Liebe, so sagt man, kennt keine Grenzen. Doch was passiert, wenn Liebe verboten ist? Dieser Artikel taucht tief in die komplexen Dynamiken verbotener Liebe ein, beleuchtet die Rolle von Geliebten, die Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und gibt Denkanstöße für alle Beteiligten. Darüber hinaus werden wir uns mit dem Thema Energieräuber auseinandersetzen und Strategien aufzeigen, wie man sich vor ihnen schützen kann, um ein erfüllteres Leben zu führen.
Verbotene Liebe: Eine Reise in eine verbotene Zone
Herzensangelegenheiten sind selten einfach. Oftmals sind sie von Widersprüchen, Schmerz und Verwirrung geprägt. Besonders kompliziert wird es, wenn eine verbotene Liebe ins Spiel kommt.
Die Rolle der Geliebten
In Filmen wird die Geliebte oft als bösartige Verführerin dargestellt, die der Ehefrau den Mann stiehlt. Doch die Realität ist meist komplexer. Geliebte sind in der Regel weder Teufel noch Ehefrauen Engel. Sie sind Menschen, die sich in einen Mann verliebt haben, der nicht frei ist. Ob der Mann dies von Anfang an offenbart hat oder nicht, spielt dabei oft keine Rolle. Liebe passiert, Gefühle passieren. Sie lassen sich weder steuern noch stoppen.
Verliebte Menschen werden schwach und unvernünftig. Der Kopf wird ausgeschaltet, das Herz regiert. Sie lassen sich auf jemanden ein, der vergeben ist, und blenden die negativen Konsequenzen zunächst aus. Heuristiken helfen ihnen dabei, die Realität zu verzerren und die Situation so zu interpretieren, dass sie ihren Wünschen entspricht.
Oftmals wird die bestehende Ehe oder Beziehung vom vergebenen Partner als "gescheitert" dargestellt. Die Partnerin wird als kompliziert oder unzulänglich beschrieben. Dies dient dazu, die Affäre zu rechtfertigen und das eigene Gewissen zu beruhigen.
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Der Kreislauf der Verzweiflung
Nach einer Phase des gemeinsamen Glücks folgt oft eine Phase des Aufwachens, in der der Versuch unternommen wird, ein klärendes Gespräch zu führen. Doch meist kommt es nicht zur Klärung, da es aus Sicht des Mannes "zurzeit keine Lösung" gibt. Es folgt ein kläglicher Versuch, sich aus dem Weg zu gehen, der jedoch scheitert, weil beide Partner nicht ohneeinander aushalten.
Von da an beginnt ein anstrengender und schmerzhafter Kreislauf. Mit jeder Runde geht es seelisch bergab. Es ist wie eine Sucht. Es tut nicht gut, aber man kann nicht aufhören, nicht aufhören zu hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. Doch in den meisten Fällen wird es nicht gut ausgehen.
Geliebte vs. Ehefrau
In Zeiten der Verdrängung wird die Ehefrau komplett ausgeblendet. Die Geliebte wünscht sich, dass die Nebenbuhlerin nicht existiert und verhält sich auch dementsprechend. Wenn sich doch ein Gedanke an sie verirrt, ist da Abneigung und Verachtung. Die Geliebte versucht, ihre eigenen Handlungen zu rechtfertigen und glaubt, dass die Ehefrau ohne den Mann besser dran wäre.
In Zeiten des Aufwachens dreht sich die Gedankenwelt komplett. Es tauchen Gefühle des Mitleids auf und auch eine Art Zusammengehörigkeitsempfinden. Die Geliebte erkennt, dass die Ehefrau genauso eine Frau ist wie sie selbst und dass sie ihr Unrecht tut.
Der schwindende Glaube
Je mehr Versöhnungs- und Trennungsrunden gedreht sind, desto zwiegespaltener wird das Verhältnis zwischen dem Mann und der Geliebten. Am Anfang der Beziehung glaubt die Geliebte noch zu 100% an ihn. Sie ist überzeugt, dass er sich trennen wird und dass ihre Liebe etwas Besonderes ist. Doch dann passiert nichts. Der Mann schafft die Trennung von der Frau in den allermeisten Fällen nicht.
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Anstelle des Glaubens tritt bald die Hoffnung. Die Geliebte setzt sich Deadlines, wie lange sie das Spiel noch mitmacht und verschiebt diese jedes Mal nach hinten. Eine Enttäuschung reiht sich an die nächste. Irgendwann schwindet selbst die Hoffnung.
