Nervenschmerzen in den Zähnen bei Kälte: Ursachen und Behandlungen

Reagieren Ihre Zähne empfindlich auf Heißes oder Kaltes? Es gibt nichts Schöneres als eine heiße Tasse Kaffee zum Wachwerden am Morgen oder ein kaltes Eis an einem sonnigen Tag, es sei denn, Sie haben empfindliche Zähne. Es fällt Ihnen sicher schwer, Ihre Lieblingsspeisen und -getränke zu genießen, wenn diese stechende Schmerzen im Bereich Ihrer Zähne verursachen. Empfindliche Zähne sind leider jedoch oft mehr als nur eine Unannehmlichkeit. Wenn die Zähne überempfindlich auf Reize reagieren, ist das nicht nur belastend im Alltag. Eine veränderte Reaktion Ihrer Zähne auf heiße oder kalte Speisen oder das Zähneputzen ist normalerweise ein Anzeichen für ein zugrunde liegendes Problem.

Schätzungsweise jeder Dritte empfindet beim Genuss von Eis oder Tee sowie beim Einatmen von kalter Luft Schmerzen. Die Zähne sind überempfindlich und reagieren extrem auf kalte oder heiße Reize. Fachleute sprechen von Dentinhypersensibilität. Etwa jeder Vierte in Deutschland leidet unter schmerzempfindlichen Zähnen. Die Zähne reagieren mit einem blitzartig stechenden Schmerz auf intensive Reize wie kalte Winterluft oder heißen Glühwein. Auch Süßes oder Saures kann diese intensiven Zahnschmerzen auslösen, die oftmals nur einige Minuten anhalten und dann wieder abebben. Besonders beim Genuss von erfrischenden Softdrinks oder gekühlten Süßspeisen wird deutlich, ob der Verzehr Schmerzen verursacht. Ist das bei Ihnen der Fall? Kälteschmerz sollte nicht ignoriert werden, denn er ist häufig ein Warnsignal des Körpers.

Symptome und Ursachen von Nervenschmerzen in den Zähnen bei Kälte

Das Hauptsymptom bei empfindlichen Zähnen ist ein kurzer, stechender Schmerz beim Verzehr von heißen und/oder kalten Speisen. Ein Ziehen im Zahn zählt zu den häufigsten Formen von Zahnschmerzen - und gleichzeitig zu den rätselhaftesten. Denn oft lässt sich kein Loch oder sichtbarer Schaden erkennen. Die Ursache ist meist eine Dentinhypersensibilität: Dabei reagieren die freiliegenden Zahnhälse überempfindlich auf äußere Reize wie Kälte oder Druck. Diese Form der Schmerzempfindlichkeit kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auftreten - selbst an ansonsten gesunden Zähnen. Der Schmerz ist oft kurz, scharf und lokal begrenzt.

Es gibt verschiedene Ursachen für Nervenschmerzen in den Zähnen bei Kälte:

  • Zahnfleischerkrankungen: Zahnfleischerkrankungen sind die Hauptursache für Zahnempfindlichkeit. Wenn das Zahnfleisch zurückgeht, liegt das Dentin im Bereich der Zahnwurzel frei. Das Dentin enthält viele winzige Tubuli, die zum Zahnnerv führen, sodass es durch die Exposition anfällig für Schmerzauslöser ist. Die häufigste Ursache für empfindliche Zähne ist ein Rückgang des Zahnfleischs. Gesundes Zahnfleisch umschließt die Zahnhälse wie eine Manschette. Durch einen Zahnfleischrückgang liegen Teile des Zahnhalses frei. Der Zahnhals besteht wie auch der sichtbare Teil des Zahns, die Zahnkrone, hauptsächlich aus einem knochenähnlichen Gewebe, das Dentin genannt wird - daher der Name Dentinhypersensibilität. Anders als die Krone, ist der Hals aber nicht von Zahnschmelz überzogen. Wenn der Zahnhals frei liegt, sind seine Nervenbahnen deshalb ohne weiteren Schutz äußeren Einflüssen ausgesetzt. Deshalb empfinden Betroffene bei Hitze oder Kälte den typischen stechenden Schmerz.

