhalten werden.
Unterschied zum Wachkoma
Es ist wichtig, den Hirntod vom Wachkoma (apallisches Syndrom oder Syndrom reaktionsloser Wachheit) abzugrenzen. Beim Wachkoma sind zwar schwere Hirnschäden vorhanden, aber es sind noch Eigenatmung und Hirnstammreflexe erhalten. Nur Teile des Gehirns sind ausgefallen, nicht alle. Patienten im Wachkoma scheinen wach zu sein, haben einen normalen Schlaf-Wach-Rhythmus, können aber keinen Kontakt zu ihrer Umwelt aufnehmen. Im Gegensatz dazu sind beim Hirntod alle Hirnfunktionen irreversibel erloschen.
Diagnose des Hirntodes
Die Diagnose des Hirntodes erfolgt nach strengen Richtlinien und Untersuchungsvorschriften der Bundesärztekammer. Diese Richtlinien werden regelmäßig an den neuesten Stand des Wissens und der medizinischen Methoden angepasst.
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Voraussetzungen für die Diagnose
Bevor ein Mensch für hirntot erklärt werden darf, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Tiefer Koma unbekannter Ursache
- Ausschluss anderer Ursachen für das Koma (z.B. Medikamente, Drogen, Unterkühlung)
- Ausfall der spontanen Atmung
- Fehlende Pupillenreaktion auf Licht
- Fehlender Lidschlussreflex
- Keine Reaktionen auf Schmerzreize
- Fehlender Husten- und Würgereflex
Durchführung der Untersuchung
Die Untersuchungen müssen von zwei Fachärzten unabhängig voneinander durchgeführt werden. Beide müssen über mehrjährige Erfahrung in der Behandlung von Intensivpatienten mit schweren Hirnschädigungen verfügen. Einer von beiden muss zudem Facharzt für Gehirnerkrankungen sein (Neurologe, Neurochirurg oder Neuropädiater).
Die Untersuchungen müssen über einen bestimmten Zeitraum wiederholt werden:
- Mindestens 12 Stunden bei schweren primären Hirnschädigungen
- Mindestens 72 Stunden bei sekundärer Hirnschädigung (z.B. nach Herzstillstand mit Wiederbelebung)
- Längere Wartezeiten bei Kindern (mindestens 72 Stunden bei Neugeborenen, mindestens 24 Stunden bei Kindern bis zwei Jahre)
Technische Zusatzuntersuchungen
In bestimmten Fällen können technische Zusatzuntersuchungen wie Elektroenzephalogramm (EEG) und transkranielle Dopplersonographie eingesetzt werden, um die Diagnose zu unterstützen. Beispielsweise darf die vorgeschriebene Beobachtungszeit verkürzt werden, wenn alle obigen Kriterien erfüllt sind und zusätzlich beim EEG mindestens 30 Minuten lang keine bioelektrische Aktivität des Gehirns mehr angezeigt wird.
Bedenken und Kritik
Trotz der klaren Richtlinien und Fortschritte in der Diagnostik des Hirntodes gibt es in der Öffentlichkeit immer wieder Bedenken und Kritik.
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Zweifel an der Zuverlässigkeit der Diagnose
Einige Medienberichte haben Zweifel an der Zuverlässigkeit der Hirntod-Diagnose gesät. Es gab Fälle, in denen Patienten fälschlicherweise für hirntot erklärt wurden, weil die Richtlinien der Ärztekammer formal nicht korrekt eingehalten wurden. Obwohl diese Fehler durch eine zweite Untersuchung ausgeräumt wurden, haben sie zu Verunsicherung in der Bevölkerung geführt.
Ethische, moralische und religiöse Bedenken
Ein weiteres Problem sind ethische, moralische und religiöse Bedenken. Einige Menschen lehnen die Definition des Hirntodes als Todesdefinition ab und befürchten, dass die Kriterien dahingehend formuliert werden könnten, Organtransplantationen zu erleichtern.
Angst vor Manipulation und Missbrauch
Manipulation und operative Eingriffe am Gehirn machen besonders Angst, da sie weitreichende Konsequenzen für die Psyche des Patienten haben könnten. Unethische Forschung an Menschen in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, insbesondere in der Psychochirurgie mit der Anwendung der Lobotomie, brachten die Hirnforschung in Verruf und die Skepsis dieser Zeit wirkt oft noch nach.
Organspende
Der Hirntod ist eine notwendige Voraussetzung für die Organspende. Nur wenn ein Mensch hirntot ist, können ihm Organe entnommen und anderen Menschen transplantiert werden. Etwa 12.000 Menschen hoffen in Deutschland auf eine Organspende, täglich sterben etwa drei auf der Warteliste.
Organspendeausweis
Jeder Einzelne ist ein guter Grund, sich einen Organspenderausweis zu besorgen und diesen ständig bei sich zu tragen - für den Fall, dass man nach einem Unglück oder schwerer Krankheit für hirntot erklärt wird.
