Die Auswirkungen von Alkoholkonsum auf das Gehirn

Alkohol ist in vielen Kulturen ein akzeptierter und weit verbreiteter Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Ob zum Anstoßen bei Feiern, zum Entspannen nach einem langen Tag oder als vermeintliches Mittel zur Stressbewältigung - Alkohol wird aus vielfältigen Gründen konsumiert. Doch die Auswirkungen von Alkoholkonsum auf den Körper, insbesondere auf das Gehirn, sind komplex und oft unterschätzt. Dieser Artikel beleuchtet die langfristigen Folgen von Alkoholkonsum auf die Gehirnstruktur und -funktion, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Alkohol: Mehr als nur ein Getränk

Aus chemischer Sicht gibt es verschiedene Alkohole, aber im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich der Begriff „Alkohol“ meist auf Ethanol, den berauschenden Bestandteil alkoholischer Getränke. Ethanol ist eine farblose, brennbare Flüssigkeit mit einem scharf-brennenden Geschmack und einem würzigen Geruch. Er entsteht durch die Vergärung von Zucker in pflanzlichen Stoffen wie Weintrauben oder Gerste.

Menschen trinken Alkohol aus verschiedenen Gründen: Genuss, Streben nach Vergnügen oder aufregenden Erlebnissen, aber auch als Bewältigungsstrategie, um mit Ängsten, schlechten Gefühlen und Stress umzugehen. In geringen Mengen kann Alkohol entspannend, angstlösend und stimulierend wirken. Er kann kurzfristig die Stimmungslage verbessern, bei der Überwindung von Unsicherheit sowie Angst helfen und von negativen Gefühlen distanzieren.

Soziale Einflüsse spielen ebenfalls eine wichtige Rolle beim Alkoholkonsum. Die Gesellschaft und kulturelle Normen prägen das Trinkverhalten. In Deutschland ist Alkoholkonsum akzeptiert und in zahlreiche Traditionen eingebunden. Familie, Freundeskreis, Schule und Arbeitsumfeld beeinflussen ebenfalls das Trinkverhalten.

Wie Alkohol ins Gehirn gelangt

Alkohol gelangt vorwiegend über die Schleimhaut des Dünndarms ins Blut. Innerhalb weniger Minuten verteilt er sich im Blutkreislauf und schließlich im gesamten Körperwasser. Da der menschliche Körper größtenteils aus Wasser besteht, sind die meisten Gewebe im Körper und damit Organe wie Herz, Gehirn und Muskeln dem Alkohol ausgesetzt. Stark durchblutete Organe wie Leber und Gehirn nehmen Alkohol schneller auf als weniger stark durchblutete Organe.

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Alkohol aus einem leeren Magen gelangt schneller in den Blutkreislauf als aus einem vollen Magen. Alles, was die Durchblutung steigert, beschleunigt die Aufnahme von Alkohol, wie warme Getränke, Zucker oder Kohlensäure. Auch Medikamente können die Aufnahme von Alkohol beeinflussen. Frauen nehmen im Vergleich zu Männern bei gleichen Trinkmengen mehr Alkohol auf, da sie einen geringeren Wasseranteil im Körper aufweisen. Übergewichtige und ältere Personen haben ebenfalls einen geringeren Wasseranteil im Körper als normalgewichtige und jüngere Personen.

Alkohol als Zellgift: Die Auswirkungen auf das Gehirn

Alkohol ist ein Zellgift, das sich nach der Aufnahme im ganzen Körper verteilt. Manche Organe sind empfindlicher für die Wirkung von Alkohol als andere, beispielsweise das Gehirn. Dort beeinflusst Alkohol verschiedene Botenstoffe, die für die Informationsübertragung zwischen Nervenzellen zuständig sind. Alkohol wirkt sich hemmend oder dämpfend auf die Informationsübertragung aus. Die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen sind verlangsamt, wenn man Alkohol getrunken hat.

