Dr. Dr. Ralf-Jochen Kuhlmann: Ein regionaler Top-Mediziner in Castrop-Rauxel

Dr. Dr. Ralf-Jochen Kuhlmann, Chefarzt der Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel (EvK), hat sich als einer der führenden Neurologen in der Region etabliert. Seine Expertise und sein Engagement werden sowohl von Fachkollegen als auch von Patienten hoch geschätzt. Dies spiegelt sich in seiner Aufnahme in die renommierte "stern"-Ärzteliste "Deutschlands ausgezeichnete regionale Ärzte 2025/26" wider.

Auszeichnung durch den "stern"

Das Nachrichtenmagazin „stern“ hat in seiner aktuellen Sonderveröffentlichung „Deutschlands ausgezeichnete regionale Ärzte 2025/26“ den Neurologen Dr. Ralf-Jochen Kuhlmann vom Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel (EvK) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung basiert auf einer umfassenden Recherche des unabhängigen Instituts „MINQ“ (Munich Inquire Media). Grundlage sind nach Angaben des „stern“ umfangreiche Befragungen unter Fachkolleginnen und -kollegen, Patientenempfehlungen, wissenschaftliche Veröffentlichungen und qualitätsbezogene Nachweise wie Zertifikate oder Weiterbildungsbefugnisse. Mit der Aufnahme in die „stern“-Ärzteliste würdigt das Magazin laut Krankenhausmitteilung die hohe Fachkompetenz und das Engagement von Dr. Kuhlmann und seinem Team.

Schwerpunkte und Expertise von Dr. Kuhlmann

Dr. Dr. Kuhlmann leitet am EvK Castrop-Rauxel die Klinik für Neurologie. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Behandlung von Schlaganfällen, Parkinson-Erkrankungen und Multipler Sklerose. Seine Klinik bietet ein breites Spektrum an modernen Behandlungsmöglichkeiten für neurologische Erkrankungen.

Die Stroke Unit am EvK Castrop-Rauxel

Ein besonderes Aushängeschild der Neurologie am EvK Castrop-Rauxel ist die Stroke Unit. Das Herzstück der Abteilung ist die Stroke Unit, welche seit 1994 besteht und nicht nur durch die Deutsche Schlaganfallgesellschaft zertifiziert ist, sondern auch die höchste Qualitätsauszeichnung durch die Europäische Schlaganfallgesellschaft trägt. Die Stroke Unit verfügt über 11 Behandlungsplätze, die mit Monitoren zur kontinuierlichen Überwachung der Vitalfunktionen ausgestattet sind. Geht es den Betroffenen besser, werden sie auf der Comprehensive Stroke Unit versorgt, eine der Stroke Unit angegliederte Spezialeinrichtung mit 9 Betten, über die neben dem EvK keine weitere Klinik in der Umgebung verfügt. Diese Patientendaten werden in einer zentralen Überwachungseinheit im Stationszimmer kontrolliert. Bei Abweichung von Normbefunden erfolgt eine unmittelbare Alarmierung, so dass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Diagnostik und Behandlung auf der Stroke Unit

In der Stroke Unit werden zur Sicherung der Diagnose Hirninfarkt oder Hirnblutung alle erforderlichen Untersuchungen in kürzester Zeit durchgeführt. Am wirksamsten ist die Behandlung in den ersten viereinhalb Stunden nach Auftreten der Symptome. Bereits in der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst beginnt die Planung einer effektiven Schlaganfallbehandlung. Dieser kündigt Akut-Patientinnen telefonisch an, so dass schon vor dem Eintreffen der Patientinnen alle Vorbereitungen erfolgen. Nach dem Patientengespräch und der körperlichen Untersuchung sowie EKG-Ableitung und Blutentnahme wird unmittelbar eine Darstellung des Gehirns angeschlossen. Je nach den Symptomen der Patientin/des Patienten und möglicher Vorerkrankungen, handelt es sich hierbei entweder um eine Röntgenschichtaufnahme (Computertomographie) oder eine Kernspintomographie. Eine weitere wichtige Untersuchung ist die Darstellung der hirnversorgenden Halsgefäße sowie die Darstellung der Hirngefäße. Dies erfolgt mittels moderner Ultraschallgeräte. Die Diagnostik schafft die unmittelbare Voraussetzung zur Akutbehandlung des Schlaganfalls. Hierbei müssen spezifische Behandlungsverfahren sowie allgemeine Behandlung, die so genannte Basisbehandlung, unterschieden werden.

