Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda: Leistungsspektrum der Neurologie

Das Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 320 Betten/Plätzen. Es bietet seinen Patienten ein breites Spektrum an medizinischen Leistungen. Die Fachabteilungen sind auf moderne Behandlungskonzepte zur Versorgung von Erkrankungen spezialisiert. Die Neurologie ist ein wichtiger Bestandteil des Leistungsspektrums des Krankenhauses.

MVZ Osthessen: Fachübergreifende Versorgung

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Osthessen, zu dem auch Standorte in Fulda gehören, bietet ein breites ambulantes Leistungsspektrum. Im MVZ Osthessen sind aktuell die Fachdisziplinen Chirurgie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Handchirurgie, Innere Medizin, Onkologie, Rheumatologie, Neurologie sowie Psychosomatische Medizin/Psychotherapie vertreten. Das MVZ Fulda-Mitte bietet die Fachbereiche Anästhesiologie, Gefäßchirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie an. Im MVZ für Diagnostik sind die Bereiche Laboratoriumsmedizin, Nuklearmedizin, Pathologie und Strahlentherapie vertreten. Die Zweigstellen des MVZ in Neuhof (Frauenheilkunde, Geburtshilfe), Gersfeld (Innere Medizin, Neurochirurgie), Bad Hersfeld (Hämatologie, Onkologie, Strahlentherapie) und in Schlüchtern (Nuklearmedizin) runden das Angebot ab.

Die Fachärzte im MVZ verstehen sich vorwiegend als Überweisungspraxis, die die Patienten wieder zu dem überweisenden Haus- bzw. Facharzt zurückschicken. Alle Fachärzte arbeiten eng mit dem Klinikum Fulda zusammen. Die kurzen Wege optimieren die Behandlungsqualität.

Die Rolle des MVZ im Gesundheitssystem

Die Bundesregierung hatte Ende 2004 das Gesundheitsmodernisierungsgesetz auf den Weg gebracht. Dem sich abzeichnenden Ärztemangel und die teilweise schwierige Versorgungsituation insbesondere in ländlichen Gebieten sollte mit strukturellen Änderungen begegnet werden. Ein neues, fach- und berufsgruppenübergreifendes Element wurde in die ambulante Leistungserbringung integriert, so dass auch Institutionen, wie Krankenhäuser, Ärzte GmbHs und Apotheken - zusätzlich zu den niedergelassenen Ärzten - an der Vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen können.

Das MVZ ist ein Gesundheitszentrum, in dem die Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen gesetzlich und privat versicherte Patienten behandeln. Die Voraussetzungen eines MVZ entsprechen im Wesentlichen denen einer großen Gemeinschaftspraxis: Alle Ärzte des MVZ sind unter einem Dach mit einheitlicher Anlaufstelle erreichbar. Bereits vor der Gründung des MVZ behandelte das Klinikum Fulda 70.00 ambulante Patienten pro Jahr. Diese Patientinnen und Patienten werden seither überwiegend im MVZ behandelt, der „ambulanten Säule“ im Gesundheitszentrum Klinikum Fulda. Der enge Kontakt zum Klinikum - dem Maximalversorger der Region - ist Garant für das hohe Niveau der medizinischen Versorgung.

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Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie

Die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie bietet das komplette Spektrum der chirurgischen Wirbelsäulenbehandlung. Unter der Leitung der Fachärzte Dr. med. Michael Eichler und Dr. med. Unsere Patienten erfahren dabei die Vorzüge einer mit dem Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft DWG ausgezeichneten Versorgungsqualität mit modernsten operativen Verfahren unter minimalinvasiven Bedingungen und einem Höchstmaß an Patientensicherheit. Es wird individuell entschieden und sorgfältig geplant, welche Behandlungsmöglichkeiten es für die jeweils vorliegende Wirbelsäulenerkrankung gibt. Zur Behandlung steht ein umfassendes Leistungsspektrum unter modernsten technischen Bedingungen zur Verfügung.

Neuro Spine Center Fulda

Das Neuro Spine Center ist eine Fachklinik für Chirurgie/Neurochirurgie mit dem Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie. Am 1. August 2002 wurde das Neuro Spine Center unter Leitung des Neurochirurgen Dr. med. Samir Al-Hami, dem Gründer, in der Münsterfeldallee 2 in Fulda eröffnet. Die Fachklinik ist ein Plankrankenhaus des Landes Hessen.