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    Parodontitis - die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats - gehört zu den häufigen Ursachen für empfindliche Zähne. Hierbei entzündet sich das Zahnfleisch, was oftmals dazu führt, dass das Gewebe zurückgeht. Ist freiliegendes Dentin die Ursache für die Beschwerden, können Füllungen oder Versiegelungen der Zähne eine Lösung sein. Da eine Dentinhypersensibilität ein erstes Anzeichen für eine Parodontitis sein kann, sollten die Zahnprobleme in jedem Fall zahnärztlich abgeklärt werden. Liegt der Zahnnerv durch zurückgegangenes Zahnfleisch in Folge einer Parodontitis frei, ist die gezielte, regelmäßige Therapie enorm wichtig. Zwar wächst das Zahnfleisch nicht nach, aber - gezielt behandelt - können sich Zahnhälse und Zahnfleisch regenerieren. Insgesamt sind die regelmäßigen Vorsorgetermine samt professioneller Zahnreinigung für die Mundgesundheit entscheidend. Dabei werden nicht nur potenzielle Auslöser wie Karies frühzeitig erkannt, sondern auch der allgemeine Zustand der Zähne und des Zahnfleisches verbessert.

  • Verlust von Zahnschmelz: Das Dentin wird durch den Zahnschmelz, die harte Beschichtung, die die oberste Schicht Ihrer Zähne bedeckt, geschützt. Der Zahnschmelz kann durch säurehaltige Lebensmittel wie Obst, Limonaden oder Essig angegriffen werden. Säuren lösen Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus und machen ihn anfällig für mechanische Abnutzung. Ebenso spielt die falsche Anwendung der Zahnbürste eine wichtige Rolle: Wer seine Zähne zu stark und mit harten Borsten putzt, kann den Schmelz langfristig beschädigen. Dadurch wird das darunter liegende Dentin freigelegt, wodurch die Zähne bei Kälte empfindlicher werden.

    Aggressives Zähneputzen, säurehaltige Lebensmittel oder das unbewusste Zähneknirschen (Bruxismus) können ebenfalls erheblich zum Verschleiß des Zahnschmelzes beitragen. In der Folge kann sich auch hier das Zahnfleisch zurückziehen, wodurch empfindliche Zahnhälse freiliegen. Die natürliche Schutzbarriere der Zähne ist dann geschwächt, was Schmerzen bei Temperatur- oder Druckreizen begünstigt. Der Abbau des schützenden Zahnschmelzes, der die Zähne normalerweise vor äußeren Einflüssen bewahrt, kann durch den regelmäßigen Konsum säurehaltiger Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Softdrinks oder saurer Fruchtsäfte verstärkt werden. Auch falsche Putztechniken, insbesondere zu aggressives Bürsten, können den Zahnschmelz abtragen und die Zähne empfindlich machen.

    Wer unter Zähneknirschen (Bruxismus) leidet, sollte dies ebenfalls unbedingt zahnärztlich abklären lassen. Durch das unbewusste Aufeinanderpressen oder Reiben der Zähne, wird der Zahnschmelz stark beansprucht. Neben zahnärztlichen Maßnahmen sorgen auch zahlreiche Hausmittel dafür, dass empfindliche Zähne weniger schmerzen.

  • Karies: Karies ist eine weitere häufige Ursache für Zahnschmerzen bei Kälte. Wenn Karies den Zahnschmelz durchbricht und das Dentin erreicht, führt dies oft zu Schmerzen bei kalten Reizen. Denn Karies verursacht eine dauerhafte Beschädigung des Zahns und legt empfindliche Nervenkanälchen im Zahnbein frei. Wer Schmerzen beim Essen oder Trinken von kalten Lebensmitteln verspürt, sollte dies unbedingt beim Zahnarztbesuch erwähnen, damit eine Kariesbehandlung eingeleitet werden kann. Auch Karies oder undichte Zahnfüllungen können dazu führen, dass das darunterliegende Dentin freigelegt wird und Reize schneller als sonst an den Zahnnerv weitergeleitet werden.

