Morbus Parkinson: Ein umfassender Überblick über die Schüttellähmung

Morbus Parkinson, umgangssprachlich auch Schüttellähmung genannt, ist eine der häufigsten Erkrankungen des Zentralnervensystems. Alle Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Die Erkrankung wurde erstmals 1817 von dem englischen Arzt Dr. James Parkinson beschrieben, daher der Name Morbus Parkinson.

Was ist Morbus Parkinson?

Das Parkinson-Syndrom, auch Morbus Parkinson oder Parkinson-Krankheit genannt, ist eine fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung, bei der bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Nervenbotenstoff Dopamin produzieren. Dies betrifft vor allem die sogenannte schwarze Substanz (Substantia nigra) im Mittelhirn, die wichtig ist für die koordinierte Ausführung von Bewegungen. ICD-Codes für diese Krankheit sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen: G20, G22, G21.

Dopaminmangel als Ursache für Bewegungsstörungen

Dopamin ist ein Botenstoff mit vielfältigen Aufgaben, unter anderem als Signalgeber für motorische Reaktionen. Gehen immer mehr Dopamin erzeugende Nervenzellen verloren, tritt ein Dopaminmangel auf. Dann kommt es zunehmend zu den typischen Bewegungsstörungen bei Parkinson, wie verlangsamten Bewegungen, steifen Muskeln und Muskelzittern.

Durchschnittsalter bei Diagnose und Häufigkeit

Männer und Frauen sind etwa gleich häufig von der Parkinson-Krankheit betroffen. Das durchschnittliche Alter beträgt zum Zeitpunkt der Diagnose etwa 60 Jahre. Nur etwa zehn Prozent der Betroffenen erkranken vor dem 40. Lebensjahr.

Lebenserwartung bei Parkinson

Betroffene und Angehörige fragen sich oft, wie lange man mit Parkinson lebt, woran man bei Parkinson stirbt oder wie hoch die Lebenserwartung bei Parkinson im Endstadium ist. Laut Statistik hat ein optimal behandelter Mensch mit Parkinson-Syndrom heute fast die gleiche Lebenserwartung wie eine gleichaltrige gesunde Person. Wer heute mit 63 Jahren die Diagnose Parkinson bekommt, kann schätzungsweise mit weiteren 20 Lebensjahren rechnen. Zum Vergleich: Mitte des letzten Jahrhunderts lebten Patienten nach dieser Diagnose im Schnitt noch etwas mehr als neun Jahre.

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Verbesserte Lebenserwartung dank moderner Medikamente

Die gestiegene Lebenserwartung beim Parkinson-Syndrom kommt dadurch zustande, dass die modernen Medikamente die wesentlichen Beschwerden der Betroffenen weitgehend beheben. Früher führten solche Beschwerden oft zu Komplikationen und im Verlauf der Parkinson-Krankheit zum vorzeitigen Tod. Beispielsweise waren Parkinson-Betroffene, denen es nicht mehr möglich war, sich zu bewegen (Akinesie), oft bettlägerig. Diese Bettlägerigkeit lässt das Risiko für gefährliche Erkrankungen wie Thrombose oder Lungenentzündung massiv ansteigen. Die Patienten starben dann nicht an der Parkinson-Erkrankung selbst, sondern an den daraus folgenden Krankheiten.

Geringere Lebenserwartung bei atypischem Parkinson

Die verbesserte Lebenserwartung bezieht sich nur auf das „normale“ Parkinson-Syndrom („klassischer Parkinson“, früher: idiopathisches Parkinson-Syndrom). Atypische Parkinson-Syndrome, bei denen die Betroffenen nicht oder kaum auf eine Behandlung mit L-Dopa ansprechen, schreiten meist rascher voran und haben in der Regel eine deutlich schlechtere Prognose.

