Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark betrifft. Die Suche nach ergänzenden Therapien zur Linderung von Symptomen und zur Verbesserung der Lebensqualität ist für viele MS-Patienten von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang werden häufig Heilsteine als alternative Behandlungsmethode genannt. Dieser Artikel beleuchtet, ob es wissenschaftliche Studien gibt, die die Wirksamkeit von Heilsteinen bei MS belegen.
Multiple Sklerose: Eine komplexe Erkrankung
Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Myelinscheiden angreift, die die Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark umhüllen. Dies führt zu Entzündungen und Schädigungen, die die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper beeinträchtigen. Die Symptome von MS können vielfältig sein und reichen von Müdigkeit,Sensibilitätsstörungen und Muskelschwäche bis hin zu Sehproblemen und Koordinationsstörungen.
Die Ursachen von MS sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Infektionen, Rauchen und Vitamin-D-Mangel werden als mögliche Risikofaktoren diskutiert.
Da die Ursachen der Erkrankung nicht bekannt sind, kann man die Krankheit natürlich auch nicht heilen. Allerdings gibt es positive Ansätze! Es gibt aber auch positive Ansätze!
Heilsteine: Eine traditionelle Heilmethode
Heilsteine werden seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden eingesetzt. Die Anhänger der Steinheilkunde glauben, dass Heilsteine aufgrund ihrer spezifischen Zusammensetzung, Farbe und Struktur bestimmte Energien oder Schwingungen aussenden, die auf den menschlichen Körper und Geist wirken können.
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Die Entstehung der Steine ist ein Kriterium für ihre Wirksamkeit. Sie wirken so, wie sie entstehen. Jedes Mineral besteht aus einem Kristallgitter, das eine Struktur ausbildet. z.B. Trigonale Struktur: Steine mit dreieckigem Kristallgitter -> Beständigkeit, z.B. Trikline Struktur: Steine mit trapezförmigem Kristallgitter -> Offenheit, z.B. Tetragonale Struktur: Steine mit rechteckigem Kristallgitter -> Trennung, z.B. Hexagonale Struktur: Steine mit sechseckigem Kristallgitter -> Konzentration, z.B. Rhombische Struktur: Steine mit rautenförmigem Kristallgitter -> Verbindung, z.B. Die acht Kristallstrukturen lassen sich auf acht menschliche Strukturtypen übertragen. Denk- und Verhaltensmuster.
Auch die Farben der Edelsteine sind wichtig für deren Wirkungen. Elemente zur eigentlichen Grundstruktur des Minerals. Blaufärbung. dort Reaktionen auslösen, z.B. Klarheit, z.B. Schwarz ist neutral, zieht Energieüberschüsse ab (z.B. bewirkt Schutz und Abschirmung, z.B. Gelb, Gold muntern auf, fördern Verdauung, stärken Immunsystem, z.B. Entzündungen, z.B. Durchsetzungsvermögen, z.B. Emotionen, führt langfristig zu innerer Ruhe und Harmonie, z.B. und Flüssigkeitshaushalt sowie Niere und Blase, z.B. geistige Gelassenheit, unterstützt Gehirn, motorische Nerven, Haut, Lunge und Dickdarm, z.B. Rosa macht friedlich und empfindsam, fördert Herztätigkeit und Wärmehaushalt, z.B. Menschen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Heilsteine anzuwenden, z. B. das Tragen als Schmuck, das Auflegen auf den Körper, das Trinken von Edelsteinwasser oder die Meditation mit Heilsteinen.
Wissenschaftliche Evidenz für Heilsteine bei MS
Die wissenschaftliche Datenlage zur Wirksamkeit von Heilsteinen bei Multipler Sklerose ist äußerst begrenzt. Es gibt keine randomisierten, kontrollierten Studien, die die spezifischen Effekte von Heilsteinen auf MS-Symptome untersucht haben. Die meisten Erkenntnisse beruhen auf anekdotischen Berichten und persönlichen Erfahrungen von Anwendern.
Einige Heilsteine, die in der Steinheilkunde häufig bei entzündlichen Erkrankungen empfohlen werden, sind beispielsweise:
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- Bernstein: Golden, gelb oder orange, undurchsichtig oder klar, mit Einschlüssen von Blättern oder Insekten - das fossile Harz von Nadelbäumen fasziniert in unzähliger Gestalt. Gold wert soll der Stein bei Allergien sein - auf der Haut getragen ziehe er gegen Ekzeme, Warzen und Flechten zu Felde. Bei Sehnen- und Nervenentzündungen helfe das Bernstein-Wasser: Dazu solle man einige Steine über Nacht in klares Wasser legen und das Elixier morgens auf nüchternen Magen trinken. Auch das Gemüt profitiere davon: Der Stein mit der sonnigen Farbskala wirke wie eine Streicheleinheit - inspirierend, wärmend, aufmunternd. Manche lutschen einen Bernstein wie ein Bonbon, um damit Entzündungen in Mund- und Rachenraum den Garaus zu machen.