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Unbegründete Ängste
Der Verdacht, durch solch einen Ausweis im Notfall schlechter behandelt zu werden, ist ebenso unbegründet wie die Angst, zu Unrecht als hirntot erklärt zu werden. Ersteres wäre unterlassene Hilfeleistung und könnte beim behandelnden Arzt zum Berufsverbot führen. Letzteres würde als Mord oder zumindest Totschlag mit mehreren Jahren Gefängnis bestraft.
Keine Pflicht zur Organspende
Es gibt keine Pflicht zur Organspende und die Wahrscheinlichkeit, im Notfall selbst ein Organ zu bekommen, hängt nicht von der eigenen Spendenbereitschaft ab. Allerdings sollte man auch in diesem Fall einen Spenderausweis mit sich führen.
Das Gehirn: Sitz von Bewusstsein und Persönlichkeit
Das Gehirn ist ein unersetzbares, essentielles Organ. Heute gilt es als Sitz der Kognition und des Empfindens, der Sprache, Steuerung der Bewegung und der Atmung sowie der Persönlichkeit. Seine systematische Erforschung begann erst vor etwa 170 Jahren.
Neurotechnologie
Unerlässlich für die Erforschung des Gehirns war und ist die sogenannte Neurotechnologie. Dabei lassen sich unter diesem Begriff sowohl Techniken zusammenfassen, die der Forschung dienen, als auch solche, die für diagnostische und therapeutische Zwecke entwickelt wurden. In der Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie, in denen diese Erkenntnisse aus der Forschung Patienten zu Gute kommen, sind Technologien wie Computertomographie, Elektroenzephalographie (EEG), Psychopharmaka und funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) nicht mehr wegzudenken.
Elektrische Stimulation
Neben der Pharmakologie ist die elektrische Stimulation eine der wirksamsten Methoden. Die Erkenntnis, dass Strom bei der Weiterleitung von Information in Nervenzellen eine Rolle spielt, begann schon mit den Arbeiten von Luigi Galvani im 18. Jahrhundert und begründete die Disziplin der Elektrophysiologie. Mit der Weiterentwicklung der Elektrotechnik wurden auch das Wissen um die Weiterleitung von Strom in Nervenzellen immer genauer, und Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte Julius Bernstein das Aktionspotential, das heute als Grundlage der Messung von Nervenzellaktivität gilt.
Tiefe Hirnstimulation
Zunehmend genauere neurochirurgische Operationen, wie stereotaktische Operationsverfahren, ein besseres Verständnis des Gehirns und die umfangreiche Grundlagenforschung an Versuchstieren ermöglichte es dann in den 1970er Jahren, die Tiefe Hirnstimulation, auch Hirnschrittmacher genannt, als Therapie für Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson zu entwickeln.
Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
Als Schädel-Hirn-Trauma (SHT) werden alle Verletzungen des Schädels mit Hirnbeteiligung bezeichnet, nicht jedoch reine Schädelbrüche und Kopfplatzwunden, bei denen das Gehirn nicht geschädigt wurde. Das Schädel-Hirn-Trauma gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Menschen unter 40 Jahren. Etwa ein Drittel davon können als schweres SHT eingestuft werden. Die häufigste Ursache sind zu 50 Prozent Verkehrsunfälle, gefolgt von Arbeits-, Haus- und Sportunfällen und Schlägen.
Grade des SHT
- SHT 1. Grades (Gehirnerschütterung): Leichte, gedeckte Hirnverletzung ohne Bewusstlosigkeit bzw. mit Bewusstlosigkeit bis zu 15 Minuten.
- SHT 2. Grades (Gehirnprellung): Bewusstlosigkeit länger als 15 Minuten. Spätfolgen sind von der Lokalisation der Hirnschädigung abhängig.
- SHT 3. Grades (Gehirnquetschung): Bewusstlosigkeit länger als 30 Minuten, verursacht durch Einklemmung des Gehirns durch Blutungen, Ödeme oder ähnliche Vorgänge.
Symptome
Die folgenden Symptome können auf ein Schädel-Hirn-Trauma hindeuten: Bewusstseinsstörung, evtl. Krämpfe oder sonstige neurologische Ausfälle. Es gilt zu beachten, dass sich einige der genannten Symptome teilweise deutlich nach dem Trauma entwickeln können.
