Eine juckende Kopfhaut ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Es ist ein Symptom, das durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann, von harmlosen Ursachen wie trockener Haut bis hin zu behandlungsbedürftigen Erkrankungen wie Ekzemen oder Pilzinfektionen. Der Juckreiz kann plötzlich auftreten, dauerhaft sein oder in Schüben verlaufen und wird oft von anderen Symptomen wie Schuppen, Rötungen, Trockenheit oder Brennen begleitet. In diesem Artikel werden die verschiedenen Ursachen für juckende Kopfhaut, ihre Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Pflegetipps für eine gesunde Kopfhaut untersucht.
Was ist juckende Kopfhaut?
Juckende Kopfhaut ist ein Symptom, bei dem die Haut der Kopfregion unangenehm kribbelt, brennt oder spannt. Es ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Zeichen dafür, dass das Gleichgewicht der Kopfhaut gestört ist. Der Drang zum Kratzen kann lokal begrenzt oder über den gesamten Kopf verteilt auftreten. Periodisches oder dauerhaftes Jucken tritt besonders nachts oder nach dem Haarewaschen auf. Häufig wird das Jucken von Symptomen wie Schuppen, Rötungen, Spannungsgefühlen, Brennen sowie Pickelchen oder Haarausfall begleitet.
Häufige Ursachen für juckende Kopfhaut
Es gibt viele verschiedene Ursachen für juckende Kopfhaut, von denen einige harmlos sind, während andere eine Behandlung erfordern. Zu den häufigsten Ursachen gehören:
Trockene oder empfindliche Kopfhaut: Im Winter und bei trockener Heizungsluft verliert die Kopfhaut Feuchtigkeit. Häufiges Waschen, aggressive Shampoos, heißes Föhnen oder Sonneneinstrahlung verschärfen das Problem. Die Hautbarriere trocknet aus, es entstehen feine Risse und der Juckreiz beginnt.
Fettige Kopfhaut: Eine übermäßige Talgproduktion kann ebenfalls zu Juckreiz führen, da sich der Talg auf der Kopfhaut ansammelt und diese reizen kann.
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Kontaktallergie und Reizungen: Inhaltsstoffe von Shampoos, Spülungen, Stylingprodukten oder Haarfarben können allergische Reaktionen auslösen. Dafür sind vor allem Duftstoffe, Konservierungsmittel oder sogenanntes p-Phenylendiamin in den Haarfarben verantwortlich. Die Kopfhaut reagiert mit Juckreiz, Rötung, Brennen oder Bläschen. Ein deutlicher Hinweis ist es, wenn die Beschwerden bei einem neuen Pflegeprodukt auftreten.
Seborrhoische Dermatitis (Seborrhoisches Ekzem): Fettige Schuppen gehören besonders bei Männern zu den häufigsten Auslösern einer juckenden Kopfhaut. Die Ursache ist unbekannt, allerdings kann die Reaktion auf Hefepilze der Gattung Malassezia, die normalerweise auf der Haut vorhanden sind, eine Rolle spielen. Typische Anzeichen sind gelbliche, fettige Schuppen, Juckreiz und Rötungen, die sich besonders am Haaransatz und hinter den Ohren bemerkbar machen. Seborrhoische Dermatitis tritt gehäuft bei Erkrankungen wie Parkinson oder einer Immunschwäche durch HIV auf. Beim sogenannten Seborrhoischen Ekzem ist die Zusammensetzung der Hautfette und Hautflora verändert, wodurch es zu einer übermäßigen Besiedelung von bestimmten Hefepilzen kommt.
Neurodermitis und atopische Ekzeme: Menschen mit Allergien, Asthma und Neurodermitis haben grundsätzlich eine empfindlichere Haut. So neigt die Kopfhaut ebenfalls schneller zu Entzündungen oder Trockenheit und führt zu starkem Juckreiz. Bei Neurodermitis (atopisches Ekzem) bilden sich juckende, schuppende Ekzeme nicht selten auch auf der Kopfhaut. Diese sind oft trocken, können sich aber entzünden und nässen.