- Mondstein: Sein Weiß mal eisblau, mal gelblich-irisierend - dieser Stein, der seinen Namen nach dem Schimmern des Mondlichts erhielt, zieht mit opalisierenden Effekten in den Bann. Der Mondstein ist ein Frauenstein - die schönsten Exemplare kommen aus Sri Lanka und Indien, wo Frauen auch heute noch Mondsteine mit in ihre Kleidung einnähen. Die gelten als segenbringende Familiensteine, sollen die Seele ins Lot wiegen. Der Mondstein lindere mit Hormonveränderungen einhergehende körperliche und seelische Belastungen. Für Manche ist er ein steter Begleiter, wenn sich die Wechseljahre ankündigen. Ein Tipp ist, den Mondstein regelmäßig unter fließendem Wasser zu reinigen. Aufladen lasse er sich am besten, wenn man ihn ins Mondlicht legt.
- Brekzien-Jaspis: In verschiedenen feurigen Rot-Nuancen erzählt der Vulkan-Jaspis - wie er auch heißt - von Liebe, Leidenschaft und ganz viel Lust aufs Leben. Bei den Indianern Nordamerikas galt und gilt dieser Jaspis als Fruchtbarkeitsstein und soll zu wahrer Liebe verhelfen. Seine Kraft entfalte der Stein nur bei intensivem Hautkontakt. Als Amulett getragen verhindere er Irritationen von außen. Nach Niederlagen lasse er dann leichter wieder aufstehen und schenke Harmonie, Mut sowie Lebenskraft. Auf der körperlichen Ebene soll der Stein die Funktion der Schilddrüse anregen, so zu einem ausgeglichenen Hormonhaushalt beitragen und außerdem die Durchblutung ankurbeln.
- Amazonit: Seine vielfältigen Färbungen von Blau, Grün und Türkis mit Kupferanteilen spiegeln die zahlreichen Facetten seiner Kräfte wider. Und die sollen besonders auf den Unterleib wirken - so zeige der Amazonit seine Power bei Stoffwechselstörungen, stärke die Leber, entspanne und entkrampfe bei Geburts- und Menstruationsschmerzen. Wer von innerer Unruhe geplagt nicht gut einschlafen kann, legt den Stein unter das Kopfkissen. Idealerweise vermittelt er dort Ruhe und fördert tiefenentspannte Erholung. Damit der Stein „bei Kräften“ bleibt, legt man ihn ab und zu in die Morgensonne - dann kann er sich neu aufladen.
- Azurit: Beispiellos kräftig sein Blau - wie das Wasser tropischer Meere. Ein Power-Stein, der Körper und Seele gleichermaßen etwas zu bieten hat. Der Azurit ist ein Stein der Stirn - er soll die Konzentration stärken und klar sehen lassen. Er helfe auch, alte Gefühlsbande zu lockern und gestärkt in einen neuen Lebensabschnitt zu gehen. Darüber hinaus wird ihm ein positiver Einfluss auf das zentrale Nervensystem und bei Stress nachgesagt. Manche setzen Azurit-Wasser ein, wenn sie eine Verletzung erlitten haben und die Heilung beschleunigen wollen. Sie legen den Stein dazu für ca. 6 Stunden in klares Wasser. Das so gewonnene „Mineral-Wasser“ genießen sie pur oder nutzen es für die Zubereitung von Tee.
- Tigerauge: Sein goldener Schimmer signalisiert, was die Griechen der Antike bereits überlieferten: „Das Tigerauge ist ein Stein, welcher seinen Träger lustig mache…“ Doch der opake Stein könne noch mehr. Wer ihn trägt, gewinne an Optimismus, könne seine Intuition und Achtsamkeit schärfen - er sei der perfekte Begleiter für Menschen, die öfter mit Stimmungsschwankungen und Mutlosigkeit kämpfen. Eine besonders starke Wirkung habe das Tigerauge zudem auf Knochen und Gelenke - manch einer schwört bei Bandscheibenproblemen und Hexenschuss auf den Stein. Ein Tipp ist, das Tigerauge als Handschmeichler in der Jackentasche zu tragen.
