Polyneuropathie-Behandlung mit Chinesischer Medizin in Mettmann

Die Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Mettmann bietet einen integrativen Ansatz zur Behandlung von Polyneuropathie, indem sie traditionelle chinesische Medizin (TCM) mit konventionellen medizinischen Verfahren kombiniert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Behandlung von Schmerzzuständen, wobei die Abteilung von der Landesärztekammer als Ausbildungsstätte für Naturheilkunde und spezielle Schmerztherapie anerkannt ist. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Polyneuropathie-Behandlung mit chinesischer Medizin in Mettmann, von den Grundlagen der TCM bis hin zu den spezifischen Therapieansätzen.

Einführung in die Polyneuropathie

Polyneuropathie (PNP) ist eine Erkrankung, bei der mehrere periphere Nerven geschädigt sind. Dies kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter Schmerzen, Taubheit, Kribbeln und Muskelschwäche, meist beginnend in den Füßen und Händen. Die Ursachen für Polyneuropathie sind vielfältig und reichen von Diabetes mellitus über Alkoholmissbrauch bis hin zu genetischen Faktoren und Autoimmunerkrankungen.

Schmerztherapien & Schmerzformen

Schmerzen sind eine große medizinische Herausforderung. Etwa jede oder jeder fünfte Deutsche leidet unter chronischen Schmerzen. Zu den häufigen Schmerzen gehören Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, verschleißbedingte Schmerzen (Gelenksarthrose) und Schmerzen am ganzen Körper wie das Fibromyalgiesyndrom. Schmerzen lassen sich nach der Art und Weise unterteilen:

  • Nozizeptiver Schmerz: In den Gelenken, der Muskulatur oder an anderen Stellen im Körper entstehen Schmerzen und werden im Gehirn wahrgenommen. Hierzu zählen Arthrose-Schmerzen oder auch akute Probleme wie Verstauchungen und Prellungen. Ein naturheilkundliches Konzept nutzt hier besonders Behandlungen am Ort des Problems, wie z.B. den Einsatz von Blutegeln am Knie bei Verschleiß (Arthrose).
  • Neuropathischer Schmerz: Vereinfacht ausgedrückt kommen die Schmerzen hier aus dem System, welches die Schmerzen im Körper eigentlich erfassen und beurteilen soll selbst. Nervenfasern „leiten Schmerz“, obwohl im Gewebe dafür kein Grund besteht. Eine Gürtelrose ist ein typisches Beispiel. Bei dieser Erkrankung ist ein Nerv von einem Virus befallen und erzeugt Schmerz in einem Hautbereich. Dieser Hautbereich ist jedoch gesund. Bei der Gürtelrose ist meist ein Nerv befallen. Es können jedoch auch viele Nerven befallen sein, wie bei einer Polyneuropathie.

Zusätzlich gibt es Mischformen.

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn diese länger als sechs Monate andauern, manchmal auch schon nach drei Monaten. Mit zunehmender Dauer beeinträchtigen die Schmerzen die Psyche. So kann es zu Verlust von Lebensfreude und zu Depressionen kommen. Aber auch die Familie, Freunde und die berufliche Situation sind betroffen. Partnerschaften, Freizeitbeschäftigungen oder Freundschaften können leiden. Chronischer Schmerz kann sich somit zu einem eigenständigen Krankheitsbild, der Schmerzkrankheit, entwickeln. Dann kann eine stationäre Behandlung sinnvoll sein. Alle diese Schmerzformen können naturheilkundlich (mit-) behandelt werden.

