Nervenschmerzen im Kopf: Ursachen, Übelkeit und Appetitlosigkeit

Nervenschmerzen im Kopf können vielfältige Ursachen haben und oft von Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Appetitlosigkeit begleitet sein. Es ist wichtig, die Symptome richtig zu deuten und die möglichen Ursachen zu kennen, um eine adäquate Behandlung zu gewährleisten.

Ursachen von Nervenschmerzen im Kopf

Nervenschmerzen im Kopf, auch neuropathische Schmerzen genannt, entstehen durch eine Schädigung oder Fehlfunktion von Nervenbahnen. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein:

  • Psychosomatische Ursachen: Psychische Belastungen, Stress und ungelöste Konflikte können sich in körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen manifestieren. Diese psychosomatischen Schmerzen sind real und keine Einbildung.
  • Meningitis: Eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningen), meist durch Bakterien oder Viren verursacht, kann starke Kopfschmerzen auslösen.
  • Hirntumore: Obwohl selten, können Hirntumore Kopfschmerzen verursachen, insbesondere nachts oder in den frühen Morgenstunden.
  • Spannungskopfschmerzen: Die häufigste Kopfschmerzart, oft verbunden mit verspannter Muskulatur im Nacken- und Schulterbereich.
  • Weitere Ursachen: Seltener können auch andere Erkrankungen wie Trigeminusneuralgie, Migräne oder Verletzungen Nervenschmerzen im Kopf verursachen.

Psychosomatische Ursachen im Detail

Psychosomatische Schmerzen entstehen durch das Zusammenspiel von Körper und Psyche. Wenn keine organischen Ursachen für die Beschwerden gefunden werden, liegt der Verdacht auf psychosomatische Ursachen nahe. Traumatische Erfahrungen, ungelöste Konflikte und längerfristige seelische Belastungen können sich in körperlichen Symptomen äußern.

Viele Betroffene von psychosomatischen Erkrankungen sind irritiert, da die gesellschaftliche Meinung in Bezug auf psychische Erkrankungen noch immer von vielen Vorurteilen geprägt ist. Körperlich unerklärliche Beschwerden oder Schmerzen werden häufig als reine Einbildung, oder gar als das Vortäuschen von Krankheitssymptomen, also Simulation betrachtet. Tatsächlich ist eine psychosomatische Erkrankung jedoch keine Einbildung, sondern ein ernstzunehmendes Krankheitsbild.

Meningitis als Ursache

Meningokokken können eine Meningitis - d.h. eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningen) - oder eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen. Beide Krankheitsformen können auch gleichzeitig auftreten; die Erkrankung verläuft dann besonders schwer. Im Anfangsstadium (Inkubationsstadium) vermehren sich die Erreger in einzelnen Lymphknoten, die meist in der Nähe der Eintrittspforte Nasen-Rachen-Raum liegen - dies verläuft meist ohne Beschwerden. Erst wenn die Erreger den Organismus zu überschwemmen beginnt, treten erste unspezifische Symptome wie Leistungsabfall, Müdigkeit, Fieber und Kopfschmerzen auf (Vorläuferstadium).

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Bei einer bakteriellen Meningitis können unspezifische, grippeähnliche Symptome auftreten. Wichtige Krankheitsanzeichen einer Meningitis sind Fieber, Nackensteifigkeit und sehr starke Kopfschmerzen. Dabei muss beachtet werden, dass sich die Symptome bei Babys und Kleinkindern von denen bei Jugendlichen und Erwachsenen unterscheiden. Außerdem entwickeln sich eindeutige Symptome wie die Nackensteifigkeit häufig erst im Verlauf der Erkrankung.

Jugendliche und Erwachsene leiden bei einer Meningitis unter hohem Fieber und zunehmenden, bald unerträglichen Kopfschmerzen. Eine ausgeprägte Nackensteifigkeit tritt im späteren Stadium auf. Hinzu kommen Lichtscheue, Trägheit, Verwirrtheit, Gelenkschmerzen sowie gelegentlich Übelkeit und Erbrechen. Manchmal treten Krampfanfälle auf. Bei Senioren besteht die Gefahr, eine Meningitis als Schlaganfall oder fieberhaften Verwirrtheitszustand zu missdeuten.

