Die Neurologische Abteilung des Krankenhauses Hennigsdorf steht im Fokus zahlreicher Bewertungen, die ein vielschichtiges Bild der Patientenversorgung zeichnen. Diese reichen von außergewöhnlichem Lob für die medizinische und pflegerische Betreuung bis hin zu Kritik an der Kommunikation, der Personalausstattung und der Art und Weise, wie mit Patienten umgegangen wird. Ziel dieses Artikels ist es, eine umfassende und strukturierte Übersicht über die Erfahrungen von Patienten und Angehörigen zu geben, um ein möglichst vollständiges Bild der Neurologie Hennigsdorf zu vermitteln.
Schnelle und fachbezogene Behandlung in Notfallsituationen
Mehrere Erfahrungsberichte heben die schnelle und fachbezogene Behandlung in der Notaufnahme des Krankenhauses Hennigsdorf hervor. Patienten, die mit dem Rettungswagen eingeliefert wurden, berichten von einer zügigen Erstversorgung, einschließlich CT-Scans und anschließender Verlegung auf die entsprechenden Stationen. Besonders gelobt wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen, wie beispielsweise bei Schlaganfallpatienten, die von einem erfahrenen Team aus Neurologen, Geriatern, Internisten und Pflegepersonal auf der Stroke Unit betreut werden.
Ein Patient schildert seine Erfahrung mit einem Schlaganfall, bei dem er nach schneller Diagnose und Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader operiert wurde. Er lobt das Ärzteteam für die sachliche Vorstellung und die hilfreichen Worte in der fachlichen Auswertung. Auch die Weiterbehandlung auf der Station 28 wurde als fürsorglich empfunden, was zu einem sehr guten Gesamteindruck nach 14-tägiger Behandlung führte.
Kompetente medizinische Versorgung und engagiertes Personal
Viele Patienten loben die fachliche Kompetenz der Ärzte und des Pflegepersonals in der Neurologie Hennigsdorf. Trotz hoher Arbeitsbelastung wird das Personal als engagiert, freundlich und hilfsbereit beschrieben. Patienten fühlen sich gut versorgt und wertgeschätzt, insbesondere auf den Stationen 26 und 27.
Ein Patient berichtet, dass er sich während seines Aufenthalts auf der Station 233 in vollen Zügen unterstützt gefühlt habe, angefangen bei der Reinigungskraft über die Krankenschwestern bis hin zum Chefarzt und dem Oberarzt. Auch Angehörige von Patienten betonen die gute Betreuung und die stete Freundlichkeit und Aufmerksamkeit des Pflegepersonals. Bei Fragen oder Gesprächsbedarf mit den Ärzten wurde ihnen trotz des hohen Arbeitsaufkommens stets ein offenes Ohr geschenkt.
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Kritikpunkte: Kommunikation, Personalmangel und Patientenumgang
Neben den positiven Rückmeldungen gibt es auch Kritikpunkte, die in den Bewertungen geäußert werden. Einige Patienten bemängeln die mangelnde Kommunikation zwischen Ärzten, Therapeuten, Pflegepersonal und Patienten. Fehlerhafte oder fehlende Informationen in Entlassungsbriefen sowie mangelnde Aufklärung über Medikamente und Behandlungen werden kritisiert.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der Personalmangel, der sich insbesondere in der Spät- und Nachtschicht bemerkbar macht. Patienten berichten von überfordertem Personal, das wenig Zeit für die individuelle Betreuung hat. Zudem wird der Umgangston einiger Mitarbeiter als unfreundlich und respektlos beschrieben, insbesondere gegenüber älteren Patienten.
Ein Patient schildert, dass er auf der Station 27 keine guten Erfahrungen gemacht habe. Es habe einen ständigen Arztwechsel gegeben, jeden Tag ein anderer Arzt und jeder überbrachte eine andere Diagnose oder auch gar keine. Am Wochenende seien grundsätzlich keine medizinischen Maßnahmen oder Untersuchungen erfolgt und es sei niemand ansprechbar gewesen. Tabletten seien auf den Nachttisch geknallt worden und es habe kaum einen Tag gegeben, an dem die Tablettendosis stimmte.
Verbesserungsbedarf: Personalpolitik, Weiterbildung und Patientenorientierung
Aus den Bewertungen lassen sich einige Verbesserungspotenziale für die Neurologie Hennigsdorf ableiten. Eine angemessene Personalausstattung, regelmäßige Weiterbildungen und eine faire Bezahlung des Pflegepersonals sind essenziell, um die Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten. Zudem sollte die Kommunikation zwischen allen Beteiligten verbessert werden, um Missverständnisse und Fehler zu vermeiden.
Ein Patient wünscht sich für die Zukunft, dass mehr gutes Personal eingestellt wird, das Personal regelmäßig weitergebildet wird und das Pflegepersonal vor allem gut bezahlt wird. Trotz der Schichtarbeit wurde er immer gut medizinisch von den Ärzten versorgt und sein Leid gelindert, sogar am Wochenende.
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