Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über das Angebot an neurologischer und neurochirurgischer Versorgung in Dossenheim bei Heidelberg. Er berücksichtigt verschiedene Aspekte, von niedergelassenen Ärzten bis hin zu spezialisierten Praxen und deren Behandlungsspektrum. Ziel ist es, Patienten und Interessierten eine fundierte Informationsquelle zu bieten, um die bestmögliche Versorgung zu finden.
Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie in Dossenheim
In Dossenheim ist Johann Egon Dr. Münnich als Nervenarzt, Psychotherapeut und Psychiater tätig. Er ist in der Branche Neurologie tätig. Die Adresse für Postsendungen ist ebenfalls hinterlegt, und ein Kartenservice für Dossenheim steht zur Verfügung.
Praxis für periphere Neurochirurgie Dossenheim
Die Praxis für periphere Neurochirurgie in Dossenheim bei Heidelberg wurde 1986 von Dr. Hans Assmus gegründet. Sie hat sich auf die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen peripherer Nerven sowie ausgewählter Erkrankungen der Hand spezialisiert.
Schwerpunkte und Spezialisierungen
Die Praxis bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen an, darunter:
- Diagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndromen wie Karpaltunnelsyndrom und Kubitaltunnelsyndrom.
- Behandlung von Verletzungen peripherer Nerven.
- Ausgewählte Erkrankungen der Hand.
Die Mitarbeiter der Praxis für periphere Neurochirurgie haben sich auf die Diagnostik und Behandlung von Nervenkompressionssyndromen und Begleiterkrankungen spezialisiert.
Lesen Sie auch: Leistungen von Neurologe Hartmann
Ärztliches Team
Zum Ärzteteam gehören:
- Dr. Hans Assmus (Gründer)
- Prof. Dr. Frank Staub (seit 2004 in der Praxis)
- Dr. Marius Hansch (seit Anfang 2025 Partner in der Praxis)
- Dr. Thomas Dombert (im Ruhestand)
Diagnostische und therapeutische Ausstattung
Zur elektrophysiologischen und sonographischen Diagnostik stehen Neurographie-/EMG-Geräte sowie ein hochauflösendes Ultraschall-Gerät zur Verfügung. Für ambulante operative Behandlungen stehen zwei Operationsräume einschließlich Endoskopie-Einheiten und Operationsmikroskop bereit. Nach umfangreichem Umbau wurde im Juli 2022 eine moderne OP-Abteilung innerhalb der Praxis in Betrieb genommen.
Qualitätsmanagement und Zertifizierung
Seit 2006 wurde in der Praxis für periphere Neurochirurgie das Qualitätsmanagement kontinuierlich entwickelt und aufgebaut. Im Jahr 2009 wurde die Praxis nach dem KTQ-System zertifiziert (ktq.de). Re-Zertifizierungen erfolgten 2012, 2015, 2018, 2021 und im Oktober 2024.
S3-Leitlinien
Im Jahr 2007 wurde federführend von Dr. Hans Assmus unter Beteiligung von sieben Fachgesellschaften die S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms erstellt. Seit 2009 liegt die S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Kubitaltunnelsyndroms vor und seit 2013 auch die S3-Leitlinie Versorgung peripherer Nervenverletzungen.
Wichtige Informationen für Patienten
Die Vorstellung in der Praxis erfolgt in der Regel mit einer Überweisung oder auf Empfehlung vom Hausarzt oder einem Facharzt (Neurologen, Orthopäden, Chirurgen). Wenn der Verdacht auf ein Nervenkompressionssyndrom, z.B. Karpaltunnelsyndrom oder Kubitaltunnelsyndrom, besteht, ist die vorherige Untersuchung und Abklärung durch einen Neurologen sinnvoll. Patienten können sich sowohl zur Untersuchung und Beratung als auch direkt zur Operation einer bereits festgestellten Erkrankung vorstellen.
Lesen Sie auch: Neurologische Praxis in Meppen
Der Termin zur Vorstellung kann durch den überweisenden Arzt oder den Patienten selbst bzw. seine Angehörigen telephonisch vereinbart werden. Patienten sollten ihre Krankenversichertenkarte und ggf. den neurologischen Befundbericht mitbringen.
Vorbereitung auf eine Operation
Blutverdünnende Medikamente müssen nach Rücksprache mit dem Hausarzt rechtzeitig vor der Operation abgesetzt werden. Bei Medikamenten, die das Anhaften von Blutplättchen erschweren (Thrombozytenaggregationshemmer), z.B. Aspirin, ASS, Godamed, Plavix, ist ein Absetzen 10 Tage vor dem geplanten Eingriff notwendig und meistens auch ohne Ersatz durch ein anderes Medikament möglich. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt ist bei Medikamenten, welche die Blutgerinnung beeinflussen (Antikoagulantien, Vitamin K-Antagonisten), z.B. Marcumar oder Falithrom, die Umstellung auf ein Heparin- oder Heparin-ähnliches Präparat notwendig. Diese Medikamente werden als Spritzen unter die Haut einmal täglich verabreicht.
