Interpretation von CT-Befunden des gesunden Gehirns

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Verfahren, das detaillierte Einblicke in den menschlichen Körper ermöglicht. Ein CT-Befund dokumentiert die Ergebnisse dieser Untersuchung und dient mehreren wichtigen medizinischen Zwecken. Er hilft Ärzten, Krankheitsbilder genau zu lokalisieren, Diagnosen zu stellen und Behandlungsstrategien zu entwickeln. Die Vorteile der CT-Untersuchung liegen in ihrer Präzision und Detailgenauigkeit. Anders als herkömmliche Röntgenaufnahmen liefert sie dreidimensionale Bilder, die Ärzten erlauben, Strukturen und mögliche Veränderungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Die Rolle der CT in der modernen Medizin

Die Computertomographie spielt in der modernen Medizin eine wichtige Rolle bei der Diagnose, Bewertung und Überwachung vieler Erkrankungen. Sie beschränkt sich dabei nicht nur auf den Kopf, sondern auch ein Abdomen-CT oder Thorax-CT kann durchgeführt werden. Sie bietet zahlreiche Vorteile und unterstützt Mediziner auf viele Weisen bei der Behandlung von Patienten. Im Folgenden werden einige Aspekte der Bedeutung der Schädel-CT näher beleuchtet:

  • Bildgebung in hoher Auflösung: Die CT des Kopfes bietet hochauflösende Bilder des Schädels. Sie ermöglicht eine detaillierte Darstellung von Geweben, des Gehirns, Blutgefäßen und Knochen. Auf diese Weise können Ärztinnen und Ärzte Krankheiten, Verletzungen und Anomalien besser erkennen und analysieren.
  • Schnelle und präzise Diagnose: Die CT erzeugt in kurzer Zeit eine große Menge an Bildern, die von Computern zu dreidimensionalen Modellen zusammengesetzt werden können. Dadurch können Ärzte schnelle und präzise Diagnosen stellen, was insbesondere bei medizinischen Notfällen von entscheidender Bedeutung ist.
  • Nicht-invasive Alternative zur Chirurgie: Die Kopf-CT ermöglicht die Visualisierung von Körperstrukturen ohne die Notwendigkeit invasiver Verfahren wie Biopsien oder Operationen. Sie hilft dem Radiologen, den genauen Ort und die Ausdehnung von Tumoren, Entzündungen oder Verletzungen zu bestimmen, was bei der Planung von Behandlungen und der Überwachung des Fortschreitens von Krankheiten hilfreich ist.
  • Überwachung von Behandlungen: Die CT kann verwendet werden, um den Verlauf und die Wirksamkeit von Behandlungen zu überwachen. Durch wiederholte CT-Scans im Laufe der Zeit können Änderungen im Gewebe oder von Tumoren verfolgt werden, um festzustellen, ob die Behandlung Erfolg hat oder ob Anpassungen erforderlich sind.
  • Screening und Früherkennung: Die CT kann auch für Screening-Programme eingesetzt werden, um frühzeitig Anzeichen von schweren Krankheiten wie Krebs oder der Bildung von Tumoren zu erkennen. Durch die Früherkennung können Behandlungen in einem frühen Stadium eingeleitet werden, was die Erfolgschancen verbessert.

Ablauf einer CT-Untersuchung

Eine CT-Untersuchung ist ein präziser und strukturierter medizinischer Prozess, der mehrere wichtige Schritte umfasst. Der typische Ablauf beginnt mit der Vorbereitung des Patienten, bei der zunächst ein venöser Zugang gelegt wird. Während der eigentlichen Untersuchung liegt der Patient entspannt auf einer speziellen Untersuchungsliege, die sich langsam durch den ringförmigen CT-Scanner (Gantry) bewegt. Eine Röntgenröhre rotiert dabei um den zu untersuchenden Körperabschnitt und macht zahlreiche Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die gesamte Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