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Die Chinesische Medizin (TCM) als ganzheitlicher Ansatz

Die TCM betrachtet den Menschen in seiner Ganzheit und ist nicht in einzelne Fachrichtungen getrennt, wie die westliche Medizin. Sie basiert auf der Vorstellung, dass der Körper von der Lebensenergie Qi durchflossen wird, die in einem Gleichgewicht von Yin und Yang stehen sollte. Krankheiten entstehen nach dieser Lehre durch ein Ungleichgewicht dieser Kräfte. Die TCM umfasst verschiedene Therapieformen, die darauf abzielen, das Gleichgewicht wiederherzustellen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Grundlagen der chinesischen Medizin

Die chinesische Medizin basiert auf verschiedenen Säulen:

  • Akupunktur: Durch das Setzen von Nadeln an bestimmten Punkten auf den Meridianen (Energiebahnen) soll der Fluss des Qi reguliert und Blockaden gelöst werden.
  • Arzneimitteltherapie: Die TCM verwendet eine Vielzahl von pflanzlichen, mineralischen und tierischenSubstanzen, um das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.
  • Tuina-Massage: Diese spezielle Form der Massage dient dazu, Blockaden in den Meridianen zu lösen und die Muskeln zu entspannen.
  • Gua Sha: Dabei wird die Haut mit einem speziellen Schaber bearbeitet, um Blockaden zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
  • Ernährungslehre: Die TCM legt großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung, die auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist.
  • Qigong und Taijiquan: Diese Bewegungslehren dienen dazu, den Fluss des Qi zu harmonisieren und die körperliche und geistige Gesundheit zu fördern.

Die Theorie der Fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) spielt eine wichtige Rolle in der TCM. Sie beschreibt die Beziehungen zwischen den verschiedenen Organen undSystemen des Körpers und wird in den Bereichen Diagnose, Behandlung, Ernährung und Arzneimitteltherapie angewendet. Qi ist die Lebensenergie, die durch den Körper fließt und für alle Lebensprozesse verantwortlich ist.

TCM in der Behandlung von Polyneuropathie

Bei der Behandlung von Polyneuropathie zielt die TCM darauf ab, die Ursachen der Erkrankung zu behandeln und die Symptome zu lindern. Dies kann durch eine Kombination verschiedener Therapieformen erreicht werden.

Naturheilkundliche Schmerztherapie

In einer naturheilkundlichen Schmerztherapie werden verschiedene medizinische Ansätze miteinander verbunden:

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  • Konventionelle spezielle Schmerzmedizin

    • Diagnostik: Alle erforderlichen diagnostischen Maßnahmen, die ambulant noch nicht erfolgt sind, werden durchgeführt. So kann z.B. eine MRT-Untersuchung erforderlich sein.
    • Konventionelle Medikation: „Schulmedizinische“ Mittel werden je nach Notwendigkeit weiter verordnet oder auch neue Therapien eingeleitet. Bei vielen Krankheitsbildern kann jedoch überprüft werden, ob eine Reduktion möglich ist.
    • Kooperationen: Wenn erforderlich werden Ärztinnen und Ärzte anderer Fachrichtungen mit in die Behandlung einbezogen.
  • Naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten

    • Individuell wird überprüft, ob die vorhandenen Schmerzen naturheilkundlich behandelt werden können. Therapeutische Möglichkeiten sind u.a.:
      • Blutegel
      • Akupunktur
      • Neuraltherapie
      • Faszientherapien (Schröpfkopfmassage), Gua Sha, Flossing
      • Manuelle Behandlung
      • Physikalische Behandlungsmöglichkeiten
        • Moderate Ganzkörperhyperthermie (Überwärmung)
        • Hydrogalvanische Bäder (Bäder mit Gleichstromanwendung)
        • Bäder mit Zusatz von ätherischen Ölen
  • Selbstwirksamkeit

Um langfristige Besserung zu erreichen, vermitteln wir unseren Patientinnen und Patienten Ideen und Fähigkeiten, für sich selber besser zu sorgen und durch eigenes Handeln die Beschwerden zu beeinflussen.

  • Bewegung

Schmerzen führen oft zu weniger Bewegung. Dabei ist die richtige Bewegung sehr wichtig für den Körper und kann Beschwerden kontrollieren. Während des Klinikaufenthaltes ist aktive Bewegung ein Teil der Behandlung.

