Logopädie bei neurologischen Störungen in Eching: Ein umfassender Überblick

Die Logopädie spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von neurologischen Störungen, die die Kommunikationsfähigkeit und das Schlucken beeinträchtigen können. LAVOLÉ bietet hierfür ein engagiertes Team und einen individuellen Ansatz für jeden Patienten. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der logopädischen Behandlung neurologischer Störungen, von den Ursachen und Symptomen bis hin zu den Therapieansätzen und der Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Einführung in die Logopädie bei neurologischen Störungen

Neurologische Erkrankungen können vielfältige Auswirkungen auf die sprachlichen, sprecherischen und schluckbezogenen Fähigkeiten haben. Die Logopädie zielt darauf ab, diese Fähigkeiten wiederherzustellen oder zu verbessern, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Dabei ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Ziele jedes Patienten zu berücksichtigen und eine maßgeschneiderte Therapie zu entwickeln. LAVOLÉ verfolgt genau diesen Ansatz mit einem offenen und engagierten Team.

Sprachstörungen (Aphasie)

Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die häufig nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder einem Schädel-Hirn-Trauma auftritt. Sie kann die Sprachproduktion, das Sprachverständnis, das Lesen und das Schreiben beeinträchtigen.

Symptome der Aphasie

  • Sprachproduktionsstörung: Schwierigkeiten, auf Wörter zuzugreifen, Umschreibungen, Verwendung von Füllwörtern.
  • Sprachverständnisstörung: Schwierigkeiten, gesprochene oder geschriebene Sprache zu verstehen, was zu Orientierungsproblemen im Alltag führen kann.

Logopädische Therapie bei Aphasie

Die logopädische Therapie bei Aphasie zielt darauf ab, die Kommunikationsfähigkeiten des Patienten zu verbessern, indem sie die vorhandenen Fähigkeiten nutzt und neue Strategien erlernt. Dies kann durch gezielte Übungen zur Wortfindung, zum Satzbau und zum Sprachverständnis geschehen.

Sprechstörungen (Dysarthrie und Apraxie)

Dysarthrie und Apraxie sind Sprechstörungen, die durch neurologische Schädigungen verursacht werden. Bei der Dysarthrie sind die Muskeln, die für das Sprechen benötigt werden (Atmung, Stimme, Artikulation), geschwächt oder unkoordiniert. Bei der Apraxie ist die Planung der Sprechbewegungen gestört, obwohl die Muskeln selbst nicht beeinträchtigt sind.

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Symptome der Dysarthrie

  • Ungenauigkeit der Aussprache
  • Verlangsamte Sprechgeschwindigkeit
  • Veränderte Stimmqualität (heiser, verhaucht)
  • Eingeschränkte Kontrolle über die Lautstärke
  • Atemprobleme beim Sprechen

Symptome der Apraxie

  • Schwierigkeiten bei der Planung und Ausführung von Sprechbewegungen
  • Inkonsistente Artikulationsfehler
  • Bemühtes, angestrengtes Sprechen
  • Besserung der Artikulation bei automatischen Äußerungen

Logopädische Therapie bei Dysarthrie und Apraxie

Die logopädische Therapie bei Dysarthrie und Apraxie umfasst Übungen zur Verbesserung der Muskelkraft, Koordination und Planung der Sprechbewegungen. Dies kann durch Artikulationsübungen, Atemübungen und den Einsatz von unterstützenden Kommunikationsmitteln geschehen.

Stimmstörungen (Dysphonie)

Neurologische Erkrankungen können auch die Stimme beeinträchtigen und zu einer Dysphonie führen. Ursachen hierfür können beispielsweise Lähmungen der Stimmlippen oder neuromuskuläre Dysfunktionen sein.

Symptome der Dysphonie

  • Heisere, kratzige oder brüchige Stimme
  • Stimme versagt schnell oder bricht weg
  • Häufiges Räuspern oder Husten
  • Kloßgefühl im Hals
  • Eingeschränkte Belastbarkeit der Stimme

Logopädische Therapie bei Dysphonie

Die logopädische Therapie bei Dysphonie zielt darauf ab, die Stimmfunktion zu verbessern und die Stimme belastbarer zu machen. Dies kann durch Stimmübungen, Atemübungen und Entspannungstechniken geschehen. LAVOLÉ bietet eine personalisierte Stimmanalyse und effiziente Techniken zur gesunden Stimmaufwärmung.

Schluckstörungen (Dysphagie)

Dysphagie ist eine Schluckstörung, die häufig nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder bei neurodegenerativen Erkrankungen auftritt. Sie kann das Schlucken von fester und flüssiger Nahrung erschweren und das Risiko von Aspiration (Eindringen von Nahrung in die Atemwege) erhöhen.

Symptome der Dysphagie

  • Häufiges Verschlucken
  • Husten oder Räuspern beim Essen oder Trinken
  • Nahrungsreste im Mund nach dem Schlucken
  • Verlängerte Essenszeiten
  • Gewichtsverlust
  • Wiederkehrende Lungenentzündungen

Logopädische Therapie bei Dysphagie

Die logopädische Therapie bei Dysphagie umfasst Übungen zur Stärkung der Schluckmuskulatur, zur Verbesserung der Koordination des Schluckaktes und zur Anpassung der Nahrungskonsistenz. Zudem werden Strategien erlernt, um das Risiko von Aspiration zu reduzieren. LAVOLÉ bietet Workshops für Pflegekräfte an, um den Umgang mit Dysphagie in Pflegeeinrichtungen zu verbessern.

