Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden, das fast jeden Menschen gelegentlich betrifft. In den meisten Fällen verschwinden diese Schmerzen ohne spezielle Behandlung von selbst. Wenn jedoch konservative Therapien versagen, kann ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich sein. In Stadtlohn bietet das Team der Neurochirurgie am MVZ Stadtlohn ein umfassendes Spektrum an Behandlungen für Erkrankungen der Wirbelsäule und des Nervensystems.
Das Team der Neurochirurgie Stadtlohn
Das Team der Neurochirurgie in Stadtlohn besteht aus erfahrenen Fachärzten, darunter PD Dr. Stefan Lakemeier, Maher Zaarour, Bassel Massoud und Mueen Al-Nakhee. Sie arbeiten eng mit anderen Fachbereichen des Klinikums Westmünsterland zusammen, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Ein besonderer Dank gilt Oberarzt Dr. Hashemi, der sich Zeit für seine Patienten nimmt und für seine fachliche Kompetenz geschätzt wird.
Standorte
Das MVZ Stadtlohn bietet neurochirurgische Versorgung an zwei Standorten:
- MVZ Stadtlohn, Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie: Vredener Str.
- MVZ Stadtlohn / Zweigstelle Borken, Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie: Am Boltenhof 6, 46325 Borken (im St. Marien Hospital). Hier ist Bassel Massoud tätig.
Behandlungsspektrum
Die Neurochirurgie in Stadtlohn ist spezialisiert auf die operative Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule und des Nervensystems. Das Behandlungsspektrum umfasst:
- Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule: Bandscheibenvorfälle und Stenosen sind häufige Ursachen für Rücken- und Nackenschmerzen. Das Team bietet sowohl minimalinvasive als auch mikrochirurgische Eingriffe an, um den Druck auf die Nerven zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.
- Komplexe Wirbelsäulenerkrankungen und Revisionsoperationen: Bei komplexen Fällen oder wenn frühere Operationen nicht erfolgreich waren, bietet das Team spezialisierte Behandlungen an, um die Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen und die Funktion der Nerven zu verbessern.
- Osteoporotische Wirbelkörperfrakturen: Durch die Stabilisierung der gebrochenen Wirbelkörper mittels Kyphoplastie oder Vertebroplastie können Schmerzen reduziert und die Stabilität der Wirbelsäule wiederhergestellt werden.
- Angeborene und erworbene Deformitäten und Instabilitäten der Wirbelsäule: Das Team bietet stabilisierende Verfahren mit Schrauben-Stab-Systemen an, um die Wirbelsäule zu begradigen und zu stabilisieren.
- Tumore des Rückenmarks und der Rückenmarkshäute: Gliome, Ependymome, Meningeome und Neurinome sind komplexe Erkrankungen, die in der Klinik operativ behandelt werden.
- Metastasen an der Wirbelsäule: Wenn Metastasen anderer Organe die Wirbelsäule befallen und zu Kompression oder Instabilität führen, bietet das Team operative und stabilisierende Verfahren an.
- Unfallbedingte Brüche der Wirbelkörper: Das Team bietet operative und stabilisierende Verfahren zur Behandlung von unfallbedingten Brüchen der Wirbelkörper an.
- Minimalinvasive Verödung der schmerzfortleitenden Nervenfasern an den kleinen Wirbelgelenken: Dieses Verfahren kann bei chronischen Rückenschmerzen helfen, die von den kleinen Wirbelgelenken ausgehen.
Minimalinvasive und mikrochirurgische Techniken
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf schonenden und minimalinvasiven Verfahren. Bei Bandscheibenoperationen kommen modernste Mikroskope zum Einsatz, um die Verletzung von Haut und Weichteilen so gering wie möglich zu halten. Auch bei der operativen Dekompression des Wirbelkanals und der Nervenwurzel bei Spinalkanalengen werden minimalinvasive Techniken angewendet.
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Stabilisierende Operationen
Wenn die Wirbelsäule instabil ist, können stabilisierende Operationen erforderlich sein. Neben der klassischen Versteifung (Spondylodese) bietet das Team auch minimalinvasive, dynamische Verfahren an, bei denen eine Restbeweglichkeit erhalten bleibt. Zu den stabilisierenden Operationen zählen auch die Kyphoplastie bzw. Vertebroplastie, bei denen die instabilen Wirbelkörper durch Zementeinspritzung stabilisiert werden.
Moderne Ausstattung und Neuromonitoring
Bei den Operationen kommen modernste Operationsmikroskope, intraoperatives Neuromonitoring (IONM) und minimalinvasive Zugänge zum Einsatz. Das intraoperative Neuromonitoring ermöglicht es, die Funktion der Nerven während der Operation zu überwachen und das Risiko von Nervenschäden zu minimieren.
Ursachen von Wirbelsäulenerkrankungen
Am häufigsten kommen Erkrankungen als Folge von Alterung und Verschleiß vor. Dies sind vor allem Bandscheibenvorfälle und Stenosen, die an der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule auftreten und zu heftigen Schmerzen sowie Lähmungen führen können.
Wann ist eine Operation erforderlich?
Wenn alle Möglichkeiten der konservativen Therapie ausgeschöpft sind und die Schmerzen weiterhin anhalten, sollte ein minimalinvasiver, bzw. mikrochirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden.
Kooperationen und Vorteile des MVZ
Das MVZ Stadtlohn ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Klinikum Westmünsterland GmbH. Durch diese Partnerschaft profitieren die Patienten von einer engen Zusammenarbeit zwischen den Ärzten im MVZ und den Krankenhäusern in Ahaus, Vreden, Bocholt, Borken und Rhede sowie dem Gesundheitszentrum Westmünsterland. Dies ermöglicht eine optimale ambulante und stationäre Versorgung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und kurze Organisationsabläufe im MVZ ermöglichen eine effiziente und patientenorientierte Behandlung.
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