Neurologische Versorgung in Verden und Umgebung: Ein umfassender Überblick

Die neurologische Versorgung ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung in der Region Verden und Rotenburg. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Aspekte der Neurologie, die in dieser Region angeboten werden, von der allgemeinen neurologischen Versorgung bis hin zu spezialisierten Sprechstunden und modernsten Diagnoseverfahren.

Facharztzentrum Verden: Ihre Anlaufstelle für neurologische und kardiologische Versorgung

Das Facharztzentrum Verden heißt Patienten herzlich willkommen und bietet eine umfassende fachärztliche Versorgung in Kardiologie und hausärztliche internistische Versorgung. Das Praxisteam legt großen Wert auf eine gute Kooperation mit den anderen Ärzten im Haus, darunter ein Onkologe, HNO-Arzt, Gynäkologe, Neurologe und Psychiater, Urologe, Augenarzt, Gastroenterologe und Zahnärztinnen. Dies ermöglicht eine optimale Koordination der Arztbesuche und bietet den Patienten "alles unter einem Dach". Die Nähe zur radiologischen Praxis und zur Aller-Weser-Klinik ist ein weiterer Vorteil, der kurze Wege und eine gute Zusammenarbeit ermöglicht. Im Gebäude befinden sich außerdem eine Apotheke, ein Sanitätshaus und ein Optiker, sodass die Patienten alle notwendigen Einrichtungen bequem erreichen können. Ein behindertengerechter Zugang ist durch Fahrstühle selbstverständlich gegeben.

Die Mitarbeiterinnen Erika Mitzko, Elina Kaiser, Nicole Thomitzek, Annika Sonnemann, Natalia Havers und Vanessa Röhm stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Termine für die gewünschten Untersuchungen zu vereinbaren. Blutentnahmen werden täglich außer mittwochs von 8.00 bis 9.30 Uhr vorgenommen.

Neurologie: Die Lehre von den Krankheiten des Nervensystems

Die Neurologie befasst sich mit den Krankheiten des Nervensystems und der Muskulatur. Dazu gehören beispielsweise Durchblutungsstörungen des Gehirns, entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Epilepsien und Bewegungsstörungen wie die Parkinson-Krankheit. In den letzten 20 Jahren hat die Neurologie dank der Erfolge der Hirnforschung eine beispiellose Entwicklung erlebt. Viele Krankheiten, die früher als nicht behandelbar galten, können heute mit einer Vielzahl von Medikamenten und anderen Behandlungsverfahren behandelt werden.

Auch die Diagnoseverfahren haben sich mit den Fortschritten der modernen Medizintechnik stetig verbessert. Moderne Ultraschallgeräte ermöglichen einen detaillierten Einblick in die Blutversorgung des Gehirns. Die Messung kleinster elektrischer Spannungsunterschiede ermöglicht eine genaue Differenzierung bei Krankheiten der Nervenbahnen und der Muskulatur. Moderne Langzeitableitungen der Hirnströme bieten neue Möglichkeiten in der Epilepsiediagnostik. Und moderne bildgebende Verfahren erlauben eine Darstellung des Gehirns und anderer nervaler Strukturen in bisher unerreichter Klarheit.

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Das Expertenwissen der Spezialisten und die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen im medizinischen Versorgungszentrum und den benachbarten ambulanten und stationären Einrichtungen des Klinikums sind die Voraussetzung für eine fortschrittliche und menschliche Hochleistungsmedizin.

