Akupunktur bei Parkinson: Eine Übersicht

Parkinson, eine fortschreitende neurologische Erkrankung, betrifft Millionen von Menschen weltweit. Obwohl es keine Heilung gibt, zielen Behandlungen darauf ab, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Akupunktur, eine Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), hat sich als potenzieller ergänzender Therapieansatz bei Parkinson herauskristallisiert.

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist eine zentrale Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), bei der feine Nadeln in bestimmte Körperpunkte, die Akupunkturpunkte, gestochen werden. Die "Nadelung" soll gegen viele Beschwerden helfen, teils heilend, teils lindernd. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Schmerzen mildern, sondern wohl auch das Gewicht reduzieren, eine Nikotinsucht bekämpfen oder Stressphänomene in den Griff bekommen.

Der TCM zufolge behebt das Setzen der Akupunkturnadeln Störungen im Energiefluss: Blockaden lösen sich. Was genau an naturwissenschaftlichen Prinzipien hinter der Akupunkturwirkung steckt, ist bisher noch nicht vollständig geklärt. Prinzipiell ist das Nadeln in jedem Alter möglich, jedoch werden Kinder bevorzugt mit der sanfteren Laserakupunktur behandelt. Dafür nutzt man einen schwachen, punktförmigen Laserlichtimpuls, der die Akupunkturpunkte beeinflusst. Die Methode eignet sich auch für Patienten mit Angst vor Nadeln und für alte oder sehr kranke Menschen, bei denen Akupunktur sonst gar nicht zum Zuge käme. Allerdings ist der Effekt nicht so stark wie bei der klassischen Akupunktur-Behandlung.

Wie wirkt Akupunktur bei Parkinson?

Es gibt zumindest Indizien - bei manchen der im Folgenden genannten Symptome auch deutlichere Hinweise -, dass eine Akupunktur-Behandlung vielfach wirkt. Eine Nadelung lindert nicht nur Schmerzen, sie reguliert ebenso die Muskelspannung, nimmt Einfluss auf das Immun- und das vegetative Nervensystem sowie die Hormonkreisläufe, fördert die Durchblutung und wirkt ausgleichend auf die Psyche. All diese Symptome spielen - als Haupt- oder Nebenwirkungen der Erkrankung - auch bei Parkinson eine Rolle.

Akupunktur hat in den vergangenen Jahren in der Behandlung der Parkinson-Erkrankung immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile liegt für diese Behandlungsform eine kontinuierlich wachsende Evidenz vor, in deren Rahmen sich Akupunktur als effektive Methode zur Linderung der parkinsonspezifischen Symptome, zur Verzögerung des Voranschreitens der Erkrankung und zur Senkung der Parkinson-Medikation wie L-Dopa erwiesen hat.

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Die Behandlung

Im Anschluss an die Anamnese wählt der Akupunkteur die Punkte aus und entscheidet, wie oft die Therapie durchgeführt werden soll - meist ein bis zwei Serien von je zehn bis zwölf Behandlungen in jeweils ein bis zwei Sitzungen wöchentlich. Mit dem Ziel einer größtmöglichen Entspannung während der Behandlung findet diese dann im Liegen statt. Verwendet werden sterile Einmalnadeln, nur selten wiederverwertbare Gold-, Silber- oder Stahlnadeln. Die Nadeln sind 0,2 bis 0,4 Millimeter dick, ein bis zehn Zentimeter lang und haben einen speziellen Schliff, so dass der Einstich schmerzarm bis schmerzfrei erfolgt. Wie tief die Nadel in den Akupunkturpunkt eingestochen wird, hängt von der anatomischen Beschaffenheit des Punktes ab. Manchmal stimuliert der Akupunkteur die Punkte zusätzlich, indem er die Nadel dreht oder unter leichten Strom setzt. Über diese Faktoren, die Zahl der Nadeln und die Verweildauer der Nadeln in der Haut, lässt sich letztlich die Stärke der Behandlung regeln. Zwischen zehn und zwanzig Nadeln werden meist je nach körperlicher und seelischer Verfassung des Patienten gesetzt. Sie verbleiben zehn bis dreißig Minuten in der Haut. Nach dem Einstich stellen sich unterschiedliche Empfindungen ein, die den korrekten Sitz der Nadeln anzeigen. Typisch sind dumpfer Druck, Kribbeln, leichtes Taubheits- oder Schweregefühl sowie Wärme oder Kälte am Einstichpunkt. All dies fasst man unter dem Begriff „De-Qi-Gefühl“ zusammen. Weiterhin beobachtet man gelegentlich eine Art elektrisches Kribbeln, Leitbahnphänomen genannt, das sich entlang der Meridiane ausbreitet.

