Krämpfe nach Cola Ursachen: Ein umfassender Überblick

Cola ist ein weltweit beliebtes Getränk, das jedoch auch mit einigen gesundheitlichen Bedenken verbunden ist. Einer dieser Bedenken sind Krämpfe, die nach dem Konsum von Cola auftreten können. In diesem Artikel werden wir die möglichen Ursachen für Krämpfe nach Cola-Konsum untersuchen und einen umfassenden Überblick über dieses Thema geben.

Die Inhaltsstoffe von Cola und ihre Auswirkungen

Cola enthält eine Reihe von Inhaltsstoffen, die potenziell zu Krämpfen beitragen können. Zu den wichtigsten gehören:

  • Zucker: Cola ist reich an Zucker, insbesondere in Form von Glukose und Fruktose. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Blutzuckerschwankungen führen, die wiederum Krämpfe auslösen können.
  • Koffein: Cola enthält Koffein, ein Stimulans, das auf das zentrale Nervensystem wirkt. Koffein kann die Muskelaktivität erhöhen und potenziell Krämpfe verursachen.
  • Phosphorsäure: Cola enthält Phosphorsäure, die den pH-Wert des Getränks senkt und ihm seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Phosphorsäure kann die Aufnahme von Kalzium im Körper beeinträchtigen, was langfristig zu Knochenproblemen und möglicherweise auch zu Krämpfen führen kann.
  • Süßstoffe: Einige Cola-Varianten, insbesondere Light-Getränke, enthalten Süßstoffe anstelle von Zucker. Obwohl Süßstoffe kalorienarm sind, können sie dennoch Auswirkungen auf den Körper haben und möglicherweise Krämpfe verursachen.

Mögliche Ursachen für Krämpfe nach Cola-Konsum

Es gibt verschiedene Theorien darüber, warum Cola-Konsum zu Krämpfen führen kann. Hier sind einige der wahrscheinlichsten Ursachen:

Elektrolytungleichgewicht

Cola kann den Elektrolythaushalt im Körper stören. Insbesondere kann der hohe Phosphatgehalt in Cola die Aufnahme von Kalzium hemmen und gleichzeitig den Abbau von Kalzium aus den Knochen fördern. Dies kann zu einem Kalziummangel führen, der Muskelkrämpfe auslösen kann. Außerdem kann Cola den Körper dazu anregen, vermehrt Kalium auszuscheiden, was ebenfalls zu einem Elektrolytungleichgewicht und Krämpfen führen kann. Wer exzessiv Cola trinkt, schadet seiner Gesundheit, weil die Koffeinbrause dem Körper Kalium entzieht und schlimmstenfalls lebensbedrohliche Muskellähmungen auslöst.

Dehydration

Cola wirkt harntreibend, was bedeutet, dass sie die Urinproduktion erhöht. Dies kann zu Dehydration führen, insbesondere wenn man nicht ausreichend Wasser trinkt, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Dehydration kann Muskelkrämpfe verursachen, da die Muskeln für ihre Funktion ausreichend Flüssigkeit benötigen.

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Blutzuckerschwankungen

Der hohe Zuckergehalt in Cola kann zu schnellen Anstiegen und Abfällen des Blutzuckerspiegels führen. Diese Blutzuckerschwankungen können den Körper stressen und zu Muskelkrämpfen beitragen.

Koffeinwirkung

Koffein wirkt anregend auf das Nervensystem und kann die Muskelaktivität erhöhen. Bei manchen Menschen kann dies zu Muskelzuckungen oder Krämpfen führen, insbesondere wenn sie empfindlich auf Koffein reagieren. Nach 20 Minuten erreicht der Blutzuckerspiegel sein Maximum. Die Bauchspeicheldrüse reagiert mit höchster Aktivität und schickt so viel Insulin ins Blut, wie ihr möglich ist. Handelt es sich um eine amerikanische Cola oder eine andere Limonade, die mit HFCS gesüsst ist (fructosereicher Maissirup), dann muss auch die Leber Überstunden schieben, um die Fructosemassen zu verarbeiten. Was macht die Leber mit der Fructose? Nach etwa 40 Minuten hat der Körper die vollständige Koffeinmenge absorbiert und befindet sich jetzt in einem koffeinbedingten Stresszustand. Der Blutdruck steigt und die Pupillen sind leicht erweitert. Doch hat der Organismus gerade erst eine Zuckerflut überstanden. Jetzt muss er erneut zusehen, wie er den Zucker wieder aus dem Blut entfernt. Denn im Allgemeinen wird der Colatrinker ja weder zum Kampf schreiten noch fliehen. Er wird also den Zucker nicht über körperliche Aktivitäten verbrauchen. Blutzuckerschwankungen dieser Art jedoch führen - ganz besonders in Kombination mit chronisch erhöhten Insulinspiegeln - zu chronischen Entzündungsprozessen im Körper. Doch Sie fühlen sich - spätestens 40 Minuten nach einer Cola - endlich wach, was ohne koffeinhaltiges Aufputschmittel heute nur noch den wenigsten Menschen zu gelingen scheint. Denn wer keine Cola trinkt, trinkt eben Kaffee. Das Koffein blockiert die Adenosinrezeptoren.

