In der heutigen schnelllebigen Welt, in der Stress und Hektik allgegenwärtig sind, ist es wichtiger denn je, auf unsere Nerven und unser allgemeines Wohlbefinden zu achten. Eine ausgewogene Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Nervennahrung, von traditionellen Ansätzen bis hin zu modernen Erkenntnissen, und bietet praktische Tipps für ein gesünderes Leben.
Einführung
Die Anforderungen des modernen Lebens können unsere Nerven stark belasten. Überarbeitung, Anspannung und ständige Hektik sind nur einige der Faktoren, die unser Nervensystem beeinträchtigen können. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an bestimmten Nährstoffen ist, kann dazu beitragen, die Nerven zu stärken und Stress besser zu bewältigen.
Die WALA Nerven- und Aufbaunahrung: Ein traditioneller Ansatz
Die WALA Nerven- und Aufbaunahrung hat sich in außergewöhnlichen Lebenssituationen als Bestandteil der täglichen Ernährung für Jung und Alt bewährt, z.B. bei Überarbeitung, Anspannung und in hektischen Zeiten sowie während Schwangerschaft und Stillzeit. Die ausgewogene Komposition beruht auf dem Wissen der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Ausgleichende Zitronenmelisse und ein fruchtiger Wildbeerencocktail veredeln den kräftigen Waldhonig. Aus gereifte Wildfeigen, Walderdbeeren, Schlehen, und Hagebutten enthalten wertvolle Natursubstanzen, die der Stoffwechsel für den Aufbau benötigt. Altbewährte Gewürz- und Wildkräuter verleihen eine aromatische Note. Salbei, Rosmarin und der mit dem Ingwer verwandte Echte Galgant wirken zudem anregend. Menschen, die mitten im pulsierenden Leben stehen, schätzen den belebenden und harmonisierenden Effekt dieses besonderen Honigs. Nerven- und Aufbaunahrung können Sie pur, mit anderen Lebensmitteln gemischt oder im Tee genießen. Vor Verwendung bitte gut umrühren. Dieses Produkt ist aufgrund des Honiggehaltes für Säuglinge unter 12 Monaten und Bienenproduktallergiker nicht geeignet. Kühl (6-25 °C) und lichtgeschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Ernährung und Verdauung: Die Verbindung zu unseren Nerven
Der Magen-Darm-Trakt ist von Millionen von Nervenzellen umhüllt. Stress und Hektik können die Verdauung beeinträchtigen, da in Stress- oder Angstsituationen das Stresshormon Cortisol freigesetzt wird. Der Körper versetzt sich in Alarmbereitschaft und zieht die Energiereserven aus dem Magen und dem Darm ab. Da Verdauungsprozesse sehr viel Energie benötigen, kann ein Energiemangel zu einem Blähbauch und Durchfall führen.
Blähungen: Ursachen und Lösungen
Blähungen sind unangenehm und oft peinlich, aber dennoch alltäglich. Sobald wir etwas essen, setzt die Verdauung ein, wobei Gase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff entstehen, die zu einer Luftansammlung im Darm führen. Dieser Vorgang ist ganz natürlich. Jeden Tag produziert der Darm bis zu zwei Liter Gas. Allein durch die Verdauung entstehen bereits eineinhalb Liter Darmgas. Der Großteil davon wird vom Darm aufgenommen, resorbiert und durchs Blut in die Lungen transportiert, über die die Gase ausgeatmet werden. Der Rest entweicht während des Stuhlgangs. 10- bis 20-mal Luftablassen am Tag sind beim Mann etwa völlig normal. Erst wenn diese Zahl höher ist, wird tatsächlich von Blähungen (Flatulenz) gesprochen. Es wird davon abgeraten, diese zu unterdrücken, da dies nur zu vermehrten Blähungen, Bauchdruck und Schmerzen führen und sogar Krämpfe auslösen kann.
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Was hilft gegen Blähungen?