Vorbereitung auf die CT

Eine CT-Untersuchung des Schädels bedarf keiner besonderen Vorbereitung. Es ist nicht notwendig, zuvor Kontrastmittel zu trinken oder nüchtern zur Untersuchung zu erscheinen. Eine leichte Mahlzeit zuvor wird bisweilen sogar empfohlen. Allerdings müssen vor der Untersuchung einige Fragen geklärt werden, um Komplikationen zu vermeiden und Problemen im Vorwege vorzubeugen. Ein detailliertes Aufklärungsgespräch wird mit dem Radiologen geführt, wobei es wichtig ist, dass alle Fragen wahrheitsgetreu beantwortet werden. Einige dieser Fragen sind:

  • Leiden Sie an Herz- oder Nierenerkrankungen?
  • Leiden Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion?
  • Reagieren Sie allergisch auf Medikamente oder bestimmte Nahrungsmittel?
  • Haben Sie in der Vergangenheit auf eine Jodgabe allergisch reagiert?
  • Leiden Sie an Asthma oder an Stoffwechselerkrankungen?
  • Haben Sie bereits einmal Kontrastmittel bekommen und wie haben Sie darauf reagiert?
  • Sind Sie schwanger oder besteht die Möglichkeit, dass sie schwanger sein könnten?
  • Wenn Sie unter 18 sind: Haben Sie die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten?

Die CT-Untersuchung

Unter Umständen muss vor der Untersuchung ein Kontrastmittel in eine Vene injiziert werden, um Gefäßerkrankungen, Entzündungen oder Tumore besser erkennen zu können. Die Untersuchung selbst findet in einem Röntgenring (Gantry) statt. Dabei liegt der Patient auf dem Rücken auf einem Untersuchungstisch. Der Kopf wird in der Regel fixiert, um ein stabiles Bild ohne Verwacklungen zu erhalten. Daraufhin wird der Untersuchungstisch durch den Röntgenring gefahren, welche um den Patienten herum rotiert und Röntgenstrahlen aussendet. Es werden innerhalb kürzester Zeit mehrere tausend Bilder angefertigt. Detektoren, die gegenüber der Röhre liegen, fangen die Strahlung auf. Zum Schluss setzt ein Computer die Aufnahmen zu einem Bild zusammen.

Lesen Sie auch: Heilung von Alzheimer in Reichweite?

Eine CT-Untersuchung des Kopfes geht schnell und die Messungen dauern jeweils nur wenige Sekunden. Inklusive Auswertung der Daten und ggf. nachfolgender Besprechung der Befunde beträgt Ihr Aufenthalt bei uns im CT-MRT Institut Berlin ca. 20 Minuten.

Nach der CT-Untersuchung

Nach einer Schädel-CT kann es noch einen Moment dauern, bis die Bilder fertig sind und die Ergebnisse mit dem Arzt besprochen werden können. Abgesehen davon ist keine nennenswerte Nachbereitung seitens der Patienten notwendig. Sofern kein Beruhigungsmittel verabreicht wurde, sind die Patienten sofort wieder einsatzfähig und können ohne Bedenken am Straßenverkehr teilnehmen.

Technische Grundlagen der CT

Die Computertomographie basiert auf der herkömmlichen Röntgentechnik. Anders als bei dieser wird der untersuchte Bereich des Körpers allerdings in Schichten abgebildet. Dazu wird der Patient durch einen Ring, die Gantry, gefahren. Innerhalb der Gantry befinden sich eine Röntgenröhre, die Röntgenstrahlen erzeugt und Blenden, die diese Strahlung zu einem einzigen Fächerstrahl zusammenfassen. Dieser Strahl dringt durch den Körper und trifft dort auf Knochen, Muskeln, Fett, Organe und Gefäße, die ihn allesamt unterschiedlich stark abschwächen. Spezielle Detektoren messen nun die ankommende Röntgenstrahlung auf der gegenüberliegenden Seite und schicken diese an einen Computer. Die Detektoren und die Röntgenröhre umkreisen den Patienten innerhalb der Gantry und können so zahlreiche Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen aussenden. Diese Aufnahmen werden dann verarbeitet und es werden Schichtbilder, sogenannte Tomogramme, erzeugt. Möchte man mehrere Schichtbilder aufnehmen, wird der Patient auf der Liege ein wenig weiter vorgeschoben und der Vorgang erneut durchgeführt. Die so gewonnenen Daten werden dann nachbearbeitet und es können dreidimensionale Bilder des untersuchten Bereiches erstellt werden. CT-Untersuchungen können nicht nur im Bereich des Kopfes vorgenommen werden, sondern für den gesamten Körper, z.B. Extremitäten- und Thorax-CTs.

