Die Anforderungen an unser Gehirn sind heutzutage oft hoch, und lange Konzentrationsphasen sind keine Seltenheit. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, greifen manche Menschen zu ungesunden Methoden wie Ritalin-Missbrauch oder übermäßigem Kaffeekonsum. Es gibt jedoch gesündere Alternativen, um die Konzentrationsfähigkeit zu steigern und das Gehirn optimal zu fordern.
Was ist Gehirnjogging?
Gehirnjogging, auch Gehirntraining oder Gedächtnistraining genannt, ist ein "Sport" für das Gehirn, der die Fitness des Gehirns durch Denkaufgaben erhöht. Diese Aufgaben fördern verschiedene kognitive Bereiche. Das Gehirn kann dabei ähnlich wie ein Muskel verstanden werden, dessen Leistungsfähigkeit sich durch wiederholtes Training steigert. Wird es unterfordert, baut es wieder ab. Regelmäßige Beanspruchung ist also eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Gehirn.
Die Bedeutung von Konzentrationstraining
Konzentrationstraining ist eine effektive Methode, um die Aufmerksamkeitsspanne zu verlängern und die Fähigkeit zu verbessern, sich über längere Zeiträume auf eine bestimmte Aufgabe zu fokussieren. Es hilft, gewünschte Dinge zu fokussieren und ungewünschte Dinge auszublenden. Ein optimales Konzentrationstraining sollte das Arbeitsgedächtnis trainieren, welches für die Aufnahme, Speicherung und den Abruf aktueller Informationen zuständig ist. Durch effektives Training lässt sich die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses erweitern, was eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt.
Aspekte eines guten Konzentrationstrainings
Ein gutes Konzentrationstraining sollte folgende Aspekte berücksichtigen:
- Adaptiv: Es sollte sich immer an das individuelle Leistungsniveau anpassen, um Über- oder Unterforderung zu vermeiden. Ein individuelles Training ist von großer Bedeutung.
- Zielgerichtet: Es sollte positive Auswirkungen auf den Alltag haben.
- Motivierend: Es muss regelmäßig und intensiv durchgeführt werden.
- Umfassend: Die Übungen sollten ineinander übergreifen und möglichst alle Areale des Gehirns einbeziehen, um eine ganzheitliche Verbesserung der geistigen Fähigkeiten zu erreichen.
- Abwechslungsreich: Verschiedene Arten von Übungen sind wichtig, um die Motivation aufrechtzuerhalten und sich besser konzentrieren zu können.
Warum ein Training im Internet?
Online-Konzentrationstraining bietet mehrere Vorteile:
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- Es passt sich an die persönliche Leistungsgrenze an.
- Man erhält direkt eine Auswertung.
- Man kann sich mit anderen austauschen.
- Man profitiert von jeder Neuerung.
- Man kann zeit- und ortsunabhängig trainieren.
Wer sollte ein Konzentrationstraining durchführen?
Ein Konzentrationstraining wird für Menschen jeden Alters empfohlen, da sich die Auswirkungen vor allen Dingen im Alltag bemerkbar machen. Besonders empfehlenswert ist es für:
- Ältere Menschen: Die Konzentration lässt im normalen Alterungsprozess nach, insofern Sie nichts dagegen tun.
- Menschen, in deren Verwandtschaft schon eine Demenz aufgetreten ist: Das Risiko an einer Demenz zu erkranken erhöht sich um das 2- bis 4-fache, wenn ein Verwandter ersten Grades an einer Demenz leidet.
- Schlaganfall-Patienten: Nach einem Schlaganfall empfiehlt sich neben der notwendigen ärztlichen Behandlung auch ein Konzentrationstraining.
- Menschen mit einer Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung.
- ADHS Patienten: Studien haben belegt, dass Konzentrationsaufgaben sehr erfolgreich bei der Behandlung sein können.
- Menschen in beruflich anspruchsvollen Positionen: In Positionen, in denen ein hohes Maß an Konzentration verlangt wird, kann Konzentrationstraining helfen.
- Schulkinder: Junge Menschen können durch ein Konzentrationstraining profitieren, da es in dieser frühen Lebensphase besonders wichtig ist, besonders aufmerksam zu sein.
Möglichkeiten, die Konzentration zu trainieren
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Konzentration zu trainieren:
- Online-Konzentrationsübungen: Sie sind ein bequemer Weg, um die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.
- Gesunde Lebensgewohnheiten: Genügend Schlaf, eine gesunde Ernährung und ausreichend Wasser trinken sind wichtig.
