Die gestörte Reizleitung der Nerven, oft als Polyneuropathie (PNP) bezeichnet, ist eine weit verbreitete Erkrankung, die das periphere Nervensystem betrifft. Schätzungen zufolge erkranken etwa drei bis acht Prozent der deutschen Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an einer PNP. Diese Erkrankung kann vielfältige Ursachen haben und sich durch unterschiedliche Symptome äußern, was eine frühzeitige Diagnose und Behandlung umso wichtiger macht. Da die verschiedenen Mechanismen einer PNP das körpereigene Nervensystem im Verlauf der Erkrankung zunehmend schädigen, ist ein früher Behandlungsbeginn von größter Bedeutung.
Was ist eine Polyneuropathie?
Unter dem Begriff Polyneuropathie wird eine Gruppe von Erkrankungen zusammengefasst, bei denen es zu Schädigungen des peripheren Nervensystems kommt. Infolge dieser Schädigungen ist die Funktion der betroffenen Nerven gestört. Weil mehrere Nerven beziehungsweise ganze Nervenstrukturen betroffen sind, spricht man von Polyneuropathie (griechisch poly = viel, mehrere).
Zum peripheren Nervensystem gehören alle Nerven, die außerhalb des Gehirns und des Wirbelkanals liegen, also nicht Teil des zentralen Nervensystems sind. Periphere Nerven steuern Muskelbewegungen und Empfindungen wie Kribbeln oder Schmerz. Auch das vegetative Nervensystem ist Teil des peripheren Nervensystems. Seine Nervenstränge koordinieren automatisch ablaufende Körperfunktionen wie Atmen, Verdauen oder Schwitzen.
Ursachen einer gestörten Reizleitung
Mediziner gehen heute von mehr als zweihundert möglichen Auslösern für eine PNP aus. Es sind über 200 verschiedene Ursachen einer Polyneuropathie bekannt, wobei Diabetes mellitus und Alkoholismus an erster Stelle stehen. Aber auch Infektionskrankheiten oder Stoffwechselkrankheiten, Mangelernährung (z.B. Vitaminmangel), Gift- oder Medikamenteneinwirkungen und Erbkrankheiten können eine Polyneuropathie zur Folge haben. Erworbene Polyneuropathien sind wesentlich häufiger als angeborene.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
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- Diabetes mellitus: Weil ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel nervenschädigend wirkt, erkrankt in Deutschland beinahe jeder zweite Diabetiker im Lauf seines Lebens an einer PNP. Eine optimale Insulin -Therapie kann vor dieser Langzeitfolge des Diabetes mellitus schützen. Experten schätzen, dass jeder zweite Diabetiker im Laufe seines Lebens an einer diabetischen Polyneuropathie erkrankt. Der Grund dafür ist noch nicht restlos geklärt. Man vermutet aber, dass der erhöhte Blutzucker eine wesentliche Rolle spielt und die Nervenschädigung begünstigt. Hierfür spricht, dass Diabetiker, die Probleme mit der Einstellung ihres Blutzuckers haben oder diese vernachlässigen, besonders früh und besonders schwer eine Polyneuropathie entwickeln.
- Alkoholsucht: Chronischer Alkoholmissbrauch führt vor allem in Kombination mit vitaminarmer Ernährung häufig zu nachhaltigen Nervenschäden - Schätzungen zufolge sind bis zu 66 Prozent aller chronischen Alkoholiker betroffen. Die PNP-Therapie konzentriert sich neben einer Vitaminkur entsprechend vor allem auf einen dauerhaften Alkoholentzug. Bei der Polyneuropathie als Folge eines chronischen Alkoholmissbrauchs werden die Nerven toxisch geschädigt und dadurch die Reizleitung gestört.
- Medikamente: Manche chemotherapeutischen Medikamente können abhängig von der Dosis und der Behandlungsdauer Nebenwirkungen auf das Nervensystem haben. Ähnliches gilt unter anderem für verschiedene Medikamente gegen Infektionen, Rheuma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen . Wenden Sie sich mit PNP-Symptomen an Ihren behandelnden Arzt: In vielen Fällen kann er Ihre Therapie umstellen.
- Umweltgifte: Schwermetalle wie Blei, Arsen und Thallium können das Nervensystem ebenso wie Quecksilber und einige Lösungsmittel nachhaltig schädigen. Stellt Ihr Neurologe ein solches Umweltgift als Auslöser Ihrer PNP fest, sollten Sie den Kontakt damit in Zukunft vollständig meiden.
- Genetische Veranlagung: Bei den seltenen erblich bedingten Neuropathien wie der Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung (CMT) führt ein Gendefekt zur Entstehung einer PNP. Weil die genauen Mechanismen der Erkrankung noch Gegenstand der Forschung sind, konzentriert sich die Behandlung momentan auf physiotherapeutische Maßnahmen .
