Nesselsucht und Nerven: Der Zusammenhang zwischen Urtikaria und psychischer Gesundheit

Nesselsucht, auch Urtikaria genannt, ist eine häufige Hauterkrankung, die sich durch juckende Quaddeln und Schwellungen äußert. Was viele nicht wissen: Nesselsucht kann nicht nur körperliche, sondern auch psychische Auswirkungen haben. Dieser Artikel beleuchtet den Zusammenhang zwischen Nesselsucht und psychischer Gesundheit und gibt Betroffenen Hilfestellungen.

Was ist Nesselsucht?

Nesselsucht ist eine Hauterkrankung, die durch stark juckende, oberflächliche Hautschwellungen, sogenannte Quaddeln, gekennzeichnet ist. Manchmal treten auch tiefere Schwellungen auf, insbesondere an Händen oder im Gesicht, die als Angioödeme bezeichnet werden. Diese Hautveränderungen entstehen durch Immunzellen und Botenstoffe, die Wassereinlagerungen ins Gewebe bewirken.

Die Urtikaria wird nach der Dauer der Erkrankung und der Rolle bestimmter Auslöser eingeteilt:

  • Akute Urtikaria: Symptome treten über maximal sechs Wochen auf und klingen oft schnell wieder ab.
  • Chronische Urtikaria: Beschwerden halten länger als sechs Wochen an. Hierbei unterscheidet man:
    • Chronische spontane Urtikaria: Tritt ohne erkennbaren Grund auf.
    • Chronische induzierbare Urtikaria: Wird durch bestimmte Auslöser wie Kälte, Wärme, Druck oder Licht hervorgerufen.

Die psychischen Belastungen der Nesselsucht

Wenn deine Nesselsucht chronisch ist, kann dich das auch psychisch belasten. Vor allem die chronische spontane Nesselsucht kann dich sehr belasten, denn die Unvorhersehbarkeit der Krankheit führt zu einem Gefühl von Kontrollverlust. Die psychische Belastung kann die Symptome der Nesselsucht wiederum verstärken und zu Folgeerscheinungen wie Schlafmangel und - in einigen Fällen - sogar Depressionen führen. Studien haben gezeigt, dass sich eine Nesselsucht bei Stress deutlich verschlimmern kann.

Stress als Auslöser und Verstärker

In seltenen Fällen kann Stress eine Urtikaria auslösen, die Zusammenhänge sind aber noch nicht vollständig erforscht. Häufig können die Symptome einer Nesselsucht aber Stress verursachen. Schon kurzzeitige Überlastungen oder psychisch belastende Auseinandersetzungen können ausreichen, damit sich die Symptome der Nesselsucht verschlimmern. Rund ein Drittel der Menschen mit einer chronischen spontanen Nesselsucht geben Stress als einen Faktor an, der ihre Krankheit verschlechtert.

Lesen Sie auch: Diagnose von Schmerzen an der Außenseite des Knies

Psychischer Stress belastet das Immunsystem. Aber wie kann psychischer Stress bei dir eine Urtikaria verschlimmern? Solltest du bei dir auch einen Zusammenhang zwischen den Schüben von Nesselsucht und Stress sehen, gilt, neben den Hautbeschwerden möglichst auch die zugrunde liegenden psychischen Belastungen anzugehen.

Auswirkungen auf das soziale Leben

Möglicherweise ziehst du dich dann mehr und mehr zurück und meidest den Kontakt zu deinen Mitmenschen. Ebenso können deine Partnerschaft und Sexualität von den Begleiterscheinungen der Nesselsucht beeinflusst werden.

Schlafmangel und seine Folgen

Das starke Jucken in der Nacht kann bei dir - wie bei vielen anderen Betroffenen - anhaltenden Schlafmangel verursachen, der wiederum deine psychische Belastung verstärken kann. Und wenn du gestresst bist, kann es noch schwieriger für dich sein, Schlaf zu finden.

Psychische Folgeerkrankungen

Bei besonders schweren Krankheitsverläufen kann es in einigen Fällen sogar zu psychischen Folgeerkrankungen wie z. B. Depressionen kommen.

