Solarplexus Entfernung: Risiken, Komplikationen und Behandlungsansätze

Die Entfernung des Solarplexus, auch bekannt als Zöliakie-Plexus, ist ein komplexer Eingriff, der verschiedene Risiken und Komplikationen birgt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die potenziellen Risiken, Ursachen und Behandlungsansätze im Zusammenhang mit dem Solarplexus und damit verbundenen Erkrankungen.

Einführung in den Solarplexus und seine Bedeutung

Der Solarplexus, auch bekannt als Plexus coeliacus, ist ein komplexes Netzwerk von Nerven, das sich im Bauchraum befindet. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation verschiedener Körperfunktionen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Verdauungssystem. Erkrankungen oder Verletzungen in diesem Bereich können eine Vielzahl von Beschwerden verursachen, die eine sorgfältige Diagnose und Behandlung erfordern.

Plexusanästhesie: Eine gängige Methode zur Schmerzlinderung

Die Plexusanästhesie ist eine Methode, bei der gezielt bestimmte Nervenbündel betäubt werden, die beispielsweise Arm und Schulter oder das Bein versorgen. Am häufigsten wird die Plexusanästhesie im Bereich des Armes und der Schulter vorgenommen. Die Nerven, die für Gefühl und damit auch für Schmerzempfinden in Arm und Schultern sorgen, ziehen von der unteren Halswirbelsäule durch die Achselhöhle zum Arm, wo sie sich in Einzelnerven aufteilen.

Um die richtige Stelle zu finden, wird ein sogenannter Nervenstimulator verwendet, der schwache, nicht schmerzhafte Stromstöße aussendet. Liegt die Nadel dann an der richtigen Stelle in unmittelbarer Nähe des Nervs, kommt es dadurch zu Zuckungen im Nervenversorgungsgebiet (z.B. Hand oder Fuß). Nach 10 bis 20 Minuten ist das Versorgungsgebiet der Nerven absolut empfindungslos, Sie spüren für mehrer Stunden in diesem Bereich nichts mehr und können Arm oder Bein nicht bewegen.

Falls Sie doch etwas Angst vor dem Eingriff haben und nicht unbedingt alles genau mitbekommen wollen, besteht meist die Möglichkeit, zusätzlich ein Schlafmittel injiziert zu bekommen. Eine Plexusanästhesie im Bereich des Armes eignet sich bei allen Eingriffen im Bereich der Schulter, des Unterarmes, des Handgelenks und der Finger. Dies kann z.B. die Operation des Karpaltunnelsyndroms, des schnellenden Finger oder auch die Versorgung eines Unterarmbruches sein. Die Plexusanästhesie im Bereich des Beines kann z.B. Nicht angewandt werden darf das Verfahren bei einer Allergie gegen Lokalanästhetika. Mögliche Komplikationen sind Blutergüsse und Infektionen im Bereich des Einstichs durch das Eindringen von Keimen. Letzteres lässt sich aber meist durch entsprechende Hygienemaßnahmen vermeiden.

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Zwar sind die Betäubungsmittel, wenn sie in den Kreislauf geraten, nicht ganz ungefährlich. Bei der Plexusanästhesie ist das aber so gut wie ausgeschlossen. Nach dem Eingriff ist der entsprechende Körperteil noch für einige Zeit betäubt. In diesem Zeitraum sollten Sie vorsichtig sein, da Schmerzen als Warnsignal (z.B. Die sonstige Nachbehandlung hängt von der Art des vorgenommenen Eingriffs ab.

Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung (Ösophagus-Motilitätsstörung)

Die Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung (Ösophagus-Motilitätsstörung) ist ein Sammelbegriff für seltener auftretende Erkrankungen von Muskeln und Nerven der Speiseröhrenwand mit Störungen des Nahrungstransports. Typische Beschwerden sind krampfartige Brustschmerzen und Schluckbeschwerden. Wichtigste Formen sind die Achalasie, bei der die Beweglichkeit der Speiseröhre vermindert ist, sowie der diffuse Ösophagusspasmus und die Nussknacker-Speiseröhre (hyperkontraktiler Ösophagus), für die eine erhöhte Kontraktionsstärke oder -häufigkeit der Speiseröhre charakteristisch ist, das heißt die Speiseröhre öffnet sich nicht weit genug, damit ein vorgekauter Nahrungsbissen problemlos passieren kann. Krankheitsverlauf und Therapieerfolg sind abhängig von der ursächlichen Funktionsstörung.

