Bewertungen von Neurologen in Bremerhaven und Langen: Ein umfassender Überblick

Die Gesundheitsversorgung ist ein sensibles Thema, bei dem Vertrauen und Qualität im Vordergrund stehen sollten. In Bremerhaven und Langen gibt es verschiedene neurologische Angebote, deren Bewertung durch Patienten oft Aufschluss über die tatsächliche Versorgungsqualität gibt. Dieser Artikel fasst eine Vielzahl von Erfahrungen und Bewertungen zusammen, um ein umfassendes Bild der neurologischen Versorgung in dieser Region zu zeichnen. Dabei werden sowohl positive als auch negative Aspekte beleuchtet, um potenziellen Patienten eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Vielfalt der Erfahrungen im Klinikum Reinkenheide

Das Klinikum Reinkenheide ist ein zentraler Anlaufpunkt für medizinische Versorgung in Bremerhaven. Die Bewertungen über dieses Haus fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. Einige Patienten berichten von positiven Erfahrungen, während andere massive Kritik äußern.

Positive Stimmen

Einige Patienten loben das Klinikum Reinkenheide für die Kompetenz und Freundlichkeit des Personals. Besonders hervorgehoben wird die gute Betreuung nach einem Schlaganfall, einschließlich schneller Aufnahme in der Notaufnahme, umfassender Tests und einer erfolgreichen Operation an der Halsschlagader. Auch im Bereich der HNO-Abteilung gibt es positive Rückmeldungen, die von einer perfekten Voruntersuchung, OP und Klinikaufenthalt bis hin zur Nachuntersuchung sprechen.

Ebenfalls positiv erwähnt wird die Notaufnahme für ihre Netten und freundlichen Mitarbeiter, die als sehr kompetent und engagiert wahrgenommen werden. Ein Patient fühlte sich dort sehr gut aufgehoben und bedankte sich ausdrücklich. Nach einem Hundebiss im Juli 2024 wurde ein Patient einfühlsam empfangen und nach Beurteilung der Wunden sofort operiert. Auch hier wurde das Personal auf der Station als sehr lieb beschrieben.

Negative Erfahrungen und Kritikpunkte

Auf der anderen Seite gibt es erhebliche Kritik am Klinikum Reinkenheide. Mehrere Patienten berichten von mangelnder Menschlichkeit, Empathie und gesundem Menschenverstand. Eine besonders gravierende Schilderung betrifft eine frisch operierte Kaiserschnitt-Patientin, die trotz mehrfacher Hilferufe allein gelassen und ignoriert wurde. Dies wird als Körperverletzung und Verletzung der Fürsorgepflicht gewertet.

Lesen Sie auch: Umfassende Übersicht: Neurologen Kassel

Ein weiterer Kritikpunkt ist die unzureichende Aufklärung vor Operationen. Ein Patient berichtet, dass er vom Chirurgen nur extrem kurz angebunden informiert wurde und weder über den Ablauf noch über die Folgen der OP aufgeklärt wurde. Auch Wochen nach der OP leidet er noch unter starken Schmerzen.

Auch die Kommunikation innerhalb des Krankenhauses wird bemängelt. Ein Patient beschreibt die Situation als "Keine Kommunikation!". Ein anderer berichtet von einem unvollständigen Entlassungsbericht, in dem wichtige Diagnosen und Behandlungen nicht erwähnt wurden. Dies führte zu erheblichen Problemen bei der Weiterbehandlung.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Hygiene und Ausstattung. Ein Patient beschreibt die Station als alt, teilweise dreckig und mit defektem Licht über dem Bett. Die Toiletten, die von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden müssen, werden als stinkend beschrieben.

Spezifische Kritik an der Behandlung

Ein Patient mit diabetischem Fußsyndrom berichtet von verschobenen Operationen, mangelnder Information und einer unzureichenden Behandlung einer festgestellten Lungenentzündung. Trotz kritischer Sauerstoffsättigung wurde erst spät eine Antibiotika-Therapie eingeleitet. Im Entlassungsbericht wurden die Diagnose und das Notfall-CT nicht erwähnt.

Ein Privatpatient, der über die Notaufnahme aufgenommen wurde, berichtet von einer siebenstündigen Wartezeit und der Unterbringung in einem Dreibettzimmer, da die Privatstation geschlossen war. Trotz wiederholter Bitten wurde er vom Chefarzt nicht begrüßt. Frustriert verließ er das Krankenhaus und entwickelte eine Pankreatitis.