Bestimmte Lebensmittel können zu mehr oder weniger starken Blähungen und einem Blähbauch führen. Dazu zählen Hülsenfrüchte, aber auch Paprika. Es ist wichtig, sein Essverhalten zu überprüfen und sich Ruhe und Zeit zum Essen zu nehmen, um die Verdauung zu erleichtern. Ballaststoffreiche Lebensmittel sollten nicht zusammen mit zuckerhaltigen Lebensmitteln verzehrt werden, da dies die Neigung zu Blähungen steigern kann. Kohl, Zwiebeln und Knoblauch führen aufgrund ihres Schwefelgehalts zu geruchsintensiven Gasen. Eine Ernährungsanpassung mithilfe eines Ernährungsberaters oder einer Ernährungsberaterin kann hilfreich sein. Daneben ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, 1,5 Liter pro Tag durch Getränke und Nahrung aufzunehmen. Auch tiefe Atemzüge in den Bauch helfen, die Sauerstoffzufuhr in Stresssituationen zu erhöhen. Um den Darm zu entkrampfen, sollten Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten den Alltag begleiten. Fürs Essen gilt: frisch kochen. Denn bei der Zubereitung wird der Darm auf die bevorstehende Verdauung vorbereitet. Statt viel auf einmal zu essen, lieber mehrere kleine Mahlzeiten. Mini-Workout: Spaziergänge und Bauchmassagen (sanfte Kreisbewegungen im Uhrzeigersinn) fördern die Verdauung. Ebenso wirkungsvoll: Radfahren im Liegen. Einfach auf den Rücken legen und die Beine wie beim Radfahren in der Luft bewegen. Flohsamen als natürliche Helfer: Gegen Durchfall und Verstopfung helfen die in Flohsamen enthaltenen Schleim- und Ballaststoffe. Einen Teelöffel Flohsamenpulver mit 100 ml Wasser vermischen und zügig austrinken, bevor das Pulver aufquillt. Eine halbe Stunde vorm Essen oder zwei Stunden danach sind perfekt - und das zwei Mal am Tag. Fructose-Check: Viel Fructose steckt in Äpfeln, Birnen und Trauben. Aber auch in Säften, Limonaden, Softdrinks sowie in Fertigprodukten und Süßungsmitteln wie Agavendicksaft. Diese Lebensmittel und Produkte nur in Maßen essen oder ganz auf sie verzichten. Keine Kaugummis mit Zuckerersatz: Zuckerersatzstoffe in Kaugummis, darunter Sorbitol, Xylitol und Maltit, können Blähungen, Durchfall und Magenkrämpfe auslösen. Der unerwünschte Effekt tritt bereits bei 5 g Sorbitol pro Tag ein - das entspricht vier Kaugummistreifen.
Wann sind Blähungen nicht mehr normal?
Hinter den Beschwerden kann auch eine Nahrungsmittelintoleranz stecken: Bei einer Laktoseintoleranz mangelt es dem Körper am Enzym Laktase, welches den Milchzucker während der Verdauung spaltet. Ohne diesen Vorgang gelangt er ungespalten in den Dickdarm und verursacht einen Blähbauch und Blähungen. Bei einer Fruktoseintoleranz kann der Dünndarm den Fruchtzucker aus Obst oder Säften nicht oder nur teilweise verwerten. Der Fruchtzucker wandert direkt in den Dickdarm, die Darmbakterien nehmen ihn auf und produzieren Gase. Bekommen Betroffene durch den Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel einen Blähbauch, könnte Zöliakie die Ursache sein. Bei dieser Erkrankung entzündet sich die Darmschleimhaut, Nährstoffe können nur noch unzureichend aufgenommen werden. Diese Erkrankungen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von einem Reizdarm, der auf einer funktionellen Störung beruht. „Neben Blähungen nimmt bei einem Reizdarm der Bauchumfang zu, im Magen rumort es, und Krämpfe sowie vermehrtes Luftablassen treten auf“, sagt der Experte. „Das heißt nicht, dass tatsächlich mehr Gas im Magen-Darm-Trakt vorhanden ist. Vielmehr reagieren Reizdarm-Betroffene nur stärker auf die normale Gasentwicklung und haben eine niedrigere Empfindungsschwelle.“ Wichtig ist in jedem Fall, die Ursache zu klären. Treten Blähungen plötzlich auf oder dauern sie bereits längere Zeit an, sollte ein Internist aufgesucht werden. „Blut im Stuhl oder Gewichtsverlust sind Alarmsymptome, bei denen eine Untersuchung unbedingt erforderlich ist“, rät der Mediziner. Im schlimmsten Fall kann auch Dickdarmkrebs hinter dem Blähbauch stecken - bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung. Im Alter steigt das Risiko zu erkranken. Deshalb ist eine regelmäßige Vorsorge wichtig.
Die Rolle der Ernährung für ein langes und gesundes Leben
Die Deutschen haben im Vergleich zu anderen Westeuropäern eine niedrigere Lebenserwartung. Eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) und Max-Planck-Instituts von Mai 2023 zeigt, dass deutsche Männer mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 78,8 Jahren den vorletzten Platz vor Portugal belegen. Die deutschen Frauen schneiden mit 83,5 Jahren auf dem 14. Platz vor Dänemark und Großbritannien unwesentlich besser ab.
