Wenn das Gehirn vor einem Unfall abschaltet: Forschungsergebnisse und Traumaverarbeitung

Ein schwerer Verkehrsunfall, ein plötzlicher Überfall oder der unerwartete Verlust eines geliebten Menschen - traumatische Ereignisse können das Leben von einer Sekunde auf die andere verändern. In solchen Momenten reagiert unser Gehirn auf eine Weise, die uns oft im Nachhinein rätselhaft erscheint. Es schaltet in einen Art "Autopilot-Modus", um uns vor der überwältigenden Flut an Emotionen und körperlichen Reaktionen zu schützen. Dieser Artikel beleuchtet, was im Gehirn während eines Traumas passiert, wie sich diese Prozesse auf unser Gedächtnis und unsere Emotionen auswirken und welche Möglichkeiten es gibt, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und zu bewältigen.

Die Reaktion des Gehirns im Angesicht der Gefahr

Stellen wir uns einen Autofahrer vor, der auf einer Landstraße unterwegs ist. Plötzlich gerät ein anderes Auto auf seine Fahrspur und rast auf ihn zu. In diesem Momentbruchteil reagiert das Gehirn des Fahrers blitzschnell, um sein Überleben zu sichern. Die Amygdala, unser "Gefahrenmelder" im Gehirn, leitet sofort wichtige Prozesse ein. Sie informiert andere Hirnareale, um den Körper auf die bevorstehende Situation vorzubereiten.

Es beginnt die sogenannte Kampf-Flucht-Reaktion. Die Muskeln spannen sich an, das Herz rast schneller, die Pupillen erweitern sich und das Gehör wird intensiver. All dies dient dem Zweck, das Überleben zu sichern. Das Gehirn entscheidet in Sekundenschnelle, ob "Kampf" oder "Flucht" möglich sind. In diesem Fall jedoch, eingeklemmt im Auto, sind beide Optionen ausgeschlossen. Die einzig mögliche Aktion wäre, auf die Bremse zu treten und das Steuer herumzureißen - ein verzweifelter Versuch, die Situation zu kontrollieren.

In manchen Fällen schaltet das Gehirn jedoch auf "Erstarrung", insbesondere wenn es erkennt, dass es kein Entkommen gibt. Der Körper bleibt angespannt, aber die Fähigkeit zur Reaktion ist blockiert. In extremen Fällen kann dies zu Erschlaffung und Dissoziation führen. Die Erschlaffung ist ein evolutionsbiologischer Mechanismus, der den Tod vortäuschen soll, ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen Raubtiere unsere Vorfahren angriffen. Die Dissoziation wiederum hilft, die möglichen Schmerzen (emotional und körperlich) zu ertragen.

Die Fragmentierung der Erinnerung

Die Dissoziation führt jedoch auch dazu, dass verschiedene Elemente der Situation nicht mehr als zusammenhängende Geschichte abgespeichert werden. Stellen Sie sich ein Puzzle vor, dessen Teile auseinanderfallen. Ein Teil enthält das Bild des Ereignisses, ein anderer die Geräusche, ein weiterer den Moment des Aufpralls. Durch die Dissoziation und die Ausschüttung von Endorphinen verspürt der Fahrer möglicherweise keinen Schmerz direkt nach dem Unfall. Es kommt vor, dass Personen nach einem Unfall orientierungslos umherlaufen und die Schwere der Situation nicht realisieren.

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Nach dem Unfall kommen möglicherweise Krankenwagen und Notärzte, die die Person erstversorgen und in ein Krankenhaus bringen. Vielleicht gibt es einen Armbruch oder andere Verletzungen. Glücklicherweise sind die körperlichen Verletzungen in diesem Beispiel nicht allzu schwer, sodass die Person bald entlassen werden kann.

In den nächsten Tagen schläft der Fahrer schlecht. Immer wieder sieht er das Bild vom herannahenden Auto vor sich. Doch dann beginnt ein "Filmriss". Die nächsten Erinnerungen sind, wie er im Krankenhaus liegt. An alles dazwischen kann er sich nicht mehr erinnern. Dieser Abschnitt wurde dissoziiert und ist im Moment dem Gedächtnis nicht mehr zugänglich. Wenn diese Erinnerungen hochkommen, rast jedoch sein Herz, er schwitzt, die Muskeln spannen sich an. Der Körper reagiert genauso wie im Moment des Unfalls. Eventuell spürt er körperliche Schmerzen, denn sein Körper erinnert den Aufprall. Die Erinnerung ist "implizit", steht aber dem "expliziten" Gedächtnis nicht zur Verfügung. Manchmal schreckt er hoch, weil er den Knall des Aufpralls erinnert. In seinem Körper geschieht eine "als ob"-Reaktion. Er reagiert, als ob der Unfall genau jetzt erneut passieren würde. Die Situation ist für das Gehirn nicht abgeschlossen. Auf Grund der Dissoziation sind die "Puzzlestücke" nicht wieder zusammen gesetzt und das Gehirn reagiert erneut, wieder mit dem Ziel, das Überleben zu sichern, aber mit dem Unterschied, dass in diesem Moment gar keine Lebensgefahr herrscht.