- Regelmäßige Ruhepausen: Körper und Geist brauchen Zeit, um sich zu erholen.
- Sport: Yoga fördert die Konzentration, da es darauf abzielt, die eigenen Gedanken loszulassen und innere Ruhe zu erlangen.
- Denksportaufgaben: Kreuzworträtsel, Sudoku, Logikrätsel und andere Denksportaufgaben können das Gehirn trainieren.
Denksport: Das Gehirn herausfordern
Der Begriff Denksport kann zwei verschiedene Dinge auszudrücken: Übungen mit kognitiven Disziplinen, die im Rahmen eines Wettkampfes ausgeübt werden und das Absolvieren von Aufgaben mit dem Ziel, ein effektives kognitives Training zu absolvieren. Ein solches Gehirnjogging kann Fähigkeiten optimieren, die im Alltag nützlich sind. Die Aufgaben, die das Gehirn trainieren mit Denksport, werden im Idealfall von Neurologen, Psychologen und anderen Wissenschaftlern entwickelt. Damit die Übungen möglichst effektiv das Gedächtnis und die kognitiven Fähigkeiten trainieren, sollte der Anspruch an den Trainierenden kontinuierlich zunehmen, denn das Gehirn wächst mit seinen Aufgaben - ähnlich wie ein Muskel. Dadurch beinhalten die meisten Aufgaben unterschiedliche Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Die Übungen müssen jedoch stets genau dem Niveau des Übenden entsprechen, damit dieser sich im Flow befindet: Das bedeutet, dass er weder überfordert noch unterfordert ist.
Wie Denksport das Gehirn beeinflusst
Um zu verstehen, wie das Gehirn trainieren mit Denksport die Fähigkeiten beeinflussen kann, sollte man wissen: Es gibt ein Superkurzzeit-, ein Kurzzeit- und ein Langzeitgedächtnis. Eindrücke der Sinnesorgane gelangen ins Gehirn, werden in den Neuronen verarbeitet und verschwinden innerhalb von Millisekunden wieder - sofern die jeweilige Information nicht als wichtig eingestuft wird. Dabei handelt es sich um einen Selbstschutz-Mechanismus des Gehirns, damit nicht zu viele unwichtige Informationen abgespeichert werden.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung dieses Vorgangs: Ein Auto fährt vorbei. Du nimmst die Farbe wahr. Wirst du kurz darauf danach gefragt, kannst du dich vermutlich nicht mehr daran erinnern - es sei denn, du hast einen anderen Gedanken damit verbunden, beispielsweise weil dir die Farbe des Autos besonders gut gefiel. Das erklärt sich so, dass unser Gehirn emotionale Informationen besonders gerne hat. Inhalt, der mit Gefühlen verbunden wird, hat daher eher die Chance, vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis transferiert zu werden. Dieser Vorgang funktioniert bei Emotionen wie Freude, Neugier und Begeisterung, aber auch bei negativen Emotionen wie Schmerz oder Angst.
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Kommunikation ist ein optimales Gehirntraining, da sie fast immer mit Emotionen verbunden ist. Die emotionalen Vorrichtungen des Gehirns verstärken die Umbauprozesse an den Synapsen und das Aufgenommene wird dank der vielen stabilen Vernetzungen besser abgespeichert. Dies kannst du dir beispielsweise bei Übungen mit Zahlenfolgen zunutze machen. Wer versucht, sich eine lange Reihe an Ziffern ohne Verbindung zu merken, wird vermutlich scheitern. Verbindest du stattdessen mit jeder Ziffer ein Bild und spinnst eine kurze Geschichte zu der Zahlenabfolge, wird das deinem Gedächtnis helfen. Merken dir daher: Bei neuen Erfahrungen bilden deine Neuronen stets neue, weit verzweigte Netze.
Geeignete Denksportaufgaben
- Wechselgeld berechnen: Eine simple, aber effektive Übung für das Training von Gedächtnis und Zahlenverständnis.
- Zahlenreihen vervollständigen: Aufgaben mit Zahlenreihen, die es zu vervollständigen gilt.
- Räumliche Aufmerksamkeit trainieren: Muster miteinander vergleichen, technische Probleme lösen, aus ungeordneten Buchstabenhaufen sinnvolle Wörter bilden oder räumliche Puzzles lösen.
- Konzentration und Auffassungsgabe trainieren: Dem Betrachter werden verschiedene Farbnamen angezeigt, wobei die Wörter in einer vollkommen anderen Schriftfarbe stehen.