Interpretation eines CT-Befundes des gesunden Kopfes

Ein CT-Befund enthält eine Vielzahl medizinischer Fachbegriffe, die für Patienten zunächst schwer verständlich sein können. Ärztliche Befundberichte enthalten häufig spezifische Formulierungen, die wichtige Informationen über den Gesundheitszustand vermitteln. Zu den häufigsten Formulierungen in CT-Befunden gehören wissenschaftliche Beschreibungen von Gewebeveränderungen, Größenangaben und räumlichen Beziehungen.

Ein CT-Befund ist in der Regel aus verschiedenen Abschnitten aufgebaut. Dazu gehören:

Lesen Sie auch: Psychische Gesundheit verstehen

  • Die Patientendaten - Um den CT-Befund später eindeutig einem Patienten zuordnen zu können, werden der Name des Patienten und meistens auch das Geburtsdatum und die Anschrift angegeben.
  • Die Indikation - Hier wird erklärt, warum die Untersuchung durchgeführt werden soll. Häufig findet man in diesem Abschnitt auch Informationen über die Krankengeschichte des Patienten.
  • Die Technik - Dieser Abschnitt liefert Informationen zu dem genauen Vorgehen bei der Untersuchung und zu den Aufnahmetechniken. Das ist zum Beispiel wichtig, um auch in nachfolgenden Untersuchungen Vergleiche anstellen zu können.
  • Der Befund - In diesem Abschnitt berichtet der Arzt darüber, was auf den CT-Bildern zu sehen ist. Häufig findet hier noch keine Beurteilung des Gesehenen statt, sondern lediglich die Beschreibung.
  • Die Beurteilung - Sie ist für den behandelnden Arzt der wichtigste Teil des Befundes. In der Beurteilung interpretiert der Röntgenarzt das auf den CT-Bildern Gesehene und stellt eventuell eine Diagnose.

Beispielbefund eines gesunden Kopfes

So könnte der Befund nach einer Computertomographie-Untersuchung von einem gesunden Kopf aussehen:

Sehr geehrter Herr Kollege,

vielen Dank für die freundliche Überweisung Ihrer Patientin Kerstin Mustermann, geb. 01.10.1952

CT Schädel

Computertomographie des Schädels

Indikation:

Cephalgien seit 3 Wochen, erbitte Ausschluss einer intrakraniellen Blutung.

Warum die Untersuchung durchgeführt werden soll:

Lesen Sie auch: Interpretation MRT Normalbefund Gehirn

Die Patientin hat seit 3 Wochen Kopfschmerzen. Es soll durch die Untersuchung eine Blutung im Inneren des Schädels ausgeschlossen werden.

Technik:

MS-CT des Schädels nativ mit Einzelschichten

Untersuchungstechnik:

Es wurde eine spezielle Computertomographie-Untersuchung des Schädels durchgeführt. Dabei wurde kein Kontrastmittel eingesetzt.

Ein Kontrastmittel ist ein Untersuchungsmittel, das dabei helfen soll, dass sich die Gewebe in der Untersuchung deutlicher voneinander abheben.

Schädelbasis 3 mm, Cerebrum 8 mm

Der Schädel setzt sich aus mehreren einzelnen Knochen zusammen. Man unterteilt den Gehirnschädel in die Schädelbasis und das Schädeldach. Die Schädelbasis ist der untere Teil der Knochen, die um das Gehirn herum liegen.

Die Schädelbasis wurde in 3 mm Abständen untersucht. Das Gehirn wurde in 8 mm Abständen untersucht.

Befund:

Achsengerechte Mittellinie, kein Hirnödem.