Inzwischen sind alle Karten ausgespielt. Die Geliebte hat ihm ihr Herz, ihr Bestes gegeben und es scheint ihm nicht zu reichen. Hass schleicht sich ein. Die Geliebte hasst ihn, aber sie liebt ihn. Ein Phänomen, das schwer zu verstehen ist.
Die Folgen für das Selbstwertgefühl
Wer einmal seinen Selbstwert so sehr runtergeschraubt hat, erfährt einen Tiefpunkt, der noch Jahre später schmerzt und der Schock darüber geht nie ganz weg. Die Geliebte legt ihren eigenen Stolz ab, ihr eigenes Wertesystem ad acta und lässt sich Verletzungen zufügen, die nie mehr ganz heilen.
Ein Appell an die vergebenen Männer
Auch der Mann befindet sich in einer Ausnahmesituation, ist schwach und überfordert. Doch feige zu sein und zu resignieren, wenn andere Personen direkt involviert sind, ist keine Lösung. Es ist wichtig, Verantwortung zu übernehmen und alle Beteiligten nicht unnötig zu quälen.
Der Ausweg aus der Affäre
Wenn man erstmal in einer Affäre steckt, wird es sehr schwer wieder raus zu kommen. Niemand von außen wird Dich mit Vernunftargumenten davon überzeugen können, das Drama zu beenden. Es gibt nur DEINEN Weg. Der beste Rat ist: Lass’ es sein! Lauf’ so schnell Du kannst! Ersticke die Verbindung im Keim! Wenn er sich nicht unmittelbar trennt, wird er es niemals tun!
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Die verlorene Zeit
Nach anfänglichen Glücksgefühlen kam die Ernüchterung. Er würde keine Trennung vollziehen. Nicht gleich, nicht hier, nicht heute, vielleicht irgendwann. Es kann passieren, dass man über zwei Jahre nicht im Stande ist, jemand anderen in sein Leben zu lassen, weil man auf seine Erleuchtung wartet. Es ist verschenkte Lebenszeit.
Es ist ein ständiges Hin und Her. "Ich liebe Dich sehr, aber ich kann mich nicht trennen, noch nicht! Ich weiß nicht. Ich kann nicht" Er war zu schwach eine endgültige Entscheidung zu treffen und selbst wenn er zwischenzeitlich versucht hatte, sich komplett von mir zu trennen, wusste ich, dass er es so eigentlich nicht wollte. Dann habe ich es nicht hingenommen und weiter gebohrt. Wir sind gegenseitig immer wieder eingebrochen und haben uns verbal ganz böse Dinge angetan.
Am Ende bleibt nur noch Hass, Verzweiflung und Schmerz. Bis zum heutigen Tag, weiß ich gar nicht recht, wie ich es raus geschafft habe, wie ich es geschafft habe, mich zu lösen, mein Herz zu befreien. Die Zeit hat es geregelt. Die Zeit ist wohl der beste und wohl auch einzige Helfer in solchen ausweglosen Lebenssituationen.
Die Liebe zu sich selbst
Lieber wäre es, Du würdest Dich selbst zu sehr lieben, um diesen Kampf überhaupt erst zu beginnen. Denn nichts Anderes ist es: ein erbitterter Kampf, den Du sehr wahrscheinlich nicht gewinnen kannst.
Vergebung: Ein Schlüssel zur Heilung
Vergebung ist eins der am meisten unterschätzten und falsch verstandenen Themen überhaupt. Es hat wehgetan. Verletzungen und die darauf folgende Unvergebenheit sind immer eine Öffnung für eine zerstörerische Energie. Diese Gedanken und Gefühle werden dich quälen, dir das Leben schwer machen und wichtige, zukünftige Entscheidungen negativ beeinflussen.
Vergebung bedeutet nicht, dass man das Geschehene gutheißt oder vergisst. Vielmehr richtest DU zielsicher die Waffe gegen den Teufel, indem du sagst: „Schau an: Es war dazu gedacht, dass ich eine gebrochene, verletzte und verbitterte Person werde. Aber ich vergebe.“
Entferne ihr Gift am effektivsten, wenn du sagst: „Person XY, Ich lasse dich los. Ich fordere keine Wiedergutmachung ein. Entweder du hältst es der Person vor „Du hast mein Leben zerstört! „Aber Joanna, mich hat das, was diese Person getan hat, tatsächlich zurückgeworfen! „Person XY, ich vergebe dir alles, was du mir angetan hast. STOP."
