Morbus Parkinson: Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Obwohl Parkinson nicht heilbar ist, gibt es eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten, die helfen können, die Symptome zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Unabhängigkeit zu bewahren. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Therapieansätze und Hilfsmittel, die Menschen mit Parkinson und ihren Angehörigen zur Verfügung stehen.

Einführung in Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine chronische, degenerative neurologische Krankheit, von der weltweit etwa 10 Millionen Menschen betroffen sind. Meist sind Menschen ab dem 60. Lebensjahr betroffen, Männer häufiger als Frauen. Ursache sind fortschreitende Schäden an bestimmten Nervenzellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Dopamin spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulierung von Bewegungen, und ein Dopaminmangel im Gehirn kann bei Menschen mit Parkinson eine Reihe von Symptomen hervorrufen. Eines der häufigsten und bekanntesten Symptome von Parkinson ist das Zittern (Tremor), aber die Krankheit kann auch eine ganze Reihe anderer nicht-motorischer und motorischer Symptome verursachen.

Motorische Symptome und ihre Behandlung

Abgesehen vom Tremor gehören zu den häufigen motorischen Parkinson-Symptomen Steifheit oder Steifheit der Gliedmaßen, langsame Bewegungen oder Bradykinesie sowie Störungen des Gleichgewichts und der Koordination. Diese Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und im Laufe des Tages kommen und gehen, oft nach einem Muster, das als motorische Fluktuationen bekannt ist.

Die Behandlung der motorischen Symptome von Parkinson umfasst in der Regel Medikamente, die Dopamin ersetzen oder die Dopaminproduktion im Gehirn anregen. In einigen Fällen können auch chirurgische Verfahren zur Linderung der Symptome eingesetzt werden.

Arten von motorischen Symptomen

  1. Verlangsamte Bewegung (Bradykinesie): Bradykinesie ist eine der grundlegendsten Erscheinungsformen von Morbus Parkinson und bezieht sich auf die Verlangsamung von Bewegung und Geschwindigkeit. Diese Verlangsamung der Bewegung kann auf verschiedene Weise auftreten:

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    • Weniger Blinzeln als üblich
    • Verringerung des Armschwingens beim Gehen
    • Probleme bei der Einleitung von Bewegungen wie dem Aufstehen
    • Allgemeine Langsamkeit bei körperlichen Bewegungen
  2. Zittern / Tremor: Dies ist das am häufigsten assoziierte motorische Symptom, wenn man an Parkinson denkt, und das aus gutem Grund. Schätzungsweise 70 bis 90 % der Menschen mit Morbus Parkinson leiden irgendwann in ihrem Leben unter Tremor. Es gibt zwei Arten von Tremor, die bei Menschen mit Parkinson auftreten können. Diese sind:

    • Ruhetremor - Er kann auftreten, wenn Ihr Körper ruhig und entspannt ist, z. B. wenn Sie auf dem Sofa sitzen. Der häufigste Tremor im Zusammenhang mit Parkinson ist der sogenannte "Pillenrolltremor". Diese Art des Zitterns sieht so aus, als ob Sie versuchen, eine Pille oder einen anderen kleinen Gegenstand zwischen Daumen und Zeigefinger zu rollen.
    • Aktionstremor - Dieser kann bei alltäglichen Aktivitäten auftreten, z. B. beim Essen, bei der Gartenarbeit usw.
  3. Steifheit und Unflexibilität: Steifheit und Unbeweglichkeit sind weitere häufige motorische Symptome im Zusammenhang mit Parkinson. Bei Parkinson beziehen sich Steifheit auf die Unfähigkeit Ihres Körpers und Ihrer Muskeln, sich reibungslos zu bewegen. "Ruckartige" Bewegungen werden als Zahnradphänomen bezeichnet, und wenn die Steifigkeit anhält, wird es zuweilen mit dem Biegen eines Bleirohrs verglichen (“lead pipe rigidity”). Steifheit kann die Muskeln daran hindern, sich zu dehnen und zu entspannen, und kann zu folgenden Problemen führen:

    • Schmerzen und Muskelkrämpfe
    • ”Maskenhafter" Gesichtsausdruck
    • Schwierigkeiten bei feinen Bewegungen wie dem Schreiben oder dem Drücken von Knöpfen
    • Haltungsänderung
  4. Dyskinesie: Dyskinesie ist eine häufige Komplikation von Parkinson, die unwillkürliche, unkontrollierbare Bewegungen verursacht. Eine dopaminerge Überstimulation kann zum Auftreten von Dyskinesien führen, die sich in Form von Verdrehungen, Zuckungen und sich wiederholenden Bewegungen äußern können. Dyskinesien können unangenehm und störend sein und alltägliche Aktivitäten wie Sprechen, Essen und Anziehen beeinträchtigen. Die Behandlung der Dyskinesie kann eine Anpassung der Medikation, eine Änderung des Zeitpunkts der Medikamentendosierung oder die Verwendung zusätzlicher Medikamente zur Kontrolle der Dyskinesie beinhalten.