Akupunkturpunkte bei Parkinson

Sieben Datenbanken (MEDLINE, EMBASE, Cochrane Libary, China National Knowledge Infrastruktur [CNKI] und drei koreanische medizinische Datenbanken) wurden systematisch auf relevante Artikel durchsucht. Inkludiert wurden randomisierte Studien, in denen entweder manuelle Akupunktur, Elektro- oder Schädelakupunktur in Begleitung oder im Vergleich mit einer konventionellen Behandlung (Madopar, Levodopa), Placeboakupunktur oder keiner Behandlung bei Patienten mit der Diagnose Morbus Parkinson zur Anwendung kamen. Nach Ausschluss nicht zutreffender Publikationen standen den Wissenschaftlern noch 25 Studien zur Verfügung, in denen im Rahmen der Akupunkturbehandlungen insgesamt 65 verschiedene Punkte verwendet wurden. In keiner der Studien wurde nur ein einzelner Akupunkturpunkt stimuliert; alle verwendeten mehrere Punkte in Kombination. Die am häufigsten genadelten Punkte in der Therapie der Parkinsonpatienten waren LR3, GB34 und vor allem GV20.

Studienlage zur Akupunktur bei Parkinson

Wissenschaftler um Anxin Zhang von der Universität für Chinesische Medizin in Guangzhou durchforsteten daher verschiedene Datenbanken nach randomisierten kontrollierten Studien. Verglichen mit einer ausschließlich medikamentösen Therapie oder einer Scheinbehandlung verbesserte die Akupunktur die Schlafqualität signifikant, was mithilfe der Parkinson’s Disease Sleep Scale (PDSS) erfasst wurde­. Die Ergebnisse in der Unified Parkinson’s Disease Rating Scale (UPDRS) sprachen ebenfalls für einen Effekt. Auch in der Epworth Sleepiness Scale (ESS) und im Parkinson’s Disease Questionnaire-39 (PDQ-39) schnitten Patienten, die mit der Nadeltechnik behandelt worden waren, nachweislich besser ab. Ihrer Einschätzung nach ist damit belegt, dass Akupunktur neben dem Schlaf auch psychische Störungen, auffälliges Verhalten sowie den Gesamtzustand des Patienten günstig beeinflussen kann.

Kurz- und langfristige Effektivität

Fang-Pey Chen et al. befassten sich in einer Studie zur Traditionellen Chinesischen Medizin mit der Wirksamkeit von Akupunktur bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit. Es wurde jeweils ein Versuch zur kurz- und zur langfristigen Effektivität durchgeführt: In ersterem erhielt eine Kontrollgruppe bestehend aus 20 Patienten über einen Zeitraum von 18 Wochen ausschließlich westliche Medizin, während 20 Probanden einer anderen Gruppe ergänzend dazu zweimal pro Woche mit Akupunktur behandelt wurden. In letzterem durchlief das Sample dieselbe Therapie für 36 Wochen. In beiden Versuchen wurden die Unified Parkinson-Krankheit Rating-Skala (UPDRS), BAI, BDI-II und WHO Lebensqualität gemessen. In der Untersuchung zur kurzfristigen Wirkung erzielte im Vergleich der beiden Gruppen jene mit einer Akupunktur-Behandlung eine stärkere Verbesserung der UPDRS-Werte, BDI-II und WHO Punktzahl. In der langfristigen Studie sind die entsprechenden Werte wieder zurückgegangen.