Was man auf den Bildern sieht:

Die Mittellinie wird von Strukturen gebildet, die das Schädelinnere in eine rechte und eine linke Seite teilen. Diese Mittellinie ist an der normalen Stelle zu sehen. Es ist keine Flüssigkeitsansammlung im Gehirn zu sehen.

Regelrechte Dichte und Differenzierbarkeit der grauen und weißen Substanz, insbesondere kein Nachweis von Durchblutungsstörungen, eines Blutungsgeschehens oder raumfordernden Prozesses.

Die graue und die weiße Substanz haben ein normales Aussehen und lassen sich normal vorneinander unterscheiden.

Das Gehirn besteht aus mehreren Teilen. Die äußere Schicht des Großhirns und des Kleinhirns wird Hirnrinde genannt. Die Hirnrinde hat eine graue Farbe. Hier befindet sich die graue Substanz. Unter der Hirnrinde befindet sich im Inneren das Mark. Das Mark hat eine weiße Farbe. Hier befindet sich die weiße Substanz.

Die Durchblutung des Hirngewebes ist normal. Es gibt keinen Hinweis auf Blutungen oder Veränderungen, die größer werden und die Umgebung verdrängen.

Altersentsprechende Weite der externen und internen Liquorräume bei annähernder Symmetrie.

Die Größe der Hohlräume im Gehirn und um das Gehirn herum, die das Nervenwasser enthalten, entspricht dem Alter der Patientin. Diese Hohlräume sehen auf der rechten und der linken Seite des Schädelinneren gleich aus.

Im Knochenfenster keine Auffälligkeiten.

In der speziellen Bildauswertung für Knochen sind keine krankhaften Veränderungen zu sehen.

Paukenhöhlen, Mastoidzellen und miterfasste Anteile der Nasennebenhöhlen regelrecht belüftet.

Die Paukenhöhlen sind normal mit Luft gefüllt.

Die Paukenhöhlen gehören zum Mittelohr. Dort befinden sich die sehr kleinen Gehörknöchelchen.

Die Mastoidzellen sind normal mit Luft gefüllt.

Die Mastoidzellen sind Hohlräume im Inneren eines Knochens hinter dem Ohr.

Es sind Anteile der Nasennebenhöhlen auf den CT-Bildern abgebildet. Diese abgebildeten Anteile sind normal mit Luft gefüllt.

Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume, die mit der Nase in Verbindung stehen. Es gibt verschiedene Nasennebenhöhlen.

Beurteilung:

Unauffälliger intrakranieller Befund, insbesondere kein Nachweis einer Blutung.

Was das auf den Bildern Gesehene bedeutet:

In den Computertomographie-Bildern des Schädelinneren sind keine auffälligen oder krankhaften Veränderungen zu erkennen, es gibt keine Blutungen.

Verschiedene Arten der Schädel-CT

Einfache Schädel-CT

Eine einfache Schädel-CT dient dazu, detaillierte Schnittbilder des Schädels zu erstellen. Sie sind geeignet, um Verletzungen des Gehirns oder der umliegenden Schädelknochen zu erkennen. Auch anatomische Veränderungen und Fehlbildungen können bei einer einfachen CT des Kopfes erkannt werden. Sie stellt eine schnelle und effektive Methode dar, um Informationen über die Strukturen des Gehirns und des Schädels zu erhalten, ohne dass invasive Maßnahmen notwendig werden. Auch die Nasennebenhöhlen können mithilfe von CT-Aufnahmen untersucht werden. Eine einfache Schädel-CT ohne Kontrastmittel wird auch als “Schädel-CT nativ” bezeichnet.

Schädel-CT mit Kontrastmittel

Für eine CT des Schädels mit Kontrastmittel wird dieses üblicherweise intravenös verabreicht. Diese wird meistens dann eingesetzt, wenn speziell nach Entzündungen, Tumoren oder Metastasen gesucht wird. Sehr häufig fühlt sich die Injektionsstelle warm an - dies ist kein Grund zur Beunruhigung und auch kein Hinweis auf eine Unverträglichkeit, sondern eine übliche, aber unbedenkliche Nebenwirkung.