- Fehlgeleitetes Immunsystem: Greift das Immunsystem körpereigene Zellen an, kann es zu Schäden am Nervensystem kommen. Abhängig von den genauen Prozessen entstehen dabei unterschiedliche Erkrankungen, die meist innerhalb kurzer Zeit einer stationären Behandlung bedürfen:
- Guillain-Barré-Syndrom (GBS)
- Chronisch-inflammatorische Polyradikuloneuropathie (CIDP)
- Vaskulitische Neuropathien
- Weitere Ursachen: Außerdem können Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen oder eine Schilddrüsenunterfunktion die peripheren Nerven schädigen. Dies gilt auch für Gifte (z.B. Arsen) oder vorrangig solche Medikamente, die in der Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden (z.B. Cisplatin). Einige Infektionen mit Bakterien oder Viren können ebenfalls eine Polyneuropathie auslösen. Eine akute Erkrankung, das so genannte Guillain-Barré-Syndrom wird autoimmun ausgelöst und zerstört die Nervenscheiden der peripheren Nerven.
Symptome einer Polyneuropathie
Eine PNP macht sich häufig zuerst an Händen, Füßen und Beinen bemerkbar, kann sich in ihrem Verlauf aber auch weiter ausdehnen oder innere Organe betreffen. Abhängig von der Art der betroffenen Nervenfasern entstehen unterschiedliche Symptome:
- Sensible Beschwerden: Sensible Nerven leiten Informationen aus dem Körper zum Gehirn, sodass beispielsweise Druck, Wärme, Kälte oder Schmerz empfunden werden kann. Kommt es durch eine PNP zu Schäden an diesen sensiblen Nerven, entstehen Fehlempfindungen: Die Haut fühlt sich ohne erkennbaren Auslöser pelzig oder taub an, sie kribbelt, juckt, brennt oder sticht. Viele PNP-Patienten berichten außerdem von schmerzlosen Wunden und dem Gefühl, wie auf Watte zu gehen. Darüber hinaus nehmen Betroffene Temperaturen häufig verfälscht wahr oder empfinden schon bei leichtesten Berührungen extreme Schmerzen.
- Motorische Beschwerden: Motorische Nerven leiten Befehle des Gehirns an die einzelnen Muskelfasern des Körpers weiter: So kann etwa der Arm willentlich gebeugt oder das Bein abgewinkelt werden. PNP-Schäden an diesen motorischen Bahnen können Muskelzuckungen und -krämpfe verursachen und Schmerzen auslösen. Häufig erlahmen die betroffenen Muskeln im Verlauf der Erkrankung und die körperliche Ausdauer lässt allmählich nach.
- Autonome Beschwerden: Das Gehirn steuert die Organe unbewusst über sogenannte autonome Nerven. Werden diese durch eine PNP in Mitleidenschaft gezogen, kann es zu unterschiedlichsten Symptomen kommen:
- Übermäßiges oder vermindertes Schwitzen
- Ohnmachts- und Schwindelanfälle vor allem nach dem Aufstehen
- Herzrasen in Ruhe oder zu langsamer Herzschlag bei Anstrengung
- Schluckbeschwerden
- Völlegefühl, Verstopfung und Durchfall
- Erschwertes oder ungewolltes Wasserlassen
- Wassereinlagerungen und Hautveränderungen an den Füßen
- Fortschreitende Schädigungen von Fußknochen und -gelenken
- Erektionsstörungen
- Fehlende Pupillenbewegungen
Diagnose einer Polyneuropathie
Wenden Sie sich mit den typischen Symptomen einer PNP an Ihren Neurologen. Dieser befragt Sie zunächst zu Ihren individuellen Beschwerden, Vorerkrankungen und Ihrer familiären Krankengeschichte. Darüber hinaus informiert er sich in der Regel, welche Medikamente Sie momentan einnehmen, und führt anschließend verschiedene Untersuchungen durch:
- Neurologische Untersuchung: Zunächst prüft Ihr Neurologe, inwiefern die Funktion Ihrer Nerven eingeschränkt ist. Er ermittelt beispielsweise, ob Empfindungsstörungen auf beiden Körperseiten symmetrisch vorliegen oder ob Ihr Schmerz- und Temperaturempfinden beeinträchtigt ist. Darüber hinaus testet er Ihr sogenanntes Lageempfinden für einzelne Gliedmaßen und prüft mit einer Stimmgabel, ob Sie Vibrationen wahrnehmen können. Abschließend sind einige Koordinations- und Gleichgewichtsübungen Teil der Untersuchung - ebenso wie mehrere Reflextests. Zunächst erfolgt die gründliche neurologische Untersuchung, in der die Prüfung der Reflexe, der Sensibilität und der Muskelkraft wichtige Informationen liefern. An den Beinen werden Nervendehnungszeichen (z.B. Lasègue) geprüft.