Symptome der Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung

  • Schluckbeschwerden, die im Laufe der Zeit immer ausgeprägter werden
  • Starke Schmerzen im Brustbereich, direkt hinter dem Brustbein
  • Bolusgefühl, d. h.

Ursachen der Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung

Der Achalasie liegt eine Schädigung des Nervengeflechts (Plexus myentericus) in der unteren Speiseröhre zugrunde. Dadurch ist die Speiseröhre nur eingeschränkt beweglich, und der untere Ringmuskel (Ösophagussphinkter) kann bei der Nahrungspassage nicht ausreichend erschlaffen, sodass der Speisebrei nicht oder nur unvollständig aus der Speiseröhre in den Magen gelangt. Die Betroffenen empfinden krampfartige Brustschmerzen und haben Schluckbeschwerden. Nachts fließt die unverdaute Nahrung oft wieder in die Mundhöhle zurück. Die Achalasie ist eine Erkrankung, bei der Nervenzellen im letzten Abschnitt der Speiseröhre absterben.

Starke krampfartige Kontraktionen im mittleren und unteren Bereich der Speiseröhre, die keine vorantreibende Wirkung auf die Nahrung haben, sind typisch für den diffusen Ösophagusspasmus. Bei der Nussknacker-Speiseröhre zieht sich der untere Bereich der Speiseröhre extrem lange und stark zusammen. Durch das Zusammenziehen der Speiseröhrenmuskulatur bleiben leicht Nahrungsbrocken stecken, was zu einem unangenehmen Bolusgefühl führt. Der untere Ringmuskel funktioniert - wie auch beim diffusen Ösophagusspasmus - normal.

Diagnose der Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung

Mit einer Röntgenkontrastmittel-Untersuchung (Ösophagus-Breischluck) stellt der Arzt fest, welche Form der Speiseröhren-Kontraktionsstörung vorliegt. Die Speiseröhrendruckmessung zeigt ihm, wie stark die Beweglichkeit der Speiseröhre gestört ist.

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Sekundäre Speiseröhren-Beweglichkeitsstörungen

Sie treten im Gefolge anderer Erkrankungen auf. Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs. Besonders bei Schmerzen oder Brennen hinter dem Brustbein: Herzerkrankung (Angina pectoris) und gastroösophageale Refluxerkrankung GERD Seltener: Speiseröhrendivertikel, Zwerchfellbruch oder narbig veränderte Speiseröhre nach Speiseröhrenentzündung Bei Fremdkörpergefühlen in der Speiseröhre: in der Speiseröhre hängengebliebener Fremdkörper wie z. B.

Behandlung der Speiseröhren-Beweglichkeitsstörung

  • Operative Behandlung: Um den Transport der Nahrung von der Speiseröhre zum Magen zu verbessern, dehnt der Arzt den unteren Ringmuskel mit einem Ballonkatheter (Ballondilatation). Der Eingriff wird endoskopisch durchgeführt und ist meistens erfolgreich, doch auch nicht ohne Risiko: besonders Rissbildungen der Speiseröhre sind gefürchtet. Als Alternative hat sich die endoskopische Injektion von Botulinumtoxin in den unteren Ringmuskel der Speiseröhre erwiesen. Das Nervengift lähmt den Muskel teilweise, sodass die Öffnung zum Magen weiter und somit für den Nahrungsbrei besser passierbar wird. Bleiben beide Behandlungsmethoden erfolglos, empfiehlt der Arzt meist die operative Kardiamyotomie. Eine neuere Methode ist die Spaltung der verdickten Muskulatur über das Endoskop, die sogenannte perorale endoskopische Myotomie (POEM). Auch wenn die operative Therapie die Beschwerden erfolgreich lindert, bleibt das Risiko für Speiseröhrenkrebs weiter bestehen.
  • Medikamentöse Behandlung: Einigen Patienten, die keine invasive Therapie wünschen, helfen Kalziumantagonisten wie Nifedipin (z. B. Adalat®). Kalziumantagonisten lassen die Muskulatur erschlaffen, so auch die verkrampfte Muskulatur im unteren Teil der Speiseröhre. Dafür wird das Medikament eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen. Kalziumantagonisten (z. B. Adalat®) und Nitropräparate (z. B. Corangin® Nitrospray oder Nitrolingual® Kapseln) helfen die Krämpfe zu lösen. Bei beiden Erkrankungen lindert auch die Einspritzung von Botulinumtoxin in die Speiseröhrenmuskulatur die Beschwerden für einige Monate; eine dauerhafte Beschwerdefreiheit ist jedoch nicht zu erwarten. In etwa 3 % der Ballondilatationen reißt die Speiseröhre ein.
  • Allgemeine Maßnahmen: Speiseröhren-Bewegungsstörungen sind leider nicht heilbar, aber die verschiedenen Behandlungsmethoden können die Symptome lindern und Komplikationen vorbeugen. Essen Sie langsam und kauen Sie gut. Meiden Sie Speisen und Getränke, die Sie schlecht vertragen. Wählen Sie bei Schluckstörungen flüssige oder pürierte Speisen. Trinken Sie viel Wasser zu den Mahlzeiten, da auf diese Weise die Speisen besser rutschen. Halten Sie Ihren Oberkörper beim Essen aufrecht. Wenn Ihnen das Schlucken während einer Mahlzeit besonders große Probleme bereitet, stehen Sie während der Mahlzeit auf und gehen ein paar Schritte umher. Die Selbsthilfegruppe Achalasie e.V.

