Knubbel am Fußballen: Ursachen und Behandlung von Nervenproblemen und anderen Auslösern

Ein Knubbel am Fußballen kann verschiedene Ursachen haben. Neben dem bekannten Morbus Ledderhose, der durch Knotenbildung an der Fußsohle gekennzeichnet ist, können auch Nervenprobleme wie die Morton-Neuralgie, Ganglien oder andere Erkrankungen des Bindegewebes für die Beschwerden verantwortlich sein. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen für einen Knubbel am Fußballen, insbesondere im Zusammenhang mit Nerven, und stellt die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten vor.

Einführung

Ein Knubbel am Fußballen kann ein Hinweis auf verschiedene Erkrankungen sein, die von harmlosen Veränderungen bis hin zu schmerzhaften Nervenkompressionen reichen. Die genaue Diagnose ist entscheidend, um die richtige Therapie einzuleiten. Im Folgenden werden die häufigsten Ursachen für einen Knubbel am Fußballen, insbesondere im Zusammenhang mit Nerven, sowie die entsprechenden Behandlungsansätze erläutert.

Morbus Ledderhose: Knoten an der Fußsohle

Was ist Morbus Ledderhose?

Der Morbus Ledderhose, auch Fibromatosis plantaris oder Plantarfibromatose genannt, ist eine Erkrankung des Bindegewebes, die durch die Bildung von Knoten und Strängen an der Plantarfaszie, der Sehnenplatte der Fußsohle, gekennzeichnet ist. Diese Knoten können Schmerzen verursachen und das Gehen beeinträchtigen. Die Erkrankung verläuft chronisch und tritt meist schubweise über Jahre hinweg auf.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genaue Ursache des Morbus Ledderhose ist unbekannt. Es wird jedoch vermutet, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und äußeren Faktoren eine Rolle spielt. Zu den Risikofaktoren gehören:

  • Familiäre Häufung: Da der Morbus Ledderhose familiär gehäuft vorkommt, geht man zumindest bei einem Teil der Fälle von einer vererbten Komponente aus.
  • Verletzungen: Verletzungen können das Risiko für die Entstehung eines Morbus Ledderhose fördern.
  • Medikamente: Die Einnahme bestimmter Medikamente, wie z. B. Primidon und Phenobarbital, kann die Entstehung begünstigen.
  • Stoffwechselerkrankungen: Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus können ebenfalls eine Rolle spielen.
  • Alkohol- und Nikotinabusus: Es gibt eine Häufung bei Patienten mit Alkohol- und Nikotinabusus.

Symptome und Verlauf

Im Anfangsstadium (Phase 1) vermehren sich die Bindegewebszellen, wobei der Patient meist noch keine Knoten bemerkt. In der aktiven Phase bilden sich die schmerzhaften Knoten und Verhärtungen aus. Phase 3 ist die Spätphase der Erkrankung. Zu den typischen Symptomen gehören:

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  • Knoten, Verdickungen und Verhärtungen an der Fußsohle
  • Schmerzen beim Gehen oder Stehen, später auch in Ruhe
  • Beeinträchtigung des Abrollens des Fußes
  • Schmerzen beim Tragen von Schuhen, insbesondere bei festem oder engem Schuhwerk

Diagnose

Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt, d.h. durch Abtasten und Inspektion der Fußsohle. Ergänzend können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Röntgenbild: Um die Fußstellung darzustellen und andere radiologisch sichtbare Erkrankungen auszuschließen.
  • Kernspintomographie (MRT): Um die Diagnose zu bestätigen und andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen.
  • Biopsie: Bei Unklarheiten kann eine Gewebeentnahme (Biopsie) mit anschließender histologischer Untersuchung nötig werden.

