Dieser Artikel beleuchtet die Expertise von Miriam Gobel im Bereich der Neurologie, insbesondere im Zusammenhang mit Multipler Sklerose (MS). Dabei werden sowohl Informationen aus einem Interview mit Prof. Dr. med. Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf, als auch weitere relevante Daten berücksichtigt.
Einführung in die Multiple Sklerose
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die Gehirn und Rückenmark betrifft. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Nervenleitfähigkeit gestört ist.
Ursachen und Betroffene
Die genauen Ursachen der MS sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Am häufigsten sind jüngere Erwachsene betroffen, wobei Frauen deutlich häufiger erkranken als Männer.
Symptome und Verlauf
Die Anzeichen einer MS-Erkrankung können vielfältig sein und resultieren aus dem Befall unterschiedlicher Bezirke des zentralen Nervensystems. Häufige Symptome sind:
- Sensibilitätsstörungen
- Missempfindungen
- Taubheitsgefühle
- Gangstörungen
- Gangunsicherheit
- Sehstörungen
- Blasenstörungen
- Sexualfunktionsstörungen
Typisch für den Verlauf einer MS ist, dass sie in der großen Mehrzahl der Fälle schubförmig verläuft. Das bedeutet, es tritt ein Symptom auf, das einige Wochen bis Monate anhalten kann und sich anfänglich komplett zurückbildet.
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Behandlungsmöglichkeiten
Ein akuter Schub einer MS wird in der Regel mit hochdosierten Kortikosteroiden behandelt. Darüber hinaus gibt es immunmodulierende Substanzen, die fehlgeleitete Immunreaktionen in ihrem Ausmaß eingrenzen können. Beispiele hierfür sind ß-Interferone oder Glatirameracetat.
In den letzten Jahren wurden neue Medikamente entwickelt, die das Einströmen von schädlichen Zellen des Immunsystems in das Gehirn unterdrücken und bestimmte Untergruppen von Zellen zurückhalten.
Auswirkungen auf den Alltag
Die Auswirkungen der MS auf den Alltag der Betroffenen können erheblich sein. Eingeschränkte Mobilität, Störungen der Sinnesfunktionen und Beeinträchtigungen des Sehvermögens sind häufige Probleme. Ob ein MS-Patient Autofahren kann, hängt vom Grad der Behinderung ab und kann nicht generell beantwortet werden.
Unterstützung für MS-Patienten
Neben der medizinischen Betreuung gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für MS-Patienten. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) bietet vor Ort verschiedene Angebote, wie Sozialarbeiter und Psychologen.
Miriam Gobels Expertise im Bereich MS
Die Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf, unter der Direktion von Prof. Dr. med., befasst sich schwerpunktmäßig sowohl mit der Diagnose als auch mit der Therapie der MS. Die Klinik verfügt über zahlreiche Forschungsgruppen, und insgesamt fünf Professoren befassen sich vornehmlich mit Multipler Sklerose.
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Forschungsbeiträge und Publikationen
Es liegen Informationen über Publikationen vor, die im Zusammenhang mit der Neurologischen Klinik stehen. Diese Publikationen behandeln ein breites Spektrum an Themen, darunter:
- Quantitative Studien der Sekretion von Komplementkomponenten durch Makrophagen
- Stimulation des oxidativen Burst in Makrophagen
- Induktion der Thromboxanfreisetzung aus Makrophagen
- Wirkung von Plättchen aktivierendem Faktor (PAF) auf Makrophagen
- Aktivierung von Makrophagen durch Substanz P
- Rolle von Kalziumflüssen und Calmodulin-Inhibitoren bei der Makrophagenaktivierung
- Guillain-Barré-Syndrom: aktivierte Komplementkomponenten im Liquor cerebrospinalis
- Leukotrienproduktion durch kultivierte Astrozyten
- Suppression der experimentellen autoimmunen Neuritis durch Sauerstoffradikalfänger
- Familiale Multiple Sklerose
- T-Zell-Aktivierung beim Guillain-Barré-Syndrom und bei MS
- Interferon-gamma-Expression in Astrozyten
- Effekte der Gangliosidadministration auf die experimentelle autoimmune Neuritis
- Tumornekrosefaktor-alpha bei der immunvermittelten Demyelinisierung
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