Was tun bei psychischer Belastung durch Nesselsucht?

Leidest du unter Stress oder anderen psychischen Belastungen infolge deiner Urtikaria, solltest du deinedeinen Ärztin aufsuchen. Eine effektive Behandlung mit Symptomfreiheit als oberstes Ziel, ist der beste Weg, um deine körperlichen und psychischen Belastungen so gering wie möglich zu halten. Nesselsucht ist behandelbar und du kannst bei der ärztlichen Beratung nicht nur über deine körperlichen Symptome sprechen, sondern auch darüber, auf welche weiteren Lebensbereiche deine Urtikaria Auswirkungen hat.

Lesen Sie auch: Nurvet Kautabletten Nerven: Die Inhaltsstoffe und ihre Wirkung.

Ärztliche und therapeutische Hilfe

  • Ärztliche Beratung: Sprich mit deinem Arzt über deine körperlichen und psychischen Symptome. Eine effektive Behandlung der Nesselsucht kann auch die psychische Belastung reduzieren.
  • Psychotherapie: Ein Psychotherapeut kann dir helfen, Stressoren zu identifizieren und Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln. Insbesondere bei chronischen Verläufen kann eine Psychotherapie sinnvoll sein, um die Krankheitsbewältigung zu verbessern. Erkennbar werden psychische Auslöser bereits im Gespräch, aber auch am Verhalten. Die besondere Situation in unserer Praxis ist die Kombination von Allergologie und Psychotherapie, die von vielen Patienten bewusst oder unbewusst gewählt wird.
  • Entspannungstechniken: Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Meditation oder Yoga können helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Selbsthilfestrategien

  • Stressmanagement: Identifiziere deine persönlichen Stressauslöser und versuche, diese zu reduzieren. Setze Prioritäten, lerne "Nein" zu sagen und plane regelmäßige Auszeiten ein.
  • Schlafhygiene: Achte auf ausreichend Schlaf und eine gute Schlafhygiene. Vermeide koffeinhaltige Getränke am Abend und schaffe eine entspannende Schlafumgebung.
  • Soziale Kontakte: Pflege deine sozialen Kontakte und tausche dich mit Freunden und Familie aus.
  • Gesunder Lebensstil: Achte auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Flüssigkeit. Reduziere Alkohol und verzichte auf Nikotin.
  • Hautpflege: Verwende milde, parfümfreie und hypoallergene Hautpflegeprodukte, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Bei einer leichten Form von Nesselsucht können Salben oder Cremes mit kühlendem Menthol als wohltuend empfunden werden. In manchen Fällen kann der behandelnde Arzt bei Nesselsucht auch eine Creme mit einer lokalen betäubenden Wirkung verschreiben. Diese Cremes können dazu beitragen, den Juckreiz und die Irritationen zu lindern, die mit der Nesselsucht einhergehen.

Die Rolle der Psyche bei Urtikaria

Bei den psychisch bedingten Triggerfaktoren der Urtikaria nimmt der Konflikt eine zentrale Rolle ein. Zunächst zur Erklärung: Unbewusste Konflikte sind Konflikte, die oft aus der Kindheit herrühren. Kindheitstraumata aller Art werden häufig aktiv verdrängt und oft ist das auch gut so. Aber man kann nicht alles verdrängen und in diesen Fällen wäre es für den Betroffenen wichtig, dieses Kindheitstrauma aufzuarbeiten. Geschieht dies nicht, kann es passieren, dass ein sogenanntes repetitives Konfliktmuster durch einen aktuellen Konflikt wieder zutage tritt. Es kann dann zu körperlichen psychosmatischen Symptomen kommen, zum Beispiel zu den typischen Quaddeln einer Urtikaria. Ich stelle bei meinen Urtikariapatienten gar nicht so selten fest, dass sie in ihrer Kindheit zum Beispiel schwere traumatische Ereignisse oder Missachtung erleben mussten. Aufgrund dieser unverarbeiteten Konflikte bricht dann irgendwann in höherem Alter eine Urtikaria aus. Die Ereignisse führen dann zu dem typischen Hautausschlag und gehen den Patienten dann sprichwörtlich „unter die Haut“ bzw. Auch bewusste Konflikte können eine Urtikaria hervorrufen, zum Beispiel eine hohe Arbeitsbelastung. So kann durch die Verdichtung der Arbeit eine Stresssituation entstehen, die nicht mehr zu bewältigen ist. Ich sehe immer wieder, dass die Urtikaria bei manchen Patienten psychisch bedingt ist. Es zeichen sich dann Zusammenhänge zwischen dem Ausbruch der Urtikaria und bestimmten Konfliktsituationen. Stress und ein seelisches Ungleichgewicht können zu Reaktionen im Körper führen und wirken sich nachweislich auf das Immunsystem aus.