Babys leiden unter Fieber, manchmal sind kalte Hände und Füße sowie Appetitlosigkeit zu bemerken. Auch Durchfall und Erbrechen können auftreten. Hinzu kommt oft ein hochtoniges, schrilles Weinen oder Jammern und ein Unwillen gegenüber Berührungen. Die bei älteren Kindern auftretende Nackensteifigkeit ist bei Babys oft nur sehr schwer festzustellen. Die Fontanelle (Knochenlücke am kindlichen Schädel, die von weichem Bindegewebe überdeckt ist) kann sich bei einer Meningitis leicht nach außen wölben oder hart werden, während sie bei gesunden Kindern eher nach innen gewölbt ist. Beim geringsten Verdacht einer Meningitis sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Hirntumore als seltene Ursache

Auch wenn eines der häufigsten Frühsymptome bei Gehirntumoren Kopfschmerzen sind, so ist umgekehrt in den seltensten Fällen als Ursache für Kopfschmerzen ein Hirntumor zu finden. Kopfschmerzen bei Hirntumoren treten typischerweise nachts oder in den frühen Morgenstunden auf und bessern sich im Laufe des Tages. Sie können in relativ kurzer Zeit an Stärke zunehmen und sind nicht selten mit Übelkeit und Erbrechen verbunden. Für die meisten Patienten sind diese Beschwerden neu und anders als die bisher erlebten Kopfschmerzen.

Sehstörungen können Anzeichen für einen erhöhten Hirndruck sein oder durch die Lokalisation des Tumors selbst ausgelöst werden. Als Symptome treten Flimmern vor den Augen, Gesichtsfeldausfälle oder die Wahrnehmung von Doppelbildern auf. Bei einigen Patienten treten als erste Symptome eines Tumors epileptische Anfälle auf. Der Anfall kann aus völligem Wohlbefinden heraus auftreten. Manchmal geht eine so genannte „Aura“ voraus, bei der der Betroffene ungewohnte, besondere Wahrnehmungen hat. Es kann auch zu Empfindungsstörungen oder Zuckungen einer Extremität oder Körperseite kommen („fokale Anfälle“). Kurze Episoden geistiger Abwesenheit können auftreten, in denen die Patienten immer wieder die gleichen Bewegungen durchführen („komplex-fokale Anfälle“). Störungen der Bewegungsfähigkeit oder der Empfindungsfähigkeit allein sind bei Hirntumoren, insbesondere im Frühstadium, eher selten, können aber vorkommen und je nach Lokalisation eine Extremität oder eine Körperseite betreffen. Bei Tumoren im Bereich des Rückenmarks kann es zu einer Querschnittssymptomatik kommen, bei der in Abhängigkeit von der Höhe des Prozesses eine Atemstörung, eine Lähmung aller Extremitäten oder eine Lähmung der Beine ggf. Psychische Veränderungen und Wesensveränderungen können direkte Folge des Tumorleidens sein. Schmerzen sind, abgesehen von Kopfschmerzen, keine typischen Symptome eines Hirntumors.

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Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerz ist zwar die häufigste Kopfschmerzart, beeinträchtigt die Betroffenen aber meistens weniger stark als Migräne, sodass sie vergleichsweise deutlich seltener einen Arzt aufsuchen. Rund 30 Millionen Deutsche leiden an gelegentlichen Spannungskopfschmerzen, Frauen häufiger als Männer. Beim Spannungskopfschmerz leiden Betroffene typischerweise an dumpfen, drückenden oder ziehenden Kopfschmerzen, die beidseitig auftreten. Viele berichten über ein Gefühl, als ob der Kopf in einem Schraubstock steckt oder in einem zu engen Helm. Der Schmerz beginnt häufig im Nacken und breitet sich langsam über den ganzen Kopf bis zur Stirn oder den Augen aus und lässt sich manchmal auch nicht eindeutig lokalisieren. Die Kopfschmerzen sind meist leicht bis mittelstark und verstärken sich nicht durch körperliche Aktivitäten - vielfach werden sie durch körperliche Aktivität sogar gebessert. Als Begleitsymptom kann eine leichte Licht- oder Lärmüberempfindlichkeit bestehen. Spannungskopfschmerzen können unbehandelt eine halbe Stunde bis eine Woche anhalten.

Begleitsymptome: Übelkeit und Appetitlosigkeit

Nervenschmerzen im Kopf können von weiteren Symptomen begleitet sein, die die Lebensqualität der Betroffenen zusätzlich beeinträchtigen:

  • Übelkeit: Ein häufiges Begleitsymptom, insbesondere bei Migräne, Meningitis oder Hirntumoren.
  • Appetitlosigkeit: Kann durch die Schmerzen selbst, die Übelkeit oder auch durch psychische Belastungen verursacht werden.
  • Müdigkeit und Erschöpfung: Unspezifische Symptome, die bei vielen Erkrankungen auftreten können, auch bei Nervenschmerzen im Kopf.
  • Weitere Symptome: Je nach Ursache der Nervenschmerzen können weitere Symptome wie Sehstörungen, Schwindel, Nackensteifigkeit oder neurologische Ausfälle auftreten.