Schuppenflechte (Psoriasis): Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie zeigt sich auf der Kopfhaut mit scharf abgegrenzten, geröteten und mit Schuppen bedeckten Plaques. Die Schuppen sind schwer zu lösen, da sie festsitzen und sehr starken Juckreiz verursachen. Bei etwa der Hälfte der Menschen mit Plaque-Psoriasis greift die Schuppenflechte irgendwann auf die Kopfhaut über.
Pilzinfektionen: Besonders bei Kindern kann die Infektion mit Fadenpilzen im Bereich des Kopfes (Tinea capitis) auftreten. Klassische Anzeichen sind runde, schuppende und teilweise haarlose Stellen. Gelegentlich kommt es zu einer Lymphknotenschwellung im Nacken. Da Pilzinfektionen ansteckend sind, sollten sie ärztlich behandelt werden. Die Dermatophytosen, oder auch Ringelflechten genannt, entstehen aufgrund von Pilzen. Im Gegensatz zum Seborrhoischen Ekzem sind die für die Erkrankung verantwortlichen Fadenpilze ansteckend und von Mensch zu Mensch oder auch von Haustier zu Mensch übertragbar. Unbehandelt führen die Dermatophytosen zum Haarausfall, weil die befallenen Haare kurz über der Kopfhaut abbrechen.
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Kopfläuse: Kopfläuse sind ein klassischer Grund für das unangenehme Jucken. Besonders in Kindergärten und Schulen treten regelmäßig Läusewellen auf. Typisch ist dann ein intensiver Juckreiz im Nacken und Schläfenbereich, ausgelöst durch Nissen (Eier der Läuse), die an den Haarwurzeln kleben. Vor allem aus Kindergärten oder Schulen werden immer wieder mal Kopfläuse mit nach Hause gebracht, die aber mit speziellen Mitteln aus der Apotheke gut behandelt werden können.
Medikamente und Grunderkrankungen: Einige Medikamente können trockene Haut verursachen. Auch Hormonveränderungen wie in der Pubertät und in den Wechseljahren wirken sich auf das Gleichgewicht der Kopfhaut aus. Hormonelle Umstellungen - wie beispielsweise die Pubertät, das Absetzen der Pille, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre - kurbeln die Talgproduktion in der Kopfhaut an oder verringern sie.
Stress und psychische Belastung: Stress, Angst und Schlafmangel können ebenfalls die Wahrnehmung von Juckreiz verstärken. Stehen wir unter Stress, löst das im Körper eine vermehrte Ausschüttung bestimmter Botenstoffe aus. Stresshormone wie Cortisol können dazu beitragen, dass die Kopfhaut zu viel Talg produziert. Gleichzeitig verringert sich ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern.
Jahreszeiten: Die verschiedenen Jahreszeiten mit ihren typischen Temperaturen können Juckreiz auf der Kopfhaut ebenfalls begünstigen. Im Sommer sind Hitze und die Sonne mögliche Gründe, da die verstärkte UV-Strahlung die Kopfhaut austrocknet und irritiert. Im Winter wird juckende Kopfhaut oft durch die trockene, kalte Außenluft ausgelöst.
Symptome einer juckenden Kopfhaut
Eine angegriffene Kopfhaut kann viele Symptome haben, die jedoch meist von der Ursache abhängen. Am häufigsten zu beobachten sind:
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- Jucken, Brennen oder Kribbeln, das oft bei Wärme, Schweiß oder nach dem Waschen stärker wird.
- Das Auftreten von Rötungen und Schuppen, die weißlich-trocken oder gelblich-fettig sind.
- Oft kommt es zu einem Spannungsgefühl auf der Kopfhaut, Trockenheit oder Fettglanz.
