Sehnervbelastung, Akkommodation und ihre Ursachen: Ein umfassender Überblick

Stress kann sich auf vielfältige Weise auf unseren Körper auswirken, wobei die Augen besonders anfällig sind. Plötzliche Sehstörungen, wie dunkle Flecken im Gesichtsfeld, verzerrte Wahrnehmung, Farbveränderungen oder Schwierigkeiten beim Lesen, können Anzeichen für stressbedingte Augenprobleme sein. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Ursachen für Sehnervbelastung und Akkommodationsstörungen untersuchen und wie sie behandelt werden können.

Stressbedingte Sehstörungen

Jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens stressige Phasen, sei es beruflich oder privat. Wenn Stress jedoch überhandnimmt, kann er nicht nur die seelische, sondern auch die körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Depressionen und Burnout-Syndrome sind bekannte psychische Erkrankungen, die durch ein erhöhtes Stresslevel ausgelöst werden können. Einschränkungen des Sehvermögens sind ebenfalls häufige Symptome von Überlastung.

Psychosomatische Sehbeschwerden

Psychischer Stress kann unsere Sehkraft erheblich beeinträchtigen. Die Symptome treten oft plötzlich auf und umfassen Gesichtsfeldausfälle, verminderte Farbwahrnehmung, Leseprobleme, Lidkrämpfe, trockene Augen und zwanghaftes Blinzeln. Migräneanfälle können ebenfalls häufiger auftreten und mit flimmerartigen Sehausfällen verbunden sein.

Retinopathia centralis serosa (RCS)

Die Retinopathia centralis serosa (RCS), auch bekannt als Managerkrankheit, ist eine psychosomatische Sehstörung, die durch eine zentrale Abhebung der Netzhaut ausgelöst wird. Betroffen sind häufig jüngere Männer unter 50 Jahren, während Frauen seltener betroffen sind. Die genauen Ursachen sind noch unbekannt, aber ein hoher Stresslevel und eine sogenannte Typ-A-Persönlichkeit scheinen eine Rolle zu spielen. Diese Persönlichkeiten weisen oft eine erhöhte Konzentration des Stresshormons Cortisol im Blut auf.

Behandlung von RCS

Die RCS hat eine relativ hohe Spontanheilungsquote, wobei sich das Auge in vielen Fällen innerhalb von drei bis sechs Monaten von selbst regeneriert. Wenn dies nicht der Fall ist, kann eine Laserbehandlung erforderlich sein. In jedem Fall ist es ratsam, Stress auslösende Faktoren zu reduzieren, den Augen gezielte Auszeiten zu gönnen und auf eine gesunde Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr zu achten. Andernfalls besteht die Gefahr von Rückfällen, die die Heilungszeit verlängern können.

Lesen Sie auch: Sehnerv: Funktion und Erkrankungen

Doppelbilder und ihre Ursachen

Wenn sich bei einem Patienten mit normal beweglichen Augen plötzlich eine Schielstellung entwickelt, entstehen Doppelbilder. Die häufigsten Ursachen hierfür sind Blow-out-Frakturen der Augenhöhlenwände durch einen Schlag auf das Auge, bei denen sich die Augenmuskeln in den Bruchspalt einklemmen können. Eine Verletzung des Nervs kann ebenfalls zu einer Erschlaffung des Augenmuskels führen.

Weitere Ursachen für Doppelbilder

Infektiöse Nasennebenhöhlenentzündungen können auf die Augenhöhle übergreifen und zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung mit Doppelbildwahrnehmung und Lidschwellungen führen. Ähnliche Symptome können auch durch akute nicht-infektiöse Entzündungen der Augenmuskeln oder des Augenhöhlenbindegewebes verursacht werden. Gefährliche Komplikationen wie Austrocknung der Hornhaut, Hornhautgeschwüre und Sehnervenschäden können einen chirurgischen Eingriff erforderlich machen. Tumoren machen etwa 25 % aller Augenhöhlenerkrankungen aus.