Spezialisierte Sprechstunden für eine individuelle Betreuung

Neben der allgemeinen neurologischen Versorgung bietet das Facharztzentrum Verden auch spezialisierte Sprechstunden an, um den Bedürfnissen der Patienten optimal gerecht zu werden:

  • Epileptologie und EEG-Diagnostik: (Dr. Bösebeck, Dr. Dr. Strege)
  • Neurovaskuläre Erkrankungen einschließlich Schlaganfallnachsorge und neurologische Ultraschalldiagnostik: (Dr. Schindler, O. Quast)
  • Erkrankungen der peripheren Nerven und der Muskulatur, Muskelsprechstunde: (Prof. Dr. Kiefer)
  • Klinische Neurophysiologie: (Prof. Dr. Kiefer, O. Quast)
  • Multiple Sklerose (Dr. Mina) und andere entzündliche Krankheiten des Nervensystems (Prof. Dr. Kiefer)
  • Parkinson: (Dr. Kühne-Schokking)

Das MVZ ist Teil des zertifizierten „Muskelzentrums Nordwest“ der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke und des zertifizierten Epilepsiezentrums Rotenburg der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie und der Arbeitsgemeinschaft für prächirurgische Epilepsiediagnostik und operative Epilepsietherapie.

Enge Vernetzung mit dem stationären Bereich

Da nahezu alle Ärzte im MVZ sowohl ambulant als auch stationär tätig sind, besteht eine enge Vernetzung mit dem stationären Bereich. Dadurch steht den Patienten auch in der Praxis die gesamte neurologische Fachkompetenz der Neurologischen Klinik im Diakonieklinikum der obersten Versorgungsstufe zur Verfügung. Häufig können hierdurch stationäre Behandlungen zu diagnostischen Zwecken vermieden werden. Sollte die Schwere der Erkrankung oder eine besondere Maßnahme dies dennoch erforderlich machen, profitieren die Patienten von der kontinuierlichen Betreuung ohne Informationsverlust.

Förderung des ärztlichen Nachwuchses

Im Interesse einer langfristig hochqualifizierten neurologischen Versorgung der Patientinnen und Patienten legt das Facharztzentrum großen Wert auf die Förderung des ärztlichen Nachwuchses. In den allgemeinen neurologischen Sprechstunden und in der neurophysiologischen Sprechstunde werden die Patienten daher primär von einer Ärztin oder einem Arzt in Weiterbildung im letzten Weiterbildungsjahr gesehen. Diese Sprechstunden stehen unter unmittelbarer Supervision eines erfahrenen Facharztes (allgemeine Sprechstunde) oder von Prof. Kiefer (Neurophysiologie), die bei Bedarf hinzugezogen werden.

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Neurologische Klinik am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG: Netzwerk für Ihren optimalen Genesungsverlauf

Die Neurologische Klinik am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG bietet eine umfassende und ineinander verzahnte ambulante und stationäre Behandlung neurologischer Erkrankungen. In der Neurologischen Klinik werden Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur diagnostiziert und therapiert, die einer stationären Behandlung bedürfen. Jährlich werden hier über 3.000 Menschen behandelt - mit steigender Tendenz. Für die ambulante Versorgung betreibt das Klinikum neben der Neurologischen Klinik eine Neurologische Praxis innerhalb des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ).

Das Leistungsspektrum reicht von der Beratung bei harmlosen Störungen bis zur Versorgung schwerstkranker Menschen, von einfachen Testverfahren bis zur modernen Hochleistungsmedizin sowie der spezialisierten Diagnostik und Therapie seltener Krankheiten. Für besonders schwer erkrankte Menschen bietet die Klinik eine optimale Versorgung auf der interdisziplinären Intensivstation mit neurologischen Behandlungsplätzen.

Fortschrittliche Hochleistungsmedizin durch interdisziplinäre Expertise

Voraussetzung für eine gezielte Therapie ist eine exakte Diagnostik, die das Team aus erfahrenen und engagierten Ärzten leistet. Auch die Diagnoseverfahren verbesserten sich mit den Fortschritten der modernen Medizintechnik stetig. Innovative Ultraschallgeräte ermöglichen einen detaillierten Einblick in die Blutversorgung des Gehirns und die Darstellung der peripheren Nervenbahnen. Die Messung kleinster elektrischer Spannungsunterschiede ermöglicht eine genaue Differenzierung bei Krankheiten der Nervenbahnen und der Muskulatur. Moderne Langzeitableitungen der Hirnströme und Videoüberwachung bieten neue Möglichkeiten in der Epilepsiediagnostik. Und innovative bildgebende Verfahren erlauben eine Darstellung des Gehirns und anderer nervaler Strukturen in nie da gewesener Klarheit.