- Krusten, Nässen oder Schmerzen bei Infektionen können ebenfalls auftreten.
- Bei länger bestehenden Entzündungen kommt es zu Haarausfall oder brüchigem Haar.
- Typisch bei Läusen und Ekzemen ist besonders der nächtliche Juckreiz.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Der Juckreiz lässt sich meist selbst gut behandeln. Suchen Sie bei folgenden Anzeichen trotzdem unbedingt Ihren behandelnden Arzt auf:
- Der Juckreiz hält länger als zwei bis vier Wochen, trotz sanfter Pflege, an.
- Sie leiden unter extremen Rötungen, Krusten und offenen Stellen, starker Schuppenbildung oder Schmerzen.
- Es kommt zu Haarausfall oder haarlose Stellen werden sichtbar.
- Fieber und geschwollene Lymphknoten kommen hinzu.
- Nach dem Haare färben oder einem neuen Shampoo treten starke Reaktionen auf.
- Ihr Kind ist betroffen.
- Der Juckreiz beeinträchtigt Ihr tägliches Leben.
- Sie können die Beschwerden nicht selbständig beherrschen.
Diagnose und Behandlung
Meist führt der Hautarzt eine Blickdiagnose durch. Auch Abstriche oder Allergietests können Aufschluss über die Ursache geben. Vom Ergebnis abhängig kommen antimykotische Cremes, kortisonhaltige Lösungen, antiallergische Medikamente oder medizinische Shampoos zur Behandlung infrage. Gegen Hefepilze bei seborrhoischer Dermatitis wird Ketoconazol oder Pirocton-Olamin verordnet. Im Frühjahr und der Pollenzeit können besonders in den Elbe- und Saale-Auen allergische Ekzeme auftreten. Haben Sie Beschwerden, wenden Sie sich zunächst an Ihren Hausarzt, der bei Bedarf eine Überweisung an den Hautarzt ausstellt.
Hausmittel und Pflegetipps für eine gesunde Kopfhaut
Gezielte Pflege für eine gesunde Kopfhaut kann helfen, Juckreiz, Trockenheit und Irritationen auf natürliche Weise vorzubeugen, zu lindern und das Gleichgewicht der Haut nachhaltig zu unterstützen.
Sanftes Shampoo und richtige Waschroutine
- Waschen Sie Ihre Haare nur zwei- bis dreimal pro Woche, um den natürlichen Säureschutzmantel zu erhalten.
- Verwenden Sie dafür milde, parfümfreie Shampoos mit pH-neutraler oder leicht saurer Formulierung mit einem pH-Wert von 5,5.
- Inhaltsstoffe wie Harnstoffe (Urea) binden Feuchtigkeit in der Haut. Panthenol wirkt hydratisierend und wundheilungsfördernd. Der Wirkstoff Allantoin hat zusätzlich eine beruhigende Eigenschaft.
- Salicylsäurehaltige Lotionen lösen festsitzende Schuppen, sollten aber nicht bei jeder Wäsche angewendet werden.
- Vermeiden Sie außerdem heißes Wasser und starkes Föhnen.
- Shampoo und Spülung sollten außerdem ganz gründlich ausgespült werden, denn verbleibende Reste können ebenfalls zu Juckreiz führen.
- Lassen Sie das Haar nach Möglichkeit an der Luft trocknen oder föhnen Sie es nur kurz und nicht zu heiß.
Weitere Tipps für die Haarwäsche
- Verwenden Sie ein mildes, pH-neutrales Shampoo, möglichst ohne Duft- und Konservierungsstoffe. Je nach Hauttyp sind spezielle Anti-Schuppen-Shampoos oder rückfettende Produkte eine gute Wahl. Fragen Sie gegebenenfalls einen Dermatologen oder eine Dermatologin oder lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welches Produkt sich für Ihre Kopfhaut eignet.
- Waschen Sie Ihre Haare nicht mit heißem, sondern mit lauwarmem Wasser.