Matthias Riedl, Hamburger Diabetologe und Ärztlicher Leiter von Deutschlands größter Spezialpraxis für Ernährungsmedizin, sieht einen Zusammenhang mit suboptimalen Ernährungsgewohnheiten. Bis zu 70 Prozent der Patienten, die in seine Praxen kommen, haben Krankheiten, die durch falsche Ernährung entstehen. Viele machen Alkohol und Rauchen dafür verantwortlich, aber oft essen wir uns krank. Nicht unbedingt, weil wir zu viel essen, sondern das Falsche. Oft sind es sogar Lebensmittel, die wir für gesund halten, die dem Körper am wenigsten zuträglich sind.
Welche Lebensmittel machen krank?
Laut Riedl sollten wir die Finger von folgenden Lebensmitteln lassen:
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- Zu viele leicht verbrennbare Kohlenhydrate aus Nudeln, Kartoffeln und Reis
- Rotes Fleisch
- Süßkram
- Hochverarbeitete Lebensmittel wie Fertigprodukte mit vielen Zusatz- und Konservierungsstoffen und meist auch zu viel Salz
Auch vor Fruchtsäften warnt der Ernährungsmediziner, da sie teilweise mehr Zucker als Cola enthalten. Stattdessen snacken wir den ganzen Tag. Das fängt schon morgens an, wo viele sagen: Ich lasse das Frühstück weg, ich will ja nicht so viel essen.“ Dafür futtern wir dann in der Arbeit zwischendrin ein Stück Kuchen, unterwegs gibt es ein belegtes Brötchen vom Bäcker. Ständiges Snacken fördert Entzündungen.
Wie Ernährung heilen kann
Riedl schlägt das Konzept der „artgerechten Ernährung“ vor, das er auch in seinem Buch beschreibt: eine möglichst naturbelassene, antientzündliche, ballaststoff- und nährstoffreiche Kost. Dabei könnten wir etwa von den Südländern lernen. „Eine mediterrane Ernährung, wie sie in Italien, Spanien, Griechenland, Israel und Südfrankreich gepflegt wird, ist reich an pflanzlichem Fett aus Olivenöl, Nüssen und Samen“, erklärt er. Sie senkt nicht nur das Körpergewicht besser als eine fettarme Diät. Mindestens 400 Gramm gehören pro Tag auf unsere Teller.
Gemüse
Die Deutschen essen viel zu wenig Gemüse, sodass Riedl sagt: Es gibt Sorten mit besonders positivem Einfluss, aber jedes Gemüse ist grundsätzlich gut. Denn Gemüse enthält viele Ballaststoffe, die Futter für die guten Darmbakterien sind und die Krankheitsrisiken für Diabetes, Verstopfung oder Darmdivertikel senken. Auch die mehr als 100.000 verschiedenen sekundären Pflanzenstoffe, die in Gemüse stecken, hätten nachgewiesenermaßen direkte positive Effekte auf die Gesundheit.
Eiweiß
Eiweiß ist dem Ernährungsmediziner zufolge die zweite Hauptsäule einer gesunden Ernährungsweise. Seine Empfehlung: Essen Sie täglich 1 bis 1,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht - gleichmäßig verteilt auf die Hauptmahlzeiten. Vor allem Eiweiß aus pflanzlichen Quellen, etwa aus Bohnen, Linsen und Nüssen. Tierisches Eiweiß aus Fleisch, Fisch und Eiern seien in unserer Gesellschaft allerdings deutlich häufiger und einfacher zu bekommen. Deshalb sei gegen gelegentlich ein Stück mageres Fleisch nichts einzuwenden, findet der Mediziner.
Kohlenhydrate
Leicht verwertbare Kohlenhydrate, die typischen Sättigungsbeilagen, sollten nur sparsam auf dem Teller landen. Die Grundregel laute: Gemüse muss, Kartoffeln und Co. können gegessen werden.
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Fette
Mehr besonders gutes Fett und weniger Kohlenhydrate können die Sterblichkeit verringern. Besonders empfehlenswert: Fette aus Nüssen und aus Pflanzenöl wie Oliven-, Lein-, Nuss- oder Rapsöl.