Durch unser besonderes Augenmerk auf die psychische Belastung nehmen wir uns viel Zeit für die Anamnese und klären dabei mögliche psychische Ursachen ab. Ergibt sich aus der Diagnose der Bedarf einer Psychotherapie, steht den Patienten entsprechend der aktuell geltenden Richtlinien eine Einzeltherapie zu. Die Voraussetzung ist allerdings, dass innerhalb der letzten zwei Jahre nicht bereits eine Psychotherapie durchgeführt wurde. Während die Einzeltherapie die Möglichkeit bietet, vertieft in die Seele des Patienten zu blicken, zum Teil auch mit Hilfe von Hypnosetechniken, legt eine Gruppentherapie häufig dynamische Prozesse frei. Patienten, die im Umgang mit ihrer Erkrankung erfahren sind, sind empathisch - sie können die Situation der anderen Patienten sehr gut nachvollziehen. Außerdem machen die Patienten im Rahmen der Gruppentherapie untereinander oft Beobachtungen, die die Betroffenen selbst nicht wahrnehmen, weil sie in ihrem seelischen Konstrukt gefangen sind. Durch ihre eigene Betroffenheit und Empathie helfen die Patienten sich dann gegenseitig. Das hat zudem den Vorteil, dass sie die Ratschläge anderer Betroffener besser annehmen können.

Bei traumatischen Erfahrungen oder wenn es, zum Beispiel, zu einer Missachtung durch die Eltern kam, ist es möglich, das Trauma aufzuarbeiten. In der Einzeltherapie wird regressiv in die Kindheit des Patienten zurückgekehrt, so dass die Kindheit konstruktiv aufgearbeitet werden kann. Dies ermöglicht es den Patienten, die Konfliktsituationen der Vergangenheit zu verarbeiten. Der Therapeut spielt dabei eine wichtige Rolle. Er ist die Stütze des Patienten, übernimmt quasi die „Vaterrolle“ und dient als Projektionsfläche. Grundsätzlich hat der Patient Anspruch auf insgesamt 24 Stunden, die aber bei Bedarf auf Antrag verlängert werden können. Die psychotherapeutischen Sitzungen finden in der Regel einmal die Woche für eine Stunde statt. Grundsätzlich richtet sich die Frequenz der Sitzungen aber nach dem Bedarf. So kann es sein, dass zu Beginn der Behandlung mehrere Sitzungen pro Woche stattfinden, und je stabiler der Patient wird, um so größer werden die Abstände zwischen den Sitzungen.

Wir sehen häufig, dass Patienten mit akuter spontaner oder chronischer spontaner Urtikaria ihre Urtikaria durch die Psychotherapie verlieren und dann jahrelang keine Symptome mehr zeigen. Durch Stress- und Konfliktsituationen kann es jedoch auch zu Rückfällen kommen. Dann kann man weitere psychotherapeutische Sitzungen anschließen. Parallel zur individuellen Psychotherapie und den Gruppensitzungen kann man den Patienten auch Entspannungstherapien, wie zum Beispiel autogenes Training, anbieten.

Formen der Nesselsucht im Überblick

Es gibt verschiedene Formen der Urtikaria, die je nach Auslöser und Symptomen unterschieden werden.

Lesen Sie auch: Warum Eltern manchmal nerven

Druckurtikaria

Reaktion auf Druck oder Reibung der Haut, z. B. durch enge Kleidung oder langes Sitzen.