Verlauf von Parkinson

Da beim Parkinson-Syndrom im Laufe der Zeit immer mehr Nervenzellen absterben, verläuft die Erkrankung langsam fortschreitend. Ein schneller Verlauf ist für Parkinson untypisch. Die Erkrankung ist bis heute nicht heilbar. Alle Therapien lindern zwar die Symptome von Parkinson, können das Absterben der Nervenzellen, die Dopamin produzieren, aber nicht aufhalten.

Verlaufsformen bei Parkinson

Je nach Symptomatik unterscheiden Mediziner bei Morbus Parkinson vier Arten beziehungsweise Verlaufsformen:

  • Akinetisch-rigider Typ: Vor allem Bewegungslosigkeit und Muskelsteife, Tremor ist kaum oder gar nicht vorhanden.
  • Tremor-Dominanz-Typ: Hauptsymptom ist Zittern (Tremor).
  • Äquivalenz-Typ: Bewegungslosigkeit, Muskelsteife und Zittern sind ungefähr gleich ausgeprägt.
  • Monosymptomatischer Ruhe-Tremor: Das Zittern in Ruhe ist das einzige Symptom (sehr seltene Verlaufsform).

Die günstigste Prognose hat der Tremor-Dominanz-Typ: Zwar sprechen Betroffene relativ schlecht auf eine Therapie mit L-Dopa an, allerdings schreitet diese Form langsamer voran als die anderen. Im Gegensatz zu anderen neurologischen Erkrankungen - wie Multiple Sklerose - verläuft Parkinson nicht in Schüben, sondern langsam und dauerhaft fort. Neben der Verlaufsform spielt das Erkrankungsalter eine wichtige Rolle bei Parkinson. Der Verlauf und die Prognose hängen davon ab, ob die Erkrankung in verhältnismäßig jungem Lebensalter oder erst im höheren Alter ausbricht.

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Stadien der Parkinson-Krankheit

Das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit kann grob in fünf Stufen unterteilt werden:

  • Stufe Eins: Zittern und andere Bewegungssymptome treten bereits in den frühen Stadien der Parkinson-Krankheit auf und betreffen in der Regel nur eine Körperseite.
  • Zweite Stufe: Die Symptome beginnen sich zu verschlimmern und betreffen nun beide Seiten des Körpers.
  • Dritte Stufe: Das dritte Stadium ist durch eine Verlangsamung der Bewegungen und einen Verlust des Gleichgewichts gekennzeichnet.
  • Vierte Stufe: Die Symptome verschlimmern sich weiter und erfordern Hilfe bei vielen Aktivitäten des täglichen Lebens.
  • Fünfte Stufe: Das am weitesten fortgeschrittene Stadium der Parkinson-Krankheit geht mit einer Vielzahl von motorischen und nicht-motorischen Symptomen einher und erfordert eine Vollzeitbetreuung.

Pflege bei Parkinson

Im fortgeschrittenen Verlauf, also im Spätstadium und im Endstadium von Morbus Parkinson, werden die Betroffenen häufig pflegebedürftig. Das ist in der Regel aber erst nach langen Krankheitsverläufen ab etwa 20 Jahren der Fall. Ursache ist in den meisten Fällen eine Demenz, aber auch eine hohe Symptomlast. Kommt es zu einer Pflegebedürftigkeit, ist es möglich, Pflegegeld zu beantragen. Ihr behandelnder Arzt wird Sie beraten, wo und wie Sie einen entsprechenden Antrag stellen können. Welche pflegerischen Maßnahmen bei Parkinson erforderlich werden, ist vom individuellen Krankheitsverlauf abhängig. Grundsätzlich steht bei der Parkinson-Pflegeplanung im Vordergrund, die Selbstständigkeit des Patienten so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.