Bürsten und Trocknen
- Bürsten Sie Ihre Haare mit Naturborsten, um Reizungen zu verhindern.
- Tupfen Sie Ihre Kopfhaut und Haare nach dem Waschen sanft ab und vermeiden Sie rubbeln.
- Tragen Sie außerdem Conditioner und Stylingprodukte nicht direkt auf Ihre Kopfhaut auf.
Hausmittel und natürliche Öle
- Aloe vera Gel: Beruhigt die gereizte Haut. Die Aloe vera Pflanze kann große Mengen an Wasser in ihren Blättern speichern. Das hilft ihr einerseits durch Dürrperioden und macht sie andererseits zu einem beliebten Wirkstoff in Pflegeprodukten. Zur Anwendung kommt hierbei das Gel der Aloe vera, das Haut, Kopfhaut und Haaren wichtige Feuchtigkeit spendet.
- Kokos- oder Olivenöl: Hilft gegen Trockenheit. Olivenöl ist reich an wichtigen Fettsäuren und hilft insbesondere bei trockener, juckender Kopfhaut. Es spendet viel Feuchtigkeit und mildert Juckreiz sowie Schuppen. Bei fettiger Kopfhaut kann die Anwendung ebenfalls sinnvoll sein, da es beruhigend und ausgleichend wirkt. Da Olivenöl die Öffnungen der Haarfollikel verstopfen kann, sollten Sie die Kopfhaut aufmerksam beobachten. Ähnlich wie Olivenöl schenkt auch Kokosöl trockener Kopfhaut Feuchtigkeit und wirkt Juckreiz entgegen. Es ist für ohnehin fettige Kopfhaut nur bedingt geeignet. Verwenden Sie Öl in Bioqualität.
- Apfelessig-Spülungen: Wirken leicht desinfizierend und regulieren den pH-Wert. Apfelessig gilt als antioxidativ und antimikrobiell (wirksam gegen Bakterien, Schimmel und Pilze) und wird als Hausmittel gegen Juckreiz und Ausschläge eingesetzt. Laut Empfehlung der National Psoriasis Foundation in Amerika, die sich für Menschen mit Schuppenflechte einsetzt, kann eine Lösung aus Wasser und Bioapfelessig im Verhältnis 1:1 auch gegen eine juckende Kopfhaut helfen. Wenden Sie die Mischung mehrmals pro Woche an und spülen Sie die Kopfhaut nach Auftragen der Lösung gründlich ab. Jedoch muss auch hier auf den Zustand der Kopfhaut geachtet werden. Apfelessig soll Entzündungen und Juckreiz mildern, ist bei empfindlicher und trockener Kopfhaut allerdings oft zu scharf.
- Teebaumöl: Hat eine antiseptische und entzündungshemmende Wirkung auf der Haut. Wenden Sie Teebaumöl aber bitte immer verdünnt an. Sie können entweder 10 bis 20 Tropfen Teebaumöl für die Haarwäsche mit dem Shampoo mischen oder Sie massieren es direkt in Ihre Kopfhaut ein. Dann sollten Sie es mit Olivenöl verdünnen.
- Pfefferminzöl: Kann bei Juckreiz helfen, wie eine Studie ergeben hat. Die Teilnehmenden haben dafür das Öl zweimal täglich für zwei Wochen aufgetragen. Am besten ist es, das Pfefferminzöl mit einem anderen Öl wie Olivenöl zu mischen und vor der Haarwäsche in die Kopfhaut einzumassieren.
Wichtig zu wissen: Sowohl Teebaumöl als auch Apfelessig und Pfefferminzöl können die Haut allerdings auch reizen. Seien Sie also vorsichtig bei der Anwendung. Testen Sie die Mischung erst vorsichtig.