    Dyskinesien treten am häufigsten im Zusammenhang mit der Langzeiteinnahme von Levodopa (auch bekannt als L-Dopa) auf, dem am häufigsten verschriebenen Medikament zur Behandlung von Parkinson. Levodopa wirkt, indem es das normale Dopamin ersetzt und so kontrollierte Bewegungen ermöglicht (d. h. "ON"). Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Körper mit der Degeneration der dopaminergen Neuronen nicht mehr in der Lage ist, Dopamin zu produzieren und aufrechtzuerhalten, so dass die von Levodopa bereitgestellten Dopaminmengen schwanken und "Spitzen" und "Täler" entstehen.

Therapieansätze zur Linderung der Symptome

Die Bewältigung der motorischen Symptome und der entsprechenden Symptomschwankungen bei Parkinson kann ein schwieriger und andauernder Prozess sein. Jedoch können Menschen mit Parkinson mit der richtigen Behandlung und Unterstützung ein aktives Leben führen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit ihrem medizinischen Team und die Anwendung von Strategien zur Bewältigung ihrer Symptome können Menschen mit Parkinson ihre Lebensqualität verbessern und ihre Unabhängigkeit bewahren.

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Medikamentöse Behandlung

Die medikamentöse Behandlung des Morbus Parkinson und die tiefe Hirnstimulation haben in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Trotz Einsatz moderner Medikamente kommt es aber bei vielen Betroffenen im Verlauf der Parkinson-Erkrankung früher oder später zu Störungen von für die Lebensqualität wesentlichen Funktionen wie Gleichgewicht, Gehen, Sprechen und Schlucken. Medikamente, wie z. B. Levodopa, können die Symptome von Parkinson verbessern, indem sie den Dopaminspiegel im Gehirn erhöhen.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Neben der medikamentösen Behandlung gibt es auch nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Parkinson. Dazu gehören Rehabilitationsmaßnahmen, die den Betroffenen helfen können, ihre Mobilität, ihr Gleichgewicht und ihre Koordination zu verbessern. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sind allesamt Rehabilitationsformen, die bei der Behandlung der Parkinson-Symptome wirksam sein können.

  • Physiotherapie: Ein Physiotherapeut kann beispielsweise in allen Stadien der Krankheit hilfreich sein. In den frühen Stadien sind Bewegungseinschränkungen nicht immer so offensichtlich, und ein Physiotherapeut, der auf Parkinson spezialisiert ist, kann helfen, Bewegungsprobleme früher und schneller zu erkennen. Übungen, die von einem geschulten Physiotherapeuten angeboten werden, können dabei helfen, bestimmte motorische Symptome gezielt zu behandeln. Außerdem kann häufiges, direktes Feedback dazu beitragen, dass Sie wissen, wie Sie selbst effektiv und sicher trainieren können.
  • Logopädie: Spezifisch für Parkinson-Patienten entwickelt und die derzeit am besten untersuchte aktivierende Therapie bei Parkinson ist das Lee Silverman Voice Training (LSVT-LOUD) bei dem in intensiver Einzeltherapie eine Verbesserung der Sprechlautstärke geübt wird. Eine starke und lang anhaltende Wirkung der LSVT-LOUD Therapie wurde in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen.
  • LSVT-BIG: Eine amerikanische Forschungsgruppe hat jetzt ausgehend vom LSVT-LOUD das neue Behandlungskonzept LSVT-BIG entwickelt, das speziell auf die Verbesserung der Bewegungen bei Parkinson ausgerichtet ist. LSVT-LOUD und LSVT-BIG beinhalten schwerpunktmäßig das Einüben lauten Sprechens bzw. großräumiger Bewegungen. Durch intensives Wiederholen der Übungen und kontinuierliche Rückmeldung über die erzielten Ergebnisse werden ungenutzte Möglichkeiten des Übenden aktiviert und ausgebaut. Der Therapeut motiviert den Patienten jede Bewegung mit möglichst großem Einsatz („mindestens 80% der maximalen Energie“) und spürbarer Anstrengung auszuführen. Durch ständige Rückmeldung des Therapeuten lernt der übende Patient, die Wahrnehmung seiner eigenen Sprechlautstärke oder Bewegungen neu zu „kalibrieren“.

