Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp: Ein umfassendes Profil

Dieser Artikel bietet einen detaillierten Überblick über Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp, seine akademische Laufbahn, klinische Tätigkeiten, Forschungsschwerpunkte und Mitgliedschaften. Ziel ist es, ein umfassendes Bild seiner Expertise und seines Engagements im Bereich der Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie zu vermitteln.

Akademische Ausbildung und Abschlüsse

Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp absolvierte von 12/1983 bis 06/1990 ein Studium der Humanmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Parallel dazu studierte er von 10/1985 bis 05/1994 Philosophie an derselben Hochschule. Seine akademische Ausbildung erweiterte er von 10/2005 bis 05/2007 mit einem Masterstudium in Healthcare Management an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim.

Seine Promotionen umfassen:

  • 04/1991: Promotion zum Dr. med. mit der Dissertation „Untersuchung zur familiären Häufung bei Multiplem Myelom, Makroglobulinämie Waldenström und benigner Gammopathie“ bei Prof. Dr. Wolfgang Glöckner, Aachen (magna cum laude).
  • 05/1994: Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation „Vergleichende Studien zum Bewusstseinsbegriff in Philosophie und Tiefenpsychologie am Beispiel J.-P. Sartres und C.G. Jungs“ bei Prof. Dr. Heinrich Craemer, Aachen (magna cum laude).

Seine Masterarbeit umfasste:

  • 05/2007: Master of Science (M.Sc.) in Healthcare Management mit der Arbeit „Reorganisation der Psychiatrischen Ambulanz mit Etablierung eines Zentralen Patientenmanagementsystems unter Berücksichtigung von Kosten-Nutzen-Aspekten“ bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Eichhorn, Mannheim (cum laude).

Im Dezember 2007 habilitierte er mit der Arbeit „Phänomenologische Differenzierung psychiatrischer Syndrome“ bei Prof. Dr. Christoph Mundt, Heidelberg. Im November 2011 wurde ihm die außerplanmäßige Professur für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg verliehen. Im Juni 2015 übernahm er die Karl Jaspers-Gastprofessur an der Universität Oldenburg.

Lesen Sie auch: Leistungen von Neurologe Hartmann

Klinische Tätigkeit

Die klinische Laufbahn von Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp ist vielfältig und umfasst verschiedene Positionen in unterschiedlichen Einrichtungen:

  • 08/1990 - 07/1993: Arzt im Praktikum und Assistenzarzt in der Praxis Dres. Bergmann/Nüßner, Ärzte für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Aachen.
  • 08/1993 - 08/1999: Assistenzarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg in den Bereichen Akutstation, Psychotherapiestation, Tagesklinik und Poliklinik.
  • 09/1999 - 10/2008: Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Leiter der Psychiatrischen Poliklinik mit Konsil- und Liaisondienst und Oberarzt der Tagesklinik. Aufbau und Leitung der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA). Leitung der psychiatrischen Akut- und Suchtstation. Supervisor der psychodynamischen und der verhaltenstherapeutischen Psychotherapiestationen. Aufbau und ärztliche Leitung des Zentralen Patientenmanagements. Reorganisation und Leitung der zentralen psychiatrischen Aufnahmestation. Leitung der Depressionsstation mit Mutter-Kind-Einheit.
  • 10/2007 - 10/2008: Geschäftsführender Oberarzt.
  • Seit 11/2008: Ärztlicher Direktor der Klinik für Spezielle Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Seelische Gesundheit, Klinikum Stuttgart.
  • 01/2015 bis 06/2021: Kommissarischer Ärztlicher Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten, Klinikum Stuttgart.
  • Seit 01/2018: Klinikum Stuttgart - Klinik für Spezielle Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie - Ärztlicher Leiter des Sozialpsychiatrischen Behandlungszentrums.

Diese Positionen spiegeln seine umfassende Erfahrung in der Behandlung verschiedener psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen wider.

Weiterbildungen und Abschlüsse

Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp hat zahlreiche Weiterbildungen und Abschlüsse erworben, die seine Expertise in verschiedenen Bereichen der Medizin und Psychotherapie unterstreichen:

  • 06/1990: Ärztliche Prüfung an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.
  • 07/1992: Approbation als Arzt.
  • 09/1997: Bereichsanerkennung in Psychotherapie.
  • 06/2001: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.
  • 01/2002: Abschluss der Ausbildung zum Psychoanalytiker am Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Heidelberg-Mannheim e.V. (DGPT).
  • 05/2002: Bereichsanerkennung in Psychoanalyse.
  • 01/2003: Abschluss der Ausbildung in Transference Focused Psychotherapy am TFP Institut München.
  • 05/2005: Fachkunde Suchtmedizin.
  • 06/2007: Weiterbildung in Hochschuldidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
  • 12/2010: Leadership Development: Advanced Programm, Klinikum Stuttgart.

Diese zusätzlichen Qualifikationen zeigen sein Engagement für kontinuierliche Weiterentwicklung und seine Fähigkeit, verschiedene Therapieansätze anzuwenden.

Mitgliedschaften

Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften und Organisationen, die seine Verbundenheit mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft und sein Engagement für die Weiterentwicklung seines Fachgebiets belegen:

Lesen Sie auch: Neurologische Praxis in Meppen

  • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN).
  • Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie e.V. (DGAP).
  • Deutsche Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP).
  • Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS).
  • Verein Baden-Württembergischer Krankenhauspsychiater e.V.
  • Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Forschung (DGPF).
  • Martin-Heidegger-Gesellschaft e.V.
  • Karl Jaspers-Gesellschaft e.V.