Meta-Analyse

Je nach verwendeten Mess-Skalen differenzieren die Wissenschaftler zwischen den verschiedenen Designs der in die Analyse eingeschlossenen Studien hinsichtlich Kontrollgruppe oder Begleitmedikation. Interessant ist das Ergebnis der gepoolten (zusammengefassten) Datenanalyse, die der Akupunkturbehandlung in Begleitung der konventionellen Therapie eine höhere Effektivität in der Linderung parkinsonspezifischer Symptome attestiert als keine oder aber eine alleinige Behandlung mit konventionellen Mitteln. Inwiefern die durch die vorliegende Meta-Analyse erhaltenen Ergebnisse als so verlässlich einzustufen sind, dass man von einer belegten klinischen Evidenz von Akupunktur in der Parkinsonbehandlung sprechen kann, sei dahingestellt. Dazu zeigt sich die Heterogenität der inkludierten Studien hinsichtlich der Verwendung verschiedener Akupunkturpunkte sowie Erhebung mittels unterschiedlicher Mess-Skalen zu groß. Ob das Resultat der Meta-Analyse auf die westliche Welt übertragbar ist, bleibt ebenfalls unbeantwortet, wurden doch alle der inkludierten Studien in asiatischen Staaten wie Korea und China durchgeführt. Als weiterführende Überlegung weisen die Wissenschaftler auf den Erfolg der chinesischen Heilkräutertherapie bei Parkinson hin, die sich in vergangenen Studien der Placebo- sowie der konventionellen Therapie als signifikant überlegen zeigte.

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Ohrakupunktur bei Parkinson

Vergleichbar der Schädelakupunktur nach Yamamoto und der Fußsohlen-Akupunktur gilt zudem die Ohrakupunktur als eigenständige Methode. Sie beruht auf der Vorstellung, dass die verschiedenen Körperorgane bestimmten Regionen am Ohr zugeordnet sind. Daher lässt sich über Nadelsetzen am Ohr (wie am Fuß) der gesamte Körper beeinflussen. Die Ohrakupunktur wurde in den 1950er Jahren in Frankreich entwickelt und kam verschiedentlich bei Parkinsonkranken zum Einsatz.

Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A)

Die Implantat-Ohr-Akupunktur wird seit wenigen Jahren bei neurologischen Erkrankungen in Deutschland eingesetzt. Hierbei wird immer wieder ueber eine Verbesserung der Symptome und Lebensqualitaet bei Patienten mit Morbus Parkinson berichtet. Systematische Anwendungsbeobachtungen aus der Praxis fehlen jedoch.

Um den Stellenwert der Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) bei Morbus Parkinson in dem bewaehrten westlichen Behandlungskonzept zu untersuchen, setzten wir eine prospektive Verlaufsbeobachtung ein. 82 Patienten mit Morbus Parkinson wurden konsekutiv von Januar 2005 bis Dezember 2006 in unserer Parkinson-Sprechstunde fuer die nachfolgende Studie erfasst (Tab.1). Alle Patienten unterschrieben vor der Behandlung eine Einverstaendniserklaerung ueber den geplanten Eingriff sowie der telefonischen Nachsorge. Waehrend der Behandlung wurden kleine Nadeln aus medizinischem Rein-Titan (IMPLAX" / Firma Lametec) an franzoesische und chinesische Ohr-Akupunkturpunkte gesetzt und implantiert (Abb.3). Alle Punkte wurden mit dem RAC (Reflexe auriculocardiaque) sowie der Very-Point-Technik (nach Gleditsch) ermittelt. Es wurden nur Titan-Nadeln gesetzt, wenn uebereinstimmend nach RAC und Very-Point-Technik aktive Punkte gefunden wurden. Alle 82 Patienten wurden vom selben Untersucher behandelt und ausgewertet. Vom Stichtag der Implantation wurden alle Patienten im Abstand von 4, 8 und 16 und 24 Wochen nach der Implantation telefonisch interviewt, ggf. auch persoenlich nachuntersucht. Hierzu wurde ein differenzierter Befundbogen prospektiv angelegt.