Säuregehalt

Vermutlich ist es einfach die Säure der Cola, die dein Magen nicht mehr gut verträgt.

Zuckerunverträglichkeiten

Das Problem der Zuckerunverträglichkeiten wird nach Meinung von Experten völlig unterschätzt. Sie vermuten, dass weit über 20 Prozent (manche schätzen bis zu 40 Prozent) der Reizdarm-Patienten an einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Zu diesen Zuckern zählen Fruktose und Sorbit. Der Fruchtzucker Fruktose wird sehr häufig in industriell gefertigten Lebensmitteln verwendet. Statt des Haushaltszuckers (Saccharose) wird ein mit Fruktose angereicherter Sirup aus Maisstärke hinzugegeben. Sorbit (Synonyme sind Sorbitol oder Glucitol) wird ebenfalls als Zuckeraustauschstoff eingesetzt. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt er die Bezeichnug E 420. In der Natur kommt Sorbit in einigen Früchten vor, zum Beispiel in Vogelbeeren, Pflaumen, Birnen und Äpfeln. Wer mit dem Fruchtzucker nicht zurechtkommt, sollte auch Sorbit meiden. Denn beide Zuckerarten werden über den gleichen Stoffwechselweg abgebaut. Aber auch der Milchzucker Laktose kann dem Darm schwer zu schaffen machen. Rund ein Fünftel der Deutschen ist laktoseintolerant. Betroffene können den Milchzucker nicht aufspalten, weil in ihrem Darm das wichtige Enzym Laktase zu wenig oder gar nicht gebildet wird. Der unverdaute Milchzucker wandert in tiefere Darmabschnitte. Blähungen, Durchfall und zum Teil sehr heftige Bauchschmerzen sind die Folge. Bitter für die Betroffenen: Nur wenige Ärzte scheinen dem Zuckerproblem auf die Spur zu kommen. In Internetforen diskutieren Tausende von Betroffenen ihre Nöte und Sorgen. Die meisten Patienten haben eine wahre Odyssee hinter sich, mit teuren und unangenehmen Untersuchungen wie Magen- und Darmspiegelungen. Beim Reizdarmsyndrom ist immer wieder die Rede von falscher Ernährung und zu viel Stress. Manch einer wird sogar in die Psycho-Ecke gestellt, weil die wirkliche Dimension der Zuckerunverträglichkeit von Ärzten nicht richtig erkannt wird. Oft wollen sich die Betroffenen über gesunde Ernährung kurieren und essen viel Obst. Doch das bewirkt eher das Gegenteil, weil im Obst viel Fruchtzucker enthalten ist. Was bei der Zuckerunverträglichkeit im Darm passiert, ist mittlerweile gut erforscht. Der Dünndarm kann den Zucker nur wenig oder gar nicht aufnehmen. Fruchtzucker beispielsweise wird über spezielle Transportsysteme aus dem Darm aufgenommen und gelangt ins Blut. Versagen diese Transportsysteme, kommt es zur Fruchtzuckerintoleranz oder zur so genannten "Fruchtzucker-Malabsorption": Der Fruchtzucker gelangt zu einem großen Teil in den Dickdarm. Hier fressen die Bakterien den Fruchtzucker auf und vergären ihn. Die Endprodukte sind Kohlendioxid, kurzkettige Fettsäuren und Wasserstoff. Kohlendioxid führt zu Blähungen, die kurzkettigen Fettsäuren sorgen für Durchfall und für die Reizdarmsymptomatik. Das kleine Molekül Wasserstoff gelangt durch die Dickdarmwand in die Blutbahn und wird abgeatmet. Dazu kommt noch ein weiterer Faktor: Je mehr Fruchtzucker die Dickdarmbakterien bekommen, umso stärker vermehren sie sich und verstärken durch ihre Aktivität die