Durch die Aufnahme von Alkohol wird über einen Einfluss auf Botenstoffe auch das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. In geringen Mengen wirkt Alkohol dadurch stimmungshebend, entspannend und angstlösend. Ein Wohlgefühl entsteht. In großen Mengen wirkt Alkohol betäubend. Die hemmende Wirkung lässt in der Regel wieder nach, wenn der Alkohol im Körper abgebaut ist.

Das Gehirn „merkt“ sich, wie Alkoholkonsum in einer bestimmten Situation entspannend gewirkt hat. Dann kann schon ein Geruch oder eine bestimmte Person, die an eine solche Situation erinnert, das Verlangen nach Alkohol auslösen.

Ein geringer Teil des Alkohols wird ausgeatmet sowie über die Haut und die Nieren ausgeschieden. Den Großteil jedoch baut die Leber ab. Sie wandelt Alkohol durch Enzyme in Acetaldehyd und dann weiter in Essigsäure um, die der Körper ausscheiden kann. Der Abbau beginnt bereits in der Schleimhaut des Magens, bevor der Alkohol ins Blut gelangt. Während dieses Vorgangs sinkt der Alkoholgehalt im Blut: bei Frauen durchschnittlich um 0,13 Promille, bei Männern um 0,15 Promille pro Stunde.

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Langzeitstudien belegen schädliche Auswirkungen

Britische Wissenschaftler um Anya Topiwala von der University of Oxford untersuchten den Einfluss von Lebensstil, Stress und sozioökonomischem Status auf die Gesundheit von Menschen. Dabei wurde auch der längerfristige Konsum von Alkohol und dessen Wirkung auf die kognitive Leistungsfähigkeit betrachtet. Die Datenbasis bildeten regelmäßige Befragungen unter Beamten und öffentlich angestellten Personen, die seit 1985 über einen Zeitraum von 30 Jahren durchgeführt wurden (Whithall II-Studie). Insgesamt flossen die Daten von 550 Studienteilnehmern in die Studie ein. Die Männer und Frauen waren im Schnitt 43 Jahre alt und laut Mitteilung der Universität nicht alkoholabhängig.

Die Auswertung der Ergebnisse zeigte, dass diejenigen Personen, die mehr als 240 Gramm Alkohol wöchentlich zu sich nahmen und damit einen hohen Alkoholkonsum aufwiesen, das größte Risiko für den Abbau von Nervenzellen im Hippocampus hatten, verglichen mit jenen, die abstinent waren. Der Hippocampus ist unter anderem zuständig für Gedächtnis und Lernen sowie räumliche Orientierung. Selbst bei moderatem Alkoholkonsum - also Alkoholmengen zwischen 116 und 168 Gramm pro Woche - zeigten sich Hinweise auf einen Abbau von Zellen im Hippocampus. Wurden weniger als 56 Gramm Alkohol pro Woche konsumiert, zeigten sich keinerlei vorteilhafte Effekte: Geringer Alkoholkonsum hatte gegenüber abstinenten Studienteilnehmern keine Vorteile. Die Autoren betonten, dass sie keinen schützenden Effekt von kleinen Mengen an Alkohol feststellen konnten und dass es sich bei ihrer Untersuchung um eine Beobachtungsstudie handelt, ein ursächlicher Zusammenhang damit nicht bewiesen ist. Nichtsdestotrotz werde es im Hinblick auf die Untersuchung schwieriger, auch moderaten Konsum von Alkohol zu rechtfertigen.

Eine brasilianische Forschungsgruppe obduzierte die Gehirne von 1.781 Verstorbenen und untersuchte sie auf Schädigungen. Im Schnitt waren die Körperspender bei ihrem Tod 75 Jahre alt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Hyaline Arteriolosklerose: Bei dieser Erkrankung verengen und versteifen sich die feinen arteriellen Gefäße (Arteriolen) durch eine glasartige (hyaline) Verdickung ihrer Wände. Der Blutfluss durch diese geschädigten Gefäße ist dann erschwert. Zusätzlich befragten die Forschenden die Angehörigen der Toten zu deren Alkoholkonsum.