Unterstützung im Endstadium

Patienten im Parkinson-Endstadium benötigen in der Regel umfassende Unterstützung bei täglichen Aktivitäten wie Essen, Anziehen und Körperpflege. Die hauptsächliche Pflege durch Angehörige wird spätestens hier sehr kräftezehrend. Bauen Sie sich also frühzeitig ein unterstützendes Netzwerk auf und nehmen Sie auch professionelle Hilfe an. Beispielsweise kann eine Palliativpflege im Endstadium sehr wertvoll sein.

Autofahren mit Parkinson?

Menschen mit Parkinson dürfen nur bei erfolgreicher Parkinson-Therapie oder im frühen Krankheitsstadium selbst ein Auto steuern. Grund sind die zum Teil schweren motorischen Beeinträchtigungen, aber auch andere Symptome wie Demenz, Seh- und Aufmerksamkeitsstörungen. Außerdem beeinflussen die bei Parkinson eingesetzten Medikamente durch ihre Nebenwirkungen das Fahrvermögen, zum Beispiel durch vermehrte Müdigkeit, Schlafattacken, Verlust der Impulskontrolle und aggressives Verhalten. Nach einer Operation, bei der Elektroden zur tiefen Hirnstimulation („Hirnschrittmacher“) eingesetzt werden, sollen Parkinson-Patienten drei Monate lang kein Fahrzeug führen. Es ist notwendig, dass Betroffene ihre Fahrtauglichkeit regelmäßig durch einen Arzt oder Psychologen beurteilen lassen. Bei ausgeprägten motorischen Symptomen ist davon auszugehen, dass der Patient oder die Patientin nicht selbst Auto fahren sollte. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht mehr sicher Auto fahren können, liegt es in Ihrer Verantwortung, kein Kraftfahrzeug mehr zu führen. Auch wenn es Ihnen nicht offiziell verboten ist, sollten Sie sich im Sinne Ihrer eigenen und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer regelmäßig kritisch und ehrlich hinterfragen.

Parkinson vorbeugen

Da die Ursachen von Parkinson - insbesondere des Absterbens der Nervenzellen - weitgehend unbekannt sind, gibt es auch keine spezifischen Maßnahmen, um der Erkrankung vorzubeugen. Grundsätzlich ist es jedoch ratsam, sich ausgewogen zu ernähren und sich ausreichend zu bewegen.

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Parkinson: Untersuchungen und Diagnose

Die Diagnose Parkinson zu stellen, ist nicht immer zweifelsfrei möglich. Grund dafür ist, dass viele andere Erkrankungen ähnlich unspezifische Symptome auslösen. Die Basis der Untersuchung bildet ein ausführliches Gespräch (Anamnese). Ihre Neurologin oder Ihr Neurologe wird Sie dabei zu Art und Dauer Ihrer Beschwerden befragen und Sie auf die Hauptsymptome der Erkrankung hin untersuchen: Muskelzittern (Tremor), Verlangsamung der Bewegungen (Bradykinese), Versteifung der Muskulatur (Rigor) sowie Gang- oder Gleichgewichtsstörungen (posturale Instabilität). Um andere Erkrankungen auszuschließen und die Diagnose Parkinson zu bestätigen, können in der Neurologie Tätige zudem testen, ob Sie auf die Gabe von Levodopa ansprechen. Bessern sich die Beschwerden unter dem Wirkstoff Levodopa, ist das ein weiteres Indiz für eine Parkinson-Erkrankung. Bleiben die Beschwerden gleich oder verschlechtern sie sich, deutet das fast immer auf eine andere Erkrankung hin. Auch der Einsatz bildgebender Verfahren kann dabei helfen, andere Erkrankungen auszuschließen und die Verdachtsdiagnose Parkinson zu erhärten. Hierzu zählen die Computertomografie (CT), die Magnetresonanztomografie (MRT), die Ultraschalluntersuchung sowie die Single-Photonen-Emissions-Computertomografie (SPECT).