Verdauungsprobleme. Denn ab einem bestimmten Punkt dehnt sich der Darm durch die Blähungen so stark aus, dass das Tor zwischen Dünndarm und Dickdarm nicht mehr richtig schließt. Der Dickdarminhalt mit seinen Bakterien fließt zurück in den Dünndarm, in dem normalerweise ein völlig anderes Bakterienmilieu herrscht. Da die Dickdarmbakterien nun auch im Dünndarm vergären und im Zuge dieses Prozesses Wasserstoff bilden, der abgeatmet wird, kann eine Fehlbesiedelung leicht mit einem Atemtest bestimmt werden. Das Beschwerdebild der Patienten beschränkt sich nicht alleine auf Magen-Darm-Probleme. Viele klagen über Schlaflosigkeit und über Verstimmungen bis hin zur Depression. Diesen Zusammenhang zwischen Fruchtzucker und Depression konnte der Innsbrucker Ernährungsmediziner Dr. Maximilian Ledochowski als einer der ersten Wissenschaftler nachweisen. Zu Beginn seiner Forschungen hatte er in der Fachwelt keinen einfachen Stand. Kaum jemand wollte zunächst glauben, dass der angeblich so gesunde Fruchtzucker depressive Verstimmungen auslösen kann. Der Mechanismus zeichnet sich aber immer klarer ab: Fruchtzucker hat Einfluss auf den Stoffwechsel der Eiweißbausteine, der Aminosäuren. Bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit kann eine bestimmte Aminosäure, das Tryptophan, nicht mehr aus dem Darm aufgenommen werden. Denn der Fruchtzucker bindet das Tryptophan an sich und wandert damit in den Dickdarm. Somit gelangt diese Aminosäure nicht wie üblich aus dem Dünndarm über die Blutbahn ins Gehirn, wo es dringend gebraucht wird. Tryptophan ist nämlich der wichtigste Baustein für das Glückshormon Serotonin. Fehlt dieser Baustein, kann kein Serotonin gebildet werden. Wer unter Zuckerunverträglichkeit leidet, hat es schwer, diesem aus dem Weg zu gehen. Denn die problematischen Zuckerstoffe sind heute in fast allen industriell gefertigten Nahrungsmitteln zu finden. Und zwar nicht nur in den süßen, wie man vermuten könnte. Der Milchzucker Laktose steckt im Milchpulver. Jährlich landen Millionen Tonnen Milchpulver in unseren Nahrungsmitteln. Das Gleiche gilt für Molke, die ja angeblich so gesund ist. Auch der Fruchtzucker Fruktose ist fast allgegenwärtig. Allerdings stammt er gar nicht wirklich aus Früchten, sondern wird industriell hergestellt, meistens aus Mais. Einer der Hauptauslöser war die Kubakrise 1962. Die USA hatten in dieser Zeit Schwierigkeiten mit dem Import von Zuckerrohr aus Kuba. Was es dagegen in rauen Mengen gab, war Mais. Also wich man auf den Fruchtzucker aus der Maispflanze aus und nutzte diesen zur Süßung der Lebensmittel, was obendrein noch viel billiger war. Auch habe sich unser Geschmacksempfinden verändert, so Ledochowski. Es sei weniger süß-empfindlich geworden - und zwar weltweit. Nicht nur, dass alle möglichen Lebensmittel mit Fruchtzucker versetzt werden: Sogar Obstsorten werden mit einem höheren Fruchtzuckergehalt gezüchtet. Dieses Überangebot an Fruchtzucker hat sich für viele von uns eher zu Leid als zu einer lieblichen Gaumenfreude entwickelt. Waren es früher nur rund fünf Gramm, die wir täglich über unsere Lebensmittel aufnahmen, ist der Verbrauch heute auf rund 15 Gramm gestiegen.

