Neurologie 360 Grad Leverkusen: Umfassende Versorgung für Ihre neurologische Gesundheit

Die Praxis Neurologie 360 Grad im Gesundheitshaus Leverkusen bietet ein breites Spektrum an neurologischen Leistungen. Das Team diagnostiziert und therapiert ambulant nahezu alle neurologischen Krankheitsbilder. Von Notfallsprechstunden bis hin zu spezialisierten Untersuchungen und Therapien, die Praxis ist bestrebt, Patienten eine umfassende Versorgung zu bieten.

Behandlungsschwerpunkte und Leistungen

Die Behandlungsschwerpunkte umfassen unter anderem:

  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfall
  • Hirntumor
  • Nervenstörungen durch Bandscheibenschäden
  • Schädigung des peripheren Nervensystems (z. B. Carpaltunnelsyndrom, Polyneuropathie)

Zur Diagnostik stehen alle gängigen apparativen Verfahren zur Verfügung:

  • Farbduplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße (Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße)
  • Elektroneurographie (ENG)
  • Elektromyographie (EMG)
  • Elektroenzephalogramm (EEG)
  • Somatosensibel evozierte Potentiale (SSEP)
  • Visuell evozierte Potentiale (VEP)
  • Neuropsychologische Testungen
  • Genetische Beratung

Durch die enge Kooperation mit der Abteilung für Radiologie im gleichen Gebäude ist es in der Regel möglich, weiterführende Diagnostik (z. B. MRT) mit der neurologischen Diagnostik zu kombinieren. Die radiologischen Bilder (MRT, CT) können unmittelbar nach der Untersuchung eingesehen werden.

Notfallsprechstunden

In Leverkusen-Wiesdorf (Gesundheitshaus) bietet Neurologie 360° montags, dienstags und donnerstags um 8.00 Uhr Notfallsprechstunden an. Diese Sprechstunden sind ausschließlich akuten Notfällen vorbehalten. Um als solcher behandelt zu werden, wird eine Überweisung benötigt, aus der die Dringlichkeit der Behandlung hervorgeht. Alle anderen Patienten werden gebeten, einen Termin für die regulären Sprechzeiten zu vereinbaren.

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Da es oft einen großen Andrang in der Notfallsprechstunde gibt und zudem in dringenden Fällen die Diagnostik auch unmittelbar durchgeführt wird, kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Es wird empfohlen, ausreichend Warte- und Behandlungszeit einzuplanen.

Am Standort in Köln-Rodenkirchen erfolgt die Terminvergabe telefonisch. Auch ein Notfalltermin sollte telefonisch mit einem der an diesem Tag zur Verfügung stehenden Ärzte vereinbart werden. Sollte ein Notfall auftreten, der möglicherweise nicht neurologischer Ursache ist, sollte zuerst der Hausarzt konsultiert werden. Dieser kann dann gegebenenfalls eine Überweisung ausstellen.

Was ist zum Termin mitzubringen?

Zum Termin sind mitzubringen:

  • Eine gültige Krankenversichertenkarte
  • Eine Überweisung (sofern vorhanden)
  • Für Patienten, die erstmalig in die Praxis kommen, ist es besonders wichtig, Vorbefunde (Arztbriefe aus Krankenhäusern bzw. von niedergelassenen Kollegen, CT-/MRT-Bilder und die Befunde dazu, Laborwerte bzw. OP-Berichte) mitzubringen.
  • Überweisung vom behandelnden Arzt / Ärztin (kann für Privatpatient:innen entfallen)
  • Medizinische Unterlagen (Befunde, Medikamentenliste, Allergiepass, etc., sofern vorhanden)
  • Dolmetscher, Betreuer etc.

Erreichbarkeit und Lage

Das Gesundheitshaus Leverkusen ist verkehrstechnisch günstig gelegen, unmittelbar an der B8 gegenüber dem Möbelhaus Ostermann. Parkmöglichkeiten und Behindertenparkplätze befinden sich in der hauseigenen Tiefgarage.

Kritik und Verbesserungspotenzial

Einige Patienten berichten von Schwierigkeiten, die Praxis telefonisch zu erreichen. Es wird bemängelt, dass die Leitung oft besetzt ist oder man aus der Leitung geworfen wird. Hier besteht Verbesserungspotenzial, um die telefonische Erreichbarkeit zu verbessern und eine reibungslose Terminvereinbarung zu gewährleisten.

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Positive Erfahrungen

Trotz der Kritik an der telefonischen Erreichbarkeit gibt es auch viele positive Rückmeldungen. Dr. Lienemann wird als hervorragender Neurologe beschrieben, der sich seinen Patienten zuwendet und sich auf deren Bedürfnisse konzentriert. Patienten fühlen sich gut aufgehoben und schätzen die ausführlichen Erklärungen und die auf die jeweilige Situation eingehende Medikation.

Neurologische Notfälle: Schnelles Handeln ist entscheidend

Manchmal treten neurologische Ausfälle ganz plötzlich auf. Aus bester Gesundheit heraus kann es innerhalb kürzester Zeit zu Lähmungserscheinungen, Bewusstseinsstörungen, Taubheitsgefühl oder epileptischen Anfällen kommen. In solchen Fällen ist schnelles Handeln gefragt.

Schlaganfall: Jede Minute zählt

Unverständliche oder undeutliche Sprache, Lähmung einer Gesichtshälfte, halbseitige Lähmungen von Arm und Bein? Das sind häufige Anzeichen für einen Schlaganfall. In diesem Fall gilt es, sofort den Notarzt zu rufen (Notrufnummer 112).

Andere neurologische Notfälle

Auch bei anderen plötzlichen neurologischen Ausfällen sollte so schnell wie möglich ärztlicher, ggf. auch notärztlicher Rat gesucht werden. Die Notfallsprechstunden in Leverkusen-Wiesdorf bieten hier eine erste Anlaufstelle.

Gangstörungen und Neuropathien

Zwar ist es normal, dass sich das Gehen ab 60 Jahre ändert, man geht langsamer, hat weniger Kraft, sieht schlechter und wird unsicherer. Nicht selten zeigt ein verändertes Gehen und eine vermehrte Sturzneigung aber auch eine neurologische Erkrankung an, die früh erkannt und behandelt, einer Immobilität im Alter vorbeugt.

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Therapie der Multiplen Sklerose

Die Multiple Sklerose, kurz MS genannt, ist die häufigste neurologische Erkrankung, die bereits im jungen Erwachsenenalter zu ernster Behinderung führen kann. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

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