- Blutuntersuchung: Eine Blutprobe kann zum Beispiel Aufschluss über Ihren Langzeit-Blutzuckerspiegel sowie Ihre Vitamin-B12- und Folsäurewerte geben: Diese und weitere Faktoren können Ihrem Neurologen einen Hinweis auf den Ursprung der PNP liefern. Bluttests können behandelbare Ursachen der Polyneuropathie aufdecken, beispielsweise einen Vitamin-B12-Mangel oder einen bis dahin unbekannten Diabetes mellitus.
- Elektroneurografie (ENG): Im Rahmen einer elektroneurografischen Untersuchung reizt Ihr Neurologe einen Nerv gezielt über eine auf der Haut angebrachte Elektrode - gleichzeitig misst er, ob und wie schnell dieser Reiz im Nerv weitergeleitet wurde. Diese Untersuchung erlaubt ihm Rückschlüsse auf die genaue Art der Nervenschädigung. Die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) erkennt Überleitungsstörungen (etwa im Karpaltunnel, am Ellenbogen oder am Köpfchen des Wadenbeins) und grenzt Engpass-Syndrome von Polyneuropathien ab. Mit neurophysiologischen Untersuchungen (Nervenleitgeschwindigkeit oder NLG und Elektromyographie oder EMG) werden die Funktionen der Nervenzellen und ihrer Hüllschichten in Nerven und Muskulatur untersucht. Auch gibt die Neurophysiologie Aufschluss über das Ausmaß der Störung und kann zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden.
- Elektromyografie (EMG): Bei einer Elektromyografie führt Ihr Arzt entweder eine feine Nadel in den Muskel selbst ein oder bringt eine Elektrode auf der Haut darüber an. So kann er messen, ob ein bestimmter Muskelabschnitt ausreichend starke Signale von den jeweiligen Nerven erhält - oder ob diese geschädigt sind. Deswegen verwendet man elektrophysiologische Untersuchungen, um festzustellen, ob der Muskel selbst geschädigt ist oder die Nerven, die ihn versorgen.
- Weitere Untersuchungen: Bei Bedarf kann Ihr Arzt weitere Untersuchungsmethoden wie eine Nerven-Muskel-Biopsie, molekulargenetische Tests oder eine Hirnwasseruntersuchung veranlassen. Darüber hinaus kann eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll sein. Eine Analyse des Nervenwassers (Liquoruntersuchung) hilft beispielsweise, entzündlich bedingte Polyneuropathien festzustellen. Bei Anhaltspunkten für eine genetische Polyneuropathie ist eine Erbgutanalyse möglich. Der Verdacht auf seltene, aber behandelbare Polyneuropathien kann in besonders schweren Krankheitsfällen eine Probenentnahme aus dem Nervengewebe (Nervenbiopsie) rechtfertigen.
Therapie einer Polyneuropathie
Die Therapie einer PNP fokussiert sich neben einer Schmerztherapie entsprechend auf die Behandlung der individuellen Grunderkrankung. Wichtig zu wissen: Ob die PNP-Beschwerden im Lauf der Therapie gänzlich verschwinden, etwas nachlassen oder sich trotzdem verschlechtern, ist von zahlreichen Faktoren abhängig und kann nicht pauschal vorhergesagt werden. Zuerst wird man die Ursache behandeln, sofern diese gefunden wird. Unabhängig davon wird man auch die Symptome behandeln, vor allem Schmerzen. Gegen ein Taubheitsgefühl in den Füßen kann man weniger gut mit Medikamenten vorgehen. Hier bieten sich physikalische Methoden wie Bürstenmassagen, Bewegungsübungen und durchblutungsfördernde Maßnahmen an.
- Ursachenspezifische Therapie:
- Diabetes mellitus: Eine optimale Insulin -Therapie kann vor dieser Langzeitfolge des Diabetes mellitus schützen.
- Alkoholsucht: Die PNP-Therapie konzentriert sich neben einer Vitaminkur entsprechend vor allem auf einen dauerhaften Alkoholentzug. Tipp: Holen Sie sich Unterstützung für diesen wichtigen Schritt: Spezialisierte Fachärzte, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen stellen ein breites Spektrum an nachhaltigen Hilfsangeboten für einen erfolgreichen Alkoholentzug zur Verfügung.
- Medikamente: Wenden Sie sich mit PNP-Symptomen an Ihren behandelnden Arzt: In vielen Fällen kann er Ihre Therapie umstellen.