Wichtige Aspekte beim Denksport
- Für Ruhe sorgen: Ein ungestörter Ort bietet optimale Voraussetzungen.
- Kurze Einheiten und Abwechslung bei den Übungen: Die Konzentration lässt sonst nach kurzer Zeit wieder nach.
- Umfassende Aufgaben: Das Gehirn soll immer vielseitig gefordert werden, um alle kognitiven Fähigkeiten zu trainieren.
- Körperliche Bewegung: Steigert zusätzlich die Durchblutung und somit die Gehirnleistung.
Gedächtnistraining für Senioren
Viele Senioren treiben Sport, um körperlich fit zu bleiben. Und das Gehirn ist nichts anderes als ein Muskel, der ebenfalls schwächer wird, wenn er nicht ständig gefordert wird. Deshalb ist es mit den geistigen Kompetenzen nicht anders als beim Körpertraining. Auch hier gilt: Wer rastet, der rostet. Von den Sinnesorganen erhält das Gehirn Informationen, die es filtert, um die wichtigen Elemente abzuspeichern und andere zu verwerfen. Es unterscheidet zwischen für uns relevanten Ereignissen und unwichtigen Vorkommnissen.
Gedächtnisarten
- Sensorisches Gedächtnis: Speichert alle Informationen ab, aber nur für wenige Millisekunden. Alles was keine besondere Bedeutung für uns hat, wird unmittelbar wieder gelöscht.
- Kurzzeitgedächtnis: Mediziner bezeichnen es auch als Zwischenspeicher. Im Alltag greifen wir ständig auf die abgespeicherten Ereignisse zurück. In diesem Gedächtnisort sind sie aber ebenfalls nur kurzfristig verfügbar, aber wir können sie bewusst bearbeiten und mit ihnen geistig operieren.
- Langzeitgedächtnis: Hier sind die Ereignisse schließlich dauerhaft abgelegt. Über die hier gespeicherten Vorkommnisse oder Lerninhalte können wir ein Leben lang verfügen.
Gedächtnistraining für Senioren
- Klassische Denksport-Aufgaben: Kreuzworträtsel, Sudoku und andere.
- Zahlen besser merken: Sprachstörungen entgegenwirken.
- Sprichwörter-Raten: Fordert besonders das Langzeitgedächtnis.
- Bewegungsübungen: Fördern das Herz-Kreislauf-System, verbessern die Durchblutung und somit die Sauerstoffversorgung des Gehirns.
- Gruppentraining: Bingo-Nachmittage, Rätsel-Abende oder Kurse in Gehirnjogging bringen viele Interessenten zusammen.
- Aufenthalt im Freien: Die Luft ist besonders reich an Sauerstoff, der die Nährstoffgrundlage ist für ein leistungsfähiges Gehirn.
Das Gehirn aktiv halten
Mit zunehmendem Alter nehmen die kognitiven Fähigkeiten ab, wodurch es umso wichtiger wird, das Gehirn zu trainieren. Solange es herausgefordert wird, bleibt es flexibel. Mit Kreuzworträtseln und ähnlichen Aufgaben kann man durchaus einen Nutzen erzielen; leider stellt sich schnell ein Gewöhnungseffekt ein. Folglich sind die Aufgaben für das Gehirn keine Herausforderung mehr, und es wird nicht mehr gefordert. Deshalb benötigt unser Gehirn kontinuierlich neue Reize in Form von Aufgaben. Wenn wir etwas Neues lernen, fördern wir damit die Verbindungen zwischen den Gehirnzellen und verlangsamen den geistigen Abbau.
Tipps für den Alltag
- Gewohnheiten durchbrechen: Ein spannendes Rezept ausprobieren, einen neuen Spazierweg gehen oder die Einkaufsliste auswendig lernen.
- Regelmässige soziale Kontakte: Gruppenaktivitäten, Vereinsarbeit oder regelmässiger Austausch mit Freunden fordern das Gehirn heraus und fördern die geistige Fitness.
- Ausreichend Schlaf und regelmässige Bewegung: Sind vorteilhaft für die Hirnaktivität.
Einfache Übungen für den Alltag
- Versuchen Sie, alle Namen Ihrer Familie und Freunde im Kopf rückwärts zu buchstabieren.
- Spielen Sie Gesellschaftsspiele. Wichtig ist, immer wieder ein neues Spiel auszuwählen, um das Gehirn zu fordern.
