Sascha Zink: Neurochirurg mit Expertise in minimalinvasiven Eingriffen

Sascha Zink ist ein erfahrener Neurochirurg und Wirbelsäulenchirurg, der zusammen mit seinem Team aus langjährig berufserfahrenen Oberärztinnen und Oberärzten in den Knappschaft Kliniken Bottrop tätig ist. Als Fachärzte für Neurochirurgie und Neurochirurgische Intensivmedizin samt Neurotraumatologie bieten er und sein Team kompetente Hilfe bei Fragen zur konservativen wie operativen Therapie an der gesamten Wirbelsäule, den peripheren Nerven und des ZNS an. Darüber hinaus stehen sie Ihnen bei Fragen zu neurorehabilitativen Anschlußtherapien zur Seite. Patienten können sich auch gerne an ihn wenden, um eine Zweitmeinung einzuholen.

Spezialisierung und Expertise

Zink hat sich auf minimalinvasive Operationstechniken spezialisiert, die besonders schonend für den Patienten sind. Ein Beispiel hierfür ist die Entfernung von Tumoren an der Hirnanhangdrüse (Hypophyse). Solche Eingriffe erfordern höchste Präzision, da in unmittelbarer Nähe wichtige Strukturen wie Sehnerven und die Halsschlagader verlaufen. Die Halsschlagader wird zur Hirnschlagader. Diese, wie die Hirnanhangdrüse selbst, darf man nicht verletzen, das hätte weitreichende Folgen.

Fallbeispiel: Erfolgreiche Entfernung eines Hypophysentumors

Ein beeindruckendes Beispiel für Zinks Expertise ist der Fall von Nevin Celep, einer Patientin, bei der ein gutartiger Tumor an der Hirnanhangdrüse diagnostiziert wurde. Zwei Tage nach der Entfernung eines gutartigen Tumors an der Hirnanhangdrüse saß Nevin Celep in ihrem Patientenzimmer, als wäre nichts gewesen. Das Team der Knappschaft Kliniken Bottrop schilderte: „Sie hat roten Lippenstift aufgelegt und strahlt über das ganze Gesicht. Der Kopf und auch das Gesicht sind vollkommen unversehrt. Lediglich wenn sie spricht, klingt es noch ein wenig nasal, so als hätte sie einen Schnupfen. Schon am nächsten Tag soll sie nach Hause gehen können.“

Die Patientin konnte bereits am nächsten Tag nach Hause entlassen werden und erholte sich sehr schnell von dem Eingriff. Dass die Patientin so schnell und vor allem fast schmerzfrei wieder auf den Beinen sei, habe „ein besonders schonendes Operationsverfahren“ ermöglicht. Nevin Celep kam mit großer Angst ins Bottroper Krankenhaus. Sie war froh, dass sie sich aufgrund der Empfehlung einer niedergelassenen Neurologin an die Bottroper Klinik für Neurochirurgie gewandt hat. „Ich hatte wirklich große Angst. Aber die Zuversicht und die besondere Empathie von Herrn Zink haben mich beruhigt und ich bin sehr erleichtert darüber, dass der Eingriff so reibungslos verlaufen ist.

Minimalinvasive Operationstechnik

Die von Zink angewandte Operationstechnik zeichnet sich durch ihre Schonung des Gewebes und die Vermeidung von großen Schnitten aus. „Diese Art Eingriff ist Operieren auf höchstem Niveau und wird nur in wenigen Kliniken durchgeführt. Sie ist besonders schonend, erfordert aber auch eine enorme Präzision. Denn in der Nähe der Hypophyse verlaufen die wichtigen Sehnerven und die Halsschlagader, die zur Hirnschlagader wird. Diese, wie die Hirnanhangdrüse selbst, darf man nicht verletzen, das hätte weitreichende Folgen“, erklärt Sascha Zink.

Lesen Sie auch: Leben nach dem Schlaganfall: Sascha Fuchs' Geschichte

Patientengeschichte von Nevin Celep

Nevin Celeps Leben war von Herausforderungen geprägt. Als alleinerziehende Mutter habe sie ihren Lebensunterhalt viele Jahre als Lkw-Fahrerin verdient und mit ihrer positiven Energie den Familienalltag bewältigt, bis sie 2009 erstmals schwer an Krebs erkrankte. Mit viel Kraft und Lebenswillen habe sie der Krankheit die Stirn geboten. Dann habe sie aufgrund veränderter Bedingungen in der Logistik-Branche ihren Job als Lkw-Fahrerin verloren. Als sie schließlich beruflich als Stapler-Fahrerin bei Daimler wieder Fuß gefasst und dazu noch eine neue Liebe gefunden habe, schien Nevin Celeps Leben wieder in bester Ordnung zu sein.

Doch das unbeschwerte Glück währte nur kurz. „Vor einiger Zeit traten bei ihr plötzlich Sehstörungen, Kopfschmerzen und Gesichtsfeldausfälle auf. Eingehende Untersuchungen deckten den gutartigen Tumor an der Hypophyse auf“, heißt es von Seiten der Knappschaft Kliniken Bottrop.

Empathie und Zuversicht

Neben seiner fachlichen Expertise wird Sascha Zink von seinen Patienten auch für seine Empathie und Zuversicht geschätzt. Nevin Celep betonte, wie beruhigend seine Art auf sie gewirkt habe und wie erleichtert sie über den reibungslosen Verlauf der Operation sei.

Lesen Sie auch: Deutscher Basketball trauert um Sascha Hupmann

Lesen Sie auch: Behandlung und Leben mit Epilepsie

tags: #sascha #zink #neurochirurgie