Behandlung von Doppelbildern

Die Behandlung von Augenhöhlenerkrankungen erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Augenärzten, Gesichtschirurgen, Neurochirurgen, HNO-Ärzten und Radiologen. Bei wechselnden Schielstellungen kann man Doppelbilder durch Verdecken eines Auges oder eine Brille mit Prismengläsern vermeiden. Nach der Behandlung der Ursachen können Eingriffe an den Augenmuskeln notwendig sein, um gelähmte Muskeln zu straffen oder entzündlich verkürzte Muskeln zu lockern.

Hirnnervlähmungen

Lähmungen des 3., 4. oder 6. Hirnnervs können ebenfalls zu Doppelbildern führen. Der 4. Hirnnerv versorgt den oberen schrägen Augenmuskel und ermöglicht die Senkung und Innenrotation des Auges. Der 6. Hirnnerv versorgt den äußeren geraden Augenmuskel und ermöglicht die Seitwärtsbewegung des Auges. Der 3. Hirnnerv versorgt die restlichen vier Muskeln und ist für die Bewegung des Augapfels zur Nase sowie für den Auf- und Abblick verantwortlich.

Ursachen von Hirnnervlähmungen

Isolierte Durchblutungsstörungen im Zusammenhang mit Diabetes mellitus sind häufige Ursachen für periphere Hirnnervenläsionen, wobei meist der 6. Hirnnerv betroffen ist. Isolierte Lähmungen des 4. Hirnnervs sind fast immer durch ein Trauma bedingt. Die Lähmung des 6. Hirnnervs kann auch ein Hirndrucksymptom sein, das durch direkte Kompression des Nervs verursacht wird.

Lesen Sie auch: Methoden zur Untersuchung des Sehnervs

Behandlung von Hirnnervlähmungen

Nachdem die spezifischen Ursachen behandelt wurden, wartet man bei peripheren Nervenläsionen ein Jahr lang auf die spontane Regeneration. Danach kann eine korrigierende Schieloperation erfolgen. Zwischenzeitlich kann der Patient eine Brille mit Umkehrprismen oder eine Augenklappe tragen, um Doppelbilder zu vermeiden.

Konvergenzstörungen

Störungen der Konvergenz mit oder ohne Störungen der Akkommodation können ebenfalls zu Doppelbildern führen. Nach Schädel-Hirn-Traumata treten diese Störungen bei 10 bis 20 Prozent der Patienten auf. In den meisten Fällen bilden sie sich glücklicherweise wieder zurück. Bleibt dies aus, sieht der Patient in der Nähe verschwommen bzw. doppelt, weil der zentrale Impuls fehlt, der beim Fixieren eines Objektes in der Nähe die Einwärtsbewegung beider Augäpfel bewirkt.

Fazit zu Doppelbildern

Doppelbilder können viele unterschiedliche Ursachen haben, die jedoch durch eine augenärztliche Untersuchung schnell aufgedeckt werden können. Eine sichere Diagnose und geeignete Therapie sind hier entscheidend.

Der Kammerwinkel und seine Bedeutung

Der Kammerwinkel ist eine anatomische Struktur in der vorderen Augenkammer, wo Hornhaut und Regenbogenhaut aufeinandertreffen. Er spielt eine zentrale Rolle beim Abfluss des Kammerwassers und reguliert damit den Augeninnendruck.

Aufbau des Kammerwinkels

Der Kammerwinkel besteht aus mehreren spezialisierten Geweben, die präzise zusammenarbeiten:

Lesen Sie auch: Umgang mit Makroprolaktinomen

  • Schwalbe-Linie: Markiert den vordersten Punkt des Kammerwinkels und die Grenze zwischen Hornhautendothel und Trabekelmaschenwerk.
  • Trabekelwerk: Ein feines Netzwerk von Gewebebalken, das wie ein Filter wirkt und das Kammerwasser durchlässt, aber größere Partikel zurückhält.
  • Skleralsporn: Eine ringförmige Verstärkung der Lederhaut, die dem Kammerwinkel strukturelle Stabilität verleiht.
  • Ziliarkörperband: Bildet den hintersten sichtbaren Anteil des Kammerwinkels und ist Teil des Ziliarmuskels.

