Neurologische Konzepte sind grundlegend für das Verständnis der Funktionsweise des Nervensystems und seiner Auswirkungen auf unser Verhalten, unsere Wahrnehmung und unsere Fähigkeiten. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene neurologische Konzepte anhand von Beispielen und bietet einen umfassenden Überblick über wichtige Therapieansätze und Modelle.
Basale Stimulation: Förderung der Wahrnehmung bei schwer beeinträchtigten Menschen
Das Konzept der Basalen Stimulation® wurde in den frühen 1970er Jahren von Prof. Dr. entwickelt und konzentriert sich auf die Arbeit mit schwerst mehrfach behinderten Kindern. Ziel ist es, diesen Menschen Kommunikations- und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen, indem man sie in ihrer Lebenswelt versteht.
Grundlagen der Basalen Stimulation
Die basal stimulierende Pflege entwickelt sich aus der Beziehung zwischen Pflegenden und Gepflegten. Wahrnehmungspyramide nach Prof. A. und vibratorsicher Bereich) bilden die Grundlage unseres Urvertrauens. Das Konzept zielt darauf ab, die Umwelt zu entwickeln und in ihrer Funktionsfähigkeit zu erhalten.
Elemente der Basalen Stimulation
- Erfahrbarmachen des Körpers: Anfang und Ende einer Berührungsmaßnahme durch eindeutige Berührungsimpulse anzeigen.
- Körperwahrnehmung: Gewisse Vorstellung des Körpers, z.B. Nase gehört ins Gesicht. im Gesicht. Anweisungen, z.B. sehe ich aus“. Körpers ohne dicken Bauch. Hemiplegiker fehlt z.B. Beine? Es ist weniger kognitiv, sondern sehr emotional. sich innerhalb von Minuten verändern. Es kann z.B. wiederkommen.
- Individuelle Vorlieben: Was gut schmeckt, ist individuell und biographisch bedingt. System). Kontakt in Erinnerung gerufen werden. werden. Geräusche lassen Phantasien bis zu Ängsten aufkommen. neugierig. Dadurch kriegen wir eine Vielzahl von Informationen und Anregungen.
Bedeutung der Bewegung
Bewegung ist ein zentrales Element. Sie ermöglicht es uns, uns zu bewegen, zu kommunizieren und unsere Umwelt zu entwickeln. Sie ist essenziell, um Verknüpfungen im Gehirn zu bilden oder zu erhalten. Wer sein Körpergefühl verliert, verliert seine Autonomie. verliert, verliert die Lust am Leben.
Sensorische Anregung
- Taktile Stimulation: Erfahrbarmachen des Körpers.
- Gustatorische Stimulation: Was gut schmeckt, ist individuell und biographisch bedingt.
- Auditive Stimulation: Geräusche lassen Phantasien bis zu Ängsten aufkommen.
Das Bobath-Konzept: Rehabilitation nach neurologischen Schädigungen
Das Bobath-Konzept ist ein umfassendes Bewegungskonzept zur Rehabilitation von Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Es wurde im Jahr 1943 von der Physiotherapeutin Berta Bobath und ihrem Mann Dr. Karl Bobath entwickelt. Das Therapiekonzept richtet sich speziell an Menschen mit Störungen des zentralen Nervensystems. Das Bobath Konzept ist eine therapeutische Maßnahme, die Patienten mit neurologischen Schädigungen ganzheitlich und tagesbegleitend behandelt.
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Grundlagen des Bobath-Konzepts
Das Konzept beruht auf der Fähigkeit des Nervensystems, ein Leben lang zu lernen. Wenn bestimmte Hirnareale geschädigt werden, müssen dessen Funktionen nicht verloren gehen. Stattdessen können intakte Hirnregionen so trainiert werden, dass sie diese Aufgaben übernehmen. Im medizinischen Fachbereich spricht man hier von der „Plastizität des Gehirns“. Neue Verbindungen, sogenannte Synapsen, bilden sich aus.
Ziele des Bobath-Konzepts
Die Bobath Konzept Ziele liegen in erster Linie darin, der Patientin die Bewältigung ihres Alltags zu erleichtern. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse der Patientin, die sich aus ihrer bisherigen Lebensweise und ihrem Umfeld ergeben, im Mittelpunkt. Ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit sollen erhöht werden, um eine eigenverantwortliche Lebensqualität wieder zu erlangen. Folgeschäden, wie zum Beispiel Gelenkeinschränkungen, eine Spastizität und Schmerzen, sollen mithilfe der Bobath Behandlung möglichst vermieden werden.
Umsetzung des Bobath-Konzepts
Zur Umsetzung des Konzepts wird die Patientin von einem geschulten Team aus Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen, Logopäd:innen, Ergotherapeut:innen, Neurophysiolog:innen und Pflegekräften begleitet. In Zusammenarbeit entwickelt das Team mit der Patientin eine individuelle Behandlungsstrategie, die sich eng an ihren Fähigkeiten und Beeinträchtigungen orientiert und die Rehabilitation fördert.