Obst
Auch Obst gehört aufgrund der vielen enthaltenen Vitamine auf den Speiseplan. Wegen des Fruchtzuckers jedoch nicht mehr als 200 Gramm täglich, meint Riedl. Besonders gut für den Körper: zuckerarme Früchte wie Äpfel, Beeren oder Wassermelone.
Süßes
Wer gesund werden oder bleiben will, sollte Kuchen und Süßes, aber auch Fruchtsäfte und zuckerhaltige Getränke auf eine Zuckermenge von 50, besser 25 Gramm, beschränken. Die Deutschen essen zwei- bis dreimal so viel Zucker wie sie sollten.
Alkohol
Es gibt leider keine unbedenkliche Alkoholmenge. Das Risiko für Krebs und Herzrhythmusstörungen nimmt kontinuierlich zu. Wer nicht ganz auf Alkohol verzichten kann, sollte nicht mehr als 20 Gramm reinen Alkohol pro Tag zu sich nehmen. Das entspricht in etwa einem 0,5l-Bier.
Wasser
Jeder Mensch braucht 0,03 Liter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Die beste Wahl in Sachen Getränke ist laut Riedl in Deutschland schnödes Leitungswasser.
Anti-Aging-Effekt durch die richtige Ernährung
37 Prozent aller Krebserkrankungen werden durch den Lebensstil und unser Essverhalten beeinflusst. Wer gesund und jugendlich bleiben will, kann mit der richtigen Ernährung viel bewirken. Langzeitstudien zeigen, dass bestimmte Lebensmittel den Alterungsprozess verzögern können, insbesondere die Hautalterung. Diese Nahrungsmittel haben einen hochwertigen Mix aus Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Sie stecken voller Antioxidantien, die freie Radikale in unserem Körper erfolgreich bekämpfen und unsere Selbstheilungskräfte aktivieren. Auch chronische Entzündungen, die im Organismus zu einer Beschleunigung des Alterungsprozesses führen können, werden durch eine vitalstoffreiche Ernährung gestoppt.
Anti-Aging-Lebensmittel
- Kürbiskerne: Vitamin-B-Riesen, die Nerven, Gedächtnis und den Energiestoffwechsel pushen.
- Avocado: Aktiviert die Zellerneuerung der Haut, versorgt diese mit Feuchtigkeit und bremst Falten.
- Mandeln: Unterstützt den natürlichen Schutz der Haut gegen UV-Strahlen und Umweltgifte.
- Apfel: Polyphenole halten die Zellen jung und Entzündungen fern.
- Tomaten: Senkt das Risiko für Lungen- und Brustkrebs.
- Granatapfel: Hilft, alterstypische Muskelschwäche zu bekämpfen und Muskelzellen zu reaktivieren.
- Walnüsse: Senken das Stresslevel im Blut sowie den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel.
- Goji-Beeren: Entgiften, reinigen, steigern die Abwehr.
- Zitrone: Vitamin C ist ein entscheidender Baustein für den Aufbau von Kollagen.
- Grüner Tee: Wirkt gefäßerweiternd und durchblutungsfördernd.
- Sojasprossen: Aktivieren die Regeneration der Haut, lassen sie vitaler und straffer aussehen.
Anti-Aging-Gewürze
- Zimt: Voller Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen und somit vor Hautalterung.
- Pfeffer: Hilft dem Organismus, Vitalstoffe aus der Nahrung besser aufzunehmen.
- Lorbeer: Stärkt das Immunsystem und hat nachweislich einen verjüngenden Effekt auf Körper und Zellen.
- Chili: Enthält doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange.
- Knoblauch: Blutdrucksenkend, beugt nachweislich altersbedingten Gefäßveränderungen vor.
