Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Würzburg stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung dar und bietet Patienten eine umfassende medizinische Betreuung in den Bereichen Neurologie und Allgemeinmedizin. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte des MVZs, seine Leistungen, Schwerpunkte und Bedeutung für die Patientenversorgung in der Region Würzburg.
Bedeutung des MVZs im Gesundheitssystem
Starke Partner im niedergelassenen Bereich sind unerlässlich, da sie eine wichtige Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung bilden. Genau an dieser Schnittstelle agiert das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des KWM - das „MVZ Klinikum Würzburg Mitte gGmbH“. Als Tochtergesellschaft des KWM betreibt es Medizinische Versorgungszentren, die eigenständig arbeiten, aber unter dem Dach des MVZ KWM geführt werden. In diesen Praxen versorgen niedergelassene Hausärzte und Fachärzte die Patienten, wobei eine direkte Anbindung an das KWM besteht. Das MVZ möchte den Patienten Rückhalt im Umgang mit ihrer Erkrankung und den damit verbundenen schwierigen Situationen geben, auch über die Behandlung in den Praxen hinaus.
Leistungsspektrum der Neurologischen Facharztpraxis
Die Neurologische Facharztpraxis im MVZ Missioklinik kümmert sich um das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen. Neurologische Störungen können in jedem Lebensalter auftreten, entweder als primäre neurologische Erkrankungen oder als Begleiterscheinungen internistischer Erkrankungen.
Diagnostische Verfahren
Die Praxis bietet verschiedene diagnostische Verfahren an, um neurologische Erkrankungen präzise zu erkennen:
- Ultraschall der hirnversorgenden Hals- und Kopfgefäße: Dient zum Nachweis von Verengungen, arteriosklerotischen Ablagerungen, Gefäßwandeinrissen oder entzündlichen Veränderungen der Gefäßwände.
- Ultraschall der peripheren Nerven: Ermöglicht die Beurteilung des Zustands der peripheren Nerven.
- Evozierte Potenziale: Mithilfe der Evozierten Potenziale misst man die Leitfähigkeit verschiedener Nervenbahnen.
Terminvereinbarung und Pünktlichkeit
Die Praxis arbeitet als Terminpraxis. Patienten werden gebeten, pünktlich, etwa 10 bis 15 Minuten vor ihrem Termin, in der Praxis zu erscheinen, damit ausreichend Zeit für die Anmeldung und Vorbereitung der Untersuchung bleibt.
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MVZ Juliusspital: Hausärztliche Versorgung mit Tradition
Das MVZ Juliusspital (ehemals MVZ Spiegelstraße) bietet hausärztliche Versorgung an. Dabei vereint das MVZ den aktuellen Stand der schulmedizinischen Wissenschaft mit naturheilkundlichen Methoden.
MVZ Klinikum Würzburg Mitte: Diabetologie und Endokrinologie
Im MVZ Klinikum Würzburg Mitte in der Schweinfurter Straße finden Patienten Ansprechpartner für die Diagnostik und Therapie diabetologischer und endokrinologischer Erkrankungen. Das Ärzteteam steht Patienten im Falle einer Diabetes-Erkrankung zur Seite.
Neurogeriatrie im MVZ: Behandlung neurologischer Krankheitsbilder im Alter
Die Neurogeriatrie befasst sich mit neurologischen Krankheitsbildern, die am Lebensende und häufig vor dem Hintergrund verschiedener Grunderkrankungen auftreten. Diese können gravierende Einschränkungen im Alltag nach sich ziehen. Um dies zu verhindern, bietet die Klinik ein vielschichtiges Behandlungskonzept für ältere Patientinnen und Patienten, die bereits mehrfach erkrankt sind und eine stationäre neurologische Betreuung mit gleichzeitigen Rehabilitationsmaßnahmen brauchen. Ziel der Behandlung ist die Entlassung nach Hause oder die Weiterbehandlung in einer neurologischen oder geriatrischen Rehabilitationseinrichtung.
Interdisziplinäres Team
Dafür steht auf der neurogeriatrischen Station ein interdisziplinäres Behandlungsteam aus Ärztinnen und Ärzten, Neuropsychologinnen und -psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Pflegekräften und dem Sozialdienst zur Verfügung. Individuelle Probleme werden identifiziert und im Rahmen eines etwa zweiwöchigen Aufenthalts behandelt. Im Anschluss entwickeln die Experten mittels eines strukturierten Entlass-Managements Perspektiven für eine ambulante oder stationäre Weiterversorgung.
Behandelte Erkrankungen
Im Rahmen der neurogeriatrischen Komplexbehandlung wird ein breites Spektrum akut-neurologischer Erkrankungen bei älteren Patientinnen und Patienten behandelt. Dazu gehören:
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- Immobilität
- Herabgesetzte Belastbarkeit, Gebrechlichkeit
- Instabilität und Sturzneigung
- Kognitive Defizite
- Störung der Kommunikationsfähigkeit
- Schmerzen
- Seh- und Hörminderung
- Fehl- und Mangelernährung
- Depression und Angst
- Miktionsstörungen (Probleme beim Wasserlassen)
- Störungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt
- Probleme durch die Einnahme verschiedener Medikamente (Polypharmazie)
Diagnostik in der Neurogeriatrie
Zur Diagnostik kommen neben einem ausführlichen ärztlichen Gespräch, gegebenenfalls auch mit den Angehörigen, sowie einer neurologischen Untersuchung weitere Diagnoseverfahren zum Einsatz. Dazu gehören:
- Blut- und Liquoruntersuchungen
- Bildgebende Untersuchungen
- Elektrophysiologische Untersuchungen
- Neuropsychologische Untersuchungen
Therapieansätze
Neben der medikamentösen Behandlung stehen multimodale Therapie-Einheiten aus Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und physikalischer Therapie zur Verfügung. Die neurogeriatrische Komplexbehandlung wird auf jede Patientin und jeden Patienten individuell nach den neuesten wissenschaftlichen Standards abgestimmt.
"Gesund im Zentrum" am Heuchelhof
Bereits seit 2017 gehört die Praxis „Gesund im Zentrum“ am Heuchelhof zur MVZ KWM gGmbH.
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