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  • Falsches Zähneputzen: Das tägliche Zähneputzen kann das Zahnfleisch verletzen und schädigen, etwa durch eine Zahnbürste mit harten Borsten oder zu hohen Putzdruck. Hierdurch kann das empfindliche Zahnfleisch verletzt werden, vernarben und so immer weiter zurückgehen, bis die Zahnhälse freiliegen und mit ihnen die Dentinkanälchen.

  • Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis): Eine tiefere Ursache für Zahnschmerzen bei Kälte ist eine Entzündung des Zahnnervs, die sogenannte Pulpitis. Diese Entzündung entsteht meistens, wenn Karies bis ins Zahnmark vorgedrungen ist und dort eine Infektion ausgelöst hat. Neben heftigen Schmerzen bei Kälte können hier auch Beschwerden bei Wärme auftreten.

Behandlung von Nervenschmerzen in den Zähnen bei Kälte

Wenn Sie empfindliche Zähne haben, vereinbaren Sie am besten einen Termin beim Zahnarzt. Nur Ihr Zahnarzt kann Ihnen genau sagen, warum Ihre Zähne schmerzempfindlich sind. Empfindliche Zähne können den Alltag enorm belasten. Aus zahnärztlicher Sicht lassen sich diese jedoch behandeln und die Beschwerden deutlich mindern. Es gibt verschiedene Ansätze, um auf Kälte reagierende Zähne zu behandeln. In unserer Zahnarztpraxis finden wir die Ursache für Ihre Beschwerden und entwickeln eine individuell passende Behandlung.

Hier sind einige gängige Behandlungen:

  • Desensibilisierende Zahnpasta: Wenn Ihre Zahnempfindlichkeit durch Dentinexposition (eine als Dentinüberempfindlichkeit bekannte Erkrankung) verursacht wird, kann eine spezielle Zahnpasta helfen. So gibt es spezielle Zahnpasten für schmerzempfindliche Zähne. Diese enthalten Kaliumnitrat oder Fluorid, die dazu beitragen, die feinen Kanälchen im Dentin zu verschließen. Wählen Sie eine Zahnpasta, die Wirkstoffe wie Arginin und Calciumcarbonat enthält und eine Schutzschicht über den Dentintubuli aufbaut. Wählen Sie eine Zahnpasta mit hohem Fluoridgehalt und Zusatzstoffen wie Kaliumnitrat oder Strontiumchlorid. Diese blockieren die Schmerzreize in den Dentinkanälchen. Vermeiden Sie Whitening-Zahnpasten - sie können die Empfindlichkeit verstärken.
  • Fluorid: Wenn Sie unter Zahnschmelzverlust leiden, wird Ihr Zahnarzt wahrscheinlich eine Fluorid-Zahnpasta oder Mundspülung empfehlen oder Ihre Zähne mit Fluorid behandeln. Darüber hinaus können Fluoridbehandlungen beim Zahnarzt helfen, den Zahnschmelz gezielt zu stärken. Der zusätzliche Schutz verhindert, dass äußere Reize die empfindlichen Bereiche an den Zähnen erreichen. So wird die natürliche Mineralstruktur Ihres Zahnschmelzes wiederhergestellt und das darunter liegende Dentin besser geschützt. Ob in Zahnpasta, Mundspülungen oder als Teil einer zahnärztlichen Behandlung - Fluorid ist ein unverzichtbarer Baustein für gesunde Zähne.
  • Stärkung des Zahnfleischs: Wenn Ihre Zahnempfindlichkeit durch Zahnfleischrückgang verursacht wird, empfiehlt Ihr Zahnarzt möglicherweise eine Zahnpasta, die Ihr Zahnfleisch stärkt und ein weiteres Zurückgehen des Zahnfleischs verhindert.
  • Füllungen oder Versiegelungen: Ist freiliegendes Dentin die Ursache für die Beschwerden, können Füllungen oder Versiegelungen der Zähne eine Lösung sein. In der Praxis können Fluoridlacke aufgetragen werden, um die Dentinkanälchen zu verschließen. Bei stärker ausgeprägter Schmerzempfindlichkeit kommen Kunststoffversiegelungen zum Einsatz - eine gezielte Schutzschicht, die den Zahnhals langfristig schützt.
  • Wurzelkanalbehandlung: In schweren Fällen, wenn andere Behandlungen nicht helfen, kann eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich sein, um den entzündeten oder infizierten Zahnnerv zu entfernen.
  • Zahnfleischtransplantation: In einigen Fällen kann eine Zahnfleischtransplantation durchgeführt werden, um das zurückgegangene Zahnfleisch zu ersetzen und die freiliegenden Zahnhälse zu schützen.