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Lysebehandlung und Basisbehandlung

Das wichtigste spezifische Schlaganfallbehandlungsverfahren bei akuten Durchblutungsstörungen (Ischämien) ist die Lysebehandlung. Bei der Lysebehandlung erfolgt die Gabe eines gerinnungsaktiven Medikamentes, das in der Regel über einen Venenzugang verabreicht wird. Die rechtzeitige Gabe dieses Medikamentes ermöglicht die Auflösung des Schlaganfallgerinnsels in der Hirnarterie und damit die Normalisierung der Hirndurchblutung. Neben solchen spezifischen Behandlungen ist jedoch auch die Basisbehandlung für die Patientin/den Patienten von entscheidender Bedeutung. Durch engmaschige Überwachung der Kreislaufverhältnisse, wie Blutdruck, Herzschlag, Herzrhythmus, Atmung und Körpertemperatur, kann bei Abweichungen sofort gegengesteuert werden. Dadurch wird die Schaffung optimaler Kreislaufverhältnisse für das an den Schlaganfall angrenzende Hirngewebe ermöglicht. Dies kann eine Ausdehnung der Infarktzone effektiv verhindern und somit für die Betroffenen die Auswirkungen des Schlaganfalls geringhalten. Manche Schlaganfallformen erfordern weitere spezielle Maßnahmen, beispielsweise eine Behandlung von erhöhtem Hirndruck, die operativ oder konservativ erfolgen kann. Bei bestimmten Formen von Hirnblutungen kann eine rasch einzuleitende Operation notwendig sein. Innerhalb der ersten Stunden kann der Thrombus auch direkt mittels Katheter aus dem Gehirn entfernt werden.

Interdisziplinäre Visiten und Therapiekonzept

Mehrfach am Tag finden Visiten statt, davon zwei fachärztlich begleitete und eine interdisziplinär durchgeführte Visite. Im Rahmen dieser Visiten finden eine Verlaufsuntersuchung und Beurteilung statt. Davon hängt ab, wie lange die Patientin/der Patient auf der Stroke Unit verbleibt. Wesentlicher Bestandteil des Stroke Unit-Therapiekonzeptes ist auch eine frühzeitige krankengymnastische, ergotherapeutische und sprachheiltherapeutische (logopädische) Behandlung von Folgeerscheinungen. Das Pflegeteam, das die Stroke Unit-Patient*innen versorgt, ist speziell auf die Bedürfnisse Schlaganfallbetroffener eingestellt. Die Pflegenden sind besonders geschult in Hinblick auf Mobilisierungsmaßnahmen, Schlucktraining und Lagerung sowie Behandlung von schlaffen und spastischen Lähmungserscheinungen. Besonderes Augenmerk fällt auf die Vorbeugung von Folgeerscheinungen eines Schlaganfalls, wie Beinvenenthrombosen, Lungenentzündungen oder Harnwegsinfekten. Den Tag der Entlassung aus dem Krankenhaus bereiten wir gemeinsam mit Ihnen vor:Unsere Sozialberatung unterstützt und vermittelt bei sozialen, sozialversicherungsrechtlichen und finanziellen Fragen, wie z.B.

Neurologische Gemeinschaftspraxis in Castrop-Rauxel-Ickern

Neben seiner Tätigkeit am EvK Castrop-Rauxel ist Dr. Kuhlmann auch in der neurologischen Gemeinschaftspraxis in Castrop-Rauxel-Ickern am Markt tätig. Hier praktizieren auch Frau Doctor-medic Oana Giehl und Frau Prof. Dr. Kerstin Hellwig. Die Praxis verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen, wie Migräne, Parkinson, Polyneuropathien oder anderen Erkrankungen des Nervs bzw. Muskels, Tremor oder Epilepsie. der multiplen Sklerose, Epilepsie o. ä. diagnostiziert worden sind und vorher noch nicht in neurologischer Behandlung waren. Notfalltermine werden regelmäßig auch über die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung freigegeben, bzw.

Das EvK Castrop-Rauxel und der EVA Ruhr

Das Evangelische Krankenhaus Castrop-Rauxel ist Teil des EVA Ruhr, einem der größten evangelischen Gesundheitsverbünde im Ruhrgebiet. Er vereint mehrere Krankenhäuser, Pflege- und Sozialeinrichtungen an sieben Standorten in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten.

Patientenstimmen und Erfahrungen

Die Erfahrungen von Patienten mit Dr. Kuhlmann und seinem Team sind vielfältig. Einige Patienten berichten von langen Wartezeiten auf Termine, während andere die Kompetenz und Freundlichkeit der Ärzte loben.

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Einige Beispiele:

  • Eine Patientin lobt Frau Dr. Kuhlmann als eine fachlich kompetente, bodenständige, verständnisvolle und freundliche Fachärztin. Sie hebt hervor, dass Frau Dr. Kuhlmann die Lebenswirklichkeit mit dem Stress in der Arbeitswelt und den Folgen für den Körper und die Psyche kennt. Sie hat mich motiviert eine stationäre Therapie zu machen. Ich wollte das erst nicht, habe die Therapie aber dann doch gemacht. Die Behandlung in der Klinik hat mir sehr gut getan. Ich konnte mein Selbstbewusstsein steigern. Sie hat mir auch empfohlen eine ambulante Nachsorge zu machen. Die mache ich jetzt und die tut mir gut. Ich kann Frau Dr.
  • Ein anderer Patient kritisiert den Umgang mit Demenzpatienten.
  • Eine Patientin berichtet von langen Wartezeiten auf Termine, lobt aber gleichzeitig, dass Frau Dr. Kuhlmann ihre Probleme sehr ernst genommen hat und über lange Zeit hinweg bemüht ist, ihr zu helfen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Meinungen von Patienten subjektiv sind und nicht verallgemeinert werden können.

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