Neurologe in Marsberg: Verständnis und Behandlung der Alzheimer-Demenz und anderer neurologischer Erkrankungen

Die neurologische Versorgung in Marsberg bietet ein breites Spektrum an Leistungen, insbesondere im Bereich der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Alzheimer-Demenz, einer fortschreitenden Erkrankung des Gehirns, die vor allem ältere Menschen betrifft. Dieser Artikel soll einen umfassenden Überblick über die Alzheimer-Demenz, ihre Symptome, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie über die Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige geben. Darüber hinaus werden die Angebote der neurologischen Ambulanzen in Marsberg beleuchtet, die eine wichtige Rolle in der ambulanten Versorgung psychisch kranker Menschen spielen.

Die Alzheimer-Demenz: Eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns

Die Alzheimer-Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, die typischerweise in höherem Alter auftritt. Im Gehirn der betroffenen Personen sterben nach und nach Nervenzellen ab. Auch die Verbindungen zwischen den Nervenzellen funktionieren nicht mehr richtig. Dies führt zu einem fortschreitenden Verlust von kognitiven Fähigkeiten wie Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und Orientierung.

Symptome der Alzheimer-Demenz

Zu Beginn der Erkrankung fällt es den betroffenen Personen schwer, sich Neues zu merken. Es kommt zu leichten Störungen des Gedächtnisses und der Konzentration. Auch fällt es ihnen immer schwerer, sich an Gesprächen zu beteiligen. Manchmal fallen ihnen bestimmte Wörter nicht mehr ein. Die Erkrankten spüren diese Veränderung schon früh. Nicht selten schämen sie sich und versuchen, die Störungen zu überspielen. Sie suchen nach Ausreden oder beschuldigen andere, wenn sie selbst etwas verlegt oder vergessen haben. Oft sind die Betroffenen traurig verstimmt. Sie ziehen sich zurück, können mitunter stundenlang dasitzen.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung lassen die Leistungen des Gedächtnisses mehr und mehr nach. Die betroffenen Personen können sich kaum noch etwas merken. Auch über lange Zeit vertraute Kenntnisse und Fähigkeiten können nicht mehr erinnert werden. Selbst einfache, alltägliche Aufgaben bleiben liegen. In vielen Fällen werden die Tageszeiten verwechselt. Oft können die erkrankten Personen das korrekte Datum, den Monat oder die Jahreszeit nicht mehr benennen.

Bei einem Teil der Erkrankten kommt es zu Störungen der räumlichen Orientierung. Sie verlaufen sich und können nicht mehr nach Hause finden. Auch ändern die betroffenen Menschen ihr Verhalten. In späten Stadien können sich die Betroffenen nicht mehr durch das Wort verständigen. In der letzten Phase der Erkrankung kommt es zu erheblichen körperlichen Störungen.

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Diagnose der Alzheimer-Demenz

Die Diagnose der Alzheimer-Demenz basiert auf einer umfassenden Untersuchung, die in der Regel von einem Neurologen oder Psychiater durchgeführt wird. Diese umfasst:

  • Ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten und seinen Angehörigen, um die Krankheitsgeschichte und die aktuellen Symptome zu erfassen.
  • Eine körperliche Untersuchung, um andere mögliche Ursachen für die Beschwerden auszuschließen.
  • Neuropsychologische Tests, um die kognitiven Fähigkeiten des Patienten zu überprüfen.
  • Bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) des Gehirns, um Veränderungen im Gehirn sichtbar zu machen.
  • In seltenen Fällen können weitere Untersuchungen wie eine Lumbalpunktion (Entnahme von Nervenwasser) erforderlich sein.

In seltenen Fällen kann es sein, dass trotz der Untersuchungen Unklarheit über die Diagnose herrscht.

Behandlung der Alzheimer-Demenz

Der Verlauf einer Alzheimer-Demenz kann besonders in frühen Stadien der Erkrankung verzögert werden. Es ist daher wichtig, rechtzeitig das Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu suchen. Ihre Psychiaterin oder Ihr Psychiater oder Neurologin oder Neurologe wird mit Ihnen und Ihren Angehörigen ein ausführliches Gespräch führen. So kann sie bzw. Zusätzlich wird Ihre Psychiaterin oder Ihr Psychiater oder Ihre Neurologin oder Ihr Neurologe Sie körperlich untersuchen.