Forschungsschwerpunkte und Publikationen

Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp hat sich intensiv mit verschiedenen Forschungsschwerpunkten auseinandergesetzt, was sich in zahlreichen Publikationen widerspiegelt. Seine Arbeiten umfassen ein breites Spektrum an Themen, darunter:

  • Phänomenologie psychiatrischer Erkrankungen, insbesondere Zwangsstörungen, Depressionen und Psychosen.
  • Psychopathologie von Ich-Störungen und Depersonalisationserlebnissen.
  • Hermeneutische Untersuchungen zur depressiven Verzweiflung.
  • Geschichte und Entwicklung des Psychose-Begriffs.
  • Behandlung von Zwangssymptomen bei Schizophrenie.
  • Zusammenhang zwischen Zwangsstörung und Narzissmus.
  • Sozialpsychiatrische Entwicklungen.
  • Anwendung atypischer Neuroleptika bei schizophrenen und schizoaffektiven Psychosen.
  • Stationäre psychodynamische Psychotherapie in der Psychiatrie.
  • Philosophische Grundlagen der Tiefenpsychologie.

Ausgewählte Publikationen:

  • Bürgy M (2025) Suizidalität und ICD-11: Eine verpasste Chance zum Paradigmenwechsel? Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin; 46: 142-151.
  • Mavrogiorgou P, Fischer L, Bürgy M, Juckel G (2025) The phenomenon of despair in patients with depression. Journal of Psychiatric Research; 181: 648-652.
  • Bürgy M (2022) Zur Phänomenologie der Zwangsstörung: descriptive, genetische und hermeneutische Aspekte. In: Reuster T, Schönknecht P (Hrsg): Brücken zwischen Psychiatrie und Philosophie, Kap.2. Springer Nature, Berlin, Heidelberg.
  • Bürgy M, Bormuth M. Nachruf Prof. Dr. med. Michael Schmidt-Degenhard (2021) Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie 89: 651.
  • Bürgy M (2020) Die melancholisch-wahnhafte Depression als Störung des Antriebs. Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie 88: 170-178.
  • Bürgy M (2019) Phenomenology of Obsessive-Compulsive Disorder: A Methodologically Structured Overview. Psychopathology; 52: 174-183.
  • Bürgy M (2018) Delusional Depression: A Disorder of the Drive. Neuropsychiatry (London) 8: 739-748.
  • Bürgy M (2017) Die wahnhafte Depression: Diagnostik, Phänomenologie und Therapie. Nervenarzt 88: 529-537.
  • Bürgy M (2016) Phenomenological Investigation of Obsessive-Compulsive Disorder. In: Stanghellini G, Aragona M (Eds) An Experiential Approach to Psychopathology, p. 45-59. Springer, London.
  • Bürgy M (2012) Zur Differentialdiagnostik der Depersonalisationserlebnisse. Nervenarzt 83: 40-48.
  • Bürgy M (2010) Zur Psychopathologie der Ich-Störungen. Geschichte und Phänomenologie. Nervenarzt 81: 1097-1107.
  • Bürgy M (2008) The Concept of Psychosis: Historical and Phenomenological Aspects. Schizophrenia Bulletin 34: 1200-1210.
  • Bürgy M (2005) Zwangsstörung und Schizophrenie. Versuch einer psychopathologischen Differenzierung am Einzelphänomen Zwang. Nervenarzt 76: 1370-1375.

Diese Publikationen zeigen seine Expertise und seinen Beitrag zur Forschung in verschiedenen Bereichen der Psychiatrie und Psychotherapie.

Neurologische Abteilung der Park-Klinik Weißensee

Priv.-Doz. Dr. med. Axel Lipp ist auch in der neurologischen Abteilung der Park-Klinik Weißensee tätig. Diese Abteilung bietet eine umfassende Versorgung von Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen des Muskel- und Nervensystems. Die Schwerpunkte liegen auf der Therapie von Parkinson-Erkrankten und Schlaganfallpatienten.

Spezialisierungen der Neurologischen Abteilung:

  • Schlaganfallversorgung: Zertifizierte Schlaganfallstation (Stroke Unit) mit intensiver Betreuung durch ein spezialisiertes Team.
  • Parkinson-Therapie: Multimodale Komplextherapie mit individueller Betreuung durch eine Parkinson Nurse, Optimierung der medikamentösen Therapie und Prüfung der Indikation für Tiefe Hirnstimulation in Kooperation mit der Charité Berlin.
  • Schmerztherapie: Stationäres, ganzheitlich orientiertes Schmerztherapieprogramm für Patienten mit chronischen Schmerzen.
  • Epilepsie-Diagnostik: Langzeit Video-EEG zur Diagnostik von Epilepsie.
  • Vegetativ-autonome Funktionsuntersuchungen: Quantitative Untersuchung mittels Kipptischuntersuchung, Katecholaminbestimmung und Sudometrie.
  • Neurologische Frührehabilitation: Frühzeitige Therapie nach schweren Schädigungen des Nervensystems.

Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Klinik, wie der Psychiatrie und der Inneren Medizin, ermöglicht eine umfassende und individuelle Patientenversorgung.

Patientenbewertungen

Obwohl einige Patienten bedauern, dass Priv.-Doz. Dr. Loy (möglicherweise ein früherer Kollege oder er selbst unter anderem Namen) nicht mehr ambulant tätig ist, loben sie seine Betreuung bei Schlaganfällen und sein Einfühlungsvermögen. Ein Patient äußerte absolutes Vertrauen in seine Behandlung.

Lesen Sie auch: Öffnungszeiten Dr. Huntemann

tags: #neurologe #axel #lipp