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* Morgenbewegung* Yoga* Sensomotorisches Training* Qigong* Bewegungsbad* Bewegung mit dem Schwerpunkt Atmung und Körperaufrichtung* Walking* Ergometer Training
  • Ordnungstherapie

Naturheilkundliche Selbsthilfestrategien Was können Sie persönlich zuhause gutes für sich tun? Sie lernen während der Behandlung verschiedene auf Sie abgestimmte Maßnahmen kennen.

  • Der Körper-Stoffwechsel (Metabolismus)

Bei vielen Schmerzerkrankungen kann der Körper-Stoffwechsel durch Ernährung oder Heilfasten verbessert werden. Unter dem Fasten werden geplant ca. 500 kcal/Tag in Form von Suppen und Säften eingenommen. Es kommt zu verschiedenen hormonellen Anpassungsvorgängen des Körper-Stoffwechsels. Das therapeutische Fasten ist die Basis einer naturheilkundlichen Schmerztherapie. Insbesondere bei den Indikationen rheumatoide Arthritis, Arthrose, Fibromyalgie und Migräne wird es als Verfahren eingesetzt.

  • Pflanzenheilkunde

Auch Mittel aus der Pflanzenheilkunde können zum Einsatz kommen. Die heutige rationale Phytotherapie“ (Kräuterheilkunde), die eine lange Tradition in Europa hat wird mehr und mehr nach wissenschaftlichen Kriterien untersucht. Die verwendeten Arzneimittel bestehen aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder pflanzlichen Bestandteilen in unbearbeitetem Zustand oder in Form von Zubereitungen. Ob und welche pflanzlichen Mittel für Sie in Frage kommen hängt davon ab, welche Erkrankung vorliegt und auch welche konventionellen Medikamente sie einnehmen.

Akupunktur bei Polyneuropathie

Akupunktur ist eine der ältesten und weit verbreitesten Heilmethoden der Welt. Wir wissen, dass die Chinesen diese Technik bereits im 5. v. Chr. angewendet haben. In Europa wurde die Akupunktur im 17. Jahrhundert bekannt. Die Chinesen wandten diese Technik bereits im Jahre 1000 v.Chr. ist das China etwa 1000 Jahre v.Chr. Nach altchinesischer Philosophie kreisen im menschlichen Körper die Lebensenergie Qi (gesprochen: Schi) mit ihren beiden Anteilen Ying und Yang. Der Fluß dieser Lebensenergie ist essentiell für das Leben des Organismus. Ying und Yang sind gegensätzlich wirkende Anteile dieser Lebenskraft. Nach altchinesischer Auffassung entstehen Krankheiten und Beschwerden durch ein Ungleichgewicht dieser Lebenskräfte. Die Aufgabe der Akupunktur ist es nun, durch Nadeleinstiche in die Haut, den Fluß der Lebensenergie Qi anzuregen. Die Lebensenergie kreist auf sogenannten Meridianen in unserem Körper. Meridiane sind imaginäre Linien auf unserer Haut. An bestimmten Stellen kann der Qi-Fluß in den Meridianen durch gezielte Nadeleinstiche stimuliert werden. Die Akupunktur ist von der Weltgesundheitsorganisation WHO als wissenschaftlich belegte Heilmethode anerkannt worden. Die modernen Vorstellungen über die Wirkungsweise der Akupunktur sind in verschiedenen klinisch-experimentellen Studien nachgewiesen. Vereinfacht ist davon auszugehen, dass durch Reizung bestimmter Punkte auf der Haut (diese liegen tatsächlich in der Nähe der altchinesischen Meridiane) Schmerzrezeptoren erregt werden, die die Schmerzinformation in das Zentrale Nervensystem leiten. Dieser leichte (!) Schmerz führt über einen zentralen Reflex zur vermehrten Bildung und Sekretion von schmerzlindernden Stoffen. Diese sind im wesentlichen Endorphine und Enkephaline. Diese Botenstoffe im Gehirn und Rückenmark wirken nicht nur schmerzlindernd, sondern führen auch zu einer Ausgeglichenheit. In vielen gynäkologischen Kliniken beispielsweise ist die Akupunktur als Schmerzmittel für den Geburtsvorgang etabliert. Schwangere werden vor der Entbindung regelmäßig "genadelt". Es gibt verschieden Möglichkeiten auf die Akupunkturpunkte einzuwirken. Man hat herausgefunden, dass die Akupunktur effektiver ist, wenn man nicht einfach nur die Nadeln einsticht, sondern hin und herbewegt. Keine Angst : Die Nadeln sind hauchdünn und verursachen lediglich beim Einstich für einen Augenblick leichte Schmerzen. Man kann die Akupunkturpunkte auch mit einem Laser, Ultraschall oder Wärme (Moxibustion) stimulieren. Effektiv ist auch die Elektrostimulation des Qi-Flusses oder das Erzeugen eines Vakuums auf der Haut mittels eines Schröpfkopfes aus Glas. Hauptanwendungsgebiet der Akupunktur sind Organfunktionsstörungen. Akupunktur kann zwar nicht heilen, aber symptomatisch Beschwerden lindern. Akupunktur hilft für die häufigsten Erkrankungen und wird von der WHO empfohlen für Migräne, Kopfschmerzen, Chronische Rückenschmerzen, Tennisarm, Sehnenscheidenentzündung, Ischiasschmerzen, Schulter-Arm-Schmerzen, Knie- und Hüftschmerzen, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie, Rehabilitation nach Schlafanfall, Fazialisparese, Tinnitus, Schwindel, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Weichteilrheumatismus, Morbus Meniere, Folgezuständen der Kinderlähmung. Auch bei Allergien, Raucherentwöhnung, Abwehrschwäche vor allem bei Kindern, hormonellen Störungen vor allem der Frau und bei unerfülltem Kinderwunsch kann Akupunktur helfen.