Ernährung und Stressmanagement
- Ernährung: Zink, Eisen, Vitamin D, Biotin und Omega-3-Fettsäuren fördern eine gesunde Kopfhaut. Achten Sie darauf, dass Ihr Körper alle Nährstoffe erhält, die er braucht, sowie genug Feuchtigkeit. Davon profitiert auch die Gesundheit der Kopfhaut. Essen Sie viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte, wenig mageres Fleisch und Fisch. Außerdem sollten Sie täglich mindestens anderthalb Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und „guten“ Fetten (beispielsweise aus Nüssen und Leinsamen) ist essenziell für eine ausgeglichene Kopfhaut. Verarbeitete, stark zuckerhaltige Lebensmittel sollten hingegen nur in sehr geringem Maß verzehrt werden. Eine einseitige Ernährung führt früher oder später zu Mangelerscheinungen, die sich wiederum im Hautbild und Zustand der Kopfhaut widerspiegeln.
- Stressmanagement: Stress und Anspannung können die Kopfhaut negativ beeinflussen. Versuchen Sie, Stress abzubauen. Dabei können Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation oder Spaziergänge im Grünen helfen, Stress abzubauen und durchzuatmen.
Was Sie besser vermeiden sollten
- Plagt Sie eine juckende Kopfhaut, verzichten Sie für einige Wochen auf Duftstoffe, Haarfarben und Stylingprodukte.
- Nutzen Sie für das Haarefärben pflanzliche Alternativen oder ammoniakfreie Produkte.
- Waschen Sie außerdem regelmäßig Ihre Kopfbedeckungen.
- Vermeiden Sie sehr enge Kopfbedeckungen und tragen Sie vorzugsweise Mützen aus Baumwolle.
- Schützen Sie Ihren Kopf gegen starke Sonneneinstrahlung, zum Beispiel durch einen locker sitzenden Sonnenhut.
- Nicht kratzen: Versuchen Sie, das Kratzen zu vermeiden, um die Kopfhaut zu schonen. Wiederholtes Kratzen führt schnell zu kleinen Blessuren, die sich entzünden können.
- Luftige Kopfbedeckungen: Hüte, Mützen, Kappen oder Tücher für den Kopf sollten aus atmungsaktiven Materialien bestehen. Hier eignen sich zum Beispiel weiche Baumwolle und Leinen. Meide hingegen Kopfbedeckungen aus Polyester.
Medizinische Pflegeprodukte gegen Kopfhautjucken
Wenn der Juckreiz unerträglich wird, kann die Linola Forte Serie Abhilfe schaffen und für Linderung sorgen. Die regelmäßige Anwendung der Linola Forte Produkte kann den Juckreiz und das Brennen dauerhaft lindern. Linola Forte Kopfhaut-Tonikum und Linola Forte Shampoo wurden speziell zur Intensivpflege juckender, trockener und schuppiger Kopfhaut entwickelt. Sie enthalten die seit vielen Jahren bewährten Linolsäure, welche für eine intakte Hornschicht der Haut erforderlich ist. Sie kann vom Körper aber nicht selbst gebildet werden und muss daher wie ein Vitamin regelmäßig zugeführt werden.
- Linola Forte Shampoo: Ist aufgrund seiner hautfreundlichen Eigenschaften besonders für die sanfte Reinigung der Haare bei juckender, trockener oder zu Schuppenflechte neigender Kopfhaut geeignet. Dank seiner hautschonenden Inhaltsstoffe wirkt es juckreizlindernd und hautberuhigend.
- Linola Forte Kopfhaut-Tonikum: Ist speziell auf die Pflege juckender, trockener und schuppiger Kopfhaut abgestimmt. Es pflegt die geschädigte Kopfhaut besonders gut und hilft, Juckreiz und Trockenheit auf der Kopfhaut zu reduzieren. Zudem schützt es sie vor weiterer Austrocknung. Mithilfe des speziellen Applikators lässt sich Linola Forte Kopfhaut-Tonikum gut auf der gesamten Kopfhaut oder auf einzelne, betroffene Stellen auftragen.