Nach Pruefung der Ein- und Ausschlusskriterien konnten 79 Patienten vollstaendig ausgewertet werden. Fuer diese Patienten wurden jeweils 2 Endpunkte (158 Hauptgruende fuer Implantation) vor der Behandlung definiert (Tab. 2) Zusaetzlich erfassten wir, ob durch die Behandlung mit den eingesetzten Implantaten eine Reduzierung der bisher eingenommen Parkinson-Medikation erreicht werden konnte. Die Auswertung erfolgte mittels eines standardisierten Beantwortungsbogens. Dieser wurde per Telefoninterview im Abstand von 4, 8, 16 und 24 Wochen nach der Implantation abgefragt. Alle Endpunkte wurden von den Patienten wie folgt gewertet (Tab. 3). Zusaetzlich wurden alle Studienteilnehmer 6 Monaten (24 Wochen) nach der Implantation zu einer Gesamtbeurteilung der Wirksamkeit dieser Methode (I-O-A) befragt (Tab. Alle Patienten wurden gebeten die Parkinson-Medikation moeglichst konstant zu halten, damit das Ergebniss nicht durch eine Umstellung der Medikation beeintraechtigt wurde. Ebenfalls wurden zusaetzliche komplementaere Anwendungen, welche ggf. 79 Patienten erhielten im Schnitt 11,2 Nadeln (Range 3 - 37).

Vier Wochen nach der Implantation berichteten 51% der Patienten von einer signifikanten Verbesserung zum Ausgangsbefund. Acht Wochen nach der Implantation war diese Zahl auf 62 % der Patienten angestiegen. In der Endpunktauswertung ergab sich 24 Wochen nach der Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) das folgende Ergebniss (Tab. Tab. Bei der Untersuchung der Nebenendpunkte (Nebengrund fuer Implantation) konnte eine Reduzierung der Medikamente in 21% aller Patienten erreicht werden. Bei 7 von 11 Patienten war eine Obstipation (Verstopfung) ruecklaeufig. Alle anderen Nebenendpunkte waren nicht signifikant bzw. die Fallzahl zu gering.

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Die Ergebnisse dieser Auswertung geben Anlass diese Methode noch intensiver zu untersuchen. Alle vier Endpunkte (Tremor, Rigor, Bewegungsverlangsamung und Schmerzen) wurden von den Patienten nach ueber 6 Monaten als Verbesserung zum Ausgangsbefund bewertet. In allen Subanalysen zeigte sich eine Verbesserung der jeweiligen Befunde von ueber 60%. Sicherlich waere es in Zukunft wuenschenswert die Daten objektiver zu praesentieren. Daher sollte neben einer Patientenbefragung zukuenftig regelmaeBig der Parkinson's Disease Questionnaire (PDQ 39) durchgefuehrt werden. Dieser Test fragt nach diversen Alltagstaetigkeiten, die fuer die betroffenen Patienten nur noch mit Muehe oder deutlich verlangsamt durchgefuehrt werden koennen. Insbesondere der motorische Teil des Tests (UPDRS) koennte indirekt darueber Aufschluss geben, ob durch die eingesetzten Implantate dem zentralen Nervensystem (ZNS) wieder vermehrt Dopamin und dopaminaehnliche Botenstoffe zur Verfuegung gestellt werden koennen. Somit koennte der Einsatz der Implantate gerade in der Fruehphase der Erkrankung die Gabe von Dopamin weiter herauszoegern.