Die Rolle der Traumaverarbeitung

Traumatherapie hat die Aufgabe, "dem Gehirn die Verwechslung von Vergangenheit und Gegenwart wieder zu nehmen". Die Ursprungssituation konnte nicht abgeschlossen werden. Diesen Prozess holen wir in der Traumatherapie nach. An dem Beispiel wird deutlich, warum Traumatherapie immer den Körper (das Körpererleben) einbeziehen sollte. Denn hier zeigt sich die Traumasymptomatik primär.

Besonders schlimm wird dies, wenn bestimmte Auslöser ihn an den Unfall erinnern. Besonders herausfordernd ist natürlich das Autofahren selbst. Immer wenn er es versucht bekommt er feuchte Hände, sein Herz rast und er sieht sich nicht in der Lage, den Motor zu starten. Das liegt daran, dass seine Amygdala, deren Zweck es ja eigentlich ist, unser Überleben zu sichern, nun durch bestimmte Auslöser überreagiert und lieber zu schnell und zu viel Reaktionen produziert, als zu wenig. Diese Symptomatik führt in dann letztendlich auch in eine Traumatherapie.

Um das Erlebte zu verarbeiten braucht es mehrere Komponenten. Bisher habe ich vor allem über die physiologischen und emotionalen Konsequenzen einer Traumatisierung gesprochen. Zusätzlich gibt es oft solche, die mit dem Selbstbild zu tun haben. Es können starke Scham oder Schuldgefühle entstehen („warum habe ich nicht….“, „Hätte ich doch…“, „Ich bin einfach zu….“). Auch diese Ebene sollte in der Therapie bearbeitet werden.

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Manchmal stehen noch ganz andere Themen an, bevor es an die Verarbeitung geht. Manchmal zum Beispiel hat sich eine Person in ein süchtiges Verhalten begeben in der Hoffnung, so die Traumsymptome in der Griff zu bekommen. Dann sollte diese möglicherweise zuerst in der Therapie bearbeitet werden. Dies alles sind wesentliche Aspekte einer (Trauma-)Therapie. Die Traumaverarbeitung ist dabei nur ein Teil der Therapie.

Die Phasen der Traumatherapie

Die Traumaverarbeitung ist dabei nur ein Teil der Therapie. Eine Traumatherapie besteht in der Regel aus drei (in manchen Modellen vier) Phasen:

  1. Anamnese/Diagnostik: In dieser Phase werden die traumatischen Erlebnisse erfasst und die individuellen Symptome und Belastungen des Betroffenen analysiert.
  2. Stabilisierungsphase: Hier geht es darum, die inneren und äußeren Ressourcen des Betroffenen zu stärken und ihm Strategien zur Selbstregulation zu vermitteln. Dies beinhaltet das Erlernen von Entspannungstechniken, Achtsamkeitsübungen und den Aufbau eines stabilen sozialen Netzwerks.
  3. Traumaverarbeitungsphase: In dieser Phase wird das traumatische Ereignis selbst bearbeitet. Ziel ist es, die fragmentierten Erinnerungen zu integrieren und die damit verbundenen emotionalen und körperlichen Reaktionen zu verarbeiten.
  4. Neuorientierungsphase: In der letzten Phase geht es darum, das traumatische Erlebnis in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren und neue Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Methoden der Traumaverarbeitung

Es gibt verschiedene Methoden der Traumaverarbeitung, die sich das Prinzip der Bifokalität zunutze machen. Das bedeutet, dass immer zwei Fokusse bestehen: Ein Fokus liegt auf dem Traumaerleben und einer auf einer Ressource, oder auch einer in der Vergangenheit und einer im Hier und Jetzt, einer auf der Bedrohung und einer auf der Sicherheit. Je nach Methode wird dies unterschiedlich bewerkstelligt. Beispiele hierfür sind:

  • Brainspotting: Hier werden bestimmte Blickrichtungen genutzt, um den Zugang zu traumatischen Erinnerungen und Ressourcen zu erleichtern.
  • Somatic Experiencing: Diese Methode konzentriert sich auf die körperlichen Empfindungen, die mit dem Trauma verbunden sind, und hilft, diese zu lösen.
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing): Bei dieser Methode werden die Augen rhythmisch bewegt, während sich der Betroffene an das traumatische Ereignis erinnert, um die Verarbeitung zu fördern.
  • TRIMB: Ist eine Methode, die sich bewährt hat, bei Personen, denen Stabilisierung nur schwer gelingt.