Aneurysmen: Eine Gefahr für die Blutgefäße

Die Hauptgefahr besteht in einem plötzlichen Platzen der Schlagader mit innerem Verbluten, jedoch kann es auch zur Bildung von Blutgerinnseln in der Erweiterung mit akuten Verschlüssen von Beinschlagadern durch Fortleiten der Gerinnsel in die Beine kommen. Die meisten Aneurysmen werden durch Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) hervorgerufen. Die meisten Aneurysmen machen zunächst keine Beschwerden. Durch Größenzunahme können örtliche Schmerzen, v.a. Rückenschmerzen entstehen. Platzt die Bauchschlagader, wird dieses von starken Rücken- und Bauchschmerzen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden begleitet. Neben der körperlichen Untersuchung kann vor allem eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes die Diagnose einer erweiterten Bauchschlagader sichern. Evtl. Zunächst müssen jedoch begleitende Risiken von Seiten des Herz-Kreislaufsystems, der Lungen und Nieren abgeklärt werden.

Behandlung von Aneurysmen

Sollte für Sie eine offene Operation geplant sein werden wir prüfen, ob Sie für das moderne und besonders schonende "Fast Track" Verfahren in Frage kommen. für eine komplikationsarme und schnelle Erholungsphase zu sorgen, so dass Sie bereits innerhalb der ersten Woche nach der Operation wieder nach Hause können. Für die Operation muss der Bauchraum in der Mittellinie vom Brust- bis zum Schambein eröffnet werden. Ist die Aussackung auf die Bauchschlagader begrenzt, kann eine Rohrprothese eingesetzt werden, sind die Beckenschlagadern mit betroffen, benutzt man eine sog. Y-Prothese mit Anschluss auf beide Becken- oder sogar Leistenschlagadern.

Bei Patienten mit vielen Vorerkrankungen und damit deutlich erhöhtem Narkoserisiko steht als neues Verfahren die sog. "endoluminale Technik" als minimal invasiver Eingriff zur Verfügung. Bei diesem Verfahren wird über die Leistenschlagadern eine durch Draht verstärkte Prothese von Innen eingebracht, um die Gefäßwand zu stabilisieren. Bei der Operation kann es - wie bei jeder anderen Operation auch - zu einer Verletzung der umgebenden Organe, Gefäße und Nerven kommen. Bei Männern können dadurch nach der Operation Erektionsstörungen auftreten.

Sollte sich einmal ein größerer Bluterguss entwickeln, müsste dieser ggf. Ein Gerinnsel in den Beinvenen, eine sog. Sollte bei Ihnen das "Fast Track" Verfahren Anwendung finden, wird man auf die Anlage einer Magensonde verzichten können. Wichtig ist das Abhusten, um eine Lungenentzündung zu vermeiden. Am Folgetag werden Sie in der Regel wieder auf Ihr Zimmer zurück können. Sie müssen mit Hilfe aufstehen, die Wunddrainagen werden entfernt und evtl. auch der Magenschlauch. Sobald das Verdauungssystem wieder arbeitet, dürfen Sie erst vorsichtig trinken und dann in den nächsten Tagen vermehrt wieder essen. Sofern die Wunden gut heilen und Sie sich wieder wohl fühlen, dürfen sie etwa acht bis zehn Tage nach der Operation wieder nach Hause.

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In der ersten Zeit sollten Sie sich nicht zu viel belasten, ausgiebiges Spazierengehen fördert jedoch den Erholungsprozess. Sie sollten ca. drei Monate nicht mehr als fünf Kilo Gewicht heben, um einen Narbenbruch zu vermeiden. Ferner sollten Sie ein Medikament einnehmen, welches die Verklebung der Blutplättchen verhindert (z.B. ASS, Plavix, Iscover).