Nach Umstellung von Marcumar auf Heparin muß der Quick-Wert vor der geplanten Operation auf mindestens 60% angestiegen sein (INR kleiner 1,5). Das Heparin-Präparat sollte am Operationstag erst am Abend, d.h. nach dem Eingriff, gespritzt werden. Neue orale Antikoagulantien wie z.B. Xarelto, Pradaxa und Eliquis sollten nach Erörterung mit dem Hausarzt 24-48 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt werden. Am Tag nach der Operation ist die Einnahme von Medikamenten wie Aspirin, ASS, Godamed, Plavix, Xarelto, Pradaxa und Eliquis wieder wie gewohnt möglich. Bei Medikamenten wie Marcumar oder Falithrom ist in enger Rücksprache mit dem Hausarzt eventuell zunächst eine erhöhte Dosierung notwendig. Alle anderen Medikamente, z.B. zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks, einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), eines erhöhten Cholesterinspiegels oder einer Schilddrüsenfunktionsstörung, brauchen nicht abgesetzt werden, sondern sollten auch am Operationstag eingenommen werden. Bei Operationen an Hand oder Arm müssen Fingerringe entfernt werden. Wenn dies nicht ohne weiteres möglich ist, suchen Sie bitte einen Juwelier zur Entfernung auf. Ansonsten sind auch wir gerne behilflich.
Nüchtern zu sein, ist nicht notwendig, d.h. Patienten können frühstücken oder bei Eingriffen am Nachmittag auch ein Mittagessen zu sich nehmen. Das selbständige Führen eines Pkw ist nach der Operation nicht möglich, weswegen die Heimfahrt mit einem Chauffeur oder öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen sollte. Bei Operationen am Fuß ist in jedem Fall die Heimfahrt im Pkw mit Chauffeur notwendig.
Ablauf einer ambulanten Operation
Die ambulante Operation wird in der Regel in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) und Blutleere durchgeführt. Diese Blutleere wird durch eine Druckmanschette am Oberarm oder Unterschenkel erreicht und ist meistens nur für einige Minuten erforderlich. Durch die örtliche Betäubung ist die eigentliche Operation nicht schmerzhaft, gelegentlich wird jedoch ein gewisses Druckgefühl verspürt. Bei einigen Operationen wird am Ende eine kleine Drainage eingelegt. Zur Behandlung von möglichen Wundschmerzen nach der Operation ist die Versorgung mit Schmerztabletten gewährleistet. Nach dem Eingriff sollten Patienten sich noch für mindestens 15 Minuten in der Praxis aufhalten, da eine Nachblutung bzw. ein Durchbluten des Verbands gelegentlich auftreten kann.
Lesen Sie auch: Öffnungszeiten Dr. Huntemann
Nachsorge
Um ein Anschwellen der Hand oder des Armes nach der Operation zu vermeiden und um eine rasche Wundheilung zu erreichen, sollten Hand und Arm in den ersten Tagen in Brusthöhe gehalten und geschont werden. Eine Armschlinge ist hierzu nicht notwendig. Bei Operationen am Fuß sollten Fuß und Bein in den ersten Tagen konsequent und in den folgenden Tagen überwiegend hochgelagert werden. Eine aktive Fingergymnastik ist bei Eingriffen an der Hand oder am Arm frühzeitig erforderlich. Wenn nicht anders vereinbart, erfolgt am ersten Tag nach der Operation der erste Verbandswechsel durch den überweisenden Arzt oder den Hausarzt, die auch die weitere Nachbehandlung bis zum Entfernen der Fäden durchführen können.
Solange das Nahtmaterial vorhanden ist, sollten die Wunde wie auch der Verband oder das Pflaster nicht naß werden. Wenn dies trotzdem geschieht, müssen das Wundareal getrocknet und ein neues Pflaster aufgeklebt werden. Waschen oder Duschen sind möglich, wobei ein wasserdichter Schutzhandschuh oder ein Duschpflaster (erhältlich in Apotheken) notwendig sind.
Komplikationen und Beschwerdemanagement
Die insgesamt seltenen Komplikationen sind für die häufigen Krankheitsbilder in den entsprechenden Abschnitten beschrieben. Treten unvorhergesehene Schwierigkeiten auf, wie z.B. erhebliche Schmerzen, Bewegungseinschränkungen der Gelenke oder eine starke Schwellung, so sollten Patienten unbedingt wieder die Praxis aufsuchen, die an allen Werktagen des Jahres geöffnet ist. Selbstverständlich stehen die Ärzte bei Problemen und Fragen gerne zur Verfügung. Die Praxis betreibt ein aktives Beschwerdemanagement. Zur Äußerung von Lob und Tadel liegen an der Anmeldung Formulare bereit.
Erfahrungen und Bewertungen
Es liegen verschiedene Erfahrungsberichte zu den Ärzten der Praxis vor. Einige Patienten berichten von positiven Erfahrungen, insbesondere mit Dr. Dombert und Prof. Staub. Sie loben die freundliche und kompetente Beratung, die erfolgreichen Operationen und die gute Nachsorge. Andere Patienten berichten von negativen Erfahrungen, insbesondere mit Dr. Dombert. Sie bemängeln die unfreundliche und wenig hilfreiche Art des Arztes sowie Komplikationen nach der Operation.
Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei den Erfahrungsberichten um subjektive Eindrücke handelt und dass diese nicht repräsentativ für alle Patienten sein müssen. Es empfiehlt sich, vor einer Behandlung mehrere Meinungen einzuholen und sich umfassend zu informieren.
Weitere Informationen
- Urologisches Zentrum Bergstrasse: Das Urologische Zentrum Bergstrasse mit Dr. S. Zillich, Dr. A. Voegele, Dr. D. Jonas und Dr. M. Maier bietet urologische Versorgung für Patienten jeden Alters.
- Jameda: Auf Jameda finden sich Profile von Dr. med. Thomas Dombert und Priv.-Doz. Dr. med. Frank Staub mit weiteren Informationen und Bewertungen.
tags: #neurologe #dossenheim #heidelberg