Was kann ich selbst bei empfindlichen Zähnen tun?

Neben zahnärztlichen Maßnahmen gibt es auch zahlreiche Hausmittel, die dafür sorgen, dass empfindliche Zähne weniger schmerzen. Eine bewährte Methode sind Mundspülungen mit Kamille oder Salbei. Die Heilkräuter wirken entzündungshemmend, beruhigen gereiztes Zahnfleisch und können Empfindlichkeiten verringern. Auch das sogenannte Ölziehen, eine ayurvedische Technik, findet immer mehr Anhänger. Dabei wird ein Esslöffel Kokosöl für einige Minuten im Mund bewegt, um Entzündungen zu reduzieren und die Mundflora zu stärken. Nelkenöl wird durch seine betäubende Wirkung ebenfalls traditionell bei Zahnschmerzen eingesetzt. Sparsam direkt auf die betroffene Stelle am Zahn aufgetragen, sorgt das Öl für eine kurzfristige Schmerzlinderung.

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Hier sind einige Tipps, was Sie selbst tun können:

  • Ernährung: Zuckerhaltige und/oder saure Lebensmittel können nicht nur Auslöser Ihrer Schmerzen sein, sie können auch Ihren Zahnschmelz weiter schwächen und möglicherweise auch zu Zahnfleischerkrankungen beitragen und die Empfindlichkeit Ihrer Zähne noch verschlimmern. Da empfindliche Zähne oftmals das Ergebnis von Zahnschmelzverlust oder Zahnfleischrückgang durch falsche Putztechnik, Zahnerkrankungen und/oder schlechter Ernährung sind, sollten die Probleme stets ganzheitlich betrachtet und behandelt werden.

    Vermeiden oder reduzieren Sie erosive Lebensmittel/Getränke: Kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte, Kaffee und Wein können im Laufe der Zeit kleine Mengen Zahnschmelz entfernen. Wenn Sie saure Flüssigkeiten trinken, verwenden Sie einen Strohhalm, um den Kontakt mit Ihren Zähnen zu begrenzen. Warten Sie vor dem Zähneputzen: Wenn Sie von Schmelzerosion betroffen sind, denken Sie daran, nicht sofort nach dem Essen oder Trinken saurer Lebensmittel Ihre Zähne zu putzen.

  • Gute Mundhygiene: Um einer Empfindlichkeit der Zähne gegenüber heißen und kalten Lebensmitteln vorzubeugen oder diese zu behandeln, ist eine konsequente Mundhygiene das Beste, was Sie tun können. Diese hilft Ihnen dabei, Karies, Schmelzerosion und Zahnfleischerkrankungen zu vermeiden, die als die drei Hauptursachen für Empfindlichkeit gelten. Durch die Behebung der Ursache und die Verwendung von Produkten zur Reduzierung und zum Schutz des Zahnschmelzes können Empfindlichkeitssymptome beseitigt und verhindert werden, sodass Sie Ihre Lieblingsspeisen bald wieder genießen können. Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich mit Fluorid-Zahnpasta, verwenden Sie mindestens einmal täglich Zahnseide und eine fluoridhaltige Mundspülung. Die Hauptursache ist der Rückgang des Zahnfleischs, wodurch Zahnhälse freiliegen. Dadurch wird das darunterliegende Dentin ungeschützt und reagiert überempfindlich auf Reize wie Kälte oder Druck. Verwenden Sie eine sensitive Zahnpasta mit Fluorid und achten Sie auf eine schonende Putztechnik. Eine elektrische Zahnbürste mit Drucksensor kann helfen, den Druck zu regulieren.