Mentale Leistungsfähigkeit optimieren
- Das Gehirn möchte gebraucht werden: „Use it or lose it“ - so lautet die einhellige Erkenntnis. Wer denkt, fördert die Aktivität der Nervenzellen im Gehirn. Die Kontakte zwischen den Nervenzellen (Synapsen) werden durch die Übermittlung der elektrochemischen Reize gestärkt.
- Das Gehirn muss gefordert werden: Es darf dabei allerdings weder über- noch unterfordert werden. Beides kann sich negativ auf die Gehirnleistung auswirken.
- Das Gehirn braucht Pausen: Für Dauerbelastungen wie sie im Beruf häufig vorkommen, ist es nicht geschaffen. Der Effekt: Die Gehirnleistung nimmt unweigerlich ab. Das Arbeiten wird ineffizient. Die Qualität leidet. Regelmäßige Pausen sorgen dafür, dass sich das Gehirn erholt, der Arbeitsspeicher wieder leistungsfähiger wird und wir „voll wach“ auf unserem eigentlichen Leistungsniveau weiter machen können.
- Leistungszyklus: Ein Leistungszyklus entspricht dabei einem Biorhythmus von ungefähr 90 Minuten (BRAC - basic rest-activity cycle). Anhand des Aktivitätszyklus lässt sich die mentale Leistungsbilanz optimieren: gute Ergebnisse bei möglichst geringer Belastung.
- Prioritäten setzen: Auch ein gut trainiertes Gehirn ist nur begrenzt belastbar. Wer seine Ressourcen geschickt einsetzt, kann damit seine Effektivität steigern. Überlegen, ordnen, machen.
Gehirnjogging im Alter
Mit dem Alter nimmt die Bedeutung dieses Trainings zu und es ist wichtig, regelmässig zu üben. Es gibt verschiedene Arten, Gehirnjogging zu betreiben. Wichtig ist es, Rätsel auszusuchen, die beide Hälften des Gehirns trainieren und die Konzentration fördern. Die Aufmerksamkeitsspanne kann damit verlängert werden und je öfter dieses Training betrieben wird, umso länger kann man sich konzentrieren und umso höher ist die Aufmerksamkeitsspanne.
Tipps für erfolgreiches Gehirnjogging
- Auf abwechslungsreiche Übungen beim Gehirnjogging achten
- Übungen für beide Gehirnhälften aussuchen und diese abwechselnd durchführen
- Knifflige Übungen auswählen
- Nicht sofort aufgeben und dranbleiben. Machen Sie bei Bedarf eine Pause und kehren sie nach kurzer Zeit mit gelüftetem Kopf an die Aufgabe zurück.
- Versuchen Sie, die Konzentration möglichst lange aufrecht zu halten.
Übungen und Spiele für das Gehirn
- Rechentest: Testet die mathematischen Fähigkeiten und lehrt, auch schwierige Aufgaben erfolgreich zu meistern.
- Memory: Ein Gedächtnisspiel, bei dem man sich merken muss, wo die Karten liegen.
Gehirnjogging für ein junges Gehirn
Das Gehirn durch eine regelmässige Beanspruchung fit halten. Dieser Zustand bleibt aber nicht automatisch erhalten. Für ein gezieltes Training gilt, dass es das Gehirn nicht überstrapazieren sollte. Es reichen bereits zehn bis 15 Minuten Training pro Tag aus, um einen Effekt zu erzielen. Längere Einheiten können ermüdend sein und somit nicht den gewünschten Effekt erzielen. Bei allem gilt, dass Sie den Spass am Training nicht verlieren sollten.
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Trainingsprogramm
- Verständnis von Zusammenhängen
- Wortschatztraining
- Umgang mit Zahlen
- Verbesserung des Gedächtnisses
- Schärfung der räumlichen Orientierung
Zusätzliche Faktoren für ein starkes Gehirn
- Körperliche Betätigung: Um einem Abbau entgegenzuwirken.
- Ausgewogene Ernährung: Nur wenn das Gehirn mit den richtigen Nährstoffen versorgt wird, kann es Leistung erbringen.
Gehirnjogging: Geistessport für jeden Tag
Der deutsche Psychologe Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen prägte im Jahr 1992 den Begriff "Mentales Aktivierungstraining". Heutzutage ist das besser unter den Begriffen Gehirnjogging oder Gehirntraining bekannt. Es handelt sich hierbei um eine Methode, die dafür sorgt, dass die Reaktionszeit des Gehirns und die Fähigkeit, sich Dinge einzuprägen, wesentlich verbessert werden.
