N Nerven Globuli Tiere Anwendung: Ein umfassender Leitfaden zur homöopathischen Behandlung von Tieren

Homöopathie erfreut sich bei Tierhaltern zunehmender Beliebtheit als sanfte und natürliche Heilmethode. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Anwendung von N Nerven Globuli bei Tieren, einschließlich der Grundlagen der Homöopathie, der spezifischen Anwendungsgebiete und der richtigen Dosierung.

Einführung in die Homöopathie für Tiere

Die Homöopathie ist eine alternative Heilmethode, die auf dem Prinzip "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt" basiert. Der deutsche Arzt Samuel Hahnemann entdeckte im späten 18. Jahrhundert, dass Substanzen, die bei gesunden Menschen ähnliche Symptome wie eine Krankheit hervorrufen, in verdünnter Form zur Behandlung dieser Krankheit eingesetzt werden können.

Hahnemann erkannte auch, dass Arzneien in potenzierter Form, also verdünnt, geschüttelt und verrieben, eine stärkere Wirkung entfalten. Durch diesen Prozess werden die homöopathischen Mittel energetisch umgewandelt und sind sehr niedrig dosiert.

Obwohl Hahnemann den Gedanken nicht weiter verfolgte, vermutete er bereits, dass das homöopathische Prinzip auch bei Tieren anwendbar sei.

Die klassische Homöopathie und ihre Anwendung bei Tieren

Die klassische Homöopathie betrachtet den Patienten als Individuum und berücksichtigt die Begleitumstände der Krankheit. Ein Heilpraktiker oder ein naturheilkundlich ausgebildeter Tierarzt ermittelt die spezifischen Symptome und Ausprägungen der Erkrankung beim jeweiligen Tier.

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Homöopathische Mittel sind in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter:

  • Globuli: Rohrzuckerkügelchen, die mit dem Arzneimittel in der entsprechenden Verdünnung besprüht werden.
  • Tabletten: Der Wirkstoff wird mit Milchzucker verrieben.
  • Dilution/Tropfen: Der Wirkstoff wird mit Alkohol verdünnt.
  • Injektionslösungen: Diese werden gespritzt oder ins Maul eingegeben.

Homöopathische Mittel wirken am besten auf nüchternen Magen oder zwischen den Mahlzeiten. Die Häufigkeit der Anwendung hängt von der Potenz des Mittels ab. Potenzen bis D6/C6 werden in der Regel dreimal täglich verabreicht, C12/D12 meist einmal täglich.

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art der Erkrankung. Akute Erkrankungen müssen in der Regel nicht so lange behandelt werden wie chronische Erkrankungen.

N Nerven Globuli: Zusammensetzung und Wirkungsweise

Nervoheel® N ist ein homöopathisches Kombinationsmittel, das bei Erschöpfungszuständen mit nervösen Beschwerden eingesetzt wird. Die natürlichen Inhaltsstoffe wirken auch bei nervösen Beschwerden und Verstimmungszuständen.

Die Inhaltsstoffe von Nervoheel® N sind:

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  • Acidum phosphoricum: Wirkt bei Erschöpfung und Schwäche.
  • Sepia officinalis: Bewährt bei seelischer Verstimmung, Schlafstörungen und Kopfschmerzneigung.
  • Strychnos ignatii: Wirkt auf nervöse Störungen und Verstimmungszustände.
  • Zincum isovalerianicum: Reguliert nervöse Schlafstörungen.

Nervoheel® N unterstützt den von Erschöpfungszuständen geschwächten Körper dabei, Ruhe zu finden und durch erholsamen Schlaf wieder Energie zu tanken.

Anwendungsgebiete von N Nerven Globuli bei Tieren

Nervoheel® N kann bei Tieren in verschiedenen Situationen eingesetzt werden, in denen nervöse Beschwerden und Erschöpfungszustände auftreten, wie zum Beispiel:

  • Reisenervosität: Um dem Tier die Angst vor dem Transport zu nehmen, können Nerven Globuli kurz vorher gegeben werden.
  • Schreck und Angst: Nerven Globuli können helfen, dem Tier Sicherheit zu vermitteln und es zu beruhigen.
  • Übersteigerter Geschlechtstrieb: Nerven Globuli können bei übermäßig lebhaften Tieren helfen, die Unruhe zu reduzieren und die Stimmung zu normalisieren.
  • Impfungen: Nerven Globuli können helfen, die Folgen einer Impfung zu mildern.
  • Erschöpfungszustände: Nerven Globuli können helfen, dem Tier Ruhe zu finden und neue Energie zu tanken.
  • Nervöse Störungen mit Unruhe