Behandlung

Die Therapie des Morbus Ledderhose zielt darauf ab, das weitere Wachstum der Knoten zu verringern, die Schmerzen zu reduzieren und die Fähigkeit zum Gehen möglichst lange zu erhalten. Es gibt verschiedene Behandlungsoptionen:

  • Konservative Therapie:
    • Weiches Schuhwerk: Wer unter einer Plantarfibromatose leidet, sollte ganz besonders auf geeignetes Schuhwerk achten. Hilfreich sind flache Absätze, ein weiches Fußbett und eine ausreichende Breite der Schuhe.
    • Einlagen: Gute Versorgung mit Einlagen. Es wird ein weiches Polster unterhalb der Knoten eingebracht, um diese Stellen zu entlasten.
    • Dehnen: Mildes Dehnen. Vorsichtiges Dehnen der Fußsohle kann die Spannung der Faszie verringern und die Durchblutung im Fuß verbessern.
    • Kältebehandlung: Auch Kühlen lindert die Schmerzen bei Morbus Ledderhose. Zum Einsatz kommen dafür z. B. Eispackungen oder Kaltluftgeräte.
    • Stoßwellentherapie: Besonders hilfreich ist die Kombination von fokussierten Stoßwellen mit einer Laserbehandlung.
    • Magnetfeldtherapie: Bei schmerzhaften Veränderungen wird zusätzlich häufig die Akupunktur empfohlen.
    • Medikamente: Bei starken Schmerzen werden meist schmerzlindernde, antientzündliche Wirkstoffe aus der Gruppe der NSAR empfohlen, z. B. Ibuprofen oder Diclofenac.
    • Injektionen: Eine weitere Behandlungsoption ist die lokale Injektion von Kortison oder Enzymen, die die Knoten auflösen sollen. Solche Infiltrationen sind allerdings umstritten, da sie meist wenig erfolgreich und mit Nebenwirkungen belastet sind.
    • Bestrahlung: Auch die Bestrahlung der Fußsohlen mit Röntgenstrahlung (z. B. 10 Mal 3 Gray) wird zur Behandlung eingesetzt. Sie gilt allerdings als umstritten, da sie bei eher geringer Effektivität den Patienten mit radioaktiver Strahlung belastet.
  • Operative Therapie:
    • Perkutane Gewebeablation: Bei der minimalinvasiven, perkutanen Gewebeablation werden die Knoten und ihr Nachbargewebe über kleine Schnitte in der Haut entfernt. Während der perkutanen Gewebeablation werden alle Schritte des Eingriffs mithilfe eines Ultraschallgeräts überwacht.
    • Offene Operation: Meist entfernt man dabei die Verhärtungen selektiv. Um das Rezidivrisiko zu minimieren, wird um jeden Knoten herum ein 2 bis 3 cm breiter Streifen mit reseziert. Bei sehr ausgeprägtem Befall kann es auch nötig werden, die Plantarfaszie in Teilen oder sogar komplett zu entfernen.

Prognose

Der Morbus Ledderhose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich die Knoten in der Regel nicht zurückbilden. Wie alle Fibromatosen neigt leider auch der Morbus Ledderhose zu Rezidiven. Das bedeutet, dass auch nach Entfernung der Knoten häufig wieder neue nachwachsen.

Morton-Neuralgie: Nervenkompression im Vorfuß

Was ist die Morton-Neuralgie?

Die Morton-Neuralgie, auch Morton-Syndrom, Metatarsalgie oder Morton'sche Neuralgie genannt, ist eine schmerzhafte Erkrankung des Vorfußes, die durch eine Verdickung des Gewebes um einen der Nerven, der zu den Zehen führt, verursacht wird. Diese Verdickung, eine gutartige Wucherung des Nervengewebes, kann durch chronische mechanische Irritation wie Druck oder Reibung infolge von Fehlstellungen der Zehen oder des Fußgewölbes entstehen. Langfristig entsteht eine knotenartige Verdickung. In der Regel entsteht eine Morton Neuralgie als Folge eines Spreizfußes oder einer anderen krankhaften Veränderung des Fußgewölbes.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen des Morton-Neuroms sind vielfältig und können auf einer Kombination mechanischer, anatomischer und genetischer Faktoren beruhen. Zu den Hauptursachen einer Morton-Neuritis zählen:

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  • Hohe Belastung: Enges Schuhwerk - insbesondere Schuhe mit hohen Absätzen - erhöht den Druck auf den Vorfuß und die Mittelfußknochen. Sportarten, die hohe Stoß- und Druckbelastungen auf den Vorfuß ausüben, können ebenfalls zur Entwicklung eines Morton-Neuroms beitragen, weil sie den Nerv im Mittelfußbereich wiederholt belasten und irritieren.
  • Fehlstellungen der Zehen: Anomalien wie Hammerzehen oder Spreizfüße verändern die Druckverteilung im Fuß und können einen erhöhten Druck auf die Nerven zwischen den Zehen verursachen. Diese verstärkte Belastung begünstigt die Entstehung eines Neuroms.
  • Verkürzte Wadenmuskeln und Arthrose: Verkürzte Wadenmuskeln, Arthrose im Großzehengrundgelenk oder eine eingeschränkte Beweglichkeit im Sprunggelenk können die Mechanik im Fuß beeinträchtigen und somit indirekt zur Entwicklung eines Morton-Neuroms beitragen.
  • Genetische Veranlagung: Die Neigung zur Entwicklung eines Morton-Neuroms kann genetisch bedingt sein. Menschen mit einer familiären Vorgeschichte dieser Erkrankung zeigen eine höhere Prädisposition.
  • Traumatische Verletzungen: Direkte Traumata am Vorfuß, wie Verstauchungen und Prellungen, können den Nerv schädigen und eine Entzündung hervorrufen, die letztendlich zu einer Neuralgie führt.
  • Einseitige Belastungen: Sie sorgen dafür, dass Muskeln und Faszien hohe Spannungen aufbauen.

Symptome

Die Symptome eines Morton-Neuroms konzentrieren sich hauptsächlich auf Schmerzen und Beschwerden im Vorfußbereich, die je nach Aktivitätsgrad und Schuhwerk variieren können. Typische Symptome sind:

  • Stechende Schmerzen: Einige Menschen erleben plötzliche scharfe oder stechende Schmerzen, die beim Auftreten oder bei bestimmten Bewegungen intensiver werden.
  • Brennende Schmerzen: Betroffene berichten auch über ein brennendes Gefühl im Ballen des Fußes, das sich bis in die Zehen ausbreiten kann. Dieses Brennen tritt insbesondere beim Gehen oder Stehen auf.
  • Kribbeln und Taubheitsgefühl: Ein pelziges Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Zehen oder auch zwischen den Zehen sind Symptome, die auf ein Morton-Neurom hinweisen können.
  • Gefühl, als ob man auf einem Knoten steht: Dieses Symptom wird von Betroffenen als Gefühl, als wäre etwas im Schuh direkt unter dem Fuß, beschrieben.
  • Schmerzzunahme bei Druck/Schuhen: Enges oder hohes Schuhwerk kann die Schmerzen verschlimmern, da es den Druck auf den betroffenen Bereich erhöht.

Ein deutliches Anzeichen für ein Morton-Neurom ist auch, dass das Ausziehen der Schuhe und das Massieren des Fußes vorübergehend Linderung bringen, da dadurch der Druck auf den Nerv vermindert wird.

Diagnose

Zunächst wird die Ärztin/der Arzt eine gründliche Anamnese durchführen, um die Krankengeschichte der betroffenen Person zu erfahren und mögliche Risikofaktoren zu erfassen. Bei der körperlichen Untersuchung konzentriert sich das medizinische Fachpersonal auf den Vorfußbereich, insbesondere auf die Stellen zwischen den Mittelfußknochen, um durch Druck oder spezielle Manipulationen Schmerzreaktionen oder die typischen Symptome eines Morton-Neuroms hervorzurufen.

Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Magnetresonanztomografie (MRT) können eingesetzt werden, um die Morton-Neurom-Diagnose zu bestätigen und andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen. Diese Techniken ermöglichen es, die genaue Lage und Größe des Neuroms zu visualisieren und die Behandlung zielgerichtet zu planen.