Als eine der meisten behandelten Beschwerden in der Akupunkturpraxis Düsseldorf TCM am Rhein bietet Dr. Grundsätzlich gilt: Je länger eine Erkrankung besteht, desto länger muss sie behandelt werden. Man spürt in der Regel zwischen der dritten und sechsten Sitzung eine positive Veränderung. Die Schmerzen lassen nach, der Schlaf wird tiefer und ruhiger, das Allgemeinbefinden und die seelische Stimmungslage verbessern sich. Je nach individueller körperlicher und seelischer Belastung, Fehlernährung oder ungesunder Lebensführung kann es aber auch nach einer gewissen Zeit zu erneuten Beschwerden kommen, sodass weitere Behandlungen oder eine Auffrisch-Akupunktur notwendig werden. Bei der Körperakupunktur werden feine Einmalnadeln in bestimmte Hautpunkte gestochen, was kaum schmerzhaft ist. Dort verbleiben sie etwa 20 bis 30 Minuten und entfalten ihre heilsame Wirkung, während sich der Patient auf der Liege entspannt. Viele Akupunkturpunkte befinden sich aufunsichtbaren Energiebahnen, den sogenannten Meridianen/Leitbahnen. Häufig liegen sie aber auch in Haut- und Muskelzonen in der Nähe des Schmerzes oder der erkrankten Organe. Nach dem Verständnis der chinesischen Medizin wird durch den Nadelreiz der Energie(Qi)-Fluss angeregt und reguliert. Blockaden und Störungen lösen sich auf. Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur - nicht selten schon bei der ersten Behandlung - als wohltuend, entspannend und oft verblüffend schnell wirksam.