Wenn du jemandem wirklich vergeben hast, kannst du ihn hinterher nicht mal mehr als Arschloch bezeichnen. Weil du es ihm nicht zurechnest.
Energieräuber erkennen und abwehren
Energieräuber, -diebe oder -vampire sind sowohl Menschen als auch Situationen oder Gedanken, die uns Kraft kosten und uns buchstäblich den letzten Nerv rauben können. Energiediebe sind oft selbst in irgendeiner Weise verwundet. Der Fakt, dass diese Menschen gar keine Energieräuber sein möchten, ändert nichts an der Tatsache, dass sie dir deine Kräfte und Ressourcen nehmen.
Anzeichen für Energieraub
Wenn du einen menschlichen Energieräuber in deinem Umfeld hast, fühlst du dich in seiner Gegenwart häufig schlecht, ausgelaugt, schuldig oder sogar aggressiv. Du hast die Person identifiziert, die deine gesamte positive Energie raubt und dich immer wieder emotional runterzieht? Dann solltest du dich fragen, ob du wirklich noch den Kontakt zu der energiestehlenden Person aufrecht erhalten möchtest.
Strategien zur Abwehr
- Abstand gewinnen: Womöglich hilft es, für einige Zeit Abstand zu gewinnen. Vielleicht ist es eine Option, dich in eine andere Abteilung versetzen zu lassen, einen Job im Ausland anzunehmen oder den Kontakt anderweitig zu reduzieren.
- Reframing: Experten (zum Beispiel Psychologen) sprechen in diesem Zusammenhang von Reframing. Statt dich darüber zu ärgern, “reframest” du die Situation.
- Grenzen setzen: Indem du lernst “nein” zu sagen, schaffst du klare Verhältnisse, auf die sich deine Mitmenschen einstellen können.
- Gelassenheit üben: Fehlt es dir an Gelassenheit, ist dein Stresslevel konstant im roten Bereich. Schon Kleinigkeiten bringen dich aus der Ruhe.
- Selbstliebe praktizieren: Eine fehlende und lieblose Beziehung zu dir selbst kann ein weiterer möglicher Grund sein, warum du dich fremd und allein unter deinen Mitmenschen fühlst.
- Gedankenkarussell stoppen: Können wir diese negativen Gedanken nicht ablegen, sondern sind von ihnen bestimmt, befinden wir uns schnell in einem sogenannten Gedankenkarussell. Daher ist es wichtig, diese negativen Gedanken und Gefühle loszulassen.
- Schlafhygiene verbessern: Ständiger Schlafmangel ist ein echter Energieräuber. Setze dich bewusst dem Tageslicht aus. Reduziere 2 Stunden vor dem Schlafengehen blaues Licht.
- Gesunde Ernährung: Gerade fettreiche Nahrung können wir nur langsam verdauen. Besser machst du es mit einer leichten Ernährung.
- Selbstsabotage erkennen: Selbstsabotage entsteht durch Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen und gelernte Verhaltensmuster.
- Achtsamer Umgang mit sozialen Medien: Wenn du verhindern möchtest, dass Soziale Medien dir deine Energie stehlen, solltest du einen bewussten und achtsamen Konsum erlernen.
- Vergebung praktizieren: Indem du lernst, anderen Menschen, die dich verletzt haben, zu vergeben und zu verzeihen, kannst du ein Ventil öffnen, das die angestauten, negativen Emotionen aus deinem Körper fließen lässt.
- Einsamkeit bekämpfen: Gerade in der aktuellen Situation, in der wir unsere Freunde nicht oder nur selten treffen können, fühlen sich insbesondere Menschen, die ihre sozialen Kontakte nicht einfach ins Internet verlagern können oder wollen, schnell einsam.
- Prokrastination vermeiden: Wer immer wieder Entscheidung vor sich herschiebt und prokrastiniert, löst das Problem nicht, sondern verlagert es nur.
- Überforderung reduzieren: Sage Projekte ab, die für dich zeitlich nicht machbar sind. Langfristig solltest du dich auf die Geber-Seite konzentrieren: Welche Aufgaben machen dich glücklich?
- Organisation verbessern: Versuche also, Chaos und Unordnung aus deinem Leben zu verbannen. Ein besseres Zeitmanagement hilft bereits, deinen Arbeitsalltag zu verbessern.