- Umweltgifte: Stellt Ihr Neurologe ein solches Umweltgift als Auslöser Ihrer PNP fest, sollten Sie den Kontakt damit in Zukunft vollständig meiden.
- Genetische Veranlagung: Weil die genauen Mechanismen der Erkrankung noch Gegenstand der Forschung sind, konzentriert sich die Behandlung momentan auf physiotherapeutische Maßnahmen .
- Fehlgeleitetes Immunsystem: Abhängig von den genauen Prozessen entstehen dabei unterschiedliche Erkrankungen, die meist innerhalb kurzer Zeit einer stationären Behandlung bedürfen: Guillain-Barré-Syndrom (GBS), Chronisch-inflammatorische Polyradikuloneuropathie (CIDP), Vaskulitische Neuropathien.
- Symptomatische Therapie:
- Medikamentöse Schmerztherapie: Verschiedene Antikonvulsiva, Antidepressiva und Opioide können die Schmerzen einer PNP lindern. In der Regel steigert Ihr Arzt die Dosierung dieser Medikamente langsam, um auf etwaige Nebenwirkungen unmittelbar reagieren zu können. Sollten die Schmerzen hauptsächlich auf bestimmten Hautarealen auftreten, kann auch ein örtlich betäubendes Lidocain-Pflaster sinnvoll sein. Nervenschmerzen sind individuell mit Medikamenten behandelbar. Neben Schmerzmitteln kommen Antidepressiva oder Mittel gegen Epilepsie zum Einsatz.
- Physio- und Ergotherapie: In der Regel empfiehlt Ihr Arzt Ihnen zusätzlich eine physiotherapeutische Behandlung, um geschwächte Muskelgruppen gezielt zu stärken. Sind die Hände von der PNP betroffen, kann außerdem eine Ergotherapie helfen, um alltägliche Handgriffe oder neue Techniken intensiv zu trainieren.
- Medizinische Fußpflege: Häufig bemerken PNP-Patienten kleinere Wunden an ihren Füßen nicht mehr. Weil sich diese ohne Behandlung leicht entzünden können, spielt eine regelmäßige medizinische Fußpflege eine wichtige Rolle in der PNP-Behandlung.
- Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS): Bei diesem Verfahren werden Elektroden auf den schmerzenden Hautarealen angebracht. So können die darunterliegenden gesunden Nervenfasern elektrisch stimuliert und gleichzeitig die Weiterleitung der schmerzhaften PNP-Signale zum Hirn blockiert werden.
Tipps für den Alltag
Abhängig von Ihren individuellen Symptomen können Ihnen im Alltag ganz unterschiedliche Tricks und Kniffe helfen:
- Achten Sie auf kleine, dafür häufigere Mahlzeiten, um Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen.
- Nehmen Sie viel Flüssigkeit und ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich, um Verstopfungen entgegenzuwirken.
- Wählen Sie eine Schlafposition mit erhobenem Oberkörper und tragen Sie auch nachts Stützstrümpfe, um Schwindelgefühle beim Aufstehen zu reduzieren.
- Testen Sie warme, kalte oder Wechselbäder, um Schmerzen und Fehlempfindungen zu lindern. Auch warme oder kalte Umschläge können eine wohltuende Wirkung haben.
- Gewöhnen Sie sich einen routinemäßigen Gang zur Toilette alle drei Stunden an, um einem veränderten Harndrang zu begegnen und Unannehmlichkeiten zu vermeiden.
- Lassen Sie sich bei Erektionsstörungen oder trockener Vaginalhaut ärztlich beraten. Eine Vakuumpumpe oder Gleitmittel können hier sehr hilfreich sein.
- Entfernen Sie Stolperfallen und schaffen Sie eine barrierefreie Umgebung, um die Sturzgefahr zu mindern.
Multiple Sklerose (MS) und gestörte Reizleitung
Bei Multipler Sklerose gerät das hochkomplexe Nervensystem aus dem Gleichgewicht, Signale können nicht mehr einwandfrei weitergeleitet werden. Bei MS entstehen an unterschiedlichen Stellen im Gehirn und Rückenmark meist vielfache (multiple) Entzündungsherde. Die Folge ist eine Funktionsstörung der betroffenen Nerven: Nervenimpulse können über die Nervenbahnen nicht mehr oder nur langsamer weitergeleitet werden. Das führt zu verschiedenen neurologischen MS-Symptomen, wie Sehstörungen oder Taubheitsgefühl.
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Der Grund für die gestörte Signalübertragung ist die Zerstörung der sogenannten Myelinscheide. Zerstört wird die Myelinscheide durch Entzündungen, die durch eine Fehlsteuerung im Immunsystem hervorgerufen werden. Diese Entzündungen können sowohl im Gehirn als auch im Rückenmark auftreten und damit zu ganz unterschiedlichen Beschwerden führen.
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