Die Verstorbenen wurden in vier Gruppen eingeteilt: Nie-Trinker, moderate Trinker (sieben oder weniger alkoholische Getränke pro Woche), starke Trinker (acht oder mehr Gläser pro Woche) und ehemals starke Trinker. Ein Getränk wurde als 14 Gramm reinen Alkohol definiert, was etwa 350 ml Bier, 150 ml Wein oder 45 ml Spirituosen entspricht.

Nach Berücksichtigung weiterer Faktoren, die sich auf die Gesundheit des Gehirns auswirken, ergaben die Daten für starke Trinker eine um 133 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für Gefäßschäden im Gehirn als für Menschen, die nie getrunken hatten. Bei ehemals starken Trinkern war das Risiko noch um 89 Prozent erhöht, bei moderaten Trinkern um 60 Prozent. Darüber hinaus hatten starke und ehemalige starke Trinker mit einer um 41 Prozent bzw. 31 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit Tau-Proteine entwickelt, die sich in Gehirnen von Menschen mit Alzheimer ansammeln. Starke Trinker starben im Schnitt 13 Jahre früher als Menschen, die nie Alkohol getrunken hatten.

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Alkoholbedingte Blackouts und ihre Folgen

Alkoholbedingte Blackouts können für Jugendliche womöglich nachhaltig schädlich sein. Ergebnisse einer Langzeitstudie legen nahe, dass ihre Gehirnentwicklung beeinträchtigt wird. Eine Studie zeigte, dass alkoholbedingte Blackouts mit einem reduzierten Volumen von zwei Hirnarealen zusammenhingen: Dem Gyrus fusiformis und dem Hippocampus. Diese Bereiche sind wichtig für die Gesichtserkennung und die Gedächtnisbildung. Andere Hirnregionen wie die Amygdala waren nicht betroffen. Blackouts dürften aber generell ein Hinweis auf riskantes Rauschtrinken sein. So steigt das Risiko für einen Blackout besonders dann, wenn viel hochprozentiger Alkohol in kurzer Zeit getrunken wird. Dabei kommt es zu einer Fehlfunktion im Hippocampus, mit der Folge, dass die Gedächtnisbildung gestört ist.

Schrumpfendes Gehirn und erhöhtes Demenzrisiko

Schon eine Flasche Bier am Tag lässt die graue sowie die weiße Substanz im Gehirn schrumpfen, wenn Sie über einen langen Zeitraum regelmäßig konsumieren. Je mehr man trinkt, desto schneller schrumpft das Gehirn. Die Folgen der Hirnalterung machen sich vor allem durch ein geschwächtes Erinnerungsvermögen bemerkbar. Aber der Alkohol beeinträchtigt auch andere kognitive Fähigkeiten: Aufmerksamkeit, Orientierung oder die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung. Jüngere Studien weisen darauf hin, dass regelmäßiger Alkoholkonsum von bereits fünf bis sechs Standardgläsern pro Woche die kognitive Leistungsfähigkeit vermindert.

Im Gehirn verursacht ein regelmäßiger Konsum hoher Alkoholmengen außerdem Veränderungen, die das Risiko einer Demenzerkrankung stark erhöhen. Personen ab 45 Jahren, die mehr als 24 Gramm reinen Alkohol am Tag trinken, sind besonders gefährdet.

Hirnschäden durch Rauschtrinken und Entzug

Nach neuesten Erkenntnissen treten Hirnschäden nicht nur beim Rauschtrinken selbst auf, sondern verstärken sich insbesondere während der ersten Phasen des Entzugs. Laut Stock tragen die entzugsbedingten Schäden wiederum dazu bei, bestehende Suchtstörungen aufrechtzuerhalten - umso stärker, je mehr Entzüge notwendig sind.