Funktion des Kammerwinkels

Die Hauptaufgabe des Kammerwinkels besteht in der Regulierung des Kammerwasserflusses. Das Kammerwasser wird vom Ziliarkörper produziert, fließt durch die Pupille in die vordere Augenkammer und gelangt dann in die Spalträume des Trabekelwerks. Das Trabekelwerk filtert das Kammerwasser und leitet es in den Schlemm-Kanal ab, der mit dem venösen Blutkreislauf verbunden ist.

Gonioskopie

Die Gonioskopie ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung des Kammerwinkels. Dabei wird ein spezielles Kontaktglas, das Gonioskop, auf die Hornhaut aufgesetzt, um den Blick in den Kammerwinkel zu ermöglichen. Der Augenarzt beurteilt die Weite des Kammerwinkels, die einzelnen Strukturen und sucht nach pathologischen Veränderungen.

Erkrankungen des Kammerwinkels

Störungen im Bereich des Kammerwinkels können schwerwiegende Folgen für das Sehvermögen haben:

  • Offenwinkelglaukom: Eine allmähliche Abflussstörung des Kammerwassers trotz eines anatomisch offenen Kammerwinkels.
  • Engwinkelglaukom: Eine anatomische Verengung des Kammerwinkels, die den Kammerwasserabfluss behindert.
  • Akuter Glaukomanfall (Winkelblockglaukom): Ein augenärztlicher Notfall, bei dem sich der Kammerwinkel plötzlich vollständig verlegt.
  • Pigmentdispersionsglaukom: Pigmentpartikel lösen sich von der Rückseite der Iris und lagern sich im Kammerwinkel ab, wodurch der Kammerwasserabfluss behindert wird.
  • Neovaskularisationsglaukom: Abnorme neue Blutgefäße wachsen in den Kammerwinkel ein und behindern den Kammerwasserabfluss.
  • Angeborene Kammerwinkelfehlbildungen: Entwicklungsstörungen während der Embryonalzeit können zu strukturellen Anomalien des Kammerwinkels führen.
  • Weitere Erkrankungen: Entzündungen der mittleren Augenhaut (Uveitis) oder traumatische Verletzungen können ebenfalls zu Störungen im Kammerwinkel führen.

Behandlung von Kammerwinkelerkrankungen

Die Behandlung von Kammerwinkelerkrankungen zielt darauf ab, den Augeninnendruck zu senken und weitere Schäden am Sehnerv zu verhindern:

  • Medikamentöse Behandlung: Drucksenkende Augentropfen bilden die Basis der Therapie beim chronischen Offenwinkelglaukom.
  • Laserbehandlungen: Die selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) verbessert den Kammerwasserabfluss, während eine Laser-Iridotomie bei engem Kammerwinkel eine direkte Verbindung zwischen der hinteren und vorderen Augenkammer schafft.
  • Operative Verfahren: Bei der Trabekulektomie wird ein künstlicher Abflussweg geschaffen, während minimal-invasive Verfahren (MIGS) winzige Stents oder Bypässe in den Kammerwinkel einsetzen.
  • Notfallbehandlung beim akuten Anfall: Medikamentöse Maßnahmen und eine Laser-Iridotomie sind erforderlich, um den Druck rasch zu senken.

Vorsorge

Regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr sind wichtig, um Kammerwinkelveränderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Akkommodation und ihre Störungen

Damit das Auge ein scharfes Bild liefern kann, ist ein komplizierter Vorgang nötig, den wir normalerweise nicht wahrnehmen: die Akkommodation. Dabei stellt das Auge die Objekte, die wir in den Blick nehmen, ständig scharf, wie eine Fotokamera.

Der Prozess der Akkommodation

Unsere Augenlinsen sind elastisch und mit winzig kleinen Muskeln verbunden. Diese verändern durch Anspannung oder Erschlaffung die Form der Linsen. Dies ermöglicht ein scharfes Bild auf unserer Netzhaut, und zwar sowohl von nahen als auch von weit entfernten Gegenständen.