  • Verwenden Sie die richtigen Werkzeuge und Techniken: Wie Sie putzen und welche Art Zahnbürste Sie verwenden, ist ebenfalls wichtig! Verwenden Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten und putzen Sie vorsichtig mit kreisenden Bewegungen. Sanfte, kreisende Bewegungen mit einer weichen Zahnbürste - idealerweise elektrisch mit Drucksensor - schonen Zahnfleisch und Zahnhälse. Nicht nur der Zahn selbst, auch das Zahnfleisch spielt bei Zahnschmerzen bei Kälte eine Rolle. Wer häufig zu stark putzt, sollte auf elektrische Zahnbürsten umsteigen. Menschen mit empfindlichen Zähnen sollten außerdem Zahnpasten mit hoher Abriebwirkung meiden. Diese können den Zahnschmelz und freiliegende Zahnhälse zusätzlich belasten. Die Abrasivität einer Zahnpasta wird durch den sogenannten RDA-Wert (Relative Dentin Abrasion) angegeben. Ein niedriger RDA-Wert bedeutet, dass die Zahnpasta schonend für die Zähne ist. Werte im Bereich von 40 bis 60 bieten eine gute Balance zwischen gründlicher Reinigung und Schutz der empfindlichen Zahnhälse. Zudem enthalten viele spezielle „Sensitiv“-Zahnpasten Inhaltsstoffe, die positiv auf empfindliche Zahnhälse wirken und Schmerzen reduzieren können.

  • Erwägen Sie das Tragen einer Aufbissschiene: Zähneknirschen kann zu Brüchen im Zahnschmelz führen und ebenfalls Empfindlichkeit verursachen. Sollte nächtliches Zähneknirschen die Ursache sein, wird eine individuell angepasste Aufbissschiene angefertigt.

  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung: Neben einer professionellen Zahnreinigung, die mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden sollte, kann der Zahnarzt auch sonst einiges gegen empfindliche Zähne und freiliegende Zahnhälse tun. Auch bei Entzündungen des Zahnfleisches kann der Zahnarzt helfen: Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien und Nahrungsreste trotz regelmäßigen Putzens ansammeln, reinigt er und entfernt festsitzenden Zahnstein. Wenn erforderlich, kann auch ein Antibiotikum in das entzündete Zahnfleisch eingebracht werden, um die Entzündung direkt vor Ort zu bekämpfen.

Prävention von Nervenschmerzen in den Zähnen bei Kälte

Damit Zahnschmerzen bei Kälte erst gar nicht entstehen, empfiehlt sich eine konsequente Vorbeugung. Kälteempfindliche Zähne können besonders in den Wintermonaten unangenehm sein. Mit einigen gezielten Maßnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich verringern.

Dazu zählen:

  • Richtige Zahnpflege: Zweimal täglich sanft mit einer weichen Zahnbürste putzen und zusätzlich Zahnseide verwenden.
  • Ernährung: Weniger säurehaltige Lebensmittel und Getränke konsumieren, um den Zahnschmelz zu schützen.
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung: Hier werden Plaque und Zahnstein gründlich entfernt, was Zahnfleischentzündungen vorbeugt und den Zahnschmelz erhält.
  • Früherkennung: Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sorgen dafür, dass erste Anzeichen von Schäden frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Eine sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche können also nicht nur Zahnschmerzen bei Kälte wirksam vorbeugen, sondern auch langfristig dazu beitragen, die Zähne gesund und widerstandsfähig zu halten.

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