Alkohol dämpft die Hirnaktivität, indem er die hemmende Wirkung des Botenstoffs Gamma-Aminobuttersäure (GABA) potenziert und gleichzeitig die erregende Wirkung von Glutamat, eines weiteren wichtigen Botenstoffs, reduziert. Um dies zu kompensieren, passen sich bei dauerhaftem Konsum die Art und Anzahl der entsprechenden Rezeptoren im Gehirn an - der Alkohol wirkt weniger dämpfend. Wenn das Botenstoffsystem aufgrund dieser Toleranzbildung jedoch nicht mehr richtig funktioniert, kommt es beim Entzug wegen der Übererregbarkeit des nüchternen Gehirns zum Absterben von Hirngewebe, insbesondere der weißen Substanz. Um die teils lebensbedrohlichen Konsequenzen zu behandeln, kommen Medikamente zum Einsatz, die die Wirkung des Alkohols am GABA-Rezeptor ersetzen.

Alkoholische Kleinhirndegeneration (AKD)

Breitbeiniges Gehen, Torkeln und Gleichgewichtsstörungen: Treten diese Symptome bei Alkoholabhängigen auch im nüchternen Zustand auf, liegt meist eine sogenannte Alkoholische Kleinhirndegeneration (AKD) vor. Meist entwickelt sich eine Alkoholische Kleinhirndegeneration als Folgeerkrankung schädlichen Alkoholgebrauchs. Je früher eine Alkoholikerin oder ein Alkoholiker aufhört zu trinken, umso größer ist die Chance, dass sich die Beschwerden bessern. Bei chronischem Alkoholmissbrauch kann das Kleinhirn allerdings dauerhaft schrumpfen.

Bei alkoholabhängigen Personen können mehrere Faktoren zum Absterben von Nervenzellen (Neuronen) im Kleinhirn beitragen: Vitamin-B1-Mangel, Schädigung der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts durch Alkohol, die die Aufnahme von Vitamin B1 behindert, und die Wirkung des Alkohols und seines Abbauprodukts Acetaldehyd auf die Neuronen im Gehirn.

Die Zellschäden im Gehirn zeigen sich anhand folgender Beschwerden: Fahrige, unkoordinierte Bewegungen, Probleme, gegensätzliche Bewegungen auszuführen, Zittern bei gezielten Bewegungen, Schlaffe Muskulatur und im späteren Verlauf können Sprech- und Sprachstörungen sowie abgehacktes Sprechen auftreten.

Alkohol und das Nervensystem: Mehr als nur ein Kater

Bekannt ist, dass Alkohol süchtig machen kann, die Leber schädigt und auch das Krebsrisiko erhöht. Aber kaum jemand spricht von den Folgen von Alkohol auf die Nerven und das Gehirn. Wie sehr Alkohol die Nerven schädigt, wird klar, wenn man betrunken ist: Man reagiert verlangsamt, hat eine gestörte Koordination und später dann Erinnerungslücken. Dies gibt bereits einen Vorgeschmack auf die potenziellen Langzeitschäden von Alkohol für das Nervensystem.

Alkoholabhängige Menschen sind oft mangelernährt und nehmen per se zu wenig Thiamin (Vitamin B1) auf. Alkohol unterbindet die Thiaminaufnahme und -verwertung im Körper. Darüber hinaus behindert Alkohol die Fähigkeit der Zellen, Thiamin zu verwerten. Alkohol wird im Körper zu Acetaldehyd verstoffwechselt. Dieses Abbauprodukt von Ethanol führt dosisabhängig zum Absterben von Nervenzellen (neuronaler Zelltod).

Alkohol führt zur Entzündung von Nervengewebe. Er erhöht die Zahl entzündungsfördernder Zytokine, die die Blut-Hirn-Schranke (BHS) überwinden und Entzündungen im Gehirn verursachen können. Auch begünstigt er die Inflammation durch Verschiebung der Neurotransmitterspiegel. Hohe Konzentrationen von Glutamat im Gehirn können neurotoxisch wirken und neuronale Schäden verursachen. Wenn es durch Alkoholmissbrauch zu einer Leberschädigung kommt, führen die dann anfallenden neurotoxischen Substanzen wiederum zu einer Gehirnschädigung („hepatische Enzephalopathie“).

Häufig unterschätzt ist die Polyneuropathie, die durch Schädigung der peripheren Nerven durch den Alkohol entsteht. Anfänglich äußert sie sich durch ein unangenehmes Kribbeln in den Beinen, im Vollbild bringt sie Dauerschmerzen mit sich und beeinträchtigt die Lebensqualität enorm.