Chirurgische Behandlung

Tiefe Hirnstimulation (DBS - Deep Brain Stimulation) und Pumpen sind zwei chirurgische Behandlungsmöglichkeiten für die Parkinson-Krankheit. Bei der tiefen Hiernstimulation wird ein kleines Gerät, ein sogenannter Neurostimulator, in das Gehirn implantiert. Der Neurostimulator sendet elektrische Impulse an bestimmte Bereiche des Gehirns, um Symptome wie Zittern, Steifheit und langsame Bewegungen zu verbessern. Die tiefe Hirnstimulation ist in der Regel Menschen mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung vorbehalten, die auf Medikamente nicht mehr gut ansprechen.

Pumpen, auch Infusionspumpen genannt, sind eine weitere chirurgische Behandlungsmöglichkeit für die Parkinson-Krankheit. Mit Pumpen werden Medikamente direkt durch einen kleinen Schlauch (entweder subkutan oder über den Darm) verabreicht. Dies ermöglicht eine präzisere und gleichmäßigere Dosierung der Medikamente, was zur Verbesserung der Symptome beitragen und das Risiko von Nebenwirkungen verringern kann. Wie die tiefe Hirnstimulation werden Pumpen in der Regel bei Menschen mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung eingesetzt, die auf die Standardmedikamente nicht mehr gut ansprechen.

Bewegung und Sport

„Mehr Bewegung ins Leben bringen tut allen Menschen gut“, sagt die Projektleiterin Professorin Dr. Elke Kalbe, Neuropsychologin am Universitätsklinikum Köln und ergänzt: „Dass dies ganz besonders für Menschen mit Parkinson gilt, zeigen viele Studien über die Wirkung unterschiedlichster Bewegungsangebote auf die Krankheitssymptome, und auch die individuellen Erfahrungen der Betroffenen selbst sprechen dafür.

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Kalbe und ihr Forschungsteam widmeten sich vor allem folgenden Fragen: Welche körperlichen Aktivitäten sind am besten geeignet, um den Schweregrad der charakteristischen Bewegungssymptome wie Zittern oder Gangstörungen zu lindern, welche verbessern am ehesten die Lebensqualität, wie wirkt körperliche Aktivität auf kognitive Fähigkeiten wie Sprache, Aufmerksamkeit oder das Gedächtnis, und gibt es unerwünschte Nebenwirkungen? Der Fokus lag dabei auf einer breiten Palette von Bewegungsangeboten wie Tanzen und Wassergymnastik, Gang-, Gleichgewichts- und Funktionstraining, Kraft- und Ausdauertraining, Körper-Geist-Training wie Tai Chi oder Yoga, aber auch Parkinson-spezifische Physiotherapie.

Insgesamt ergab die Auswertung, dass sich jede dieser gezielten körperlichen Aktivitäten positiv auf den Schweregrad der Bewegungssymptome und auf die Lebensqualität auswirkt, dass aber aus rein wissenschaftlicher Sicht keine Bewegungsform einer anderen wesentlich überlegen ist. Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass sich auch die kognitiven Fähigkeiten durch Sport verbessern, auch wenn die Nachweise wissenschaftlich noch unsicher sind. „Dies sind gute Nachrichten, denn es bedeutet, dass die Betroffenen selbst auswählen können, was sie am liebsten machen wollen. Hauptsache regelmäßig Sport!“, rät Kalbe, weist aber daraufhin: „Dies natürlich zusätzlich zur Standardtherapie. Zu betonen ist, dass die Physiotherapie hierdurch nicht ersetzt werden sollte, denn diese ist wichtig, um ganz gezielt zum Beispiel die Feinmotorik zu stärken oder das Sturzrisiko zu senken.

Ein ideales Trainingsprogramm enthält Ausdauer-, Kraft-, Gleichgewichts- und Dehnungsübungen und sollte über die Woche verteilt mindestens drei Stunden umfassen. Wählen Sie Aktivitäten aus, die Sie auch tatsächlich schaffen können. Es macht keinen Sinn, ein ausgefeiltes, auf jedes einzelne Symptom ausgerichtetes Sportprogramm zu planen, das sich dann als zu anspruchsvoll oder eintönig herausstellt. Es kann daher Sinn ergeben, die Übungen regelmäßig zu wechseln oder zu verändern.