Ein weiteres Diagnose-Verfahren ist die Betäubung (Lokalanästhesie) des schmerzenden Bereichs mit einer Spritze. Typisch ist das sogenannte Mulder-Zeichen (auch Mulder-Click-Zeichen oder Klick-Zeichen): Die Ärztin oder der Arzt drückt bei der Untersuchung von beiden Seiten auf die Stelle, an der die Morton-Neuralgie vermutet wird.

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Behandlung

Zur Therapie einer Morton-Neuralgie können nicht operative Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz kommen, die Ihnen der behandelnde Arzt näher erläutert.

  • Konservative Therapie:
    • Weites Schuhwerk und Einlagen: Dabei soll mit weitem Schuhwerk, das nicht drückt, und speziell orthopädisch angepassten Einlagen dafür gesorgt werden, dass die Nerven am Mittel- beziehungsweise Vorfuß eines Betroffenen nicht ständig einem unvorteilhaften Druck ausgesetzt sind. Bei Bedarf stellt Ihnen Ihr Hausarzt oder Orthopäde ein Rezept für eine individuell angefertigte Einlage (beispielsweise aus einem Sanitätshaus) aus.
    • Schmerzmittel: Arzt empfohlene Schmerzmittel an.
    • Injektionen: Verfügung steht. Ziel der Spritze, welche häufig lokal wirkende Schmerzmittel oder bestimmte, entzündungshemmende Steroidhormone enthält, ist ein Abschwellen des Nervenknotens. Der gereizte Nerv soll dadurch beruhigt werden. Leider ist es häufig so, dass die Wirkung einer Spritze mit jeder weiteren Anwendung abnimmt.
    • Dehnübungen und Faszien-Rollmassage: Dehne deine Fußsohle und deine Wade! Faszien, also dein Bindegewebe, brauchen eine gewisse Zeit, um nachzugeben. Der Prozess beginnt nach etwa 30 Sekunden und lässt sich nach 2 Minuten steigern. Den Effekt der Dehnübungen unterstützt du durch eine vorsichtige Faszien-Rollmassage. An der Fußsohle eignet sich dafür unsere Mini-Faszienkugel ganz besonders. Mit ihrer Hilfe rollst du das Gewebe in deinem Fuß spiralförmig so gezielt aus, dass sich Verklebungen lösen können und die Zwischenzellflüssigkeit wieder besser zirkuliert. Kreise dein Gewebe möglichst langsam ab. Sei besonders vorsichtig, wenn du Druckschmerz bei einem Morton Neurom hast.
    • Physiotherapie und Fußgymnastik: Einige Betroffene bekommen Physiotherapie, ein Fußmuskeltraining oder auch Fußgymnastik verschrieben. Aus unserer Sicht kann dies unter Umständen hilfreich sein, wenn neben dem Fuß auch die Wade behandelt wird, die deine Fußmuskulatur ansteuert.
    • Kortison-Spritzen: Helfen Einlagen und ein verändertes Schuhwerk nichts, werden herkömmlicherweise Kortison-Spritzen empfohlen. Oft werden bei dieser Methode entzündungshemmende Mittel wie Kortison gespritzt, die dafür sorgen sollen, dass der Nervenknoten abschwillt.
  • Operative Therapie:
    • Neurektomie: Das bewährteste Mittel bei einer Morton-Neuralgie ist eine Operation. In 80 Prozent der Fälle ist eine operative Behandlung erfolgreich. Das heißt, dass der Betroffene danach keine von der Morton-Neuralgie ausgelösten Beschwerden mehr hat. Der Eingriff erfolgt unter Voll- oder Teilnarkose (der behandelnde Arzt spricht hier seine Empfehlung aus) und ist meist nach maximal 30 Minuten abgeschlossen. Meistens wird in der Fußchirurgie das Nervengeschwulst über einen Schnitt am Fußrücken entfernt. Dadurch kann die betroffene Person nach der Entfernung schnell wieder laufen, muss aber zur Nachbehandlung in der Regel spezielle Schuhe zur Entlastung des Vorfußes (Vorfußentlastungsschuh) tragen.
    • Spaltung des Ligamentum intermetatarsale: Wenn die Nervenverdickung noch nicht ganz so groß ist, gibt es des Weiteren eine alternative Operation. Bei dieser spaltet der Operateur nach dem Schnitt an entsprechender Stelle das Ligamentum intermetatarsale, um dem betroffenen Nerven mehr Raum zu verschaffen. So soll eine Druckentlastung erreicht werden. Da die Fußsohle bei beiden operativen Behandlungen unversehrt bleibt, kann der Patient sofort nach der Operation wieder laufen. Allerdings erhält er dafür in der Klinik einen speziellen Vorfußentlastungsschuh, den es circa sechs Wochen lang zu tragen gilt.