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Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS) sind Störungen in der Weiterverarbeitung gehörter Informationen. Es liegt keine Schädigung des Gehörorgans selbst vor, sondern eine Beeinträchtigung der Verarbeitung im Gehirn.

Symptome der AVWS

  • Schwierigkeiten, ähnliche Laute oder Silben zu unterscheiden
  • Schwierigkeiten, Sprache in geräuschvoller Umgebung zu verstehen
  • Schwierigkeiten, gehörte Informationen zu behalten und wiederzugeben
  • Probleme beim Erlernen des Lesens und Schreibens

Logopädische Therapie bei AVWS

Die logopädische Therapie bei AVWS zielt darauf ab, die auditiven Fähigkeiten des Kindes zu verbessern, indem sie gezielte Übungen zur Lautdiskriminierung, zum auditiven Gedächtnis und zur Verarbeitung von Sprache in geräuschvoller Umgebung durchführt.

Weitere neurologische Störungsbilder in der Logopädie

Neben den genannten Störungen gibt es weitere neurologische Erkrankungen, die logopädisch behandelt werden können:

  • Morbus Parkinson: Hierbei kann die Logopädie helfen, die Sprechverständlichkeit, die Stimmqualität und das Schlucken zu verbessern.
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS): Die Logopädie unterstützt bei der Erhaltung der Kommunikationsfähigkeit und der Anpassung an die fortschreitende Erkrankung.
  • Multiple Sklerose (MS): Die Logopädie kann bei Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen helfen, die im Verlauf der Erkrankung auftreten können.
  • Schädel-Hirn-Trauma (SHT): Die Logopädie unterstützt bei der Wiederherstellung der sprachlichen, sprecherischen und schluckbezogenen Fähigkeiten nach einem SHT.
  • Demenz: Die Logopädie kann dazu beitragen, die Kommunikationsfähigkeit und das Schlucken bei Demenzerkrankungen zu erhalten und zu verbessern.

Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit

Die Behandlung neurologischer Störungen erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen, wie z.B. Ärzte (Neurologen, HNO-Ärzte, Phoniater), Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Psychologen. Durch den Austausch von Informationen und die Abstimmung der Therapieansätze kann eine optimale Versorgung des Patienten gewährleistet werden. LAVOLÉ betont die Wichtigkeit spezialisierten Wissens und erweiterter Kenntnisse aus dem logopädischen Bereich, insbesondere in der Pflege.

Besonderheiten in der logopädischen Behandlung von Kindern

Bei Kindern mit neurologischen Störungen ist eine frühzeitige logopädische Intervention besonders wichtig, um die Sprachentwicklung optimal zu fördern. Die Therapie wird spielerisch gestaltet und an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes angepasst. LAVOLÉ kooperiert mit Frühförderstellen und Kindergärten, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten.

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Logopädie in Eching: LAVOLÉ als kompetenter Ansprechpartner

LAVOLÉ in Eching bietet ein breites Spektrum an logopädischen Leistungen für Patienten mit neurologischen Störungen. Das Team verfügt über langjährige Erfahrung und Expertise in der Behandlung verschiedenster Störungsbilder. Durch die individuelle Betreuung und die Anwendung evidenzbasierter Therapiemethoden werden optimale Behandlungsergebnisse erzielt.

Das Angebot von LAVOLÉ umfasst:

  • Detaillierte Diagnostik: Erhebung der logopädischen Anamnese und Durchführung einer umfassenden Diagnostik, um die individuellen Bedürfnisse des Patienten zu ermitteln.
  • Individuelle Therapieplanung: Entwicklung eines maßgeschneiderten Therapieplans, der auf die spezifischen Stärken und Schwächen des Patienten abgestimmt ist.
  • Evidenzbasierte Therapie: Anwendung wissenschaftlich fundierter Therapiemethoden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
  • Hausbesuche: Bei Bedarf werden Hausbesuche angeboten, um Patienten in ihrem gewohnten Umfeld zu betreuen.
  • Workshops und Seminare: LAVOLÉ bietet Workshops und Seminare für Fachkräfte und Angehörige an, um das Wissen über neurologische Störungen und deren Behandlung zu erweitern.

Praktische Informationen für Patienten und Angehörige

Wie erhalte ich eine logopädische Behandlung?

Um eine logopädische Behandlung zu erhalten, benötigen Sie eine ärztliche Verordnung von einem Allgemeinmediziner, Neurologen, HNO-Arzt, Phoniater oder Zahnarzt. Die Verordnung sollte die Diagnose und die Anzahl der Therapiesitzungen enthalten.

Was muss ich zur ersten Therapiesitzung mitbringen?

Zur ersten Therapiesitzung sollten Sie die ärztliche Verordnung, eventuelle Vorbefunde und gegebenenfalls Hilfsmittel mitbringen. Bei LAVOLÉ wird eine ausführliche Anamnese erhoben und eine gründliche Untersuchung durchgeführt, um die Grundlage für die Therapie zu schaffen.

Wie lange dauert eine logopädische Behandlung?

Die Dauer der logopädischen Behandlung ist individuell unterschiedlich und hängt von der Art und Schwere der Störung ab. In der Regel umfasst eine Therapieeinheit 45 Minuten.

Was kostet eine logopädische Behandlung?

Die Kosten für eine logopädische Behandlung werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen, sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt. Privatversicherte sollten sich vorab über die Kostenübernahme informieren.

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