Einige Beispiele für geeignete Sportarten und Übungen:

  • Tanzen und Musiktherapie: Musik erleichtert Menschen mit Parkinson, das durch die Krankheit gestörte Rhythmusgefühl zu verbessern. Allein das Hören von lauter und rhythmischer Musik führt zu einer messbaren Verbesserung der Beweglichkeit.
  • Tai Chi: Taiji oder TaiChi ist eine Kampf-und Bewegungskunst die Ihren Ursprung in China des 17. Jahrhundert hat. TaiJi zielt auf Entschleunigung, Konzentration und Entspannung bei körperlicher Aktivität ab. Mit dieser Technik können Menschen mit Parkinson Körperwahrnehmung und Bewegungskontrolle trainieren.
  • Gleichgewichtstraining: Besonders einfach und wirkungsvoll ist das so genannten „Schubs-Training“ das auch in der häuslichen Umgebung durchgeführt werden kann: Bei dieser Therapie werden die Betroffenen wiederholt durch einen Therapeuten mit plötzlichem nach hinten gerichtetem Zug an den Schultern aus dem Gleichgewicht gebracht. Weitere Übungstechniken basieren auf dem Training des Gleichgewichtes auf wechselnden Unterstützungsmodalitäten und -flächen. Hierbei können Plattformen mit walzenförmiger oder runder Auflage eingesetzt werden. Das Gleichgewichtstraining kann durch Krafttraining der Beinmuskulatur ergänzt werden. Ein Aufbau von Muskelmasse durch Kraftübungen führt zusätzlich zur Verbesserung der Balance auch zu einem geringeren Frakturrisiko bei Stürzen.

Änderungen des Lebensstils

Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit regelmäßiger körperlicher Betätigung kann das Gleichgewicht verbessern, die Muskelmasse erhalten und möglicherweise sogar vergrößern und die allgemeine Mobilität erhöhen. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, empfehlen wir eine Kombination aus Aerobic-, Kraft- und Gleichgewichtsübungen. Dazu können ein Spaziergang im Freien, Radfahren, die Verwendung von Widerstandsbändern und Yoga gehören.

Hilfsmittel für den Alltag

Für einen Menschen mit Parkinson können die einfachsten Dinge des Tages zu einem Hürdenlauf werden. Aufstehen, Toilettengang, Waschen, Anziehen, Speisen zubereiten, Einkaufen und viele weitere Tätigkeiten sind für einen Parkinson-Patienten schwer zu bewältigen. Nutzen Sie die Vielzahl an Hilfsmitteln bei Tremor, um so lange wie möglich den Alltag selbständig bewältigen zu können.

Einige Beispiele für nützliche Hilfsmittel:

  • EazyHold® Universal-Manschette: Das patentierte Design ermöglicht es Kindern und Erwachsenen, viele Gegenstände mit Leichtigkeit zu greifen, halten und zu benutzen.
  • Schlüssel drehhilfe: Mit der Schlüsseldrehhilfe wird das Öffnen von Türschlössern ganz einfach. Bis zu drei Schlüssel lassen sich in den Kunststoffhandgriff einspannen. Durch die verlängerte Hebelwirkung lassen sich Schlüssel deutlich einfacher im Schloss herum drehen. Der große Griff sorgt für einen sicheren Halt in der Hand.
  • Fußbürste mit Saugnäpfen für die Dusche: Die Fußbürste mit Saugnäpfen erleichtert die tägliche Fußpflege - ganz ohne Bücken.
  • Anti-Rutsch Unterlage: In vielen Alltagssituationen ist diese rutschfeste Unterlage ein toller Helfer für Senioren und Personen mit körperlichen Einschränkungen. Sie eignet sich sehr gut als Untersetzer für Geschirr und Besteck, als rutschfeste Unterlage für Küchenflächen und -schubladen oder z.B. beim Schreiben. Alle Gegenstände werden auf der Antirutschmatte sicher an Ort und Stelle gehalten.
  • Rutschfestes Messer mit abgewinkeltem Griff: Der 90°-Winkel des Messers ermöglicht eine natürliche Position für Hand und Handgelenk beim Schneidenvon Lebensmitteln. Das Handgelenk muss zum Schneiden nicht gedreht werden. Ideal z.B. bei Rheuma und Arthrose.
  • Kamm mit extra langem Griff: Der Kamm ist ideal für Personen, die Schwierigkeiten haben, die Arme hoch zu heben. Durch seinen extra langen Griff ermöglicht der Kamm, dass der Arm angewinkelt am Körper bleiben kann.
  • Tenura Anti-Rutsch-Set: Mit diesem 3-teiligen Anti-Rutsch-Set lassen sich Gläser und Flaschen mit Schraubdeckel ganz einfach öffnen - sogar einhändig!
  • Abgewinkelte Bratengabel mit rutschfestem Griff: Hand und Handgelenk müssen durch den gewinkelten Griff beim Aufspießen/Fixieren von Lebensmitteln nicht gedreht werden, sondern können in einer natürlichen Handposition gehalten werden.
  • Griffverdickung aus Schaumstoff zum selber Zuschneiden: Die Schaumstoff-Griffverdickung sorgt für leichteres Greifen von schmalen Gegenständen - hilfreich bei eingeschränkter Handbeweglichkeit, Parkinson, Rheuma/Arthrose oder nach einem Schlaganfall.
  • Spielkartenhalter: Die Karten können ganz einfach in den Halter gesteckt werden, es ist kein Festhalten mit den Händen notwendig.
  • Küchenbrett mit Rand: Das Brett mit hohem Rand ist so geformt, dass es zum Bestreichen einer Scheibe Brot Platz bietet. Küchenhelfer für die einhändige Bedienung (Links- oder Rechtshänder).
  • Schraubverschlussöffner Multi Grip: Der Schraubverschlussöffner Multi Grip hilft dabei, Sicherheitsdeckel von Tablettendosen, Reinigungsmitteln etc. zu öffnen.
  • Good Grips Knöpfhilfe: Die Good Grips Knöpfhilfe erleichtert das Schließen von z.B. Hemdknöpfen.