Spezialisierte Schädel-CT-Scans (z.B. Perfusions-CT, CT-Angiographie)

Es gibt spezialisierte Formen der CT, die in besonderen Fällen zum Einsatz kommen. Dazu gehört zum Beispiel die Perfusions-CT, bei der mithilfe von Kontrastmitteln und einer speziellen Software die Durchblutung des Gehirns farblich dargestellt werden kann. Dies kann mit einem normalen CT-Gerät durchgeführt werden. Eine Perfusions-CT wird üblicherweise zur Diagnostik eines akuten Schlaganfalls verwendet. Die Farbbilder ermöglichen eine genaue Beurteilung der Durchblutung des Gehirns. Auch zur Beurteilung von Tumoren wird die Perfusions-CT eingesetzt. Durch die farbliche Darstellung lässt sich häufig besser erkennen, wie gut der Tumor durchblutet ist und wie weit er sich bereits ausgedehnt hat.

Bei der CT-Angiographie wird dem Patienten ein jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht. Währenddessen werden die Hirngefäße gescannt. Dieses Verfahren basiert auf dem Multislice-CT (Mehrschicht-CT). Der Gefäßbaum lässt sich so in Schichten erkennen und ein Computer wandelt diese Daten in eine aussagekräftige 3D-Darstellung um. Auf diese Weise lassen sich Veränderungen der Blutgefäße erkennen und auch ein Schlaganfall oder eine Thrombose der Hirngefäße kann diagnostiziert werden.

Vor- und Nachteile der CT

Die Schädel-CT hat trotz der vergleichsweise hohen Strahlenbelastung einige Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren. Dank der besonderen Aufnahmetechnik können insbesondere innere Organe, in diesem Fall das Gehirn, und die umliegenden Strukturen, wie die Blutgefäße und Knochen besser dargestellt werden als bei einer herkömmlichen Röntgenuntersuchung. Auch werden die inneren Strukturen nicht wie im Röntgenbild überlagert dargestellt, da durch eine Nachbearbeitung der Daten eine dreidimensionale Darstellung des untersuchten Bereiches erzeugt werden kann. Oft ermöglicht erst diese eine genaue Diagnose. Auch ist die CT des Kopfes für die Patienten deutlich angenehmer, als zum Beispiel eine Magnetresonanztomographie (MRT). Diese kann unter Umständen deutlich länger dauern und findet oft in einer engen Röhre unter lauten Geräuschen statt, während die Computertomographie meist innerhalb von zehn Minuten beendet ist und ohne laute Geräusche auskommt. Auch ist die CT für Menschen mit Platzangst oft deutlich angenehmer, da die Patienten nicht über längere Zeit in einer engen Röhre liegen müssen, wie es beim geschlossenen MRT der Fall ist, sondern durch einen Ring, die sogenannte Gantry, gefahren werden.

Risiken der CT

Die Computertomographie ist eine hochpräzise diagnostische Methode, die jedoch mit gewissen Risiken verbunden ist. In Deutschland werden jährlich rund 12 Millionen CT-Untersuchungen durchgeführt, wobei über 60 % der medizinischen Strahlenexpositionen aus CT-Untersuchungen stammen.

Die Risiken einer CT-Untersuchung beinhalten die Strahlenbelastung, da ionisierende Röntgenstrahlen verwendet werden. Studien zeigen ein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern (z. B. ca. 14 % höhere Inzidenz nach Gesichts‑CT und ein zusätzliches Hirntumorrisiko von etwa 1 von 10.000 Kindern innerhalb von 5-15 Jahren). Intravenöse Kontrastmittel verursachen meist milde Reaktionen, selten schwere allergische Reaktionen oder Nierenschäden. Wegen der Strahlenbelastung dürfen sich Schwangere nur in Ausnahmefällen einer Computertomografie unterziehen - wenn kein alternatives Bildgebungsverfahren die notwendigen Ergebnisse brächte.

tags: #gesundes #gehirn #ct #befund