Weitere gesundheitliche Auswirkungen von Cola

Neben den potenziellen Ursachen für Krämpfe gibt es noch weitere gesundheitliche Auswirkungen, die mit dem Konsum von Cola verbunden sind:

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  • Osteoporose: Studien haben gezeigt, dass der übermäßige Konsum von Cola-Getränken möglicherweise gesundheitsschädigende Einflüsse hat - auf das Gewicht, die Nieren und auch auf die Knochen. Wird Cola regelmäßig getrunken, kann dies bereits bei jungen Mädchen das Osteoporoserisiko und damit die Gefahr für Knochenbrüche steigern. Der negative Effekt betrifft vor allem Mädchen, die Brüche wiederum finden sich vor allem im Bereich von Handgelenk und Unterarm.Doch auch ältere Frauen sind vor dem negativen Effekt von Cola nicht gefeit: Auch bei ihnen zeigt sich eine verminderte Knochendichte (vor allem im Bereich der Hüften), wenn sie jeden Tag Cola trinken. Diese Wirkung tritt übrigens nicht nur bei normalen Cola-Produkten auf, sondern auch bei Cola-Light-Getränken und - etwas abgeschwächt - entkoffeinierte Cola-Getränken.Cola-Getränke enthalten viel Phosphat in Form von Phosphorsäure. Zu viel Phosphat gilt als schädlich für die Knochen, denn es verhindert einerseits die Aufnahme des Minerals Kalziums in die Knochen und fördert andererseits den Abbau von Kalzium aus den Knochen. Damit führt es zu einer Verminderung der Knochendichte und begünstigt somit Osteoporose.Allerdings ist Phosphat auch ein wichtiger Knochenbaustoff, ein Mangel ein Phosphat ist daher ebenfalls ungünstig. Entscheidend ist das Verhältnis von Kalzium zu Phosphat, welches 1:1 betragen sollte. In der westlichen Ernährung wird allerdings ohnehin zu viel Phosphat zu sich genommen, denn der Stoff steckt beispielsweise auch in Fleisch oder Fertiggerichten. Cola-Getränke bestehen aus Zucker, Koffein und Phosphorsäure und enthalten pro Liter 140 Milligramm Phosphat. Gerade in einem Alter, das für den Knochenaufbau und die Knochendichte sehr entscheidend ist, trinken viele Mädchen vermehrt phosphathaltige Getränke. Gleichzeitig verzichten sie aus Angst, dick zu werden, auf kalziumhaltige Nahrungsmittel wie beispielsweise Milch und Milchprodukte. So kommt es zu einem Ungleichgewicht, das die Schädigung der Knochen begünstigt.
  • Zahnschäden: Cola enthält Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen können. Schon im Mund beginnt die Cola mit ihrer zerstörerischen Arbeit. Was passiert nun im Körper in den ersten 60 Minuten, nachdem Sie eine Cola getrunken haben? In den ersten 10 Minuten, nachdem die Cola im Körper gelandet ist, wird der Organismus mit einer Zuckermenge konfrontiert, die etwa 10 Teelöffeln Kristallzucker/Haushaltszucker entspricht. Der extrem süsse Geschmack kann nur deshalb ertragen werden, weil er durch die zugesetzten Säuren maskiert wird. Beide zusammen - Zucker und Säuren - stellen für die Zähne eine Art Supergau dar.
  • Nierensteine: Der Konsum von Cola kann das Risiko für Nierensteine erhöhen. „Kalzium ist ein häufiges Ausfallprodukt, vor allem in Kombination mit Phosphaten“, so der Mediziner weiter. „Der Stoffwechsel von Phosphat ist eng mit dem von Kalzium verbunden. Phosphate, die vor allem in Softdrinks wie Cola enthalten sind, lieben Kalzium und ziehen es an. Wenn sich Phosphate im Blut ansammeln, wird Kalzium aus den Knochen, wo es ja reichlich vorhanden ist, gelöst und in erhöhter Konzentration ausgeschieden.“So landet das Kalzium letztlich in den Nieren, die unser Blut reinigen. „In den Nieren sind Papillen, es sieht sozusagen aus wie in einer Tropfsteinhöhle. Von oben tropft der Urin herunter. Das enthaltene Kalzium kann sich so ablagern und anreichern“, weiß der Experte.
  • Herz-Kreislauf-Probleme: Ein hoher Konsum von zuckerhaltigen Getränken wie Cola kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Eine Herausforderung für das Herz-Kreislauf-System können Light-Getränke dann darstellen, wenn sie im Übermaß getrunken werden und Koffein enthalten. Koffein wirkt auf Herz und Kreislauf anregend. Der Blutdruck steigt und der Herzschlag beschleunigt sich. Wer zu viel Koffein konsumiert, muss mit nachteiligen Effekten auf das Herz-Kreislauf-System rechnen. „Vor allem Herz-Patientinnen und -Patienten sollten sich vorsichtig an koffeinhaltige Getränke herantasten und schauen, wie sie diese vertragen. Treten die genannten Beschwerden auf, sollten sie besser die Menge reduzieren oder ganz darauf verzichten. Es gibt ja auch viele koffeinfreie Alternativen.
  • Diabetes: Der hohe Zuckergehalt in Cola kann das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Irgendwann - viele Jahre später - wundert man sich dann, woher denn jetzt der Diabetes, die Gefässkrankheit, das Herzproblem, die kranken Gelenke, die Allergie etc.

