Die neurologische Ambulanz in Halle bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen fürPatienten mit Erkrankungen des Nervensystems. Dazu gehören das Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark), seine Umgebungsstrukturen und Blutgefäße sowie das periphere Nervensystem einschließlich der Verbindungsstrukturen und der Muskulatur. Die Ambulanz ist Teil eines umfassenden Netzwerks, das eine qualitativ hochwertige Versorgung gewährleistet.
Hochqualifiziertes Fachpersonal
In der neurologischen Ambulanz werden Patienten von einem Team aus hochqualifizierten Fachkräften betreut. Zum Praxisteam gehören:
- Dr. med. Sabine Sachadae: Fachärztin für Neurologie
- Christine Richter: Arzthelferin
- Cornelia Götze: Krankenschwester, zertifizierte Parkinson-Assistentin
- Nicole Ventz: Krankenschwester
- Stephan Barthel: Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik
Leistungsspektrum der Neurologischen Ambulanz
Die neurologische Ambulanz bietet Diagnostik und Behandlung im gesamten Spektrum neurologischer Erkrankungen. Dazu gehören:
- Gefäßerkrankungen: z. B. Schlaganfall
- Bewegungsstörungen: z. B. Parkinson
- Erkrankungen des peripheren Nervensystems: z.B. Polyneuropathien, Lähmungserscheinungen, Nervenverletzungen
- Anfallserkrankungen: z.B. Epilepsie
- Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen: z. B. Migräne
- Muskelerkrankungen: z.B. Myasthenie
- Degenerative Erkrankungen: z. B. Demenz
- Entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems: z.B. Multiple Sklerose
- Wirbelsäulenerkrankungen
- Funktionsausfälle und Fehlbildungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Sinnesorgane: z.B. nach Traumata oder bei Tumorleiden
- Entzündliche Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks: z.B. Multiple Sklerose
- Nervenschmerzen und Lähmungen
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
- Erkrankungen des peripheren Nervensystems: z.B. durch Diabetes
- Störungen der Beweglichkeit: z.B. Parkinson
Untersuchungsmethoden
Die neurologische Ambulanz setzt eine Vielzahl von Untersuchungsmethoden ein, um eine präzise Diagnose zu stellen. Dazu gehören:
- Klinische Untersuchungen: mit Reflexhammer, Stimmgabel, Frenzel-Brille etc.
- Messung der Hirnstromaktivität (EEG)
- Messung der Funktionen der Muskulatur (Nadel-EMG)
- Messung der Leitfähigkeit der peripheren Nerven (NLG)
- Messung der Funktionstüchtigkeit der Seh-, Hör- und Gleichgewichtsnerven
- Elektrophysiologische Untersuchungen: EMG, ENG, VEP, EEG, …
- Neurovaskulärer Ultraschall: extrakranielle und intrakranielle Ultraschalluntersuchungen einschließlich der HITS-Diagnostik und der zerebrovaskulären Reaktivität
- Nervenultraschall: bei Engpasssyndromen, traumatischen Nervenverletzungen oder Neuropathien
Therapiemethoden
Nach der Diagnosestellung wird ein individueller Therapieplan erstellt. Die neurologische Ambulanz bietet verschiedene Therapiemethoden an:
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- Medikamentöse Therapie: Tabletten, Infusion, Spritzen
- Nicht-medikamentöse Therapie: Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie
- Aufklärung und Beratung: zu Diagnose, Prognosen, Behandlungsmethoden und -verläufen
- Verbale psychosomatische Intervention
Spezialsprechstunden
Die neurologische Ambulanz bietet eine Reihe von Spezialsprechstunden an, um eine spezialisierte Versorgung für bestimmte Erkrankungen zu gewährleisten:
- Demenz: Prof. Dr. M. Otto, LOA Dr. C. Weise
- Distale Myopathien: OA Dr. A. A. Mensch, T. Kendzierski
- Allgemeine Myopathie-Sprechstunde: OA Dr. A. Mensch, T. Kendzierski
- Epilepsie-Sprechstunde: Dr. A. Thäle, OA Dr. R. Ibe
- Myasthenie: OA Dr. R. Ibe, OA Dr. A. Mensch, T. Kendzierski
- Motoneuroerkrankungen: Prof. Dr. M. Otto, OA Dr. Mensch, Dr. Stapf
- Mitochondrienerkrankungen: OA Dr. A. Mensch, D. Strube
- Neuropathien: C. Gazivoda
- Bewegungsstörungen: OA Dr. R. Ibe, OA Dr. S. Abu-Rumeileh, C. Carruba, G. Arajyan
- Kopf- und Gesichtsschmerzen: S. Heintz, J. Kluge
- Entzündliche Neuropathien: C. Gazivoda
- Entzündliche ZNS-Erkrankungen: LOA Dr. C. Weise, Dr. A. Thäle, Dr. L. Wohlfahrt