Störungen der Akkommodation

Der Vorgang der Akkommodation kann gestört sein. Manchmal benötigen die zuständigen Muskeln mehrere Anläufe, um eine scharfe Abbildung zu erreichen. Es kann auch eine zu starke Anspannung der Muskeln vorliegen, dann kommt es zu einer „Über-Akkommodation“. Das kann sogar zu Krampfereignissen in der feinen Muskulatur führen. Betroffene haben dann große Schwierigkeiten, Objekte scharf zu sehen. Ein schneller Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht ist oftmals nicht möglich oder benötigt viel mehr Zeit als üblich. Weil sowohl die Augenmuskulatur überlastet als auch das Gehirn mit seiner Rechenleistung überfordert ist, sind schmerzende Augen und Kopfschmerzen die Folge.

Behandlung von Akkommodationsstörungen

Um die Sehstörung so gut wie möglich auszugleichen, müssen Brillen genau angepasst sein. Auch sogenannte „Akkomodationsübungen“ werden empfohlen. Dabei handelt es sich um ein Trainingsprogramm, bei dem die Kooperation beider Augen miteinander geübt und die scharfstellende Muskulatur ertüchtigt wird.

Weitere Ursachen für Sehnervbelastung

  • Nicht erkannte Fehlsichtigkeiten: Wenn eine Kurz- oder Weitsichtigkeit über längere Zeit nicht erkannt wird, sind die Augen einer ständigen übermäßigen Anstrengung ausgesetzt, was zu Kopfschmerzen führen kann.
  • Überanstrengung der Augen: Längeres Lesen oder Naharbeiten, die ein sehr genaues Hinsehen und ständig neues Scharfstellen erfordern, beanspruchen den Sehnerv stark. Unzureichende Beleuchtung oder zu intensives Licht tragen ebenfalls dazu bei.
  • Konvergenz-Exzess: Eine nicht optimale Zusammenarbeit der Augen miteinander, bei der ein zu starkes Zielen beider Augen auf ein nahes Objekt dazu führen kann, dass die/der Betrachter:in dieses unbewusst immer näher an die Augen heranholt.
  • Dry Eye Syndrome (DES): Wenn das Auge mit Tränenflüssigkeit unterversorgt ist, kommt es zu einem Gefühl von Trockenheit, Brennen, Juckreiz, zu Schmerzen und auch zu Sehstörungen.
  • Visual-Snow-Syndrom (VSS): Eine Sehstörung, bei der ein Großteil der Betroffenen zugleich unter Migräne leidet und eine Art Bildrauschen im Gesichtsfeld wahrnimmt.

Vorbeugung und Abhilfe

  • Regelmäßige augenärztliche Kontrollen, um Veränderungen der Sehkraft frühzeitig zu erkennen.
  • Anpassung vorhandener Sehhilfen.
  • Regelmäßige Pausen bei Tätigkeiten, die die Augen stark beanspruchen.
  • Ausgleich durch Blick in die Ferne.
  • Anpassung des Arbeitsplatzes mit optimaler Entfernung zum Bildschirm und angemessener Beleuchtung.
  • Entspannungsübungen für die Augen, wie das Schließen der Augen und langsames Ein- und Ausatmen.
  • Regelmäßige Bewegung, gern an der frischen Luft.

Anisometropie

Bei einer Anisometropie sind die Augen unterschiedlich fehlsichtig - das rechte als auch das linke Auge können sich sowohl hinsichtlich der Art der Fehlsichtigkeit und in deren Ausmaß unterscheiden. So kann das eine Auge weitsichtig und das andere kurzsichtig sein.

Ursachen der Anisometropie

Bei der Brechwertanisometropie liegt die Ursache im Unterschied des Brechwerts der Augenlinse und der Hornhaut. Handelt es sich um eine Längenanisometropie, so sind die beiden Augäpfel unterschiedlich gebaut.

Korrektur der Anisometropie

Ab einem bestimmten Ausmaß einer Anisometropie bieten sich Brillengläser nicht mehr als geeignete Korrekturen an, sondern sollten z. B. durch Kontaktlinsen oder einen refraktiven Eingriff ersetzt werden.

Anisometropie im Kindesalter

Im Kindesalter können Anisometropien ab einem bestimmten Ausmaß zu einer funktionalen Schwachsichtigkeit auf dem höher fehlsichtigen Auge führen.