Diagnostik
Um das Ausmaß der Hirnschäden festzustellen, ist eine umfassende Diagnostik durchzuführen:
- Klinisch-neurologische Untersuchung
- Magnetresonanztomographie (MRT)
- Elektroenzephalogramm (EEG)
- Evozierte Potentiale
- Nachuntersuchungen
Katastrophendenken
Katastrophendenken oder auch katastrophisierendes Denken beschreibt eine Art Denkmuster und zählt zu den sogenannten kognitiven (d. h. gedanklichen) Verzerrungen. Als kognitive Verzerrungen bezeichnet man in der Psychologie die Neigung, auf Gedanken, Gefühle und Sinneswahrnehmungen in fehlerhafter oder eben verzerrter Weise zu reagieren - also die Wirklichkeit nicht so wahrzunehmen, wie sie ist, sondern einen geistigen Filter darüber zu legen.
ABC-Modell
Anhand des sogenannten ABC-Modells von Albert Ellis lässt sich das gut erklären. Das Modell beschreibt zunächst einmal, dass es Ereignisse gibt - zum Beispiel eine Prüfungssituation. Auf jedes Ereignis erfolgt eine ganz subjektive Bewertung von uns selbst. Bewerten wir ein Ereignis mit einem positiven Gedanken, ist die Konsequenz meist angenehmer. Es entstehen Emotionen, die meist nicht total unangenehm sind und die Art und Weise, wie wir uns daraufhin verhalten, bringt uns häufig weiter. Bewerten wir eine Situation mit negativen Gedanken - wie wir es beim Katastrophendenken häufig tun - zieht dies meist sehr unangenehme Gefühle wie Angst oder innere Wut nach sich. Diese Gefühle motivieren uns oft zu nur wenig hilfreichen Handlungen. Das kann zum Beispiel Vermeidungsverhalten oder Streit sein.
Ursachen
Manche Menschen neigen häufiger zum Katastrophendenken als andere. Dafür kann es verschiedene Gründe und Ursachen geben:
- Ängste oder Panikstörung
- Depressive Episode
- Belastende oder traumatische Erlebnisse
- Stressige Lebenssituationen
- Negative Glaubenssätze
Was tun gegen Katastrophendenken?
Im ersten Schritt ist es wichtig, dass du deine Katastrophengedanken erst mal erkennst und sie auch konkretisiert. Frage dich einmal: Was ist das Schlimmste, was passieren könnte? Wenn du dich völlig blamierst, wie entwickelt sich die Situation weiter? Was würde als Nächstes passieren? An diesen Schritt kannst du auf verschiedene Weisen herangehen:
- Wissenschaftlich: Wie oft ist genau das schon passiert? Welche Beweise gibt es für oder gegen diese Befürchtung? Wie wahrscheinlich ist es, dass genau das passiert?
- Funktional: Hilft mir dieser Gedanke, mit der Situation umzugehen?
- Freundschaftlich: Wie fühle ich mich mit diesem Gedanken? Wie würde ein Freund oder eine Freundin in dieser Situation denken?
Kannst du einen Gedanken finden, der dir eher hilft und sich realistischer anfühlt?
Psychisches Trauma
Ein Trauma (von altgriechisch: Wunde) ist laut Deutscher Traumastiftung "ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann." Ein Trauma ist oft die Folge physischer oder psychischer Gewalteinwirkung. Kriegserlebnisse, Vergewaltigung, Folter, aber auch Naturkatastrophen, Verkehrsunfälle oder Vernachlässigung können zum Beispiel ein Trauma auslösen.
Symptome
- Das Wiedererleben des Erlebnisses (Intrusionen, Flashbacks)
- Eine Übererregung (Hyperarousal)
- Vermeidungsverhalten
Ganz generell können Menschen, die ein Trauma erleiden, körperlich, emotional und kognitiv darauf reagieren. Körperliche Reaktionen können zum Beispiel sein: Zittern, erhöhte Herzfrequenz oder Schüttelfrost. Emotional können Menschen, die ein Trauma erlebt haben, mit Gereiztheit, Aggression oder Gleichgültigkeit reagieren. Außerdem können nach einem Trauma unter anderem Konzentrations- und Gedächtnisprobleme sowie Sprachschwierigkeiten auftreten.
Ursachen
Bei einem Trauma ist die Kommunikation verschiedener Hirnregionen gestört. Bei einem schweren Trauma kommt es im Gehirn zu einem "emotionalen Verarbeitungsproblem". Drei Hirnregionen spielen dabei eine entscheidende Rolle: die Amygdala, der Hippocampus und der präfrontale Cortex.
Folgen
Neben körperlichen Folgen kann ein Trauma auch andere Auswirkungen haben. Darunter fallen zum Beispiel: Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen und in der Partnerschaft, Isolation und Vereinsamung, Verlust des Arbeitsplatzes und finanzielle Nachteile.