Mit Hilfe von speziellen Medikamenten, den Antidementiva, kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Aber auch Medikamente, die Verhaltensstörungen wie Depressionen, Antriebslosigkeit, Unruhe, Aggressivität, Sinnestäuschungen oder Schlafstörungen mindern sollen (z.B. Besonders wichtig ist auch die nicht-medikamentöse Behandlung der Alzheimer-Demenz. So können depressive Symptome durch Psychotherapie behandelt und das Denkvermögen und die Lernfähigkeit durch spezielle Trainings geschult werden. Den Betroffenen steht außerdem eine Reihe von weiteren Verfahren zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem Gedächtnistraining, Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Verhaltenstherapie und weitere Therapieformen.

Unterstützung für Betroffene und Angehörige

Die Alzheimer-Demenz ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Daher gibt es viele Einrichtungen und Anlaufstellen, bei denen sich Betroffene und Angehörige Unterstützung suchen können. Die erste Anlaufstelle ist jedoch meist die Hausärztin bzw. der Hausarzt, die bzw. der dann mit Ihnen mögliche Hilfsangebote besprechen kann. In den meisten Fällen wird sie bzw. Bitte bleiben Sie körperlich, geistig und sozial aktiv. In Ihrem Alltag können Ihnen Gedächtnisstützen, wie Kalender, Notizzettel oder die Erinnerungsfunktion Ihres Mobiltelefons helfen. Auch ein organisierter Tages- und Wochenablauf wird Sie sicherer machen. Darüber hinaus kann der Austausch mit anderen Betroffenen eine Entlastung für Sie sein. In Gruppen für Demenzkranke können Sie sich gemeinsam mit der Erkrankung auseinandersetzen und diese verarbeiten.

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Die Begleitung und Betreuung der meisten Alzheimer-Erkrankten wird durch die Angehörigen geleistet. Sie unterstützen im Alltag, stellen sich den krankheitsbedingten Konflikten und helfen das Leben der Betroffenen weiterhin erfüllt und lebenswert zu gestalten. Das kostet sehr viel Kraft. Es ist daher wichtig, dass Angehörige sich über die Erkrankung und den Umgang mit den Erkrankten informieren sowie frühzeitig Unterstützung in Anspruch nehmen. Bei aller Unterstützung sollten Sie sich selbst nicht vergessen. Achten Sie auf Ihre persönlichen Grenzen. Es ist besonders wichtig, dass Sie körperlich wie psychisch gesund bleiben, nur dann können Sie Ihren Angehörigen wirksam helfen.

Ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung in Marsberg

Die ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung in den Ambulanzen in Marsberg umfasst die ärztliche und psychologische Behandlung in häuslichem Rahmen. Durch individuell abgestimmte Hilfsangebote wird versucht das psychische Befinden der Betroffenen zu stabilisieren und ihre soziale Integration zu verbessern. Das reicht von der Unterstützung bei alltagspraktischen Problemen über akute Krisenbewältigung bis hin zur gemeinsamen Erarbeitung von neuen Lebensperspektiven. Die ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung ist auch das fachliche Bindeglied zur LWL-Klinik und die "Brücke" zwischen der stationären bzw.

Die LWL-Ambulanzen bieten fachlich qualifizierte psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung. Sie verfügen über zahlreiche Spezialangebote. Durch frühzeitige und regelmäßige ambulante Therapie können stationäre Aufnahmen vielfach vermieden werden. In Notfällen sind wir auch ohne Voranmeldung für Sie da.

Unsere Institutsambulanz ist eine erste Anlaufstelle für Menschen, die unter psychischen Krankheitssymptomen leiden oder den Ausbruch einer Erkrankung befürchten. Hier werden Erstgespräche geführt, Diagnosen gestellt, die passenden Therapien geplant und alle Formen ambulanter psychiatrischer Behandlung durchgeführt. Vielfach werden durch die vorsorgliche Behandlung in den Ambulanzen stationäre Aufnahmen vermieden oder durch die ambulante Nachsorge abgekürzt.

Das Team der Institutsambulanzen arbeitet eng mit sämtlichen Bereichen der angeschlossenen Klinik, mit den Hausärztinnen und Hausärzten, den niedergelassenen Nervenärztinnen und Nervenärzten sowie allen maßgeblichen Institutionen der psychosozialen Netze der Regionen zusammen. Alle Leistungen der Ambulanz werden über die Krankenkasse (oder sonstige Kostenträger) abgedeckt. persönliche Krisen (z.B.

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Die Ambulanz kümmert sich um jede und jeden der psychisch krank ist oder psychiatrische Hilfe benötigt und mindestens 16 Jahre alt ist. Besserung bzw. Individuelle psychiatrische Diagnostik und Behandlung (auch bei Doppeldiagnose wie z.B. Sicherstellung bzw.

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