Monovision

Eine bestimmte Form der angeborenen oder durch eine Brillenglas- bzw. Kontaktlinsenkorrektur oder Operation herbeigeführten Anisometropie ermöglicht dem einen Auge, Gegenstände in der Nähe, und dem anderen, solche in der Ferne jeweils ohne Brille scharf sehen zu können.

Glaukom (Grüner Star)

Glaukom ist eine Augenerkrankung, die sehr oft (aber nicht immer) mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergeht. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann sie zu Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung führen.

Ursache des Glaukoms

Das Auge enthält eine Flüssigkeit, das sogenannte Kammerwasser. Kann dieses Kammerwasser nicht mehr ungehindert abfließen, dann kommt es zu einem Stau und der Augeninnendruck erhöht sich.

Behandlung des Glaukoms

In den meisten Fällen genügen Augentropfen. Das Wichtigste ist dabei die regelmäßige Anwendung nach Anleitung des Augenarztes. Auch eine Lasertherapie oder eine Operation kann zu einem späteren Zeitpunkt nützlich sein.

Diagnose des Glaukoms

Zur Diagnose eines Glaukoms stehen dem Arzt mehrere Methoden zur Verfügung, wie die Messung des Augeninnendrucks und die Messung des Gesichtsfeldes.

Risikofaktoren für Glaukom

Die Anlage zum Glaukom ist erblich. Ebenso ist bei Kurzsichtigen das Glaukom häufiger und schwerer. Auch bestimmte Medikamente haben Einfluß auf den Augeninnendruck. So erkranken Patienten, die wegen Rheuma oder Allergien über längere Zeit Kortison-Präparate einnehmen müssen etwas häufiger an Glaukom. Auch bei Diabetes und Gefäßerkrankungen kommt das Glaukom häufiger vor.

Vorbeugung gegen Glaukom

Ein regelmäßiger Besuch des Augenarztes ist von größter Wichtigkeit. Gerade ein Glaukom wird von den Betroffenen selbst meist nicht wahrgenommen. Bei einer frühzeitigen Entdeckung durch den Augenarzt können Spätschäden und Erblindung verhindert werden.

Katarakt (Grauer Star)

Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse.

Behandlung des Grauen Stars

Wenn sich die anfängliche leichte Linsentrübung verdichtet, ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit, die so gut wie immer zum Erfolg führt.

Wann sollte der Graue Star operiert werden?

Den Zeitpunkt der Operation bestimmen Sie in Absprache mit Ihrem Augenarzt.

Intraokularlinsen

Bei der Staroperation wird heute nicht mehr die gesamte trübe Linse aus dem Auge entfernt, sondern die Linsenkapsel wird nach Möglichkeit im Auge belassen. Stattdessen wird eine Intraokularlinse eingesetzt.

Der Ziliarkörper

Der Ziliarkörper (auch bekannt als Corpus ciliare) ist entscheidend für die Art und Weise, wie wir die Welt sehen. Dieser Teil des Auges verantwortet einen großen Teil der Sehfunktion, einschließlich der Einstellung der Linse für scharfes Sehen in verschiedenen Entfernungen.

Anatomischer Aufbau des Ziliarkörpers

Der Ziliarkörper sitzt direkt hinter der Iris und ist mit der Linse über feine Stränge, die Zonulafasern, verbunden. Er besteht aus dem Ziliarmuskel, den Ziliarfortsätzen und den Zonulafasern.

Funktion des Ziliarkörpers

Der Ziliarmuskel passt die Form der Linse an, um die Sehschärfe für naheliegende oder entfernte Objekte zu optimieren. Die Ziliarfortsätze produzieren Kammerwasser, das den intraokularen Druck reguliert und Nährstoffe für das Auge liefert.

Gesundheitliche Probleme des Ziliarkörpers

Gesundheitliche Probleme des Ziliarkörpers können erhebliche Auswirkungen auf Ihr Sehvermögen haben, wie Akkommodationslähmung, Akkommodationsspasmus oder Entzündungen des Ziliarkörpers.

tags: #sehnerv #belastet #durch #akkommodation