Cholinergische Urtikaria (Schwitzurtikaria)

Die cholinerge Urtikaria wird durch eine übermäßige Reaktion des Körpers auf körperliche Aktivität, Hitze oder Stress ausgelöst. Diese Reaktion wird vermutlich durch einen erhöhten Gehalt an Acetylcholin, einem Botenstoff im Körper, verursacht. Wenn der Körper auf diese Auslöser reagiert, werden Histamine freigesetzt, die dann zu den typischen Symptomen führen, wie juckende, erhabene Hautausschläge, die auch Nesselsucht genannt werden. Histamine sind chemische Substanzen, die eine wichtige Rolle bei allergischen Reaktionen und Entzündungsprozessen spielen.

Kälteurtikaria

Auslöser sind kalte Temperaturen oder kalte Gegenstände auf der Haut.

Wärmeurtikaria

Auslöser sind warme Temperaturen oder warme Gegenstände auf der Haut.

Lichturtikaria

Auslöser ist Sonnenlicht oder UV-Licht.

Kontakturtikaria

Wird durch direkten Kontakt mit bestimmten Substanzen ausgelöst, z. B. Latex oder bestimmten Pflanzen.

Diagnose und Behandlung der Nesselsucht

Eine Nesselsucht diagnostizieren Ärztinnen und Ärzte anhand des charakteristischen Aussehens und der Krankengeschichte. Sie untersuchen die Patientinnen und Patienten und möchten beispielsweise wissen, wie lange einzelne Quaddeln anhalten. Sie erfragen auch mögliche Auslöser und weitere Symptome. Diese könnten zum Beispiel auf eine allergische Reaktion oder auf andere Erkrankungen hindeuten, bei denen Quaddeln oder ein Angioödem als Symptome vorkommen können.

Mögliche Ursachen und Auslöser zu finden und diese zu behandeln oder zu meiden, ist Teil der Urtikaria-Therapie. Auch bei der chronischen spontanen Urtikaria können unterschiedliche Faktoren die Erkrankung verschlimmern. Diese sollten Patientinnen und Patienten kennen, um gegebenenfalls darauf Rücksicht nehmen zu können.

Sind womöglich Medikamente an der Entstehung der Nesselsucht beteiligt, sollten Betroffene diese keinesfalls selbstständig absetzen, sondern das Vorgehen mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen.

Bei induzierbarer Urtikaria, wenn es also einen bestimmten Auslöser gibt, kann es sinnvoll sein, sich an den Auslöser zu gewöhnen. Das sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei akuter und chronischer Urtikaria können zudem Medikamente helfen - erste Wahl sind Antihistaminika.Antihistaminika gegen akute und chronische Nesselsucht

Bei Nesselsucht versuchen Ärztinnen und Ärzte die Symptome zu behandeln - etwa den Juckreiz zu vermindern und die Quaddeln zu verkleinern, bis die Erkrankung von selbst verschwindet. Infrage kommen sogenannte Antihistaminika. Eingesetzt werden etwa die Wirkstoffe Bilastin, Cetirizin oder Loratadin.

Bei einer chronischen Urtikaria empfehlen Ärztinnen und Ärzte möglicherweise, die Dosis über das übliche Maß zu steigern, wenn eine geringere Menge nicht ausreicht. Die Medikamente sind für solche Dosierungen jedoch nicht zugelassen, darüber werden Betroffene aber immer aufgeklärt. Vielen hilft diese Therapie.

Eventuell setzen Ärztinnen und Ärzte Kortison-Präparate ein. Sie werden nur für kurze Zeit verordnet und können bei einer akuten Urtikaria hilfreich sein, oder wenn sich die Beschwerden bei einem chronischen Verlauf verschlimmern.

Weitere Medikamente bei chronischer Urtikaria

Bei einer chronischen Nesselsucht, empfehlen Ärztinnen und Ärzte eventuell zusätzlich Omalizumab, wenn die Antihistaminika allein nicht ausreichend helfen. Omalizumab bindet an bestimmte Antikörper, die etwa Mastzellen aktivieren. Auf diese Weise kann…

Der Umgang mit cholinergener Urtikaria

Der Umgang mit einer cholinergen Urtikaria verlangt an einigen Tagen viel von einem ab. Es gibt jedoch ein paar Möglichkeiten, mit der Krankheit umzugehen.