Blutvergiftung

Kennzeichen einer Blutvergiftung sind ein purpurfarbener Ausschlag (der durch zunehmende Durchlässigkeit der Blutgefäße und daraus resultierende Einblutungen in die Haut entsteht - sog. Petechien), Gliederschmerzen, kalte Hände und Füße, Fieber und Abgeschlagenheit. Wie für die Nackensteife gilt auch für den charakteristischen Ausschlag, dass er nicht zu Beginn, sondern erst im Verlauf der Erkrankung auftritt. Septische Hauteinblutungen können überall am Körper beginnen und sich rasch zu frisch aussehenden Hämatomen (blauen Flecken) ausweiten. Die Haut und die Gliedmaßen (Füße und Zehen, Hände und Finger) sind besonders anfällig für eine Meningokokken-Blutvergiftung. Dabei kann Gewebe, wenn es seiner Nährstoffe beraubt und den Bakteriengiften (Toxinen) ausgesetzt wird, absterben. Als Ersatz für das abgestorbene Hautgewebe und zur Vermeidung weiterer Schäden müssen unter Umständen Hauttransplantate eingesetzt werden. Im schlimmsten Fall kommt es zur Entstehung einer so genannten Gangrän (Wundbrand, Gewebezerfall) - einer Eintrocknung und Schrumpfung des abgestorbenen Gewebes infolge von Wasserverlust. Die Gangrän zeigt äußerlich das Bild einer schwärzlichen, lederartigen Mumifikation. In manchen Fällen hilft dann nur noch die Amputation eines betroffenen Fingers oder sogar ganzer Gliedmaßen. Im Zuge einer Blutvergiftung kann es also zum Absterben von Körperteilen aber auch von inneren Organen kommen.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose von Nervenschmerzen im Kopf erfordert eine sorgfältige Anamnese, körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere diagnostische Maßnahmen wie bildgebende Verfahren (MRT, CT) oder neurologische Untersuchungen.

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Schmerzen:

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  • Psychosomatische Schmerzen: Psychotherapie, Entspannungsverfahren, Stressbewältigung.
  • Meningitis: Antibiotika (bei bakterieller Meningitis), antivirale Medikamente (bei viraler Meningitis).
  • Hirntumore: Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie.
  • Spannungskopfschmerzen: Schmerzmittel, Entspannungsverfahren, Physiotherapie.

Psychosomatische Behandlung im Detail

Ohne eine adäquate Behandlung können psychosomatische Erkrankungen oder eine somatisierte Depression in einen Teufelskreis führen. Die steten Beschwerden oder Schmerzen können zusätzliche depressive Episoden auslösen oder verstärken, während eine Depression als psychische Erkrankung in der Lage ist, die körperliche und seelische Widerstandskraft des Patienten stark herabzusetzen und das Schmerzempfinden zu erhöhen. Doch wie viele andere psychische Erkrankungen lassen sich auch psychosomatische Beschwerden und somatisierte Depressionen gut behandeln und für die Verbesserung der Lebensqualität deutlich lindern. In der Regel wird ein guter Facharzt mit Ihnen zusammen einen Behandlungsplan erarbeiten, der eine geeignete Medikation (z.B.