- Zerebrovaskuläre Erkrankungen: OA Dr. J. Klingbeil, FOA Dr. J. Damm
- Privatsprechstunde: Prof. Dr. M. Otto
Spezielle Epilepsieambulanz für Kinder
Die Epilepsieambulanz ist eine Spezialambulanz, in der Kinder mit Epilepsie von Geburt bis zum 18. Geburtstag betreut werden. Die Leiterin der Ambulanz, Frau OÄ Dr. Steffi Patzer, ist Kinderärztin mit Subspezialisierung Neuropädiatrie. Die Behandlung von Epilepsien ist komplex: Angeboten werden neben Untersuchungen des Hirnstrombildes (EEG) und der Führung der diagnostischen und therapeutischen Strategie auch Aufklärung, Beratung und Schulungen. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Ambulanz und der kinderneurologischen Station unserer Klinik. Ebenso kooperieren wir mit den Fachabteilungen unserer Klinik wie Kinderchirurgie, Radiologie, Anästhesiologie, Physiotherapie, Schmerzdienst, Sozialdienst, Seelsorge, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) und dem Medizinischen Zentrum für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,- psychosomatik und -psychotherapie mit der angeschlossenen Institutsambulanz. Zu anderen neuropädiatrischen Fragestellungen außer der Epilepsie beraten wir Sie gerne während unserer Telefonsprechzeit. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Lernstörungen, Verhaltens- und Erziehungsprobleme, Mehrfachbehinderungen, spastische Bewegungsstörungen und autistische Störungen werden am Sozialpädiatrischen Zentrum und der Frühförderstelle am Standort St.
Wichtige Hinweise für Patienten
Die neurologische Ambulanz arbeitet nach dem Bestellsystem. Es ist daher notwendig, telefonisch oder persönlich einen Vorstellungstermin zu vereinbaren. Bei Terminvereinbarungen sollte der Anlass für den Arztbesuch angegeben werden. Wichtig ist die Information über regelmäßig eingenommene Medikamente. Können Sie Ihren Termin nicht einhalten, bitten wir frühestmöglich um Ihre Absage.
Die Klinik für Neurologie
Die Klinik für Neurologie ist Bestandteil des Zentrums für Innere Medizin und verfügt über Betten auf der neurologischen Normalstation (Station 0.1.) sowie über Betten auf der Stroke Unit (Station 1.1) mit Überwachungsmöglichkeiten auf hohem medizintechnischem Niveau für überwachungspflichtige Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Die Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten erfolgt auf der Stroke Unit, eingebettet in ein multiprofessionelles Behandlungsteam. So werden neben der Akutbehandlung, zu der auch die systemische Thrombolyse zählt, operative und Katheterverfahren zur Behandlung von Verengungen (Stenosen) der hirnversorgenden Halsschlagadern angeboten. Im Rahmen von gemeinsamen Gefäßkonferenzen wird somit individuell abgestimmt und die für den jeweiligen Patienten optimale Therapieentscheidung getroffen. Schlaganfallpatienten, die im Rahmen des angebotenen Spektrums vor Ort nicht weiterbehandelt werden können (akute neurochirurgische oder neuroradiologische Interventionen), werden in die nächstgelegenen kooperierenden Zentren, z. B.
Zur Diagnostik steht eine moderne neurologische Funktionsdiagnostik mit umfangreichen Möglichkeiten der elektrophysiologischen und sonographischen Diagnostik zur Verfügung. Darüber hinaus können sämtliche im Klinikum bereits vorhandenen radiologischen Untersuchungstechniken genutzt werden. Zum Team der Klinik für Neurologie gehörenneben Ärzten und Pflegenden zwei Medizinisch-Technische Funktionsassistentinnen, spezialisierte Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden. Chefarzt Dr. Carsten Hobohm ist ein ausgewiesener Spezialist in seinem Fachgebiet. Für die in diesem Bereich tätigen Mediziner liegen folgende Weiterbildungsermächtigungen vor: Chefarzt Dr. med.
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Bei Notfällen
Bei Notfällen suchen Sie bitte die Zentrale Notaufnahme des UKH auf.
Kontaktaufnahme
- Elektrophysiologische Untersuchungen: Termine unter Telefon 0345 557 2888
- Neurovaskulärer Ultraschall und Nervenultraschall: Termine unter Telefon 0345 557 2884
- Ort: Neurologische Ambulanz im Komplement, 2. Etage (Nr.
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