Das intensive Pflege-Serum beruhigt die gereizte Kopfhaut und wirkt dank seiner hochwertiger Inhaltsstoffe leicht anti-entzündlich. Es unterstützt die Regeneration der Kopfhautbarriere und schützt sie so vor weiterer Austrocknung.
Produkte von La Roche Posay
Die richtige Pflege für Haar und Kopfhaut zu finden, kann eine Herausforderung sein. La Roche Posay bietet daher eine Vielfalt an Produkten, die jeweils speziell für ein bestimmtes Hautbedürfnis entwickelt wurden. So kannst du ganz unkompliziert genau das Pflegeprodukt bestimmen, das zu deiner Haut passt.
- Die KERIUM Anti-Schuppen Shampoo-Creme wurde für trockene, juckende und zu Schuppen neigende Kopfhaut entwickelt.
- Das KERIUM Anti-Schuppen Shampoo-Gel reinigt juckende und fettige Kopfhaut mit einer frischen, leichten und transparenten Gelformel.
- Das KERIUM DS Anti-Schuppen Intensiv-Shampoo mit Mikro-Peeling mildert Schuppen mit Sofort-Effekt. Das Shampoo mit der ultrafeinen Textur ist ideal für eine intensive Pflege gegen Schuppen und juckende Kopfhaut.
- Das KERIUM Schonendes Gel-Shampoo Extrem Mild schenkt empfindlicher Kopfhaut unmittelbar Erleichterung und beruhigt sie langanhaltend. Seine angenehme Geltextur sorgt für Wohlbefinden und verleiht dem Haar zusätzlich Geschmeidigkeit und Glanz.
Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten
Bei der Pflege von Haar und Kopfhaut liegt der Fokus vor allem auf den verwendeten Wirkstoffe.
- Lipohydroxysäure (LHA): Ist eine Form der Salicylsäure (BHA). LHA zeichnet sich durch seine peelende und damit zellerneuernde Wirkung aus. Die milde Säure gilt als gut verträglich und kann dank ihrer Beschaffenheit leicht in die Hautoberfläche eindringen. LHA löst die Verbindung der abgestorbenen Korneozyten - also der Zellen in der äußersten Hautschicht. Das funktioniert natürlich auch auf der Kopfhaut.
- Glycerin: Ist die Bezeichnung für einen dreiwertigen Alkohol, der unter anderem als natürlicher Feuchthaltefaktor in der Haut und der Kopfhaut vorkommt. Als Wirkstoff in Haut- und Haarpflegeprodukten wird Glycerin bei L’Oréal aus pflanzlichen Quellen gewonnen.
- Thermalwasser: Ist bereits seit dem römischen Reich für seine hautberuhigende Wirkung bekannt. Das besondere Quellwasser zeichnet sich insbesondere durch seine mineralreiche Zusammensetzung aus. Diese variiert je nach Quelle, weshalb jedes Thermalwasser seine ganz eigenen Vorteile für die Haut und Kopfhaut bietet. Das Thermalwasser aus der französischen Region La Roche-Posay ist von Natur aus besonders reich an Selen.
- Zink: Gehört zu den Spurenelementen, die der menschliche Körper für zahlreiche seiner Funktionen benötigt. Auch für die Kopfhaut ist Zink wichtig. Kommt es zu einem Mangel, begünstigt dies Irritationen, Entzündungen und die Bildung von Schuppen. Zink wird nicht vom Körper selbst hergestellt, sondern wir müssen es täglich über die Nahrung aufnehmen.
- Menthol: Ist ein beliebter Wirkstoff in Anti-Schuppen-Shampoos für juckende Kopfhaut. Bei Menthol handelt es sich um einen sogenannten Monoterpenalkohol - ein Bestandteil bestimmter ätherischer Öle, wie beispielsweise Pfefferminzöl.