Spinalkanalstenose: Ursachen, Symptome und Behandlungsansätze

Haben Sie seit geraumer Zeit schleichende und andauernde Rückenschmerzen? Spüren Sie den Schmerz manchmal sogar bis ins Bein? Dann könnte die Ursache eine Spinalstenose sein. Bei dieser Diagnose handelt es sich um eine Verengung des Spinalkanals, die relativ häufig auftritt.

Was ist eine Spinalkanalstenose?

„Spinalkanalstenose“ bezeichnet eine Verengung des Rückenmarkskanals, in dem sich das Rückenmark und die Nervenfasern befinden. Bei einer Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Einengung (Stenose) des Wirbelkanals (Spinalkanal). Je nachdem, wie weit der Kanal eingeengt ist, kann es zu Schäden an Rückenmark und Nervenwurzeln kommen. Die Verengung des Spinalkanals kann bei Betroffenen verschiedene Ursachen haben.

Die Spinalkanalstenose ist eine Erkrankung der Wirbelsäule. Um sie besser zu verstehen, muss man sich deren Anatomie vor Augen führen. Die Wirbelsäule des Menschen ist komplex aufgebaut. Während die Hauptlast auf den vorne liegenden Wirbelkörpern und den Bandscheiben ruht, gewährleisten die hinten liegenden Wirbelgelenke (Facettengelenke) die Bewegungsführung. Den Kanal, den die aufeinander liegenden Wirbel bilden, nennt man Spinalkanal. In ihm verläuft das von Rückenmarkshäuten geschützte Rückenmark bzw. im Lendenwirbelbereich nur noch die gebündelten Nervenwurzeln. Beim Gesunden ist der Spinalkanal ausreichend weit, sodass das Nervengewebe genügend Platz hat. Bei einer Spinalkanalstenose ist der Wirbelkanal dagegen eingeengt. Das blockierende Hindernis drückt schmerzhaft auf das Nervengewebe (Rückenmark und Nervenwurzeln). Der Druck auf Nerven, die dadurch nicht mehr genügend Platz haben, verursacht eine Vielzahl von Beschwerden.

Arten der Spinalkanalstenose

Man unterscheidet zwischen einer Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule (LWS) und einer Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule (HWS). Alle drei Arten der Spinalkanalverengung teilen sich folgende Symptome: Schmerz, Schwäche und Probleme beim Gehen. So kann das Treppensteigen mit Spinalkanalstenose z. B. aufgrund der Beinschmerzen schnell ein schweres Hindernis darstellen.

Bei einer Verengung des Wirbelkanals im Halswirbelbereich treten anfangs meist Nackenschmerzen auf, die in die Arme ausstrahlen können. Auch Schwindel ist möglich. Wenn das Rückenmark durch die Einengung geschädigt wird, kann es mit der Zeit außerdem zu Gefühlsstörungen oder Taubheit in Händen, Armen und Beinen kommen. Diese können anfangs sehr wechselhaft sein.

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Im Bereich der Lendenwirbelsäule äußert sich eine Verengung des Wirbelkanals häufig durch chronische Schmerzen im unteren Rücken, die zum Teil in Gesäß und Beine ausstrahlen. Durch längeres Stehen oder Gehen werden die Schmerzen meist verstärkt. Beim Sitzen oder Vorwärtsbeugen bessern sie sich in der Regel. Manchmal kommt es zusätzlich zu Gefühlsstörungen und Lähmungen in den Beinen.

Ursachen der Spinalkanalstenose

Die häufigste Ursache für eine Spinalkanalstenose sind Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule, beispielsweise an den Bandscheiben und den kleinen Wirbelgelenken. Die Spinalkanalstenose entsteht in der Halswirbelsäule vor allem durch degenerative Veränderungen und Alterungsprozesse. Sie wird dabei von verschleißbedingten Veränderungen der Bandscheiben, Gelenke und Bänder verursacht.