Beispiele für Bobath-Übungen
- Klavierspieler: Ausgehend von einer sitzenden Position hat der Patient oder die Patientin den Auftrag, ein imaginäres, sehr breites Klavier zu spielen. Kommt er bzw. sie zu den äußersten Seiten, hebt er oder sie die Hälfte des Gesäßes an und verkleinert dadurch die Anzahl der Haltepunkte auf dem Stuhl oder der Liege. So wird gelernt, mit weniger unterstützenden Fläche das Gleichgewicht zu halten.
- Stehübungen: Der oder die Patient:in geht dabei vom Sitz in den Stand, während ein:e Physiotherapeut:in an seiner oder ihrer schwächeren Seite daneben sitzt. Der Patient oder die Patientin stützt den betroffenen Arm auf der Hand der Physiotherapeutin bzw. des Physiotherapeuten ab und steht dabei langsam auf.
Anwendungsbereiche des Bobath-Konzepts
Die Bobath Therapie richtet sich an Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems und solche Patienten, die Schädigungen im Gehirn oder im Rückenmark erlitten haben. Häufige Ursachen sind Rückenmarksverletzungen, Hirnblutungen, Gehirntumore, Schädel-Hirn-Trauma, Enzephalitis oder Krankheiten wie Multiple Sklerose (MS) und Morbus Parkinson. Insbesondere für Schlaganfall-Patienten wird die Bobath-Therapie häufig angewendet.
Die Rolle der Pflege im Bobath-Konzept
Die Integration in den Alltag und Wiedererlangung der alltäglichen Fähigkeiten steht im Mittelpunkt. Insbesondere Haltung und Gleichgewichtssinn werden fokussiert behandelt. Eine größtmögliche Eigeninitiative des Patienten wird unterstützt und gefördert. Ist die pflegebedürftige Person halbseitig gelähmt, empfiehlt sich die sogenannte Lagerung nach Bobath. Das Bobath-Konzept sieht verschiedene Lagerungen vor. Bei der Lagerung auf der betroffenen Seite stimuliert der Auflagedruck die beeinträchtigten Körperpartien. Die nicht betroffene Seite kann aktiv benutzt werden.
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Bobath Konzept Definition
Das Bobath Konzept ist ein therapeutisches Verfahren, das speziell zur Behandlung von neurologischen Bewegungsstörungen entwickelt wurde. Es wird häufig in der Physiotherapie verwendet, besonders bei Patienten mit Schädigungen des Nervensystems, wie zum Beispiel nach einem Schlaganfall.
Bobath Konzept einfach erklärt
Das Bobath Konzept basiert auf den Prinzipien der Neuroplastizität. Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns, sich selbst zu reorganisieren und neue Verbindungen zu bilden. Das Konzept hilft dabei, verlorene Bewegungsfähigkeiten wiederzuerlangen oder zu verbessern, indem es die natürliche Bewegung fördert und pathologische Bewegungsmuster hemmt.
Bobath Konzept Schlüsselpunkte
Das Bobath Konzept verwendet gezielte Techniken, um die Bewegungsfähigkeit und die neuronal bedingte Funktionalität zu verbessern. Es ist besonders nützlich für Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfällen oder Hirnverletzungen.
Bobath Konzept Ziele
Das Bobath Konzept verfolgt das Ziel, die Mobilität und Lebensqualität von Patienten mit neurologischen Störungen zu verbessern. Es legt großen Wert auf individuelle Therapieansätze, die auf deine spezifischen Bedürfnisse abgestimmt sind.
Bobath Konzept Durchführung
Die Durchführung des Bobath Konzepts erfolgt durch speziell geschulte Therapeuten. Es werden gezielte Übungen durchgeführt, um die körperliche und neuronale Rehabilitation zu unterstützen. Die Techniken werden kontinuierlich an deine Fortschritte angepasst.
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Bobath Konzept in der Physiotherapeut Ausbildung
Das Bobath Konzept ist ein bedeutender Bestandteil der Ausbildung zum Physiotherapeuten. Es hilft dir dabei, Patienten mit neurologischen Problemen effektiv zu behandeln.
Neuroplastizität und ihre Bedeutung
Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns, sich selbst zu reorganisieren und neue neuronale Verbindungen zu bilden. Diese Fähigkeit ist entscheidend für die Rehabilitation nach neurologischen Schädigungen.