Alkohol als Droge: Die Zerstörung des Gehirns

Drogen stören die Balance der Neurotransmitter. Heißt, sie wirken auf die Informationsübertragung im Gehirn. Alkohol beispielsweise hemmt bestimmte Glutamatrezeptoren (zuständig für Kommunikation der Nervenzellen, das Erinnerungsvermögen und Lernen), Substanzen wie Kokain blockieren sie. Allen gemeinsam ist, sie verändern Gehirnmasse, das Gehirnvolumen wird kleiner.

Weil Drogen in das Belohnungssystem eingreifen (man fühlt sich im ersten Moment besser oder zumindest so, wie man es gerne hätte), greift man immer wieder zur Flasche, zur Tablette, zur Spritze.

Bei Jugendlichen verändern Drogen Wachstumsfaktoren im Gehirn, steuern zum Beispiel die Plastizität. Je früher jemand Drogen konsumiert, umso größere Probleme wird er haben - was umgekehrt aber nicht bedeutet, dass man auch als alter Mensch nicht noch stark abhängig werden kann.

Gibt es eine unbedenkliche Menge Alkohol?

Die Fachwelt sieht den Konsum von Alkohol zunehmend kritisch. Beim Alkoholkonsum gibt es keine gesundheitlich unbedenkliche Menge. Mögliche Vorteile von sehr mäßigem Konsum für das Herz-Kreislauf-System überwiegen nicht im Vergleich zu den negativen Auswirkungen von Alkohol.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) legte 2024 den aktuellen Schwellenwert für einen risikoarmen Alkoholkonsum mit weniger als 27 Gramm reinen Alkohol pro Woche fest. Das entspricht etwas mehr als einem Liter Bier oder 0,3 Liter Wein. Dieser Wert kann aber nur zur groben Orientierung dienen. Die alkoholbezogenen Schwellenwerte gelten nur für gesunde Erwachsene.

Hinweise auf problematischen Alkoholkonsum

Wer Alkohol konsumiert, macht sich nicht immer bewusst, wie häufig und wie viel er trinkt. Anzeichen für einen problematischen Konsum können sein:

  • Ein Kater am nächsten Morgen.
  • Nervenschädigungen (Polyneuropathie).
  • Schädigungen des Kleinhirns und Verschlechterung der Gehirnfunktion.
  • Erkrankungen der Mundhöhle, der Speiseröhre, des oberen und unteren Magen-Darm-Traktes.
  • Erkrankungen der Leber.
  • Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Sexuelle Dysfunktion.
  • Störungen der Blutbildung.
  • Schlafbezogene Atemstörungen.
  • Schwächung des Immunsystems.
  • Hautprobleme.
  • Beeinträchtigung des Bewusstseins, des Gedächtnisses und des Denkvermögens.
  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, ADHS oder Persönlichkeitsstörungen.
  • Erhöhte Gewaltbereitschaft und das Risiko, selbst Opfer von Gewalt zu werden.
  • Schwere Verkehrsunfälle.
  • Soziale Ausgrenzung, Probleme am Arbeitsplatz bis hin zum Jobverlust und damit finanzielle Schwierigkeiten.

Die Folgen von Alkoholkonsum: Ein Teufelskreis

Die Folgen von Alkohol für die körperliche und psychische Gesundheit können schwerwiegend und teils unumkehrbar sein. Zu Krankheiten durch Alkohol gehören: Lebererkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, neurologische und psychische Erkrankungen, Schädigungen des Gehirns, Demenz, Persönlichkeitsveränderungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Impotenz und Übergewicht.

Trinken bis zum Rausch erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Unfälle im Verkehr oder am Arbeitsplatz, Verletzungen, Verbrennungen und Erfrierungen. Rauschzustände steigern auch die Bereitschaft zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Alkohol ist oft Auslöser für Aggression und Gewalt gegen andere. Gleichzeitig riskieren Sie selbst Opfer von Gewalt oder Verbrechen zu werden.

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