Tipps für den Alltag

  • Bewusstes Aufstehen und Hinsetzen: Betroffene sollten auf den Stuhl zugehen und sich bewusst umdrehen, bis die Kniekehlen die Sitzkante berühren. Den Oberkörper dann nach vorn neigen, die Knie beugen und hinsetzen. Beim Aufstehen zuerst bewusst den Oberkörper beugen, mit Schwung nach vorne und diesen Schwung zum Aufstehen nutzen.
  • Passende Kleidung: Da Betroffene leicht schwitzen, neigen sie dazu, sich nicht warm genug anzuziehen. Deshalb sollten sie genau auf das Wetter achten und immer eine Jacke und einen Schal bzw. ein Tuch dabei haben. Mit einem langen Schuhlöffel lassen sich Slipper meist bequem anziehen.
  • Anpassung des Wohnraums: Bodenwellen und Türschwellen können zum Hindernis werden und Stürze verursachen. Im Treppenhaus helfen farbige Markierungen an den Vorderkanten der einzelnen Stufen bei der Orientierung. Das Gute ist, dass Wohnungen an Ihre Bedürfnisse angepasst werden können. Außerdem ist es wichtig, eine gute Infrastruktur mit Lebensmittelgeschäften, Apotheke etc. in der Nähe zu haben.
  • Verstellbare Badmöbel: Zum Waschen und Zähneputzen, Rasieren und bei der Gesichtspflege steht man normalerweise vor dem Waschbecken. Diese Tätigkeiten können vielen Menschen im Sitzen evtl. leichter fallen. Dafür muss die Höhe des Waschbeckens und des Spiegels höhenverstellbar sein. водонепроницаемая
  • Wasserfeste Sitzmöbel/Duschhocker: Duschen oder baden sollten wegen der verstärkten Schweiß- und Fettabsonderungen der Haut möglichst täglich vorgenommen werden.

Selbstmanagement und Überwachung der Symptome

Die Überwachung Ihrer Parkinson-Symptome ist ein wichtiger erster Schritt zum Selbstmanagement. Indem Sie Ihre Symptome festhalten, können Sie 1) ein besseres Verständnis dafür gewinnen, wie es Ihnen geht, 2) allgemeine und potenzielle langfristige Trends erkennen und 3) einen Bezugspunkt haben, wenn Sie mit Ihrem Arzt und Pflegeteam sprechen. Das Führen eines täglichen Tagebuchs kann jedoch mühsam und umständlich sein.

Eine moderne Lösung zur Selbstkontrolle bietet Neptune Care. Neptune Care ist Ihre personalisierte App zur Selbstüberwachung und zum Lernen. Die App ermöglicht es Ihnen, besser zu verstehen, wie Ihre Aktivitäten und Behandlungen Ihre motorischen Symptome beeinflussen können. Mithilfe eines Handgelenkssensors überwacht Neptune Care passiv und kontinuierlich Ihre motorischen Zustände ON, OFF und Dyskinesie - so können Sie wirklich sehen, wie Ihre Aktivitäten und Behandlungen im Laufe des Tages für Sie wirken.

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