Kinaesthetics: Lernen durch Bewegung
Anfang der 80er Jahre haben Dr. Frank Hatch und Dr. Kybernetik auf die menschliche Bewegung übertragen. im Sinne von Kinaesthetics bedeutet in Beziehung treten mit mir selbst und mit anderen. Informationen aus dem eigenen Körper liefert. Bewegungselemente: Zeit, Raum und Anstrengung. eigenen Bewegung und auch in gemeinsamen pflegerischen Handlungen. zwischen stabilen und instabilen Strukturen. Tragen geeignet ist. Muskeln sind weicher und für Bewegung zuständig. die kinaesthetische Einteilung des Körpers in Massen und Zwischenräume. im Körper. Die Kinaesthetics unterscheidet zwischen Beugen und Strecken sowie drehen. drehen mit beugen oder strecken kombiniert entsteht ein spiraliges Muster. ziehen und drücken ersetzt. Dieses Konzept, orientiert sich an der kindlichen Entwicklung. Grundpositionen unterschieden. um am Ort zu verweilen. Kinaesthetisches Lernen geschieht durch Eigenerfahrung und Partnerarbeit.
Affolter-Modell: Geführte Interaktionstherapie
Das Affolter-Modell, auch „St. Galler-Modell“ oder „Geführte Interaktionstherapie“ genannt, ist 1978 von der Psychologin und Therapeutin Dr. phil. Felicie Affolter entwickelt und wissenschaftlich weiterentwickelt worden. Das Konzept richtet sich an Kinder und Erwachsene mit einer angeborenen oder erworbenen Schädigung des Zentralen Nervensystems und dadurch entstandenen Störungen der eigenen Körperwahrnehmung.
Grundlagen des Affolter-Modells
Es kommt zum Verlust des Gefühls zum eigenen Körper und dessen Bezug zur Umwelt. Gemeinsam mit unseren Klienten wählen wir individuelle, für sie wichtige Handlungen für ihren Alltag aus (bspw. Zubereitung von Mahlzeiten, Körperpflege, etc.). Während der Bewegung führen wir dabei gezielt den Körper des Betroffenen.
Ziele des Affolter-Modells
Das Ziel ist die Förderung motorischer, kognitiver und emotionaler Prozesse, um dem Klienten seinen Bezug zur Umwelt zu verdeutlichen, durch Erfahrung selbst spüren und erfahren bzw. wiedererlangen zu lassen.
Umsetzung des Affolter-Modells
Beim Affolter-Modell, das nur von speziell ausgebildeten Therapeuten angewendet werden darf, existiert aufgrund der vielfältigen Arten von Einschränkungen kein generelles oder einheitliches Trainingsprogramm. Der konkrete Therapieablauf orientiert sich stark am Alltag der Betroffenen und findet daher - wenn möglich - zu Hause in der vertrauten Umgebung statt.
Die Rolle der Angehörigen
Eine entscheidende Rolle beim Affolter-Modell spielen im Verlauf der Therapie die Angehörigen, da diese den gemeinsamen Alltag am intensivsten erleben. Die Familie wird deshalb geschult und in das Training einbezogen, um es so aktiv mitgestalten und später weiterführen zu können.
PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation): Förderung des Zusammenspiels von Nerven und Muskeln
PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“. Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).
Grundlagen der PNF-Therapie
PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass PNF sich an den Ressourcen des Patienten orientiert und diese gezielt zur Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einsetzt. Jeder PNF Therapeut kennt die Zusammenhänge unserer motorischen Organisation und kann so Ihre guten Fähigkeiten gezielt einsetzen. Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung.
Weitere neurologische Aspekte
Einfluss von Körperaktivität auf das Gehirn
Chemische Stoffe, die durch Körperaktivität erzeugt werden, können das Gehirn über den Blutkreislauf erreichen und die Funktionsweise des Gehirns entweder direkt oder durch die Aktivierung bestimmter Hirnregionen beeinflussen. In entgegengesetzter Richtung kann das Gehirn durch die Nerven auf alle Teile des Körpers einwirken.
Neuronale Netze und ihre Leistungsfähigkeit
Je leistungsfähiger ist ein neuronales Netz. ausgeprägt und bildet sich mit zunehmendem Alter zurück. Zerfall erstaunlich gut kompensieren.
Bedeutung der Körperwahrnehmung
Wer sein Körpergefühl verliert, verliert seine Autonomie. verliert, verliert die Lust am Leben.
Die Neurologischen Ebenen nach Robert Dilts
Die Neurologischen Ebenen basieren auf dem Konzept von Gregory Bateson, der sich mit dem Thema des Lernens intensiv auseinander gesetzt hat. Robert Dilts hat sich dieses Konzeptes bedient, weiterentwickelt und als festen Bestandteil im NLP etabliert.
Die Ebenen im Detail
- Ebene VI | Zugehörigkeit: Wem fühlst du dich Zugehörig?
- Ebene IV | Werte: Wie genau machst du das?
- Umgebung: Wie ist deine Umgebung?
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