Ganglion: Flüssigkeitsgefüllte Zyste

Was ist ein Ganglion?

Ein Ganglion, umgangssprachlich auch als Überbein bezeichnet, ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die sich meist in der Nähe von Gelenken oder Sehnenscheiden, seltener Nervenscheiden bildet. An Hand, Fuß, Finger oder Knie tritt sie besonders häufig auf. Betroffene empfinden sie als störenden, prall-elastischen „Knubbel“ unter der Haut.

Ursachen

Wie genau ein Ganglion entsteht, ist nicht vollständig geklärt. Vermutlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

  • Häufig liegt eine Schwächung des Bindegewebes in Gelenkkapseln oder Sehnenscheiden vor. Diese entsteht oftmals durch chronische Überlastung, wiederholte Mikroverletzungen oder degenerative Veränderungen. In der Folge kann sich Gelenkflüssigkeit durch eine kleine Aussackung nach außen drücken und ein Ganglion bilden.
  • Auch Erkrankungen wie Arthrose, rheumatoide Arthritis oder Bindegewebsschwächen (z. B. beim Ehlers-Danlos-Syndrom) können das Risiko erhöhen.
  • Ganglien am Fuß entstehen häufig durch mechanische Reize, Fehlstellungen oder degenerative Veränderungen der Gelenke wie der Arthrose.

Symptome

In der Regel ist ein Ganglion harmlos. Allerdings kann es Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen - vor allem, wenn es vom Gelenk ausgeht oder ungünstig liegt. Dann kann Behandlungsbedarf entstehen. Meist ist dieser Weichteiltumor (Ganglion) als Knubbel direkt unter der Haut prall-elastisch tastbar, meist verschieblich und wenige Millimeter bis Zentimeter groß. Ein Ganglion am Handgelenk kann mit Druck- oder Bewegungsschmerzen einhergehen. Oftmals bleibt es aber auch asymptomatisch und wird lediglich kosmetisch als störend empfunden. Auch am Fuß, insbesondere am Fußrücken oder am Sprunggelenk, kann sich ein Ganglion bilden. Dort stört es im Alltag besonders - zum Beispiel beim Tragen enger Schuhe oder beim Laufen. Der Druck auf das umliegende Gewebe kann zu Schmerzen führen.

Diagnose

Ein erfahrener Orthopäde oder Hand- und Fußchirurg kann ein Ganglion meist durch Abtasten in Verbindung mit einer klinischen Untersuchung erkennen. Bestätigt wird die Diagnose gegebenenfalls durch Ultraschall oder MRT. Zusätzlich ist eine Röntgen Diagnostik zur Abklärung der Ursache unerlässlich.

Behandlung

Behandlung gibt es mehrere Optionen:

  • Abwarten: Viele Ganglien bilden sich von selbst zurück.
  • Punktion: Absaugen der Flüssigkeit mit einer Nadel - allerdings hohes Rückfallrisiko und Gefahr von Infektionen.
  • Operative Entfernung: Bei anhaltenden Beschwerden oder Rezidiven die sicherste Methode. Allerdings treten sehr selten auch hier Rückfälle auf.

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