Neurologen in Oberhausen: Umfassende Versorgung am Hauptbahnhof und darüber hinaus

Die neurologische Versorgung in Oberhausen ist vielfältig und bietet Patienten eine breite Palette an Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der neurologischen Versorgung in Oberhausen, von den Spezialisierungen der Ärzte bis hin zu den angebotenen Behandlungsmethoden und Einrichtungen.

Spezialisierte Expertise im Johanniter Krankenhaus Oberhausen

Ein wichtiger Anlaufpunkt für neurologische und psychiatrischeBehandlungen in Oberhausen ist das Johanniter Krankenhaus. Hier ist Prof. Dr. med. Markus Frings als Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik tätig. Sein Profil zeichnet sich durch eine umfassende Expertise aus:

  • Breite Facharztkompetenz: Prof. Dr. Frings ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie. Zusätzlich verfügt er über Zusatzbezeichnungen in Geriatrie, Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie.
  • Spezialisierung Gerontopsychiatrie: Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Behandlung von psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter (Gerontopsychiatrie).
  • Moderne Behandlungsverfahren: Unter dem Einsatz moderner psychiatrischer und psychotherapeutischer Verfahren, die individualisiert und krankheitsspezifisch zusammengestellt werden, behandelt das Team um Prof. Frings Patientinnen und Patienten bei schweren seelischen Krisen und psychiatrischen Erkrankungen. Dabei ist das oberste Ziel eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung, um vorhandene Ressourcen im Menschen zu fördern und für die Therapie zu nutzen.

Behandlungsspektrum im Johanniter Krankenhaus

Das Johanniter Krankenhaus Oberhausen bietet ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten für verschiedene psychische Erkrankungen an. Einige Beispiele sind:

Depressionen

Alle modernen Behandlungsverfahren der Depression werden angeboten. Im Johanniter Krankenhaus Oberhausen stehen verschiedenste Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die zu einer ganzheitlichen Behandlung kombiniert werden:

  • Psychoedukation: Hier wird Patienten Wissen über ihre Erkrankung und Behandlungsmöglichkeiten vermittelt. Übungen und Techniken, um mit bestimmten Symptomen besser umgehen zu können, werden ihnen an die Hand gegeben.
  • Medikamentöse Therapie: Bei schwereren depressiven Störungen wird die antidepressive medikamentöse Behandlung als Teil des Therapiekonzepts angeboten, um optimale Behandlungserfolge zu erzielen.
  • Einzel- und Gruppenpsychotherapien: Verschiedene Angebote der psychotherapeutischen Behandlung stehen zur Verfügung. Bei Depressionen besteht die höchste Evidenz für die kognitive Verhaltenstherapie.
  • Somatotherapeutische Verfahren: Zur Behandlung von depressiven Störungen kann die Lichttherapie und, in schweren Fällen, die neu zugelassene Ketamintherapie und die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) zum Einsatz kommen. Bei der EKT handelt es sich um eine elektrische Hirnstimulation in Kurznarkose. Zudem wird in der Klinik die Behandlung mit transkranieller Magnetstimulation angeboten.
  • Ergänzende Therapien: Musiktherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, kognitives Training, Entspannungsübungen und Alltagstraining vervollständigen das ganzheitliche Behandlungsangebot.

Je nach Ausprägung der Symptome kann eine vollstationäre Therapie oder eine Anbindung an die Tagesklinik erfolgen. Auch eine ambulante Behandlung ist möglich.

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Angst- und Zwangsstörungen

Der Goldstandard in der Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen ist die kognitive Verhaltenstherapie, gegebenenfalls in Verbindung mit einer medikamentösen Therapie. Ist für Patienten die Teilnahme an Gruppensitzungen aufgrund von Angstzuständen nicht möglich so kann zunächst eine Einzeltherapie erfolgen. Zusätzlich stehen verschiedene ergänzende Therapiemöglichkeiten wie Ergotherapie, progressive Muskelentspannung oder Alltagskompetenztraining zur Verfügung.

Psychosomatische Erkrankungen

Die Psychosomatik umfasst psychische Erkrankungen, die unter Anderem körperliche Symptome zeigen, wie zum Beispiel Essstörungen, Depressionen, Angst- oder Belastungsstörungen, sowie körperliche Erkrankungen mit einer deutlichen psychischen Komponente wie etwa Fibromyalgie, Tinnitus oder Reizdarmsyndrom. Psychosomatische Erkrankungen erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten der Psychotherapie und Psychiatrie auf der einen und Hausärztinnen und Hausärzten, sowie anderen vorwiegend somatischen Fachdisziplinen auf der anderen Seite. Eine besondere Bedeutung kommt hier der Psychoedukation zu, durch die Betroffene lernen, ihre Erkrankung und die Zusammenhänge zwischen körperlichen und psychischen Ursachen und Symptomen besser zu verstehen.

Traumafolgestörungen

Die posttraumatische Belastungsstörung ist eine verzögerte oder verlängerte Belastungsreaktion auf ein traumatisches Ereignis, die sich durch Übererregung, Flashbacks und Vermeidungsverhalten präsentieren kann. Diese Erkrankung kann chronifizieren. Während der Schwerpunkt der Behandlung auf traumafokussierter Psychotherapie liegt, spielen auch Skills-Trainings zur Regulation von Emotionen und sozialem Verhalten, sowie weitere multimodale Therapieansätze wie Musik- und Bewegungstherapie eine Rolle.