Mit zunehmendem Alter und Belastungen verdicken die Wirbelgelenke und Bänder zwischen den Wirbelkörpern, manchmal bilden sich auch Verknöcherungen an den Wirbelkörpern oder es kommt vielleicht noch ein Bandscheibenvorfall dazu. Alles zusammen führt dann dazu, dass der Wirbelkanal sich über ein kurze oder längere Strecke verengt. Ist die Lendenwirbelsäule betroffen, werden die Rückenmarksnevern eingeengt, im Bereich der Halswirbelsäule das empfindliche Rückenmark. Die primäre Spinalkanalstenose ist eine angeborene Verengung des Rückenmarkskanals. Diese tritt aufgrund anatomischer Gegebenheiten auf, bei denen der Wirbelsäulenkanal von Geburt an enger ist.

Selten besteht eine Spinalkanalstenose von Geburt an. Unfall- oder sturzbedingte Verletzungen der Wirbelsäule können ebenfalls zu einer Stenose führen, wenn ein abgebrochenes Stück Knochen in den Kanal hineingedrückt wird. Weitere seltene Ursachen einer Spinalkanalstenose sind vorangegangene operative Eingriffe, Erkrankungen des Stoffwechsels oder der Knochen sowie Infektionen oder Tumoren.

Symptome der Spinalkanalstenose

Eine leichte Verengung des Wirbelkanals verursacht in der Regel keine Symptome. Erst wenn die Verengung weit fortgeschritten ist, kommt es zu Beschwerden. Die Art der Beschwerden bei einer Spinalkanalstenose hängt davon ab, ob die Verengung in der Lendenwirbelsäule oder der Halswirbelsäule vorliegt.

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Symptome bei Spinalkanalstenose LWS (Lendenwirbelsäule): Patienten und Patientinnen verspüren oft chronische Schmerzen im unteren Rücken, die in das Gesäß oder die Beine ausstrahlen. Die Beschwerden treten in der Regel unter Belastung auf, zum Beispiel beim Gehen. Besserung tritt ein, wenn Betroffene stehten bleiben und sich nach vorne beugen oder setzen. Unter Belastung können auch Gefühlsstörungen und Lähmungen in den Beinen auftreten. Weil die Gehstrecke, die ohne Schmerzen bewältigt werden kann, durch das Auftreten der Beschwerden deutlich verkürzt ist, spricht man auch von der spinalen Schaufensterkrankheit.

Symptome bei Spinalkanalstenose HWS (Halswirbelsäule): Bei der Halswirbelsäule kann eine Wirbelkanalenge dazu führen, dass die Nervenwurzeln, die aus dem Rückenmark herausgehen, eingeengt werden. Dann kommt es zu Schmerzen in Schulter oder Arm. Drücken Knochenvorsprünge auf das empfindliche Rückenmark, wird dieses geschädigt. Weil die Lageinformationen der Beine nicht mehr zum Gehirn gelangt, wird das Gehen unsicher, was sich erst einmal besonders bei Dunkelheit bemerkbar macht. Zudem kann man zunehmend schlechter das Gleichgewicht halten. Die Hände werden ungeschickt, was sich zum Beispiel beim Knöpfen von Hemden zeigt. Die Beeinträchtigungen können irgendwann so weit gehen, dass Arme und Beine kaum mehr bewegt werden kann.

Wichtig zu wissen: Bei einer Spinalkanalstenose können auch plötzliche Störungen der Blasen- oder Darmentleerung sowie Gefühlsstörungen der Gesäß- und Genitalregion auftreten. Dies ist ein potenzieller Notfall!

Diagnose der Spinalkanalstenose

Um eine Spinalkanalstenose festzustellen, sind zunächst ein ausführliches ärztliches Gespräch zu bestehenden Symptomen und eine intensive körperliche Untersuchung notwendig.

  • Anamnese: Zunächst erfragt die Ärztin oder der Arzt in einem ausführlichen Gespräch das Beschwerdebild der betroffenen Person. Wichtig sind die Art der Symptome, wie lange diese bereits bestehen sowie eventuelle Auslöser oder verstärkende Faktoren.
  • Klinische Untersuchung: Im Rahmen der körperlichen Untersuchung überprüfen unsere Expert:innen das Gangbild ihrer Patient:innen und deren Standstabilität bei geschlossenen Augen.
  • Neurologische Untersuchung: Sie gibt Hinweise auf die Höhe und Lage der Spinalkanalstenose. Ein Beispiel für einen klinischen Test, der häufig zur Untersuchung von Spinalkanalstenosen im unteren Rücken zum Einsatz kommt, ist der Lasègue-Test. Ebenfalls aussagekräftig im Hinblick auf die befallenen Nerven ist die Prüfung der Reflexe.