Richtlinien für die Anwendung der Implantat-Ohr-Akupunktur

Fuer die korrekte Durchfuehrung und Vergleichbarkeit muessen bestimmte Richtlinien bei der Anwendung der Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) beachtet werden. Im Sinne einer ganzheitlichen Beratung und Aufklaerung der Patienten sollten auch zusaetzliche MaBnahmen erwaehnt werden. Entgiftung des Koerpers von Schadstoffen (z.B. Verbesserung der Gehirndurchblutung (z.B. Sicherlich duerfen diese MaBnahmen nicht ueberbewertet werden, weil sie nicht kausal fuer die Entstehungsgeschichte des Morbus Parkinson verantwortlich zu machen sind. Evtl. koennen sie aber die Folgeerscheinungen durch die Grunderkrankung lindern. Die intensive Zuwendung zu den Patienten waehrend dieser Verlaufskontrolle ergab zudem die Beobachtung, dass sehr haeufig seelische Verletzungen und Traumata fuer die Ausloesung eines Morbus Parkinson verantwortlich sein koennen. Die durchweg positiven Ergebnisse dieser Verlaufsbeobachtung geben Anlass die Methode der Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) weiter zu untersuchen. Alle vier Zielkriterien - Tremor, Rigor, Bewegungsverlangsamung und Schmerzen wurden von den Patienten ueberwiegend als Verbesserung zum Ausgangsbefund vor der Implantation bewertet.

Yamamoto Schädelakupunktur (YNSA)

Die Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA) ist eine Sonderform der Akupunkturtherapie. In diesem Mikrosystem gibt es eine Zone, durch deren Akupunktur die Hormone im Gehirn beeinflusst werden können, die sogenannten Neurotransmitter. Der wichtigste dieser Botenstoffe bei Morbus Parkinson ist das Dopamin.

Bei der ersten Behandlung wird eine gründliche schulmedizinische und komplementärmedizinische Anamnese durchgeführt und der Medikamentenplan angeschaut. Dann wird der Kopf auf die genannten Verquellungen abgetastet. Die Nadeln - bei der ersten Behandlung maximal fünf - werden platziert. Der Patient ruht bequem mit den Nadeln für 25 Minuten in ruhiger entspannter Atmosphäre. Die Kosten müssen privat abgerechnet werden.

Kostenübernahme

Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte bereits 2003 eine Indikationsliste für den Einsatz von Akupunktur. Heute wird „das Nadeln“ als Therapieform immerhin von etlichen Krankenkassen bei einigen Diagnosen verlässlich abgerechnet, insbesondere bei chronischen Lendenwirbelsäulen-, Rücken- oder Kniebeschwerden. Kosten werden meist für zehn Anwendungen übernommen, sofern dafür ein qualifizierter Behandler bereitsteht. Inwieweit eine Krankenkasse die Kosten trägt, ist im Vorfeld solch einer Therapie zu klären. Mittlerweile tragen auch viele private Krankenversicherer die Kosten einer Akupunktur-Behandlung.

Fazit

Akupunktur stellt eine vielversprechende ergänzende Therapieoption für Parkinson-Patienten dar. Studien deuten darauf hin, dass sie Symptome lindern, die Schlafqualität verbessern und möglicherweise die Notwendigkeit einer medikamentösen Behandlung reduzieren kann. Verschiedene Akupunkturformen, einschließlich Körperakupunktur, Ohrakupunktur und Schädelakupunktur, werden in der Parkinson-Behandlung eingesetzt. Obwohl weitere Forschung erforderlich ist, um die langfristigen Auswirkungen und die optimalen Anwendungsprotokolle zu bestimmen, bietet Akupunktur eine potenziell wertvolle Ergänzung zu den bestehenden Behandlungsstrategien für Parkinson.

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