Demenz bei Parkinson

Bei etwa einem Drittel aller Parkinson-Patienten entwickelt sich eine Demenz. Sie tritt durchschnittlich zehn Jahre nach Beginn der Parkinson-Erkrankung auf. Eine Parkinson-Demenz ist nicht heilbar und schreitet langsam voran.

Parkinson-Klinik

Menschen mit Parkinson sollen sich möglichst in einer spezialisierten Fachklinik behandeln lassen. Die Ärzte und Therapeuten in einer Parkinson-Klinik haben die meisten Erfahrungen in der Diagnose und Therapie der Schüttel-Lähmung.

Therapieansätze bei Parkinson

Obwohl Parkinson nicht heilbar ist, gibt es verschiedene Therapieansätze, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Medikamentöse Therapie

  • L-Dopa (Levodopa): Ein Hauptmedikament, mit dem im Gehirn Dopamin umgewandelt wird.
  • Dopamin-Agonisten: Wirken wie der natürliche Botenstoff Dopamin.
  • COMT-Hemmer und MAO-B-Hemmer: Werden zur Unterstützung von Levodopa und Reduzierung seiner Nebenwirkungen eingesetzt.
  • Medizinisches Cannabis: Kann für die Behandlung von parkinsontypischen Begleitsymptomen wie Zittern, Schmerzen, Schlafstörungen und psychischen Beschwerden in Frage kommen.

Wenn eine einzelne Medikamentengruppe nicht ausreichend wirkt, können mehrere Medikamente kombiniert werden, um die Symptome besser zu kontrollieren.

Tiefe Hirnstimulation (THS)

Um motorische Komplikationen wie etwa das Zittern zu verbessern, hat sich die sogenannte tiefe Hirnstimulation bewährt. Bei diesem Verfahren implantieren die Chirurgen Elektroden im Gehirn des Patienten und einen kleinen Schrittmacher in dessen Brust. Per Fernbedienung sind die Elektroden via Schrittmacher in der Brust von außen zu steuern. Wichtig ist, dass die Tiefenhirnstimulation bei Parkinson nur eine symptomatische Behandlung darstellt und die Symptome lindert.

Physikalische Therapien

Physio- und Ergotherapien sollen die Beweglichkeit und das Wohlbefinden der Patienten erhalten oder wiederherstellen. Dazu werden individuelle Interessen der jeweiligen Person berücksichtigt, um die Behandlung möglichst abwechslungsreich zu gestalten.

  • Ergo- und physiotherapeutische Maßnahmen: Stärken die Beinmuskulatur und absolvieren ein Gangtraining.
  • Stimm- und Sprechtherapien: Zielen darauf ab, die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern und eventuelle Stimmprobleme zu lindern.
  • Schlucktherapie: Wird für Patienten mit Parkinson-bedingten Schluckstörungen empfohlen.
  • Künstlerische Therapien: Wie etwa Kunst-, Mal- oder Tanztherapien können ebenso in Erwägung gezogen werden.

Psychotherapie

Im Rahmen einer Psychotherapie können sich Parkinson-Patienten aktiv mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen und den Umgang mit ihr erlernen. Eine Psychotherapie bietet außerdem die Möglichkeit, mit einer außenstehenden und professionellen Person über die persönlichen Herausforderungen und Sorgen sprechen.

Alternative Therapien

Eine alternative Behandlung durch Akupunktur, Magnetstimulation oder Massage kann sich im Einzelfall eignen. Therapiemöglichkeiten wie eine Massage lockern beispielsweise Muskelverspannungen und das kann einen hohen Wert für einen Parkinson-Erkrankten haben. Im Rahmen der Physiotherapie mit professioneller Unterstützung oder auch eigenständig können Bewegungsübungen bei der Parkinson-Therapie unterstützen. Zwar haben sie keine direkte Wirkung auf den Krankheitsverlauf, jedoch können sie einzelne Symptome lindern und dadurch schwerwiegende Folgen verhindern.