Plexustumore: Seltene Tumore des Zentralnervensystems

Plexuspapillome und Plexuskarzinome (auch Choroidplexustumore (CPT) oder Plexustumore) sind sehr seltene Tumore des Zentralnervensystems (ZNS), an denen vor allem Kinder und Jugendliche erkranken, die aber auch im Erwachsenenalter auftreten können. Plexuspapillome und Plexuskarzinome (bzw. auch Choroidplexustumore) sind nach dem Ort benannt, an dem sie sich entwickeln: dem Adergeflecht (Plexus choroideus) der inneren Hirnkammern (Hirnventrikel).

Arten von Plexustumoren

Plexustumore (auch Choroidplexustumoren) sind mehrheitlich gutartig (benigne). Man spricht dann von Plexuspapillomen. Plexuspapillome sind gut an ihrer blumenkohlartigen Struktur zu erkennen. Sie wachsen langsam, und die Prognose ist günstig, sofern der Tumor im Rahmen einer Operation vollständig entfernt werden kann. Plexuskarzinome (Maligne Choroidplexuskarzinome) sind dagegen deutlich aggressiver, und es kommt trotz chirurgischen Eingriffs häufiger zu Rückfällen (Rezidiven).

Lokalisation von Plexustumoren

In gut der Hälfte aller Fälle entstehen Plexustumore in den beiden großen Hirnkammern so genannten Seitenventrikeln (auch laterale Ventrikel, Ventrikel I und II oder seitliche Hirnkammern genannt) im Großhirn. Betroffen sein können aber auch die Kammern im Zwischenhirn (III. Ventrikel) und vor allem im Erwachsenenalter IV. Ventrikel der hinteren Schädelgrube. Bei Kindern werden der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) zufolge Plexuspapillome und Plexuskarzinome häufiger im linken Großhirn-Ventrikel festgestellt. Tumore vom WHO-Grad I und II bleiben in der Regel auf die Ventrikel beschränkt. Aggressivere Karzinome (WHO-Grad III) hingegen befallen meist auch angrenzende Hirnregionen. Alle Plexustumore können über die Gehirn- und Rückenmarks-Flüssigkeit im gesamten Liquorraum ausbreiten. Eine Streuung.

Häufigkeit von Plexustumoren

Plexustumore gehören zu den extrem seltenen Hirntumoren. Aufbauend auf den Daten des internationalen CPT-SIOP-Registers kann man davon ausgehen, dass der Anteil an CPT unter den Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) bei Erwachsenen und Kindern gerade einmal ein halbes Prozent beträgt. Im CPT-SIOP-Register werden die Daten aller Patientinnen und Patienten, die an einem Plexustumor erkrankt sind, gesammelt und ausgewertet. In Deutschland wurden zuletzt etwa zehn Fälle pro Jahr registriert.

Symptome von Plexustumoren

Die Erkrankung geht mit einigen typischen Symptomen einher, die sich vor allem dadurch ergeben, dass ein Tumor im Plexus choroideus die Produktion und Zirkulation des schützenden Liquors (Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit) stört. Und zwar in mehrfacher Hinsicht: Da die Tumorzellen - wie das Adergeflecht, aus dem sie hervorgehen - Flüssigkeit bilden können, kommt es zu einer übermäßigen Erzeugung von Liquor. Außerdem kann die Hirnflüssigkeit aufgrund der Wucherung oft nicht mehr abfließen.

Diagnose von Plexustumoren

Die Diagnostik von Plexuspapillomen oder Plexuskarzinomen ist aufwendig und kompliziert. Für eine gesicherte Diagnose ist also unbedingt interdisziplinäre medizinische Expertise notwendig. Um die jeweils optimale Behandlungsmethode zu finden, ist es notwendig, genau zu bestimmen, um welche Art von Tumor es sich handelt. Es muss also eindeutig geklärt werden, ob ein Plexuspapillom oder ein -karzinom vorliegt. Zudem ist eine Gewebeentnahme (Biopsie) notwendig, die im Rahmen einer Operation erfolgt. Über eine feingewebliche (histologische) Untersuchung des Tumorgewebes können Expertinnen und Experten dann feststellen, ob es sich um eine benigne Wucherung oder ein bösartiges Karzinom handelt. Auch wird der Liquor (Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit) auf Tumorzellen geprüft. Dazu ist die Entnahme von Flüssigkeit notwendig.

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