Dosierung und Verabreichung von N Nerven Globuli bei Tieren

Die Dosierung von N Nerven Globuli richtet sich nach der Größe und dem Gewicht des Tieres. Im Allgemeinen gelten folgende Richtlinien:

  • Kleine Tiere (z.B. Katzen, kleine Hunde): 1-2 Globuli
  • Mittelgroße Tiere (z.B. mittelgroße Hunde): 3-4 Globuli
  • Große Tiere (z.B. große Hunde, Pferde): 5-10 Globuli

Die Globuli können entweder direkt ins Maul gegeben werden oder in etwas Wasser aufgelöst und mit einer Spritze ins Maul verabreicht werden. Es ist auch möglich, die Globuli unter das Futter zu mischen.

Die Häufigkeit der Anwendung hängt von der Art und Schwere der Beschwerden ab. In akuten Fällen können die Globuli mehrmals täglich verabreicht werden, in chronischen Fällen reicht oft eine einmal tägliche Gabe aus.

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Wichtige Hinweise zur Anwendung von Homöopathie bei Tieren

  • Fachkundige Beratung: Bei der Behandlung von Tieren mit Homöopathie ist es ratsam, einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker hinzuzuziehen, um die richtige Diagnose zu stellen und das passende Mittel auszuwählen.
  • Beobachtung: Beobachten Sie Ihr Tier genau, um festzustellen, ob sich die Symptome bessern oder verschlimmern.
  • Dauer der Behandlung: Wenn sich die Symptome innerhalb von drei Tagen nicht bessern oder nach spätestens sieben Tagen nicht völlig verschwunden sind, suchen Sie unbedingt Ihren Tierarzt auf.
  • Erstverschlimmerung: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.
  • Wechselwirkungen: Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher keine bekannt. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Lactose: Enth. Lactose! Packungsbeilage beachten! 1 Tabl.

Ergänzende Therapien

Neben der Homöopathie gibt es weitere alternativmedizinische Heilmittel, die bei Tieren eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Bachblüten und Schüßler-Salze.

  • Bachblüten: Diese Methode geht davon aus, dass ungünstige Gemütszustände Krankheiten bedingen können.
  • Schüßler-Salze: Diese bestehen aus körpereigenen Mineralien und werden ebenfalls stark verdünnt.

Weitere Anwendungsgebiete und Mittel aus der Homöopathie

Die Homöopathie bietet eine Vielzahl von Mitteln für verschiedene Beschwerden bei Tieren. Hier sind einige häufig angefragte Probleme und mögliche Mittel:

  • Magen-/Darmprobleme (Durchfall, Verstopfung, Blähungen usw.): Okoubaka D3, Nux vomica D6, Arsenicum album D12, Carbo vegetabilis D6, Ipecacuanha D6
  • Maulgeruch, Mundschleimhaut-/Zahnfleischentzündung: Borax D6, Mercurius solubilis D12, Causticum Hahnemanni D12, Acidum hydrochloricum D12
  • Gelenk- und Knochen-Beschwerden: Arnica D6, Rhus toxicodendron D6, Harpagophytum D6, Bryonia D6
  • Schreck und Angst: Argentum nitricum D12, Belladonna D6, Aconitum D6
  • Heimweh: Ignatia D12, Cocculus D6
  • Insektenstiche/Insektenbisse: Ledum D6, Apis mellifica D6
  • Zecken: Sulfur D12
  • Impfungen: Thuja
  • Wunden: Calendula

Homöopathische Reiseapotheke für Hunde

Eine homöopathische Reiseapotheke kann im Urlaub sehr nützlich sein, um kleinere Beschwerden des Hundes zu behandeln. Hier sind einige wichtige Mittel:

  • Arnica C30: Bei stumpfen Traumen wie Prellungen oder Stößen.
  • Rhus toxicodendron C30: Bei Muskelkater oder Gelenkbeschwerden nach ungewohnter Anstrengung.
  • Calendula: Zur Wundheilung bei Schürfwunden und Schnittwunden.
  • Apis C200: Bei Insektenstichen mit Schwellungen und Juckreiz.
  • Nux vomica: Bei Verdauungsbeschwerden oder Reiseübelkeit.

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