Frühsymptome von Parkinson

Vor den Hauptsymptomen wie Bewegungsstörungen, Muskelsteifheit, Zittern und Gleichgewichtsstörungen können erste Frühsymptome auf Parkinson hindeuten. Da die Beschwerden sehr unspezifisch sind, werden sie häufig nicht mit der parkinsonschen Krankheit in Verbindung gebracht.

  • Verlust und Störung des Geruchssinns
  • Schlafstörungen, geträumte Bewegungen werden ausgelebt
  • Schulterschmerzen / Gelenkschmerzen
  • Verstopfungen
  • Sehstörungen
  • Verkrampfte und verkleinerte Handschrift
  • Gesichtszüge verlieren an Ausdruck
  • Schwierigkeiten beim Gehen, allgemeine Verlangsamung
  • Verlangsamte Reaktionsfähigkeit
  • Müdigkeit
  • Halluzinationen, Angstzustände, Reizbarkeit, Apathie, Vitalitätsverluste

Leben mit Parkinson aktiv gestalten

Parkinsonpatienten sollten nicht nur auf der Couch sitzen, sondern auch gefordert werden. Rhythmischer Sport ist hilfreich, zum Beispiel Nordic Walking, Tanzen, Schwimmen, Golfen und Tennis, aber nicht unbedingt Gewichtheben - Hauruckbewegungen sind nicht hilfreich. Es geht darum, Rhythmus und Bewegungsfluss wieder zu erlernen. Bei der Ernährung kann man nicht viel falsch oder richtig machen. Alkohol ist nicht explizit verboten. Koffein scheint eine positive Wirkung zu haben, die aber umstritten ist. Es wird auch empfohlen, sich einer Parkinsonselbsthilfegruppe anzuschließen. Sie bietet Unterstützung in allen Bereichen und funktioniert in Deutschland unglaublich gut. Es gibt flächendeckend Gruppen, die sich helfen, Tipps geben und über die Deutsche Parkinsonvereinigung die neusten Informationen bereitstellen. Die Selbsthilfegruppen sind ein hilfreiches Netzwerk für Austausch und Unterstützung.

Atypische Parkinson-Syndrome (APS)

Im Gegensatz zum idiopathischen Parkinson-Syndrom oder M. Parkinson handelt es sich bei den atypischen Parkinson-Syndromen (APS) um seltene Erkrankungen. Zu dieser Erkrankungsgruppe zählen die Multisystematrophie (MSA), die progressive supranukleäre Blickparese (PSP), das kortikobasale Syndrom (CBS) und die Demenz mit Lewy-Körpern (LBD). Wie der M. Parkinson stellen die APS neurodegenerative Erkrankungen dar, wobei man je nach zugrundeliegenden neuropathologischen Veränderungen zwischen Synukleinopathien (MSA, LBD, bestimmte Formen des CBS) und Tauopathien (PSP, bestimmte Formen des CBS) unterscheiden kann. Charakteristisch für die APS sind ein schleichender Erkrankungsbeginn im mittleren Lebensalter und eine kontinuierliche Zunahme der Symptomatik im Erkrankungsverlauf. Im Vergleich zum M. Parkinson verlaufen die APS in der Regel jedoch schwerer und schneller. Zudem sprechen sie schlechter auf die für den M. Parkinson verfügbaren Medikamente an.

Diagnostik bei APS

Gerade in der Frühphase der jeweiligen Erkrankungen kann es schwierig sein, die richtige Diagnose zu stellen, sowohl innerhalb der Gruppe der APS als auch in Abgrenzung zum M. Parkinson. Folgende Untersuchungen können hilfreich sein:

  • Nervenwasseruntersuchung
  • Kernspintomographie
  • Kardiovaskuläre Funktionstests (Kipptischuntersuchung)
  • Da-TSCAN® (123J-Dat-Scan)
  • 18F FDG PET
  • MIBG-Szintigraphie

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