Ein zentrales Element jeder Methode sollte sein, dass die Person, die ihr Trauma verarbeiten möchte, jederzeit eine schnelle Regulationsmöglichkeit hat, falls die durch die Erinnerung ausgelösten Emotionen zu intensiv werden.

Die Herausforderung der Erinnerung

Um eine Traumaerinnerung zu verarbeiten, ist es notwendig, diese erst mal zu aktivieren, denn dies aktiviert die neuronalen Netze, in denen die Erinnerung liegt. Diese Aktivierung ist eine Bedingung für eine Neuvernetzung. Zugleich möchte sich aber natürlich niemand noch einmal genau so fühlen, wie in der Ursprungssituation. Darin liegt die große Herausforderung der Traumaverarbeitung. Die Erinnerung sollte durchaus emotional sein, aber nicht zu herausfordernd. Das Ziel ist es, emotional im sogenannten Toleranzfenster zu bleiben.

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Im Toleranzfenster zu bleiben heisst, in der Lage zu sein, die Traumaerinnerung zu fühlen (emotional und körperlich), aber von diesem Gefühl nicht überschwemmt zu werden. Immer sollte die Person in der Lage sein, noch festzustellen, dass sie Hier & Jetzt nicht in Gefahr ist, sondern sich nur an die Gefahr erinnert. Eventuell braucht es dazu ab und an eine Reorientierung, zum Beispiel durch die 5,4,3,2,1 Übung.

Traumaverarbeitung ist also eine Gratwanderung zwischen dem „zu wenig“ (nicht fühlen, dissoziiert sein) und dem „zu viel“ (von den Emotionen überschwemmt sein, sich so fühlen, als ob alles jetzt wieder passiert). Wenn es gelingt, im emotionalen Toleranzfenster zu bleiben, dann können die Erinnerungen wieder hoch kommen und nach und nach verarbeitet werden. Das heisst zum einen, dass sich die „defragmentierten Puzzlestückchen“ wieder zusammen setzen, zum anderen aber lernt unser Gehirn in der Traumaverarbeitung, dass die Gefahr vorüber ist. In anderen Worten: Wir bringen der seit dem Unfall äusserst leicht erregbaren Amygdala bei, dass sie zukünftig wieder angemessen reagiert.

Das Ziel der Traumaverarbeitung

Ein wichtiger Aspekt ist hierbei: Traumaverarbeitung löscht nicht die Erinnerungen an ein Trauma, sondern sie setzt an den Reaktionen auf dieses an. Im Idealfall kann sich die Person dann komplett an das Trauma erinnern, aber bleibt frei von den überwältigenden emotionalen und physiologischen Reaktionen, die die Ursprungssituation bestimmt hatten. Wenn dies möglich geworden ist, dann kann das Ereignis in die eigene Biografie integriert werden, ein Teil der eigenen Geschichte werden, der nicht schön war, aber dessen Auswirkungen aufs Heute regulierbar sind.

Bezogen auf unser Beispiel mit dem Autounfall würde dies bedeuten, dass der Fahrer wieder entspannt in ein Auto steigen kann und ohne Herzrasen und Angst auf der Landstrasse fahren kann, ja sogar am Ort seines damaligen Unfalls vorbei fahren kann, ohne dass die starken emotionalen Reaktionen beginnen.

Emotionale Erstarrung als Schutzmechanismus

In manchen Fällen reagiert das Gehirn auf traumatische Ereignisse mit emotionaler Erstarrung. Betroffene berichten, dass sie sich "wie hinter Glas" gefühlt haben, "vollkommen neben sich standen" oder "wie betäubt" waren. Sie nehmen die Umgebung wahr, jedoch ohne emotionale Resonanz. Die Psychologie spricht in solchen Fällen von einer akuten Dissoziation - einer Verfassung, in der das Bewusstsein sich schützend abspaltet, um vor seelischer Überwältigung zu bewahren.

Begleitet wird dieser Zustand häufig von körperlichen Symptomen: Der Atem wird flacher, der Blick starr, die Haut gefühllos, der Herzschlag fühlt sich seltsam entrückt an. Die Zeit dehnt sich oder scheint gar stillzustehen. Neurobiologisch betrachtet ist das emotionale Erstarren die Folge einer extremen Stressreaktion, bei der das autonome Nervensystem die Kontrolle übernimmt. Im Zentrum steht unter anderem die Amygdala, die für die Regulierung von Angst oder Wut verantwortlich ist. Gleichzeitig verändert sich die Aktivität im präfrontalen Kortex - vor allem in jenen Arealen, die für emotionale Bewertung zuständig sind.