Ärztinnen und Ärzte prüfen insbesondere:

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  • ob und welche Gefühlsstörungen vorliegen
  • ob und welche Lähmungen vorliegen
  • wie beweglich man ist und wie gut die Reflexe funktionieren
  • inwieweit und in welcher Form der Gang beeinträchtigt ist
  • ob Schmerzen aufgrund geschädigter Nervenwurzeln auftreten

Zur Sicherung der Diagnose nutzen Ärztinnen und Ärzte in der Regel die Magnetresonanztomographie (MRT). Mit diesem bildgebenden Verfahren lässt sich erkennen, an welcher Stelle und wie stark der Wirbelkanal eingeengt ist.

  • Bildgebende Verfahren: Moderne Verfahren wie die Magnetresonanztomografie (MRT, Bildgebungsverfahren, bei dem ein Magnetfeld genutzt wird) spielen eine entscheidende Rolle in der Diagnostik einer Spinalkanalstenose. Sie liefert detaillierte Bilder der Wirbelsäule und kann sowohl knöcherne als auch weichteilige Strukturen darstellen. In bestimmten Situationen können weitere diagnostische Schritte erforderlich sein, um den Verdacht auf eine Spinalkanalstenose weiter zu erhärten oder anderen möglichen Ursachen der Symptome auf die Spur zu kommen. Bei der Myelografie erkennen Ärzt:innen mithilfe eines Kontrastmittels mögliche Veränderungen im Wirbelkanal.
  • Röntgenbild: Ein Röntgenbild der Halswirbelsäule kann erste Hinweise auf knöcherne Veränderungen und Verengungen des Spinalkanals geben.
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Das MRT ist das bevorzugte bildgebende Verfahren zur Diagnose einer Spinalkanalstenose HWS.
  • Computertomographie (CT): Manchmal ist diese nicht möglich, zum Beispiel bei Patientinnen oder Patienten mit Herzschrittmacher, dann kann auf eine Computertomographie ausgewichen werden. Die Kernspintomographie gaukelt manchmal auch durch sogenannte Teilvolumenartefakte eine größere Einengung vor, sodass zusätzlich zur Kernspintomographie eine Computertomographie erfolgt. In der können Knochen besser untersucht werden.
  • Elektromyographie (EMG): Die elektrische Aktivität Ihrer Muskeln können wir mit der Elektromyografie (EMG) untersuchen.

Behandlung der Spinalkanalstenose

Je nach Ursache und Schwere der Spinalkanalstenose kommen verschiedene Behandlungsmethoden infrage. Diese reichen von Bewegung über die Gabe von Medikamenten bis hin zur Operation.

Lassen sich Ursachen wie eine Infektion oder Tumoren ausschließen und zeigen sich keine Zeichen einer Rückenmarksschädigung, genügt meist eine konservative Therapie. Dazu zählen alle nicht-operativen Behandlungen wie zum Beispiel:

  • Bewegungsübungen im schmerzfreien Bereich und Muskeltraining
  • Einnahme entzündungshemmender Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie Medikamente zur Muskelentspannung (Muskelrelaxantien)
  • Infiltration: Hierbei werden ein örtliches Betäubungsmittel und ein entzündungshemmendes Medikament wie Kortison in der Nähe der Wirbelsäule eingespritzt.
  • Platzieren Sie die Beine auf eine Erhöhung wie z. B. Hinweis: Achten Sie bei der Stufenlagerung darauf, den unteren Rückenbereich bewusst auf den Boden zu drücken.
  • Wärmebehandlungen und Massagen können Ihnen bei einer Spinalstenose vorübergehende Linderung bieten. Sie entspannen Ihre Muskeln, verbessern die Durchblutung und reduzieren den Schmerz (vorübergehend).
  • Krankengymnastische Übungen können die Beschwerden einer Spinalkanalverengungeffektiv lindern. Wechseln Sie danach die Seite. Halten Sie das Knie mit beiden Händen fest und die Position für ca.
  • Akupunktur und Yoga können ebenfalls die Schmerzen lindern und die Flexibilität und Beweglichkeit Ihrer Wirbelsäule bei einer Stenose verbessern. Während Akupunktur den Energiefluss im Körper ausgleichen kann, stärken Yoga-Übungen Ihre Muskulatur.