In der Neurologischen Klinik in Rotenburg profitieren die Patienten von dem umfassenden Wissen und der Erfahrung des Experten-Teams. Die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen in unserem medizinischen Zentrum ist die Voraussetzung für die fortschrittliche Hochleistungsmedizin, die im Diakonieklinikum immer menschlich bleibt.

Um den Patienten die besten Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zu bieten, arbeitet die Klinik eng mit weiteren Fachabteilungen zusammen. Dazu gehören die:

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  • Neuroradiologie: für die bildgebende Darstellung des Gehirns und seiner Gefäße sowie Interventionen wie die Stentschienung verengter Gefäße oder die Entfernung von Blutgerinnseln über einen Katheter
  • Kardiologie: für Untersuchungen am Herzen etwa in der Schlaganfalldiagnostik
  • Psychiatrie
  • Neurochirurgie: für Operationen an der Wirbelsäule und im Gehirn sowie die
  • Gefäßchirurgie und die
  • Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie

Neurologische Praxis Achim: Diagnostik und Behandlung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen

In der Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie der Neurologinnen Achim werden alle Krankheiten, Syndrome und Symptome aus dem Fachgebiet der Neurologie und Psychiatrie diagnostiziert und behandelt. Entsprechend den Häufigkeiten der Erkrankungen in der Gesellschaft treten manche Krankheiten oft, jahreszeitabhängig oder auch selten, teils auch als Raritäten auf.

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem die Behandlung von:

  • Multipler Sklerose: Eine autoimmun vermittelte Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu vielfältigen Symptomen führen kann.
  • Somatoformen Störungen: Psychiatrische Erkrankungen mit körperlichen Symptomen, für die keine ausreichende organische Ursache gefunden wird.
  • Depressionen: Eine häufige Erkrankung mit vielfältigen Symptomen wie Stimmungsstörungen, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen.
  • Demenzen: Erkrankungen mit fortschreitender Abnahme geistiger Leistungsfähigkeiten, wie z.B. die Demenz vom Alzheimer-Typ.
  • Parkinson-Erkrankung: Eine neurodegenerative Erkrankung des extrapyramidal-motorischen Systems mit den Kardinalsymptomen Bradykinese, Rigor, Tremor und posturale Instabilität.
  • Epilepsie: Eine chronische Erkrankung auf dem Boden einer gesteigerten Erregbarkeit von Nervenzellen, die sich durch epileptische Anfälle äußert.
  • Angststörungen: Wie Panikstörung, generalisierte Angststörung, Agoraphobie und soziale Phobie.
  • Belastungsstörungen: Wie akute Belastungsreaktion, posttraumatische Belastungsstörung und Anpassungsstörung.
  • Zwangserkrankungen
  • Vaskuläre Erkrankungen: Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die durch Durchblutungsstörungen oder Herzrhythmusstörungen entstehen können, wie z.B. Schlaganfall.
  • Kopfschmerzen: Primäre Kopfschmerzerkrankungen wie Migräne und Spannungskopfschmerz sowie sekundäre Kopfschmerzerkrankungen.
  • Psychosen: Erkrankungen aus dem psychiatrischen Fachgebiet, wie z.B. die paranoid-halluzinatorische Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis.
  • Periphere Neurologie: Erkennen von Läsionen der peripheren Nerven, wie z.B. das Carpaltunnelsyndrom, das Kubitaltunnelsyndrom und die Polyneuropathie.

Diese psychiatrischen Erkrankungen werden sowohl pharmakologisch als auch psychotherapeutisch stationär und ambulant in verschiedenen Psychotherapiekonzepten (kognitive, VT, DBT, EMDR etc.) behandelt.

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