Therapie
Wichtig ist, sich mit dem Trauma ganz, ganz viel zu beschäftigen. Wenn man es verdrängt, wird es oft zu einem Problem. Ein Trauma ist etwas, was häufig passiert. Man ist daran nicht selbst schuld und man muss es auch nicht alleine bewältigen. Ablauf einer traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie - in der Leitlinie zur posttraumatischen Belastungsstörung empfohlen:
- Phase: Stabilisierung des Patienten und Vertrauensaufbau
Denken
Denken [engl. reasoning, thinking], [KOG], zählt zu den höheren kognitiven Funktionen und unterscheidet sich damit von einfachen kognitiven Funktionen wie Wahrnehmung, Lernen oder Gedächtnis. Denken unterscheidet sich explizit vom Handeln insofern, als es ihm vorausgeht und die Vorbereitungen zum geplanten Handeln schafft (Handlungsplanung). Neben dieser vorwärtsgerichteten Perspektive gibt es aber auch eine gegenwarts- und rückwärtsgerichtete Perspektive, die zum Verständnis einer gegebenen Situation und zur Bewertung von vergangenen Ereignissen beiträgt. Denken ist eine spezielle Form der Informationsverarbeitung, bei der eine aktive innere Beschäftigung mit sprachlichen Begriffen, bildlichen Vorstellungen und anderen mentalen Inhalten stattfindet mit dem Ziel, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Denken steht häufig im Dienste zielorientierter Handlungen, die nicht als automatisierte Routinen verfügbar sind.
Erscheinungsformen des Denkens
- Logisches Schließen
- Wahrscheinlichkeitsurteile
- Problemlösen
- Kreatives Denken
Wesentliche Merkmale des Denkens
- Vergegenwärtigung
- Ordnungsleistung durch Begriffsbildung
- Innerlichkeit
- Selektivität
- Urteil und Entscheidung
- Reflexivität
Denken und Sprache
Wenn das Denken ein Mittel ist, die Welt um uns herum verständlich zu machen und bei der Lösung von Problemen zu helfen, ist Sprache ein Mittel, um mit anderen über diese Welt zu kommunizieren. Was ihren Werkzeug-Charakter betrifft, sind Denken und Sprache vergleichbar. Der Unterschied liegt in ihrem Adressaten: Während das Denken das innere Gespräch der Seele mit sich selbst ist (so der griechische Philosoph Platon), richtet sich Sprache bevorzugt auf Mitmenschen als Kommunikationspartner (Kommunikation), die man verstehen und denen man sich verständlich machen möchte.
Zentralnervensystem (ZNS)
Das Zentralnervensystem (ZNS) ist der Komplex von Neuronen und ihrer Interkonnektivität, welcher für die Verarbeitung und Bewertung von Eingangsinformationen und die Kontrolle der meisten Funktionen des Körpers, einschließlich Aktivität, Empfindungen, Gedanken und Reaktionen auf die Umgebung, verantwortlich ist.
Aufbau des ZNS
Das Zentralnervensystem besteht hauptsächlich aus zwei Teilen:
- Das Gehirn: Es ist das Kommandozentrum für deinen Körper, und es ist verantwortlich für alles, was du denkst, fühlst und tust.
- Das Rückenmark: Dieses dünne, schlauchförmige Bündel von Nervenfasern verbindet das Gehirn mit dem Rest des Körpers und leitet Anweisungen vom Gehirn an die Körperzellen und umgekehrt.
Funktion des ZNS
Die Hauptrollen des Zentralnervensystems umfassen das Empfangen von Informationen, das Verarbeiten dieser Informationen und das Auslösen einer Reaktion. Diese Reaktion kann eine Muskelbewegung, eine Änderung der Herzfrequenz oder viele andere körperliche Reaktionen sein.
Zentrales und peripheres Nervensystem
Die übergeordnete Unterteilung des Nervensystems umfasst zwei Hauptkomponenten: Das Zentralnervensystem (ZNS) und das periphere Nervensystem (PNS). Gemeinsam haben sie die Funktion, Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und körperliche Reaktionen zu steuern.
Überlastung und Störungen des ZNS
Das Zentralnervensystem ist ein komplexes Netzwerk, das für die Kontrolle der meisten körperlichen Funktionen und kognitiven Fähigkeiten verantwortlich ist. Es ist ein lebenswichtiges System, welches jedoch anfällig für viele Arten von Störungen und Überlastungen ist.
Symptome einer Störung des ZNS
- Schwierigkeiten bei der Koordination
- Veränderungen der geistigen Fähigkeiten
- Emotionale Veränderungen
- Körperliche Symptome
Erkrankungen des ZNS
Es gibt viele verschiedene Erkrankungen, die das Zentralnervensystem betreffen können. Einige der häufigsten sind:
- Parkinson-Krankheit
- Multiple Sklerose
- Alzheimer-Krankheit
- Epilepsie
Langeweile
Der Hang zur Langeweile als Persönlichkeitsmerkmal lässt sich nicht auf bestimmte Ursachen zurückführen.
Ursachen
- Physiologische Erregung
- Aufmerksamkeit
- Emotionen
- Motivation
- Selbstkontrolle