Wichtig ist es vor allem, immer in Bewegung zu bleiben. Dies ist entscheidend, damit die Muskulatur erhalten bleibt beziehungsweise wieder aufgebaut wird, die die Wirbelsäule stabilisiert.

Helfen konservative Therapiemaßnahmen nicht ausreichend oder liegt eine Schädigung des Rückenmarks oder der Nervenwurzeln vor, kann eine Operation nötig sein. Dies gilt insbesondere bei Lähmungen.

Bei der Operation entfernen Chirurginnen und Chirurgen in der Regel knöcherne Teile eines oder mehrerer Wirbelgelenke und des Wirbelbogens, um den Wirbelkanal zu weiten und den Druck auf die Nerven zu verringern. Man nennt dieses Verfahren auch Dekompression.

Ist die Wirbelsäule zusätzlich instabil, können außerdem die benachbarten Wirbelkörper miteinander verbunden werden. Nach einer Operation sollte eine Physiotherapie erfolgen, um die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu verringern.

  • Bei der OP einer Spinalkanalverengung (vor allem im Alter) muss in der Regel kein Bandscheibenmaterial entfernt werden. In der Bandscheibenklinik in Gensingen erweitern wir mittels Hochfrequenz-Mikrodiamantfräsen den Wirbelkanal durch teilweises oder vollständiges Abnehmen eines Halbbogens.

Generell sollte eine Operation nur dann erfolgen, wenn es unbedingt nötig ist.

Konservative Therapie im Detail

  • Physiotherapie: (Bewegungstherapie, Bäder, muskelentspannende Behandlungen etc.)
  • Praktische Tipps: für eine konsequente, entlastende Haltung (z.B. indem langes Stehen oder Sitzen vermieden wird)
  • Kältetherapie oder alternativ Wärme: (zur Entspannung der Rückenmuskulatur)
  • Elektrotherapie: (zur Schmerzbehandlung und Muskelentspannung)
  • Orthesen: (Stützkorsett)
  • Schmerzmedikamente
  • Injektionstherapie: (Spritzen mit schmerzstillenden, entzündungshemmenden, lokal betäubenden oder abschwellenden Präparaten)
  • Psychologisches Schmerzbewältigungstraining
  • Rückenschule: (gezieltes Kräftigungstraining der Rücken- und Bauchmuskulatur, Erlernen von rückenschonendem Verhalten)

Operative Therapie im Detail

Wenn die konservativen Therapien keine Verbesserung erzielen, kann eine Entlastungsoperation (z.B. Dekompression, Versteifung) notwendig werden. In diesem Fall nehmen wir Kontakt mit einer für Rückenoperationen hochspezialisierten Klinik auf, mit der wir kooperieren. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei Ihre persönlichen Wünsche.

  • Akute Schmerzen: können mit einer kurzzeitigen Ruhigstellung der Halswirbelsäule (HWS) mit einer medizinischen HWS-Krawatte gelindert werden.
  • Liegt die Einengung eher im vorderen Bereich des Wirbels: entfernen die Operateur:innen meistens eine Bandscheibe oder einen Wirbelkörper, um den Wirbelkanal zu entlasten. Anstelle der entfernten Bandscheibe wird ein Platzhalter in Form eines Cage-Platten-Implantats eingesetzt.

Ob konservative oder operative Therapie - unsere Ärzt:innen erläutern Ihnen die individuell geeigneten Behandlungsoptionen umfassend und beziehen bei der Wahl der Therapie neben dem Befund auch Ihre persönlichen Wünsche mit ein.