Lesen Sie auch: Fachärzte für Neurologie in Schwäbisch Hall

Erfahrungen in der Dermatologie

In der dermatologischen Abteilung des Klinikums Reinkenheide gibt es sowohl Lob als auch Kritik. Die Ärzte und Krankenschwestern werden als nett und kompetent beschrieben. Allerdings wird die Medikamentenzuteilung kritisiert, da es häufig zu Fehlern kam. Besonders positiv wird das Servicepersonal hervorgehoben, das als nett und zuvorkommend beschrieben wird.

Ein großes Problem stellt die Verpflegung dar. Ein Allergiker mit Unverträglichkeiten konnte aufgrund der fehlenden Möglichkeit, glutenfreie Nahrung zu erhalten, fünf Tage lang nur Brokkoli und Quark essen. Trotz des eigentlich nicht erlaubten Gesundheitszustands entließ sich der Patient auf eigenen Wunsch, um eine Einweisung auf die Intensivstation zu vermeiden.

Die Rolle der Chefärzte und des Personals

Mehrere Bewertungen thematisieren die Rolle der Chefärzte und des Personals. Einige Patienten bemängeln, dass sich Chefärzte selten blicken lassen und stattdessen syrische Adlaten schicken, die schlecht Deutsch sprechen. Dies erschwert die Kommunikation und das Verständnis der Behandlung.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der sparsame Umgang mit Schmerzmitteln. Patienten berichten, dass sie wehleidig nicht sein dürfen und der Aufenthalt aufgrund der Schmerzen zur Tortur wird.

Auf der anderen Seite gibt es auch positive Rückmeldungen über das Personal. Besonders die Damen mit Kopftuch werden für ihre Freundlichkeit und Bemühtheit gelobt.

Lesen Sie auch: Psychiater im Gespräch

Neurologische Abteilung (11c): Positive Erfahrungen von Angehörigen

Angehörige von Patienten äußern sich positiv über die neurologische Abteilung (11c). Sie loben das Personal für seine Pflege und Wertschätzung. Allerdings wird die veraltete Ausstattung und die kleinen Zimmer bemängelt, während die Eingangshalle als vom Feinsten beschrieben wird.

Kritik an der Erstellung von Arztberichten

Ein Patient bemängelt, dass das Krankenhaus nicht in der Lage ist, einen Arztbericht zu verfassen. Trotz mehrmaliger Nachfrage und Zusagen liegt der Bericht auch nach fünf Monaten weder dem Hausarzt noch dem Patienten vor.

Erfahrungen mit Dr. med. Kristin Wölfl und Kollegen

Dr. med. Kristin Wölfl wird von vielen Patienten als kompetente und empathische Ärztin beschrieben. Sie wird für ihre Unterstützung und Hilfe im Umgang mit der Erkrankung gelobt. Allerdings wird die schlechte Erreichbarkeit kritisiert. Es ist oft unmöglich, einen Termin zu bekommen, wenn es einem schlecht geht. Quartalstermine müssen oft Monate im Voraus vereinbart werden. Auch das Abholen von Rezepten in der Praxis kann problematisch sein, da die Ärzte die Rezepte nicht während der Sprechstunde unterschreiben.

Weitere Spezialisten und ihre Bewertungen

Neben den genannten Ärzten gibt es weitere Spezialisten in Bremerhaven und Langen, die unterschiedliche Bewertungen erhalten haben.

Dr. Wolfgang Hackstein und Frau Dr. Busch

Dr. Wolfgang Hackstein wird als Top-Chirurg beschrieben, der sein Fachgebiet beherrscht. Patienten berichten von erfolgreichen Hüft- und Knieoperationen im Jahr 2017. Auch Frau Dr. Busch, die später seine Nachfolge antrat, wird für ihre Kompetenz gelobt. Ein Patient, der im Jahr 2021 von ihr ein neues Kniegelenk erhielt, berichtet ebenfalls von einem reibungslosen Ablauf von der Besprechung bis zur Entlassung.

Kritik an mangelnder Empathie

Einige Patienten berichten von mangelnder Empathie bei bestimmten Ärzten. Eine Brustkrebs-Patientin, die eine Zweitmeinung einholen wollte, wurde von Dr. Paradowski wie ein dummes Kind behandelt.

tags: #neurologen #bremerhaven #langen