Abhängigkeitserkrankungen

Im Johanniter Krankenhaus Oberhausen betreut Prof. Dr. Frings eine Schwerpunktstation für die Therapie von Suchterkrankungen. Hier werden Patienten behandelt, die unter einer Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten leiden. Auch auf sogenannte komorbide Störungen, psychische Erkrankungen, die mit einer Abhängigkeit vergesellschaftet sind, wird hier eingegangen. Bei solchen Komorbiditäten handelt es sich vor allem um affektive Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen.

Nach den Leitlinien der modernen Suchtmedizin werden neben dem körperlichen Entzug psycho- und soziotherapeutische Verfahren zur Motivation angewendet. Die NADA-Ohrakupunkturbehandlung kann gegen innere Unruhe helfen und Suchtdruck lindern.

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Patienten sollen in die Lage versetzt werden, auch nach der Entlassung ein abstinentes Leben führen zu können. Zu diesem Zweck erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen des regionalen Suchthilfenetzwerks.

Persönlichkeitsstörungen

Unter dem Begriff Persönlichkeitsstörungen werden verschiedene Störungen zusammengefasst, bei denen Muster des Erlebens und Verhaltens so weit von gesellschaftlichen Normen abweichen, dass es zu sozialen Beeinträchtigungen und/oder einem vom Betroffenen empfundenen Leidensdruck kommt.

Persönlichkeitsstörungen gehen mit einer hohen Komorbidität einher. Das bedeutet, dass sie häufig mit weiteren psychiatrischen Erkrankungen, wie Suchterkrankungen, Depressionen, Essstörungen oder weiteren Persönlichkeitsstörungen vergesellschaftet sind.

Eine wichtige Säule in der Therapie von Persönlichkeitsstörungen ist die Verbesserung sozialer Fähigkeiten. In verschiedenen Gruppenangeboten, wie der analytisch-interaktionellen Gruppenpsychotherapie können Patienten ihre Gestaltung sozialer Beziehungen reflektieren und trainieren.

Auch ein soziales Kompetenztraining wird im Johanniter Krankenhaus Oberhausen angeboten. Das soziale Umfeld der Betroffenen kann in die Therapie mit einbezogen werden, um eventuelle dysfunktionale Beziehungen zu beleuchten.

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Medikamente sind zur Therapie von Persönlichkeitsstörungen nicht indiziert, können aber gegebenenfalls zur Behandlung von Komorbiditäten zum Einsatz kommen.

Weitere neurologische Angebote in Oberhausen

Neben dem Johanniter Krankenhaus gibt es in Oberhausen eine Reihe weiterer neurologischer Praxen und Einrichtungen. Einige Beispiele sind:

  • Neuro Ruhr Gemeinschaftspraxis Dr. Haerting B. Dr. med u. Debleecker P. Dr.
  • Gemeinschaftspraxis für Neurologie u. Psychiatrie Henke Jens-Peter Dr.-med.
  • ZNS Bottrop Dres. J. Gebauer & I.
  • Haerting Neurologische Gemeinschaftspraxis Behl & Haerting Beatrix Dr. med.
  • Neurologische Praxis Hermann-Albertz-Str.

Diese Praxen bieten in der Regel ambulante neurologische Versorgung an, einschließlich Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen.

AMEOS Klinikum St. Josef Oberhausen

Das AMEOS Klinikum St. Josef Oberhausen ist eine weitere wichtige Einrichtung für Psychiatrie und Psychotherapie in Oberhausen. Es wurde bereits 1961 als eine der ersten psychiatrischen Einrichtungen an einem Allgemeinkrankenhaus in Deutschland gegründet. Heute bietet das moderne Fachklinikum ein umfassendes Diagnostik- und Therapieprogramm für verschiedene psychiatrische Erkrankungen an und setzt dabei auf ein breites Therapieangebot unterschiedlichster Behandlungsmethoden. Die Patienten werden nach pharmakologischen, soziotherapeutischen und psychotherapeutischen Leitlinien behandelt, wobei der Fokus stets auf dem Patienten liegt.

Diagnostische Verfahren in neurologischen Praxen

In neurologischen Praxen in Oberhausen kommen modernste medizinische Geräte zur Abklärung von Erkrankungen zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem:

  • Neuropsychologische Untersuchungen

Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die angebotenen diagnostischen Verfahren zu informieren, da nicht jeder niedergelassene Spezialist alle anbieten kann.

Patientenbewertungen: Ein wichtiger Faktor

Bei der Wahl eines Neurologen oder einer neurologischen Einrichtung können Patientenbewertungen eine wichtige Rolle spielen. Es ist jedoch wichtig, diese Bewertungen kritisch zu betrachten und sich ein umfassendes Bild zu machen. Einige Bewertungen können subjektiv sein oder auf Einzelfällen beruhen.

Einige Patienten berichten von positiven Erfahrungen mit Ärzten in Oberhausen, die sich durch hohe fachliche Kompetenz, Empathie und gründliche Beratung auszeichnen. Andere berichten von negativen Erfahrungen, beispielsweise mit langen Wartezeiten oder unfreundlichem Personal.

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