Selbsthilfemaßnahmen bei Spannungskopfschmerzen

Machen Sie einen kleinen Spaziergang oder laufen Sie eine kleine Runde - das erfrischt und versorgt den Kopf mit ausreichend Sauerstoff. Eine verkrampfte Muskulatur in Rücken und Nacken kann Kopfschmerzen auslösen. Ein warmes Vollbad hilft, die Verkrampfungen zu lösen und die Kopfschmerzen zu lindern. Ideal ist eine Wassertemperatur von 38 °C. Ein kalter Waschlappen lindert den Schmerz: Legen Sie den Waschlappen einfach auf die Stirn und ruhen Sie sich ein paar Minuten aus. Kopfschmerzen können Folge einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme sein. Trinken Sie deswegen genug - über den Tag verteilt sollten es mindestens zwei Liter sein. Bei nicht ausreichender Ernährung sinkt der Blutzuckerspiegel ab: Kopfschmerzen können die Folge sein. Essen Sie deswegen regelmäßig - am besten Vollkornprodukte, diese halten den Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum stabil. Eine ausreichende Magnesiumversorgung entspannt die Muskeln und beruhigt die Nerven. Manchen Kopfschmerzpatientinnen oder -patienten kann es helfen, auf histaminhaltige Lebensmittel wie Rotwein, Schweinefleisch, reifen Käse sowie auf Produkte mit dem Geschmacksverstärker Glutamat zu verzichten. Sie enthalten sogenannte „biogene Amine“, die die Entstehung von Kopfschmerzen fördern können. Regelmäßiges Ausdauertraining an der frischen Luft wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren wirkt sich günstig auf die Vermeidung von Spannungskopfschmerzen aus. Wichtig ist, sich mindestens 3 Mal pro Woche für 30 Minuten zu bewegen. Besonders Patienten mit chronischen Spannungskopfschmerzen profitieren von einem Training der Halswirbelsäulen- und Schultermuskulatur, Dehnübungen und Massage sowie Entspannungsübungen. Vermutlich wirkt sich auch eine manuelle Therapie günstig aus. Da Stress muskuläre Verspannungen und somit auch Kopfschmerzen fördern kann, sind Entspannungsverfahren für Betroffene meist sehr hilfreich. Bewährt haben sich vor allem Biofeedback, aber auch Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Auch ein warmes Vollbad hilft vielen Betroffenen, sich zu entspannen und die Muskulatur zu lockern. Regelmäßige Achtsamkeitsübungen führen zu mehr Entspannung im Alltag und können sogar dazu beitragen, stressbedingten Kopfschmerzen effektiv vorzubeugen.2 Unser Postkartenset mit einer Auswahl kurzer, aber wirkungsvoller Achtsamkeitsübungen, lädt dazu ein, in kleinen Schritten langfristig zu mehr Achtsamkeit zu finden. Das kann bei der Konzentration und der Selbstwahrnehmung helfen, aber auch zur Vorbeugung von Kopfschmerzen beitragen. Bei akuten Spannungskopfschmerzen kommen vor allem Schmerzmittel wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Ibuprofen zum Einsatz. Außerdem scheint sowohl die Kombination aus ASS, Paracetamol und Koffein als auch die Kombination aus Paracetamol und Ibuprofen wirksamer zu sein als die jeweiligen Einzelsubstanzen. Welcher der genannten Wirkstoffe am besten eingesetzt werden sollte, hängt vor allem von der Vorliebe des oder der Betroffenen, dem Nebenwirkungsprofil und den Darreichungsformen (z. B. Chronische Spannungskopfschmerzen müssen in einer fachärztlichen Praxis diagnostiziert werden. Es gibt die Möglichkeit zur medikamentösen Vorbeugung.

Allgemeine Empfehlungen bei chronischen Beschwerden

Oft bessern sich die Beschwerden auch ohne Behandlung innerhalb weniger Wochen. Deshalb halten sich Ärztinnen und Ärzte zunächst mit Behandlungen zurück. körperlich aktiv zu sein,weiter am sozialen Leben teilzunehmen, Freundinnen und Freunde zu treffen und Hobbys zu pflegen,Überlastung zu erkennen und möglichst zu vermeiden, Konflikte zu klären und den Umgang mit Belastungen zu überdenken,zu beobachten, was dabei hilft, die Beschwerden zu lindern, undauf einen gesunden Lebensstil zu achten und zum Beispiel genug zu schlafen.In bestimmten Situationen können auch Medikamente eine Möglichkeit sein. Sie kommen beispielsweise bei Schmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden infrage - meist aber nur für kurze Zeit.Manchmal dauern die Beschwerden länger an oder betreffen mehrere Organe und werden zu einer starken Belastung. Dann kann eine psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein. In bestimmten Situationen sind auch andere Ansätze möglich. Dazu gehören zum Beispiel Krankengymnastik, Ernährungsberatung und Ergotherapie. Es gibt auch die Möglichkeit, Entspannungsverfahren oder ein Achtsamkeitstraining auszuprobieren, um mit Belastungen besser zurechtzukommen.Grundsätzlich gilt: Selbst aktiv zu werden, ist hilfreicher, als sich auf „passive“ Maßnahmen zu konzentrieren. Zu letzteren gehören zum Beispiel Massagen: Sie werden, wenn überhaupt, nur vorübergehend und ergänzend zu anderen Methoden empfohlen. Sinnvoller ist es, sich Aktivitäten zu suchen, die nachhaltiger wirken. Dies lässt sich zum Beispiel mit mehr Bewegung und Stressbewältigung erreichen. Vielleicht ist dazu erst einmal Überwindung und etwas Geduld nötig, doch viele gewöhnen sich schnell daran und fühlen sich dadurch besser. Sportliche Aktivitäten sollten nicht überfordern, sondern vor allem Spaß machen und positive Erfahrungen bieten.Vor allem bei hartnäckigen und belastenden Beschwerden braucht man häufig Geduld. Deshalb ist es oft besser, sich kleine Ziele zu setzen. Es kann sinnvoll sein, vor allem darauf hinzuarbeiten, trotz Beschwerden ein aktives Leben zu führen - das heißt, aktiv zu bleiben, sich abzulenken und zunächst nur zu erwarten, dass die Beschwerden etwas nachlassen.Erste Ansprechpersonen zur Behandlung funktioneller Körperbeschwerden sind Hausärztinnen und -ärzte. Viele haben die Zusatzqualifikation „Psychosomatische Grundversorgung“ und sind für den Umgang mit Patientinnen und Patienten mit anhaltenden Beschwerden geschult.

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