Dank moderner wissenschaftlicher Untersuchungsverfahren konnte die Akupunkturwirkung in den letzten Jahren aber viel besser erklärt werden. Die heilende Wirkung kommt u.a. dadurch zustande, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernderund stimmungsaufhellender Substanzen auslöst. Dazu gehören das Serotonin und körpereigene Endorphine. Mit modernen Verfahren wie der funktionellen Kernspintomografie lässt sich die Wirkung der Körperakupunktur auf den Stoffwechsel im Gehirn eindeutig nachweisen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Akupunktur bei chronischen Wirbelsäulenleiden in ihrer Wirkung mit den herkömmlichen medizinischen Therapien vergleichbar ist. So führt Akupunktur bei chronischen Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen (z.B. (Literatur: 1. Akupunktur bei chronischen Schmerzen: Ergebnisse aus dem Modellvorhaben der Ersatzkassen Acupuncture for chronic pain - results from the research program of ten health insurance funds, Dtsch Arztebl 2006; 103(4): A-187 / B-160 / C-159, Melchart etc. 2. Akupunktur bei chronischen Knie- und Rückenschmerzen Acupuncture for the Treatment of Chronic Knee and Back Pain, Dtsch Arztebl 2007; 104(3): A-123 / B-113 / C-109, Endres etc. 3. Efficacy of acupuncture for the prophylaxis of migraine: a multicentre randomised controlled clinical trial. Lancet Neurol. 2008 Jun;7(6):475.

Weitere Therapieformen der TCM

Neben der Akupunktur können auch andere Therapieformen der TCM bei Polyneuropathie eingesetzt werden. Die chinesische Arzneimitteltherapie kann helfen, die zugrunde liegenden Ursachen der Erkrankung zu behandeln und die Symptome zu lindern. Tuina-Massagen und Gua Sha können Verspannungen lösen und die Durchblutung fördern. Eine individuelle Ernährungsberatung kann dazu beitragen, den Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen und Entzündungen zu reduzieren.

Die Rolle der Mind-Body-Medizin

Ergänzt wird das Angebot durch die Mind-Body-Medizin (MBM), bei der Lebensstil-Modifikation und Stressreduktion eine wichtige Rolle spielen. In der TCM wird dies als Yangsheng, die Pflege des (langen) Lebens, bezeichnet.

Behandlungsarten in Mettmann

In Mettmann werden verschiedene Behandlungsarten angeboten, um den individuellen Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden:

Stationäre Behandlung

In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer stationären Behandlung. Damit dies erfolgen kann, müssen wir - den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend - vor der Aufnahme prüfen, ob eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Die Einweisung erfolgt durch die Hausärztin, bzw. den Hausarzt oder eine Fachärztin, bzw. einen Facharzt. Privat versicherte Patientinnen und Patienten müssen im Vorfeld eine Kostenübernahme der Versicherung schriftlich einholen.

Tagesklinik

Was kann ich selber machen? Das Programm der naturheilkundlichen Tagesklinik hilft die Behandlungserfolge zu verstetigen und eine selbstwirksame Zukunftsaussicht zu entwickeln - es fördert die Selbstheilungskräfte und einen gesunden Lebensstil. Wir begleiten Sie auf diesem Weg, wenn medizinisch notwendig, in der Tagesklinik. Diese findet über zehn Wochen jeweils einen Tag in der Woche statt und begleitet die nachhaltige Umsetzung im individuellen Lebensumfeld.

Inhalte des Programms:

  • Hintergründe und Bedeutung der Krankheit verstehen
  • wichtige Informationen über die Rolle des Lebensstils erhalten
  • Umsetzung / Üben von praktischen Trainingseinheiten
  • Achtsamkeitsübungen
  • Gruppengespräche (Sinnhaftigkeit, Erfahrung und Reflexion im Fokus)
  • Stärkung der individuellen Ressourcen

Unabhängig von der Tagesklinik ist eine ambulante Weiterbehandlung jederzeit möglich.

Ambulante Behandlung

Im Rahmen der Integrierten Versorgung gibt es spezielle Behandlungsprogramme, bei denen einzelne gesetzliche Krankenkassen die Kosten einer definierten Anzahl von ambulanten Behandlungen übernehmen.

Diagnose und Therapiearten

Um auf Ihre persönliche Situation und Ihre Fragen gut eingehen zu können, findet bei einer Erstvorstellung in unserem Institut ein ausführliches, ca. einstündiges Gespräch statt. Hier steht Ihnen unser medizinisches Personal und ein erfahrenes Team aus Therapeutinnen und Therapeuten zur Verfügung. Unter Berücksichtigung aller genannten Aspekte erfolgt eine individuelle Beratung und Therapieplanung.