Wie spielt man Gehirnjogging?
- Memory: Sich die Bilder unter den verdeckten Karten einzuprägen.
- Sudoku: Zahlenrätsel lösen.
- Reversi (Othello): Spielzüge vorherzusagen.
- Schach: Komplexes Spiel mit vielen verschiedenen Figuren und Zugvarianten.
Was ist beim Gehirnjogging zu beachten?
- Sorgen Sie für so wenig Ablenkung wie möglich.
- Sorgen Sie für eine bequeme Sitzposition.
- Seien Sie ausgeruht und aufnahmefähig.
- Hören Sie auf, wenn Sie merken, dass Sie sich nicht mehr konzentrieren können.
Gehirnjogging gegen Boreout
Tagaus, tagein dasselbe machen ist nicht nur langweilig. Es ist auch schlecht für die geistige Leistungsfähigkeit. Sind Arbeitnehmer in ihrem Beruf geistig kaum gefordert, nimmt die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns ab.
Tipps gegen Boreout
- Mit einfachen Übungen können Arbeitnehmer ihr Gehirn trainieren.
- Jeden Tag etwas für den Geist tun, genauso wie man morgens aufsteht oder etwas isst.
- Auch die körperliche Seite spiele eine Rolle, um den Geist fit zu halten. Man sollte nicht zu viel Zucker oder Fett zu sich nehmen und sich ausreichend bewegen.
Die Vorteile von Gehirnjogging
- Erhöhte Verarbeitungsgeschwindigkeit
- Verbessertes Gedächtnis
- Verbesserte Konzentration und Aufmerksamkeit
- Verbesserte Problemlösungsfähigkeiten
- Stimmungsverbesserung
- Stressabbau
Effektives Gehirnjogging: Das gibt es zu beachten
Damit Sie optimal vom Gehirnjogging profitieren können, gibt es einige Punkte zu beachten. Natürlich kann jede geistige Stimulierung auch Training für unser Gehirn sein; allerdings heißt das nicht, dass das Lösen von Kreuzworträtseln am Frühstückstisch ausreicht, um unser Gehirn fit zu halten.
8 Punkte für effektives Gehirnjogging
- An den Leistungsgrenzen arbeiten
- Die richtige Umgebung aussuchen
- Regelmäßig statt punktuell trainieren
- Schlaf als wichtigen Baustein erkennen
- Gesund ernähren, mit den richtigen Nährstoffen
- Misserfolge als Fortschritt verstehen
- Genug Abwechslung
- Täglich ausreichend bewegen
Übungen, welche die Kriterien erfüllen
- Schach: Ein Strategiespiel, bei dem nahezu unendliche Möglichkeiten vorausgeplant werden wollen.
- Neue Sprache Lernen: Verbessert die Merkfähigkeit und trainiert das logische Denken.
- Physische Aktivitäten: Regelmäßiges Ausdauer- oder Krafttraining hat einen positiven Effekt auf das Gedächtnis, die Problemlösefähigkeit sowie die Konzentration.
- Musikinstrument lernen: Regt die motorische Koordination und die Konzentration an.
- Gehirntraining: Übungen, die explizit zu diesem Zweck konzipiert wurden.
Wissenschaftlich fundiertes Gehirnjogging mit der NeuroNation App
In Zusammenarbeit mit Neuropsycholog:innen und Neurowissenschaftler:innen vieler unabhängiger Forschungseinrichtungen hat NeuroNation eine Gehirnjogging App entwickelt, die alle nötigen Kriterien erfüllt, um hocheffektives Gedächtnistraining zu gewährleisten.
Die vier Kategorien der NeuroNation Übungen
- Geschwindigkeit: Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen schnell zu verarbeiten und abzurufen.
- Schlussfolgerndes Denken: Die Fähigkeit, Muster und Zusammenhänge zu erkennen und daraus entsprechende Rückschlüsse zu ziehen.
- Gedächtnis: Die Fähigkeit, neue Informationen im Arbeits- und Langzeitgedächtnis zu speichern und wieder abzurufen.
- Aufmerksamkeit: Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren und Ablenkungen auszublenden.
Bewegung und Ernährung für ein starkes Gehirn
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene Ernährung und genügend Flüssigkeit stählen nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Vor allem Ausdauersportarten haben eine positive Wirkung auf die Gehirn- und Gedächtnisleistung.
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