Edelsteine faszinieren die Menschen seit Urzeiten. Ihnen werden magische und heilende Kräfte zugeschrieben. Hildegard von Bingen nutzte Edelsteine heilkundlich und sah in ihnen eine besondere schutzmagische Wirkung. Auch heute noch werden Heilsteine von Therapeuten weltweit eingesetzt.
Alzheimer verstehen
Alzheimer ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die zu Gedächtnisverlust, kognitiven Beeinträchtigungen und Veränderungen im Verhalten führt. Die Krankheit ist nicht heilbar, sondern nur verzögerbar. Je mehr Aktivitäten einem an Alzheimer erkrankten Menschen möglich sind, desto besser. Dabei spielt es keine Rolle, ob es körperliche Aktivitäten zur Verbesserung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns sind oder geistige Aktivitäten wie Gedächtnistraining.
Einfühlendes Verstehen der Situation des Betroffenen ist wichtig. Es sollte nicht versucht werden, ihm die eigene Weltsicht aufzuzwingen.
Die Rolle von Heilsteinen in der traditionellen Medizin
Spätestens seit der Antike werden Edelsteine auch heilkundlich genutzt. Hildegard von Bingen erwähnte in ihrer Physica Steine wie Karneol, Rubin, Saphir, Smaragd oder Topas. Im Mittelalter galten Gemütsleiden als Folge dämonischer Besessenheit, und Edelsteine wurden als Schutzmittel eingesetzt.
Hildegard von Bingen und die Heilkraft der Edelsteine
Hildegard von Bingen sah die heilenden Kräfte der Edelsteine im glühenden Licht der Sonne. Dies interpretierte sie als Metapher für das Wirken der Schöpfungsmächte. Sie schrieb den Edelsteinen eine besondere Wirkung zu, abhängig von ihrer Farbe, Form und Beschaffenheit.
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Moderne Perspektiven auf die Heilkraft von Edelsteinen
Heute kennen wir die chemische Zusammensetzung der Steine, was Rückschlüsse auf eine mögliche Heilwirkung zulässt. Es gibt Korrelationen zur Anwendung homöopathischer Mineralien und zur Oligotherapie. Die Homöopathie eröffnet neue Möglichkeiten der Therapie mit Edelsteinen, indem sie ihr geistartiges Potential freisetzt.
Ausgewählte Heilsteine und ihre potenzielle Wirkung bei Alzheimer
Es gibt eine Vielzahl von Heilsteinen, denen unterschiedliche Wirkungen zugeschrieben werden. Einige davon könnten potenziell bei der Behandlung von Alzheimer-Symptomen unterstützend wirken. Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirkung von Heilsteinen wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist und sie keine ärztliche Behandlung ersetzen.
Amethyst
Der Amethyst ist ein violetter Quarz, der in der Steinheilkunde eine wichtige Rolle spielt. Er fördert mediale Fähigkeiten und das Traumbewusstsein. Hildegard von Bingen empfahl Amethyst zur Verbesserung des Hautstoffwechsels.
Bergkristall
Der Bergkristall wird seit Urzeiten als magisches Werkzeug zur Hellsicht und Abwehr von Krankheitsdämonen eingesetzt. Er durchlichtet den Geist und stärkt die logische Denkfähigkeit. Silizium, ein Hauptbestandteil des Bergkristalls, ist wichtig zur Festigung des Bindegewebes.
Bernstein
Bernstein wirkt stimmungsaufhellend und wird bei Depressionen und Angstkomplexen eingesetzt. Er wird auch bei chronischen Stoffwechselleiden und Altersleiden verwendet. Ältere Menschen schätzen Bernstein als Schmuck.
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Chalzedon
Laut Hildegard verbessert Chalzedon die Fähigkeit zur Kommunikation.
Chrysolith (Olivin)
Der Chrysolith festigt laut Hildegard das Wissen, das von Herzen kommt. Bei Herzschmerzen empfahl sie eine Massage mit Chrysolith-Öl. Er stärkt den Sehsinn und fördert die Einsicht in das Verborgene.
Diamant
Der Diamant ist ein wichtiges Psychotherapeutikum, das das Unbewusste öffnet. Hildegard verwendete den Diamanten bei Jähzorn.
Dioptas
Der Dioptas fördert den Blick für Zusammenhänge metaphysischer Art. Er entspannt und strukturiert die Geisteskraft. In der anthroposophischen Psychiatrie wird Dioptas als Begleitmittel bei Schizophrenie verwendet.
Hämatit
Hämatit wirkt sehr gut bei Anämie, Kreislauf- und Abwehrschwäche sowie bei mangelnder Rekonvaleszenz. Er wurde früher als Schutzamulett getragen und wird bei Verzagtheit und Selbstzweifeln angewendet.
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Jaspis
Jaspis stärkt die Abwehr und entängstigt. Laut Hildegard heilt er Hörschäden. Als Blutjaspis durchlichtet er die Seele, besonders bei nächtlichen Angstzuständen.
Malachit
Malachit lindert Verletzungen im Gefühlsbereich und Krampfschmerzen.
Onyx
Onyx hat eine starke Wirkung auf die Gehirntätigkeit und wird bei Alzheimer-Erkrankungen, Epilepsie und apathischen Zuständen eingesetzt. Er fördert die Konzentration und das analytische Denkvermögen. Zusätzlich wirkt Onyx stärkend auf unser Immunsystem und schützt uns so vor Infektionen.
Rubin
Der Rubin verkörpert Willenskraft und Macht und wird daher bei Angstsyndromen verwendet. Er wirkt sich vor allem auf die Willens- und Gedankenbildung aus.
Saphir
Der Saphir wirkt sich vor allem auf Willens- und Gedankenbildung aus. Er ist besonders bei mangelndem Selbstwertgefühl, geistiger Verwirrtheit und Gedächtnisverlust ein interessantes Heilmittel.
Tansanit
Der Tansanit hat eine starke Wirkung auf das Gehirn. So kann er unter anderem Migräne, Gedächtnisschwund und Alzheimer lindern.
Tigerauge
Das Tigerauge verleiht Mut und Selbstbewusstsein, schärft den Verstand und räumt Zweifel aus dem Weg.
Zultanit
Zultanit soll Gedächtnisstörungen wie Alzheimer oder andere Formen von Demenz behandeln.
Anwendung von Heilsteinen
Heilsteine können auf verschiedene Arten angewendet werden:
- Tragen am Körper: Als Schmuck oder Amulett können Heilsteine direkt auf der Haut getragen werden, um ihre Wirkung zu entfalten.
- Auflegen auf den Körper: Heilsteine können auf bestimmte Körperstellen aufgelegt werden, um gezielt auf Organe oder Körperbereiche einzuwirken.
- Herstellung von Edelsteinwasser: Heilsteine werden in Wasser eingelegt, um dieses mit ihren energetischen Informationen aufzuladen. Das so entstandene Edelsteinwasser kann getrunken oder für Umschläge verwendet werden.
- Meditation: Heilsteine können in der Meditation eingesetzt werden, um die Konzentration zu fördern und die Wirkung der Meditation zu verstärken.
Wichtiger Hinweis
Die Verwendung von Heilsteinen bei Alzheimer sollte immer als begleitende Maßnahme betrachtet werden. Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung und sollte nur in Absprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen. Die Wirksamkeit von Heilsteinen ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.