Zur Behandlung werden folgende Therapien eingesetzt:

  • Akupunktur und Moxibustion
  • Chinesische Arzneimitteltherapie
  • Gua Sha und Schröpfen
  • Ernährungsberatung
  • Neuraltherapie
  • Blutegeltherapie
  • Misteltherapie
  • Schröpfkopftherapie und -massagen
  • Phytotherapie mit westlichen Pflanzen und Heilkräutern
  • Cantharindenpflaster
  • Aderlass
  • Anleitungen zu Kneippschen Verfahren: Wärmetherapie
  • Mind-Body-Medizin, MBSR und Hypnose

Weitere Krankheitsbilder, die mit TCM behandelt werden

  • Rückenschmerzen (HWS, BWS, LWS)
  • Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie
  • Nervenschmerzen nach Gürtelrose etc.
  • Muskel- und Gelenkschmerzen: Arthrose, Rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie, etc.
  • Reizdarmsyndrom, Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED)
  • Reizmagen, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Bluthochdruck, Koronare Herzerkrankung (KHK), Herzrhythmusstörungen
  • Asthma bronchiale, Bronchitis, Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Chronische Erkrankungen von Leber/ Gallenblase/ Bauchspeicheldrüse
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Chronische Erschöpfung (jeglicher Ursache)
  • Angst- und Panikstörungen, Depressionen
  • Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Nesselsucht, Akne
  • Heuschnupfen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Erschöpfung, Schlafstörungen, Geruchs- und Geschmackstörungen
  • Begleitung von konventioneller onkologischer Therapie, um Nebenwirkungen zu reduzieren
  • Allergien, Asthma, Infektanfälligkeit, Verdauungsbeschwerden
  • Menstruationsstörungen, Wechseljahresbeschwerden, Endometriose, Blasenentzündungen
  • Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson
  • Entgiftungsbehandlung und Therapiebegleitung bei Suchterkrankungen (z. B.

Sicherheit der Akupunktur

Die Akupunktur kann als ein vergleichsweise sicheres Verfahren bezeichnet werden. Um Infektionen zu vermeiden, werden sterile Einmalnadeln verwendet. Leichte unerwünschte Wirkungen, wie kleine Blutergüsse, milde Kreislaufschwäche, vegetative Reaktionen (z.B. Behandlungen). Sie vergehen in der Regel sehr schnell. Großangelegte Studien zeigen, dass schwerwiegende unerwünschte Wirkungen bei der Akupunktur sehr bis extrem selten sind. Krankheitsbilder empfohlen. In vielen Fällen ist die „Nadeltherapie“ genauso wirksam oder sogar wirksamer als westliche Therapien. So kann sie bei einer Gelenkerkrankung (Arthrose) mit Knorpelschädigungen nicht den Verlust des Knorpels rückgängig machen. Schmerzen an Bändern, Muskeln und im Bereich der Gelenkkapsel deutlich verringern.

Die Philosophie hinter der Chinesischen Medizin

M. bringt die Polaritäten Yin und Yang hervor und dadurch „alle Dinge“. Urgrund, aus dem alle Wandlungen von Mensch und Natur entspringen. Stehen für die fünf Wandlungsphasen, die allen Naturphänomenen innewohnenden Qualitäten und Zustände beschreiben - Holz steht z.B.

Fazit

Die Behandlung von Polyneuropathie mit chinesischer Medizin in Mettmann bietet einen integrativen Ansatz, der sowohl die Symptome lindert als auch die Ursachen der Erkrankung behandelt. Durch die Kombination von TCM-Therapien wie Akupunktur, Arzneimitteltherapie und Ernährungsberatung mit konventionellen medizinischen Verfahren können Patienten eine umfassende und individualisierte Behandlung erhalten. Die Berücksichtigung der körperlichen, geistigen und seelischen Aspekte des Menschen steht dabei im Mittelpunkt.

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