Ganzheitliche Betreuung im Herz-Jesu-Krankenhaus

Durch Krankheit und den daraus resultierenden Krankenhausaufenthalt stehen Patienten und ihre Angehörigen möglicherweise vor einer veränderten Lebenssituation - vorübergehend oder dauerhaft. Dabei tauchen vielleicht Fragen oder Probleme auf, die sie oder ihre Angehörigen allein nicht beantworten können. Das Herz-Jesu-Krankenhaus bietet psychosoziale Unterstützung bei der Verarbeitung der Erkrankung und möchte gemeinsam mit den Patienten und ihren Angehörigen angemessene Hilfen für die Bewältigung ihrer persönlichen Situation entwickeln. Dabei arbeitet das Krankenhaus mit den anderen Berufsgruppen des Krankenhauses und allen relevanten Diensten und Einrichtungen außerhalb des Krankenhauses zusammen. Die Beratung durch den Sozialdienst ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

Das Krankenhaus begleitet Patienten bei:

  • Persönlicher Krankheitsbewältigung
  • Entwicklung neuer Perspektiven

Es berät zu:

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  • Sozialrechtlichen Leistungen im Krankheitsfall (Pflegeversicherung, Schwerbehinderung u.a.)
  • Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
  • Gesetzlicher Betreuung

Es hilft bei der Vermittlung von:

  • Ambulanten Pflegediensten oder stationären Einrichtungen (Kurzzeit- oder Langzeitpflegeeinrichtung, Hospiz)
  • Hilfsmitteln
  • Mahlzeitendiensten / Hausnotrufsystemen
  • Rehabilitationsmaßnahmen
  • Selbsthilfegruppen
  • Beratungsstellen

Wahlleistungen für Komfort und Service

Mit den Leistungen, die die Krankenkasse übernimmt, erhalten Patienten eine hervorragende medizinische Behandlung und Fürsorge. Darüber hinaus können Patienten als Selbstzahler oder Patient mit entsprechender Privat- oder Zusatzversicherung ihren Aufenthalt noch angenehmer gestalten. Das Herz-Jesu-Krankenhaus bietet eine komfortable Unterbringung in hochwertig ausgestatteten Ein- und Zweibettzimmern sowie viele Service- und Zusatzleistungen.

Die Wahlleistung Unterkunft beinhaltet bestimmte Komfort- und Zusatzleistungsangebote durch die Klinik. Die Unterbringung im wohnlichen Ambiente gehört dabei ebenso dazu wie eine erweiterte kulinarische Speisenauswahl und gewisse Extras in Ausstattung und Service.

Es wird um Verständnis gebeten, dass dem speziellen Bedarf pflegebedürftiger Patienten auf der Wahlleistungsstation (Kategorie Franziskus Premium) nicht gerecht werden kann und somit eine Unterbringung dort nicht möglich ist. Betroffenen steht aber weiterhin die Komfortkategorie für einen besonders angenehmen Aufenthalt zur Verfügung.

Für den stationären Aufenthalt bietet das Krankenhaus außerdem eine Vielzahl von zusätzlichen Serviceleistungen. Das Komfort und Service-Angebot im Detail:

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  • Elektrisch verstellbare Komfortbetten
  • Großzügiges Bad mit WC, Dusche, großem Spiegel und ausreichenden Ablageflächen
  • Föhn, Bademantel, Dusch- und Handtücher, Waschhandschuhe und eine Auswahl an Pflegeprodukten
  • Geräumige Schränke
  • Ein eigener Safe
  • Kostenfreie Minibar mit einer Auswahl an alkoholfreien Getränken
  • Kostenfreier Wäscheservice
  • Auf Wunsch: täglicher Hand- und Badetuch- sowie Bettwäschewechsel
  • Telefon-TV/Radio-Internet-Komfort-Terminal
  • Zeitungsservice: kostenfreie Tageszeitung
  • Klimatisierung
  • Serviceassistentinnen

Dazu finden Sie eine gemütliche Lounge mit Sitzgelegenheiten für Sie und Ihre Gäste. Ein Kaffeeautomat mit verschiedenen Spezialitäten steht für Sie zur Selbstbedienung bereit.

Das Mitarbeiterteam der Küche sorgt täglich für eine große Vielfalt auf dem Menüplan, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist. Auch auf besondere Ernährungserfordernisse aus religiösen Gründen oder aus gesundheitlichen Gründen (Neurodermitis, Farb- und Konservierungsstoffallergien und sonstige Allergien) ist die Küche eingestellt. Gerne stehen Diätassistentinnen für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

Neben einer guten medizinischen und pflegerischen Betreuung, einer komfortablen Ausstattung der Zimmer und einem Gourmetangebot aus der Küche, sind für das Krankenhaus darüber hinaus weitere Service- und Zusatzleistungen selbstverständlich. Während Ihres Aufenthaltes in unserem Hause werden Patienten durch ein Team aus Servicemitarbeitern betreut.