Die Folgen chronischer Dissoziation

Vorübergehend mag das neurobiologische Schutzprogramm sinnvoll sein: Wer nichts fühlt, zerbricht nicht. Nicht sofort. Problematisch wird es, wenn sich die Starre festbeißt und der innere Ausnahmezustand nicht mehr weichen will. Wenn Menschen wochen- oder monatelang zwar funktionieren, wenn sie arbeiten, einkaufen, kommunizieren, sich dabei aber selbst nicht mehr spüren.

Chronische Dissoziation kann zu einem brüchigen Selbstgefühl führen, zu Depressionen und Angststörungen. Wer sich selbst nicht spürt, kann auch schwer in Beziehung treten. Doch diese Distanz kann sich auflösen. Um die Gefühle wiederzufinden, braucht es zuweilen keiner Worte, sondern den Körper: Berührung, Bewegung, Atmung. Deshalb setzen Therapien mehr und mehr auf körperorientierte Verfahren. Methoden wie Somatic Experiencing, traumasensibles Yoga oder achtsamkeitsbasierte Körperarbeit können helfen, die Verbindung zwischen Empfindung und Bewusstsein langsam wiederherzustellen.

Phantomschmerz und die Neuordnung des Gehirns

Auch Phantomschmerzen, die nach Amputationen auftreten können, geben Einblicke in die Funktionsweise des Gehirns nach traumatischen Erfahrungen. Hirnforscher haben herausgefunden, dass das Gehirn über ein Set von "Karten" verfügt, die alle Teile des Körpers abbilden. Nach einer Amputation kommt es zu Umlagerungen in diesen Karten. Reize werden nicht mehr dort verarbeitet, wo es bei Gesunden geschieht.

Die Stärke der Phantomschmerzen korreliert dabei mit dem Ausmaß der Umlagerungen im Gehirn. Dies deutet darauf hin, dass die Neuordnung des Gehirns eine Rolle bei der Entstehung von Phantomschmerzen spielt. Therapien, die darauf abzielen, das Gehirn "auszutricksen" und ihm die Illusion zu vermitteln, das fehlende Glied sei noch da, können helfen, die Schmerzen zu lindern.

Die Rolle von Stresshormonen und Fehlinformationen

In Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Diese Hormone können das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen und zu einem Tunnelblick führen. Das Gehirn schaltet auf Flucht- oder Angriffsmodus und blendet Informationen aus, die hierfür nicht wichtig erscheinen. Deshalb sind Aussagen von Zeugen, die sich zuvor in unübersichtlichen Situationen befanden oder gar Angst um ihr Leben hatten, für die Polizei oftmals wertlos.

Ein weiteres Problem sind Fehlinformationen, die sich in traumatischen Situationen schnell verbreiten können. Menschen lassen sich häufig dazu verleiten, zu glauben, sie hätten einen Täter oder eine Waffe gesehen, wenn diese Nachricht die Runde macht. Um solche verfälschten Aussagen zu verhindern, versuchen Ermittler bei Befragungen, zunächst so wenig Fragen wie möglich zu stellen und Suggestivfragen zu vermeiden.

Emotionen und Handlungen: Die Forschung von Hedwig Eisenbarth

Die Psychologin Hedwig Eisenbarth erforscht, wie sich Emotionen auf unser Verhalten auswirken. Sie untersucht, wie viel Kontrolle wir über unser Handeln haben, wenn wir emotional belastet sind und inwiefern wir uns verantwortlich fühlen für Entscheidungen, die wir unter diesen Umständen treffen.

In Experimenten konnte sie zeigen, dass Emotionen eine starke Bindung im Gehirn erzeugen können, selbst wenn sie irrelevant für die aktuelle Aufgabe sind. Diese Erkenntnisse können dazu beitragen, unser Verständnis von traumatischen Reaktionen und Entscheidungsprozessen in Extremsituationen zu verbessern.

Die Veränderung des Zeitempfindens in Gefahrensituationen

Menschen, die eine gefährliche Situation überlebt haben, berichten oft, dass die Zeit dabei plötzlich ganz langsam abgelaufen sei. Dieser Effekt wird auch als Matrix-Effekt bezeichnet. Er entsteht, weil das Gehirn in diesem Moment auf Hochtouren läuft. Alle Prozesse werden beschleunigt, wodurch die Zeit relativ zu der inneren Beschleunigung langsamer vorkommt als sonst.

Das Gehirn reagiert besonders auf Reize, die mit einem selbst zu tun haben. Bewegt sich beispielsweise ein Objekt auf uns zu, dann schätzen wir die Zeit, in der wir das Objekt sehen, als länger ein. Dieser Effekt könnte dazu beitragen, dass wir in Gefahrensituationen schneller reagieren und unser Überleben sichern können.

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