- Onyx: Dieser geheimnisvolle schwarze Achat war einer der wichtigsten Heilsteine der Antike, wurde gegen schwarze Magie und Zauberei sowie als Wohltäter für die äußere Hülle eingesetzt. Ein Stein, der als Donut oder Anhänger direkt auf dem Körper getragen werden sollte, denn so dringe er erstaunlich stark durch die Haut. Er habe eine reinigende, entschlackende Wirkung auf das Blut, helfe, Gliedmaßen bis in die Spitzen zu wärmen und führe dadurch indirekt zu mehr Widerstandskraft, Stabilität und Lebensfreude. Anwender legen den Stein über Nacht in Wasser ein - betupft man mit diesem Onyx-Wasser z.B. Fußpilz oder einen Ausschlag, soll das den Heilungsprozess fördern.
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Zuschreibungen auf traditionellen Überzeugungen und Erfahrungen beruhen und nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt werden.
Die Bedeutung des Placebo-Effekts
Auch wenn es keine spezifischen wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit von Heilsteinen bei MS gibt, sollte der Placebo-Effekt nicht unterschätzt werden. Der Glaube an die Wirksamkeit einer Behandlung kann positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Symptome haben, selbst wenn die Behandlung selbst keine medizinisch nachweisbare Wirkung hat.
Ganzheitliche Behandlungsansätze bei MS
Bei der Behandlung von Multipler Sklerose ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig, der sowohl konventionelle medizinische Therapien als auch komplementäre Methoden berücksichtigt. Neben der medikamentösen Behandlung können auch andere Faktoren wie Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und soziale Unterstützung eine wichtige Rolle spielen.
- Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken. Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Ernährungsweisen, wie z. B. die mediterrane Ernährung, positive Auswirkungen auf den Verlauf von MS haben können.
- Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann die Muskelkraft, Ausdauer, Koordination und das Gleichgewicht verbessern. Zudem kann Bewegung Müdigkeit reduzieren und die Stimmung aufhellen.
- Stressmanagement: Chronischer Stress kann sich negativ auf das Immunsystem auswirken und MS-Symptome verschlimmern. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder autogenes Training können helfen, Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern.
- Kältekammer: Ein häufig beschriebener Effekt nach der Kältekammer ist ein Gefühl von Klarheit, Wachheit und guter Stimmung. Ihr klassisches Einsatzgebiet behält die Ganzkörperkältetherapie in der Schmerztherapie. Die Anwendung dauert nur wenige Minuten und wird von den meisten Menschen gut toleriert. Vorbereitung: Badebekleidung, trockene Socken, feste Schuhe, Handschuhe sowie Ohrschutz. Anwendung: Über kurze Temperaturschleusen gelangt man in die Hauptkammer mit −110 °C bis −120 °C. Nachwirkung: Nach dem Verlassen kommt es zu einer deutlichen Hautdurchblutung. Je nach Zielsetzung werden meist 5 bis 10 Anwendungen empfohlen, häufig zwei- bis dreimal pro Woche. Im Sportbereich werden teilweise auch kürzere Serien eingesetzt. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 25 und 50 Euro pro Sitzung. Private Krankenversicherungen übernehmen die Therapie bei medizinischer Indikation häufig. Die wissenschaftliche Datenlage zur Kryotherapie ist wachsend, aber nicht einheitlich. Sie kann Schmerzen lindern, die Regeneration unterstützen und das subjektive Wohlbefinden verbessern. Die Ganzkörperkältetherapie ist kein Wundermittel, aber ein wirkungsvoller physiologischer Reiz. Richtig eingesetzt, kann sie Regeneration fördern, Schmerzen lindern und das körperliche wie mentale Wohlbefinden unterstützen. Studie zu den Effekten von GKKT auf Schmerz, Schlafqualität und Lebensqualität bei MS-Patienten. Untersuchung zur Wirkung einer einzelnen GKKT-Sitzung auf Entzündungsmarker und Muskelbelastung nach Sport. Aktuelle Übersichtsarbeit zu Wirkmechanismen und Einsatzgebieten der GKKT bei muskuloskelettalen Beschwerden.
Es ist wichtig zu betonen, dass komplementäre Methoden wie Heilsteine oder andere alternative Therapien nicht als Ersatz für konventionelle medizinische Behandlungen angesehen werden sollten. Sie können jedoch als ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung des Wohlbefindens und zur Linderung von Symptomen eingesetzt werden.
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