Vorbeugung einer Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule

Mit gezielten Maßnahmen können Sie aktiv dazu beitragen, das Risiko für eine Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule (HWS) zu reduzieren:

  1. Eine ergonomische Gestaltung Ihres Schreibtischplatzes entlastet Ihre Halswirbelsäule. Der Computerbildschirm sollte sich auf Augenhöhe befinden.
  2. Langes Sitzen übt Druck auf die Halswirbelsäule aus. Planen Sie daher beim Arbeiten am Schreibtisch alle 30 Minuten eine kurze Pause ein, in der Sie aufstehen und sich bewegen. Mit ein paar einfachen Nacken- und Schulterübungen lassen sich Verspannungen lösen.
  3. Ein starker Nacken trägt dazu bei, die Halswirbelsäule zu stützen. Bauen Sie daher auch spezifische Übungen zur Kräftigung der Nackenmuskulatur in Ihr Fitnessprogramm ein.
  4. Übergewicht belastet die Wirbelsäule. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung, um ein gesundes Körpergewicht zu halten. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche.
  5. Rauchen und Alkoholkonsum fördern auch im Bereich der Wirbelsäule Entzündungen und beschleunigen deren Verschleiß.
  6. Ausreichend zu trinken ist generell wichtig - auch für die Gesundheit der Bandscheiben.
  7. Chronischer Stress führt häufig zu Muskelverspannungen. Diese können wiederum die Symptome einer Spinalkanalstenose verstärken. Integrieren Sie tiefe Atemübungen, Meditation oder Yoga in Ihren Alltag.
  8. Durch falsches Heben wird die Wirbelsäule unnötig belastet. Heben Sie Gegenstände immer mit geradem Rücken und gebeugten Knien an. Tragen Sie schwere Lasten nah am Körper oder, falls möglich, mit Unterstützung.
  9. Eine ausreichende Aufnahme von Kalzium und Vitamin D ist wichtig für die Knochengesundheit. Lassen Sie sich dazu in Ihrer Hausarztpraxis beraten. Mit einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßigen Aufenthalten in der Sonne tun Sie bereits sehr viel für eine gute Nährstoffversorgung.
  10. Regelmäßige Kontrollen bei Wirbelsäulenspezialist:innen tragen dazu bei, frühe Anzeichen einer Spinalkanalstenose zu erkennen.

Indem Sie diese Maßnahmen in Ihrem Alltag umsetzen, unterstützen Sie die Gesundheit Ihrer Wirbelsäule, Ihre generelle Fitness und Ihr Wohlbefinden.

Übungen bei Spinalkanalstenose

Die folgenden Übungen eignen sich für Menschen mit lumbaler Spinalkanalstenose. Bevor Sie die Übungen durchführen, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten. Um die überlasteten Strukturen zu entlasten, eignen sich Entlastungslagerungen und Flexionsübungen. Diese Übungen können bei Bedarf mehrmals durchgeführt werden. Die Übung mobilisiert die Wirbelkörper. Legen Sie sich mit dem Bauch auf einen Tisch (über die Tischkante kann ein Kissen gelegt werden), sodass die Beine nach unten hängen. Die Beine haben Vorfußkontakt zum Boden, sind aber locker abgestellt (keine Ge…

Verlauf der Spinalkanalstenose

Der Krankheitsverlauf kann bei einer Spinalkanalstenose sehr unterschiedlich sein. Durch konservative Behandlungen wie Physiotherapie und medikamentöse Therapie bessern sich die Beschwerden bei 50 bis 70 Prozent der Betroffenen. Allerdings werden 20 bis 40 Prozent der zunächst konservativ behandelten Personen im Laufe der folgenden 10 Jahre doch noch operiert.

Sollten Sie Schmerzen haben oder weitere Symptome einer zervikalen Spinalkanalstenose zeigen, zögern Sie bitte nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen.

Grad der Behinderung (GdB) bei Spinalkanalstenose

Der Grad der Behinderung (GdB) bei einer Spinalkanalstenose bzw. Stenose der Lendenwirbelsäule (LWS) variiert je nach Symptomen und funktionellen Einschränkungen. Laut Anlage zu § 2 VersMedV kann beispielsweise ein GdB von 20 bei mittelgradigen funktionellen Auswirkungen in einem Wirbelsäulenabschnitt angemessen sein.

Schmerzen nach der Operation

Nach der Operation einer Spinalkanalstenose können Schmerzen im Bereich der Operation auftreten, die wir mit Schmerzmitteln behandeln. Die ursprünglichen Beinschmerzen verbessern sich normalerweise sofort.

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