Dieser Artikel fasst zusammen, was Patienten über die neurologische Versorgung im Krankenhaus Gunzenhausen berichten, insbesondere im Hinblick auf Dr. Markus Hilgarth. Es werden sowohl positive als auch negative Aspekte beleuchtet, um ein möglichst umfassendes Bild zu vermitteln. Die Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Bewertungen und zielen darauf ab, potenziellen Patienten bei der Entscheidungsfindung zu helfen.
Dr. Markus Hilgarth: Kompetenz und Gründlichkeit versus Erreichbarkeit und Zeitmangel
Positive Aspekte:
Mehrere Patienten loben Dr. Hilgarth für seine fachliche Kompetenz und gründliche Untersuchung. Er wird als Arzt beschrieben, der sich Zeit nimmt, um seine Patienten gut aufzuklären. Einige Patienten fühlen sich von ihm gut beraten und schätzen die kurzen Wartezeiten in der Praxis sowie das freundliche Team. Ein Patient, der seit 2014 wegen einer chronischen Erkrankung des zentralen Nervensystems in Behandlung ist, scheint zufrieden zu sein.
Negative Aspekte:
Kritik gibt es hinsichtlich der Erreichbarkeit der Praxis. Es wird berichtet, dass es äußerst schwierig ist, telefonisch durchzukommen, und die Wartezeiten auf einen Termin lang sein können, insbesondere wenn kein dringender Überweisungsschein vorliegt. Einige Patienten bemängeln, dass sich Dr. Hilgarth zu wenig Zeit nimmt, um die Krankheitsgeschichte anzuhören, und stattdessen während der Sprechstunde telefoniert. Ein Patient berichtet, dass die Psyche seiner Patienten ihm egal sei und nötige Rehas verschlampt worden seien. Ein anderer Patient kritisiert, dass er bei Trigeminusneuralgie oder Schlimmerem nur mit Tabletten versorgt wurde und nach einer Einweisung ohne Erklärung allein gelassen wurde.
Allgemeine Erfahrungen im Krankenhaus Gunzenhausen
Notaufnahme:
Die Erfahrungen in der Notaufnahme des Krankenhauses Gunzenhausen sind gemischt. Einige Patienten berichten von einer kompetenten und vorbildlichen Behandlung, während andere negative Erlebnisse schildern. Ein Patient mit einem Fahrradunfall am Brombachsee bemängelt, dass er trotz starker Schmerzen am Knie nicht ausreichend untersucht wurde und lange auf einen Arzt warten musste. Die Behandlung durch das Pflegepersonal wurde als unfreundlich und unsensibel empfunden. Ein anderer Patient berichtet von einer falschen Diagnose anhand einer Röntgenaufnahme und kritisiert, dass das betroffene Körperteil vom Arzt nicht angesehen wurde.
Es gibt aber auch positive Rückmeldungen zur Notaufnahme. Ein Patient, der wegen niedrigen Blutdrucks und schlechtem Allgemeinzustand eingeliefert wurde, berichtet von sorgfältigen Eingangsuntersuchungen und einer guten ärztlichen Betreuung. Besonders gelobt werden die Pflegekräfte, insbesondere eine Schülerin im ersten Jahr, die sich als außergewöhnlich hilfsbereit und kompetent erwiesen habe.
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Stationäre Behandlung:
Auch bei der stationären Behandlung gibt es unterschiedliche Erfahrungen. Einige Patienten berichten von einer guten pflegerischen Betreuung und loben insbesondere die Vorbereitung zur OP, die Behandlung im Aufwachraum und den Narkosearzt. Ein Patient mit einer Hand-OP (Karpaltunnel) war begeistert von dem Ablauf und der Betreuung.
Andere Patienten schildern negative Erlebnisse. Ein Patient berichtet von Komplikationen nach einer Oberarmbruch-OP, bei der Schrauben zu lang waren und eine weitere Operation erforderlich war. Ein anderer Patient bemängelt, dass er nach einer Hüft-TEP keinen Arzt zu Gesicht bekommen hat und erst nach sechs Wochen durch einen Orthopäden eine Schleimbeutelentzündung diagnostiziert wurde. Es wurde auch eine Lockerung des Schaftes festgestellt.
Ein besonders negativer Fall ist der einer 93-jährigen Mutter, die nach einem Sturz mit Prellungen und Frakturen eingeliefert wurde. Sie wurde weinend und frei sitzend im Bett vorgefunden, ohne dass sie den Notknopf erreichen konnte. Die Schwestern wurden als unfreundlich beschrieben.
Weitere Kritikpunkte:
- Essen: Das Essen im Krankenhaus wird von einigen Patienten als mangelhaft kritisiert. Ein Patient berichtet, dass sein Mann statt des versprochenen Rindfleischs eine kalte Nudelsuppe und undefinierbaren Brei erhalten habe.
- Organisation und Kommunikation: Es gibt Beschwerden über lange Wartezeiten, kurzfristige OP-Verschiebungen und mangelnde Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten.
- Überbelegung: Einige Patienten berichten von überbelegten Zimmern und Lärmbelästigung, was die Erholung erschwert.
Positive Aspekte:
- Wirbelsäulenzentrum: Das Klinikum Gunzenhausen verfügt über ein interdisziplinäres Wirbelsäulenteam mit Expertise in Orthopädie, Neurochirurgie und Schmerztherapie. Es wird betont, dass man sich Zeit für die Krankengeschichte nimmt und versucht, Beschwerden konservativ zu behandeln. Bei notwendigen Operationen kommen minimalinvasive und mikrochirurgische Verfahren zum Einsatz.
- Kompetente Ärzte: Einige Patienten loben die Kompetenz und Freundlichkeit einzelner Ärzte, insbesondere in der Notaufnahme und im Wirbelsäulenzentrum.
Zusammenfassende Bewertung
Die Bewertungen des Neurologen im Krankenhaus Gunzenhausen, insbesondere von Dr. Markus Hilgarth, zeichnen ein gemischtes Bild. Während einige Patienten seine fachliche Kompetenz und gründliche Untersuchung schätzen, kritisieren andere die schlechte Erreichbarkeit der Praxis, lange Wartezeiten und mangelnde Zeit für die Patienten.
Auch die Erfahrungen im Krankenhaus Gunzenhausen sind unterschiedlich. Es gibt positive Rückmeldungen zur Notaufnahme, zur pflegerischen Betreuung und zu einzelnen Ärzten. Allerdings gibt es auch Kritik an der Organisation, der Kommunikation, dem Essen und der Überbelegung.
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Potentielle Patienten sollten diese Informationen bei ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen und gegebenenfalls weitere Meinungen einholen. Es ist ratsam, sich vorab über die Behandlungsmöglichkeiten und die Zuständigkeiten im Krankenhaus zu informieren, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
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