Völlegefühl: Ursachen und Linderung
Das Völlegefühl ist ein Gefühl des Vollseins. Es kann objektiv sein, meistens hat man dann einfach zu viel und zu schnell gegessen. Dadurch entsteht ein Spannungsgefühl im Bauch. Manche Menschen schlucken zu viel Luft, wenn sie essen - Fachleute sprechen dann von „Aerophagie“. Es gibt aber auch Personen mit einem übersensiblen Verdauungssystem. Dann tritt das Völlegefühl als subjektives Gefühl auf, das heißt man verspürt schon bei normalen Portionen das Spannungsgefühl im Bauch. Schmerzt der Oberbauch, ist meistens der Magen belastet. Abhängig von Ihrer sonstigen Verdauung und den verzehrten Speisen, kann der Bauch nur leicht drücken oder aber sehr gespannt und hart sein. Manchmal ist er so gespannt, dass Sie ihn nicht mehr einziehen können. Die häufigste Ursache für Völlegefühl ist zu reichliche Nahrungsaufnahme. Magen und Darm werden dadurch stark belastet und mitunter auch zeitweise überfordert. Bei der Verdauung kohlenhydratreicher oder fettiger Speisen sowie blähender Lebensmitteln entstehen zudem viele Gase. Die Folge sind dann Blähungen. Neben diesen harmlosen Ursachen können aber auch Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts hinter den Beschwerden stecken. Es gibt verschiedene Auslöser, die Störungen der Darmfunktion mit unangenehmem Völlegefühl und ggf. auch schmerzhafte Blähungen verursachen können, z.B. Das Gefühl von Völle tritt oft nicht alleine auf. Typische Begleiter sind Blähungen, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe. Dass Sie in diesem Zustand keinen Appetit mehr haben, ist daher nicht überraschend. Grundsätzlich ist Völlegefühl in den allermeisten Fällen nicht gefährlich, sondern „nur“ sehr unangenehm. Halten die Beschwerden aber über einen längeren Zeitraum an, kommen immer wieder oder werden sogar schlimmer, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Der kann feststellen, ob eine organische Erkrankung, eine Infektion oder eine Lebensmittelunverträglichkeit bzw. Tritt das ständige Völlegefühl im Rahmen einer funktionellen Störung auf (z.B. funktionelle Dyspepsie oder Reizmagen), also ohne organische Ursache, liegt vermutlich eine Überempfindlichkeit Ihres Verdauungssystems vor.
Was hilft gegen Völlegefühl?
Das Völlegefühl verschwindet normalerweise, wenn der Magen-Darm-Inhalt verdaut ist. Dabei können Sie unterstützend versuchen, dem Körper zu helfen. Essen Sie leicht verdauliche Speisen, vermeiden Sie fettreiche üppige Portionen. Tragen Sie bequeme Kleidung, die den Bauch nicht einengt. Der sprichwörtliche Verdauungsspaziergang, also leichte Bewegung, kann die Verdauung anregen und Linderung bewirken. Wenn Sie sich nicht mehr bewegen „können“, ist vielleicht eine Wärmflasche angenehm. Mehr erfahren: Nervöser Darm? Verschiedene pflanzliche Wirkstoffe aus Fenchel, Kümmel, Pfefferminze und Anis zeigen schmerzlindernde, krampflösende, entblähende und beruhigende Wirkungen. Carmenthin® mit Pfefferminzöl und Kümmelöl in hoher Dosierung lindert Druckgefühl, Blähungen und andere Beschwerden bei funktionellen Magen-Darm-Störungen. Auf das Hausmittel einen Verdauungsschnaps zu trinken, sollten Sie aber besser vermeiden. Der beste Weg, um Völlegefühl zu vermeiden, besteht darin, gesund und nicht übermäßig zu essen. Hören Sie auf Ihren Bauch, der Ihnen signalisiert, wann Sie satt sind. Um die Nachricht Ihres Bauches nicht zu verpassen, essen Sie langsam und kauen Sie gut. Nehmen Sie lieber mehrfach am Tag kleine Mahlzeiten zu sich. Versuchen Sie darauf zu achten, nach welchen Speisen und Gerichten Ihr Magen-Darm-Trakt rebelliert. So können Sie Irritationen aus dem Weg gehen. Um diese zu identifizieren kann ein Ernährungstagebuch geführt werden, in dem man notiert, was man gegessen hat und wie man sich damit fühlt. Setzen Sie schon bei der Nahrungszubereitung auf pflanzliche Wirkstoffe: Nicht ohne Grund gehört zu Kohlgerichten klassischerweise Kümmel als Gewürz. Verdauungsfördernd sind auch Fenchel und Anis.
Nervennahrung als Geschenk
Wenn der Alltag mal wieder verrücktspielt, kommt ein Glas voller Süßigkeiten genau richtig. Wie alle unsere Produkte wird auch das Nervennahrungs-Glas erst nach Bestelleingang von Hand befüllt, beklebt und anschließend verpackt. Wenn die Nervennahrung im Glas ein Geschenk sein soll, Du es aber nicht schaffst, es der anderen Person persönlich zu überreichen, kannst Du es auch einfach direkt an sie schicken lassen. Im Warenkorb hast Du außerdem noch die tolle Möglichkeit, dem Geschenk eine Grußkarte hinzuzufügen. Diese bedrucken wir für Dich mit Deiner Nachricht und legen sie mit in das Paket.