Geburtshilfe

Das Herz-Jesu-Krankenhaus bietet eine familienorientierte Geburtshilfe in angenehmer Atmosphäre mit Fürsorge und Kompetenz. Die Babygalerie zeigt die neuesten Erdenbürger, die in der familienorientierten Geburtshilfe in der Klinik begrüßt wurden.

Leitbild

Das Leitbild des Herz-Jesu-Krankenhauses beschreibt die Grundhaltungen, Ziele und Visionen. Es ist Richtschnur sowie Grundlage für die Tätigkeit aller Mitarbeiter:innen.

Physiotherapie

Physiotherapie umfasst ganzheitlich Training und Übungen unter Nutzung von Heil- bzw.

Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin

Dr. med. Jörg Beardi ist ab 1. März 2023 die Nachfolge von Dr. med. Thomas Schreyer als Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin angetreten. Dr. Schreyer bleibt dem Krankenhaus mit einer Facharztpraxis an unserem MVZ sowie einer Privatpraxis für Gelenkerhalt und Knorpeltherapie erhalten.

Dr. Beardi beherrscht die gesamte Bandbreite orthopädischer und unfallchirurgischer Eingriffe. Seine Schwerpunkte sind bspw. die Endoprothetik, die Sporttraumatologie, die Chirurgie der Gelenke, Behandlungen der Wirbelsäule und des Beckens. Zudem setzt er auf stetige Weiterbildung, hat die berufsbegleitende Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“ erworben und forscht u.a. zu den Themen Optimierung von Behandlungspfaden in der Sportorthopädie und Fast-Track-Chirurgie.

Dr. Beardi implementiert das Fast-Track-Konzept. Patient:innen können somit nach einem operativen Eingriff schnell wieder fit in den Alltag starten (schnelle Genesung nach orthopädischen Operationen und Reduzierung der Dauer des Krankenhausaufenthaltes). Dafür sorgen sowohl präoperative Maßnahmen, moderne OP-Techniken sowie spezielle Implantate als auch ambulante Rehabilitationen nach der OP bzw. Frühmobilisationen durch ein interdisziplinär zusammen arbeitendes Team aus Ärzt:innen, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeut:innen und je nach individuellem Behandlungsbedarf weiteren Beteiligten.

Als Beispiel wäre hier etwa die minimalinvasive und somit muskelerhaltende OP-Technik „Super Path“ bei Hüft-Operationen zu nennen. Diese ist eine Weiterentwicklung des gängigen Hüftersatz-Verfahrens und besonders gewebeschonend. Ziel ist es, dass Patient:innen bereits innerhalb von Tagen anstatt von Wochen oder Monaten wieder mobilisiert und schneller vollbelastet werden können - selbstverständlich immer individuell auf die jeweiligen Patient:innen abgestimmt.

Dr. Beardi hat zudem jahrelange Erfahrung in der intensiven Betreuung von Profisportler:innen im Fußball und hier stets mit überregionalen Zuweiser:innen gearbeitet. Dabei geht es stets darum, Sportler:innen frühestmöglich mobil zu machen. „Die operative Behandlung von Kreuzbandrissen mittels Naht oder Kreuzbandersatz haben Benefits; gerade bei Sportlern“, weiß Dr. Beardi. „Sekundärverletzungen wie Meniskusrisse werden vermieden, Knorpel wird geschützt, Stabilität hergestellt, etwa bei jungen Sportler:innen, die stark belastbar sein müssen. Dank spezieller Kreuzbandtransplantate, welche die natürliche Stabilität eines Kreuzbandes direkt postoperativ erreichen, können Sportler:innen wie Fußballspieler:innen nach deutlich kürzerer Zeit vollbelastend das Krankenhaus verlassen und zügig wieder ihrem Sport nachgehen. Hierfür hatte Herr Dr. Jörg Beardi in Kooperation mit Prof. Dr. Udo Wolf, Leiter des Departments Physiotherapie der Fachhochschule Fulda, einen Meilenstein basierten Behandlungspfad entwickelt.

Ein weiteres Spezialgebiet Dr. Beardis ist die Schulterendoprothetik. Als Spezialist vermag er Verschleiß und Risse, die die Betroffenen stark einschränken, erfolgreich zu behandeln. „Bei meiner Arbeit setze ich auch unterstützende Schulternavigation und „Augmented Reality“-Brillen - Datenbrillen - bei der Knietotalendoprothetik ein. Diese unterstützen die Navigation bei orthopädischen Operationen, vermessen beispielsweise die Winkel optimal und sorgen für Genauigkeit und Präzision, etwa beim Setzen von Prothesen“, so Dr. Beardi.

Wechselendoprothetik rundet das Angebot Dr. Beardis ab; diese kommt zum Einsatz, wenn es dazu kommt, dass ältere Prothesen aufgrund von Verschleiß, Lockerung, Infektionen oder Brüchen ausgetauscht werden müssen.

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