Trigger vermeiden

Achte auf die Auslöser wie körperliche Aktivität, Hitze oder Stress und versuche, sie zu vermeiden oder zu reduzieren.

Hautpflege

Verwende zudem milde, parfümfreie und hypoallergene Hautpflegeprodukte, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.

Kühlende Maßnahmen

Bei einer leichten Form von Nesselsucht können Salben oder Cremes mit kühlendem Menthol als wohltuend empfunden werden.

Lokale Betäubung

In manchen Fällen kann der behandelnde Arzt bei Nesselsucht auch eine Creme mit einer lokalen betäubenden Wirkung verschreiben. Diese Cremes können dazu beitragen, den Juckreiz und die Irritationen zu lindern, die mit der Nesselsucht einhergehen.

Nesselsucht-Studie

Aktuell laufen Studien, die die Wirksamkeit und Sicherheit neuer Medikamente zur Behandlung von Nesselsucht untersuchen. Wenn du an einer Studienteilnahme interessiert bist, solltest du folgende Punkte beachten:

Teilnahmevoraussetzungen

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Diagnose einer chronischen spontanen Nesselsucht seit mindestens sechs Monaten
  • Behandlung mit einem Antihistaminikum der zweiten Generation in stabiler Dosis seit mindestens vier Wochen
  • Mittelschwere bis schwere Nesselsucht-Beschwerden trotz Antihistaminika-Behandlung seit mindestens sechs Wochen
  • Bereitschaft zur hochwirksamen Verhütung während der Teilnahme (gilt für gebärfähige Frauen und Männer mit gebärfähiger Partnerin)

Ausschlusskriterien

  • Bekannte Ursache der Nesselsucht-Beschwerden, die die Bewertung erschweren kann (z. B. Nahrungsmittelunverträglichkeit, mechanische Reize, Medikamente)
  • Andere Hauterkrankung, die Juckreiz auslöst (z. B. Neurodermitis, Schuppenflechte)
  • Anti-IgE-Therapie mit Omalizumab in den letzten drei Monaten
  • Anaphylaktischer Schock (schwere allergische Reaktion) oder Herz-Kreislauf-Ereignisse (z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt) in der Vorgeschichte
  • Medizinische Gründe gegen die Anwendung eines Epinephrin-Autoinjektors (EpiPen)
  • Aktuelle Schwangerschaft oder Stillzeit

Ablauf der Studie

  • Unverbindliches Beratungsgespräch zur Besprechung der Beschwerden und Diagnose
  • Bedenkzeit zur Entscheidung für oder gegen die Studienteilnahme
  • Dauer der Teilnahme: bis zu eineinhalb Jahre mit mindestens 19 Visiten vor Ort im Studienzentrum über einen Zeitraum von etwa 15 Monaten
  • Teilweise Placebo-kontrollierte Studie: Zuteilung entweder zum zu untersuchenden Prüfmedikament oder zu einem Placebo (Scheinmedikament)
  • Fortführung der bestehenden Antihistaminika-Behandlung während der Teilnahme
  • Führen eines digitalen Tagebuchs zur Dokumentation der Nesselsucht-Symptome und der Medikamenteneinnahme
  • Jederzeitiger Abbruch der Teilnahme ohne Angabe von Gründen möglich

Aufwandsentschädigung

  • Keine zusätzlichen Kosten durch die Teilnahme an der Studie
  • Keine Bezahlung für die Teilnahme
  • Aufwandsentschädigung/Erstattung der mit den studienbezogenen Visiten verbundenen Kosten (z. B. Kilometergeld, Parkgebühren, Verpflegung bei längeren Visiten) durch Scout Clinical
  • Stipendium für das digitale Tagebuch: Kostenpauschale von ca. 23 Euro für jede im Rahmen der Studie abgeschlossene Visite, bei der das digitale Tagebuch zu mindestens 80 % ausgefüllt wurde

tags: #mit #nerven #te #und #ausschlag