Energieräuber in Beziehungen und Familie
Auch in der eigenen Familie sind Energiediebe keine Seltenheit. Distanziere dich, wenn dir der Mensch mehr Energie nimmt, als du bereits bist zu geben. Grenzen setzen können heißt, achtsam mit sich selbst umzugehen.
Sich selbst nicht vergessen
Es ist ganz egal, welche Art von Hilfe du diesen Menschen anbietest - sie werden sie nicht nutzen. Manchmal ist es sinnvoller, die Beziehung oder Freundschaft zu beenden, wenn du nichts Gutes mehr daraus ziehst.
Sich fremd fühlen: Die Suche nach Verbundenheit
Sich fremd fühlen auf der Welt ist ein Gefühl, das viele Menschen kennen. Der Grund liegt oft in einem feineren Gespür für Energien, Reize und Wahrnehmungen und einem oft tiefgründigen Wesen. Sie sehnen sich oft nach einem tieferen Austausch, beschäftigen sich viel mit Sinnfragen und brauchen oft viel Zeit für sich, um die ganzen (viel intensiver wirkenden) Eindrücke zu verarbeiten.
Der Schlüssel zur Verbundenheit
Für mich war der Schlüssel zu einem Leben in Frieden und Verbundenheit mit anderen Menschen, in Verbindung mit mir selbst zu kommen und in Verbundenheit mit mir zu leben. Der Ursprung des (Haupt)Problems lag in mir! Ich begriff, dass der wichtigste Ort, an dem ich ankommen muss, wenn ich inneren Frieden finden möchte, in mir selbst liegt. Wenn ich mit mir verbunden bin, kann ich selbstbewusst und selbstbestimmt meinen Weg gehen.
Tipps für mehr Verbundenheit
- Selbstliebe entwickeln: Lerne, dich zu mögen. Dich in allem, was du bist, liebevoll anzunehmen.
- Selbstwertgefühl stärken: Arbeite an deinem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.
- Den richtigen Ort finden: Es wird in deinem Leben immer Menschen geben, mit denen du nicht auf einer Wellenlänge liegen wirst und unter denen du dich fremd fühlst.
"Er hat für mich jetzt keinen Nerv": Wenn die Beziehung auf der Kippe steht
Es ist eine schmerzhafte Erfahrung, wenn der Partner plötzlich keine Nerven mehr für die Beziehung hat. Oftmals stecken tieferliegende Probleme dahinter, wie beispielsweise Depressionen oder Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben.
Anzeichen für eine Krise
- Appetitlosigkeit
- Schlaflosigkeit
- Müdigkeit
- Ständige Unzufriedenheit
- Keine Ahnung was in Zukunft aus ihm wird
- Geldsorgen
Was tun in der Krise?
- Geduld üben: Man übe sich schlichtweg in GedULD !
- Unterstützung anbieten: Es ist gut, wenn er weiß, daß Du für ihn da sein willst.
- Informationen bereitstellen: Das mit dem Infomaterial schicken, finde ich sehr gut.
- Sich selbst schützen: Sorge dafür, daß Du Dich nicht in den Studel ziehen läßt und pausenlos über den Zustand Deines Freundes nachdenkst.
Kommunikation in der Krise
In der Depression wird sowieso überall das "Haar in der Suppe" gesucht, Mißverständnisse sind im allgemeinen vorprogrammiert.
Red Flags in Beziehungen: Warnsignale erkennen und handeln
Red Flags sind die Warnsignale in zwischenmenschlichen Beziehungen. Die kleinen und großen Momente, in denen sich toxische Dynamiken offenbaren. Dein Körper erkennt Red Flags lange, bevor dein Verstand sie wahrhaben will.
Die Psychologie hinter Red Flags
Red Flags verstecken sich oft hinter schönen Masken. Love Bombing fühlt sich an wie die große Liebe. Kontrolle tarnt sich als Fürsorge. Emotionale Erpressung kommt im Gewand der Verletzlichkeit. Gaslighting nennt sich "nur deine Sichtweise".
Beispiele für Red Flags
- Ambient Abuse: Eine Atmosphäre der unterdrückten Wut.
- Benching: Du wirst auf der Ersatzbank gehalten.
- Breadcrumbing: Du wirst mit Krümeln abgespeist.
- Calculated Unavailability: Erreichbarkeit wird zur Belohnung.