Was tun bei Krämpfen nach Cola-Konsum?

Wenn Sie nach dem Konsum von Cola Krämpfe verspüren, gibt es einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können:

  • Trinken Sie ausreichend Wasser: Um Dehydration entgegenzuwirken, sollten Sie ausreichend Wasser trinken.
  • Nehmen Sie Elektrolyte zu sich: Elektrolytgetränke oder -tabletten können helfen, den Elektrolythaushalt wiederherzustellen.
  • Dehnen Sie die betroffenen Muskeln: Sanftes Dehnen kann helfen, die Muskeln zu entspannen und Krämpfe zu lindern.
  • Vermeiden Sie Cola: Wenn Sie regelmäßig Krämpfe nach dem Konsum von Cola verspüren, sollten Sie den Konsum reduzieren oder ganz darauf verzichten.

Light-Getränke als Alternative?

Light-Getränke sind eine beliebte Alternative zu zuckerhaltigen Limonaden. Doch wie wirken die enthaltenen Süßstoffe auf den Körper? Sind sie schädlich? Und können sie möglicherweise sogar Krebs verursachen? Mit Blick auf die aktuelle Datenlage ist diese Angst Ernährungsexperten zufolge unbegründet. „Die in Light-Getränken enthaltenen Süßstoffe sind lange und intensiv untersucht worden. Die verschiedenen Forschungsarbeiten konnten eine krebsfördernde Wirkung nicht bestätigen. Auch zeigen Süßstoffe bislang keine akuten negativen Effekte auf die Gesundheit“, weiß Ernährungsmediziner Professor Dr. med. Hans Hauner vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung e.V. Wie Süßstoffe auf verschiedene Körperfunktionen wirken, ist dennoch nach wie vor Gegenstand der Forschung. So untersuchen Wissenschaftler unter anderem, ob Süßstoffe die Darmflora beeinflussen. Ebenfalls oft diskutiert wird die Frage, ob Light-Getränke das Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko erhöhen. Auch hier beruhigen Herz- und Ernährungsexperten. Wer mit Süßstoffen gesüßte Getränke in einem normalen Maß trinkt, muss keine negativen Effekte befürchten. Ein bis zwei Gläser Light-Getränke am Tag werden in der Regel problemlos vertragen.

„Machen Light-Getränke dick?“ Auch diese Frage wird in Verbindung mit Süßstoffen immer wieder gestellt. Es gibt Studien mit Ratten, die einen Zusammenhang zwischen vermehrtem Hunger und Süßstoffen zeigen konnten. Die Ratten, die Süßstoffe bekommen hatten, fraßen mehr als die Tiere, die keine Süßstoffe verabreicht bekamen. Es wurde ein Insulinanstieg beobachtet, obwohl kein Zucker verabreicht wurde. „Bei Menschen hingegen scheint das anders zu sein. Verschiedene Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass Süßstoffe Insulinfreisetzung und Heißhunger auslösen“, sagt Professor Hauner. Das gelingt dem Ernährungsmediziner zufolge aber nur dann, wenn die durch die Light-Getränke eingesparten Kilokalorien nicht in Form von anderen Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Wer das Light-Getränk als „Alibi“ verwende, um sich dann den Schokoriegel zu gönnen, habe nichts gewonnen - beziehungsweise nichts abgenommen. Und: „Abnehm-Wunder dürfen Sie bei Light-Getränken nicht erwarten. Die kalorienfreien Getränke sind aber für Menschen interessant, die gerne süßschmeckende Getränke konsumieren.

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