Spalt Migräne: Umfassende Informationen zu Anwendung, Wirkung und Risiken

Migräne und Spannungskopfschmerzen sind weit verbreitete Beschwerden, die das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen können. Spalt Migräne, ein Produkt von Pfizer, bietet eine Option zur Behandlung dieser akuten Kopfschmerzphasen. Dieser Artikel beleuchtet die Details von Spalt Migräne, einschliesslich seiner Zusammensetzung, Anwendungsgebiete, Kontraindikationen, Nebenwirkungen und wichtiger Hinweise zur Einnahme.

Was ist Spalt Migräne?

Spalt Migräne ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel, das zur Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika/Antirheumatika (NSAR) gehört. Es wird zur Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura sowie zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen eingesetzt.

Zusammensetzung und Wirkweise

Der Hauptwirkstoff in Spalt Migräne ist Ibuprofen. Jede Weichkapsel enthält 400 mg Ibuprofen. Zusätzlich enthält das Präparat verschiedene Hilfsstoffe, darunter:

  • Polyvinylacetatphthalat
  • Kaliumhydroxid
  • Eisen(III)-oxid
  • Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol
  • Gelatine
  • Gereinigtes Wasser
  • Propylenglycol
  • Macrogol

Ibuprofen wirkt, indem es die Produktion von Prostaglandinen hemmt, körpereigene Stoffe, die eine Rolle bei der Entstehung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber spielen. Durch die Reduktion der Prostaglandin-Produktion können Schmerzen gelindert und Entzündungen reduziert werden.

Anwendungsgebiete

Spalt Migräne wird bei Erwachsenen zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung folgender Beschwerden angewendet:

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  • Akute Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura
  • Spannungskopfschmerzen

Kontraindikationen

Spalt Migräne darf nicht eingenommen werden in folgenden Fällen:

  • Allergie gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
  • Reaktionen mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit
  • Ungeklärte Blutbildungsstörungen
  • Bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera) oder Blutungen
  • Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
  • Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder andere aktive Blutungen
  • Schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
  • Schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Schwere Dehydratation (verursacht z. B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme)
  • Im letzten Drittel der Schwangerschaft
  • Von Personen unter 40 kg, da diese Dosisstärke aufgrund des höheren Wirkstoffgehaltes nicht geeignet ist
  • Von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung von Spalt Migräne sollte immer genau nach Anweisung des Arztes oder Apothekers erfolgen. Die folgenden Informationen dienen als allgemeine Richtlinie:

  • Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg (ab 12 Jahren):
    • Einzeldosis: 1 Weichkapsel (entsprechend 400 mg Ibuprofen)
    • Maximale Tagesdosis: 3 Weichkapseln (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
  • Zwischen den Einnahmen sollte ein Abstand von mindestens 6 Stunden liegen.
  • Die Weichkapseln sollten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden.
  • Bei Schmerzen sollte Spalt Migräne ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage eingenommen werden. Bei Anhalten oder Verschlimmern der Symptome sollte ein Arzt konsultiert werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Spalt Migräne Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

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  • Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch
  • Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis)
  • Verstärkung einer Colitis ulzerosa oder eines Morbus Crohn
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. mit Blutdruckabfall)
  • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
  • Sehstörungen

Seltene Nebenwirkungen:

  • Ohrgeräusche (Tinnitus)

Sehr seltene Nebenwirkungen:

  • Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose)
  • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt
  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Leberfunktionsstörungen, Leberschäden, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis)
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
  • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion; nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im Körper (Ödeme) und starke Eiweißausscheidung im Harn); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann.
  • Psychotische Reaktionen, Depression
  • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis)
  • Symptomatik einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung.

Nicht bekannt:

  • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen).
  • Die Haut wird lichtempfindlich.
  • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremitäten befinden (akutes generalisiertes pustulöses Exanthem).

Beim Auftreten von starken Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder einer Schwarzfärbung des Stuhls muss das Arzneimittel abgesetzt und sofort ein Arzt informiert werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Spalt Migräne ist erforderlich:

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  • Bei älteren Patienten, da diese häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR aufweisen, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich.
  • Bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Erkrankungen (Colitis ulzerosa, Morbus Crohn).
  • Bei Patienten mit Herzproblemen, vorangegangenem Schlaganfall oder Risikofaktoren für diese Erkrankungen (z. B. hoher Blutdruck, Diabetes, hohe Cholesterinwerte, Rauchen).
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können (z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Thrombozytenaggregationshemmer).
  • Bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. intermittierende Porphyrie).
  • Bei Allergien (z.B. Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen.
  • Bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion.
  • Vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. der Ziehung eines Zahnes).
  • Bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).
  • Bei Herzrhythmusstörungen.
  • Bei Angststörungen.

Eine gleichzeitige Anwendung von Spalt Migräne mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern, sollte vermieden werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Spalt Migräne beeinflusst werden:

  • Verstärkung der Wirkung von:
    • Blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarin, Heparin)
    • Thrombozytenaggregationshemmern (z. B. Ticlopidin, Clopidogrel, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer)
    • Glukokortikoiden
    • Digoxin
    • Antidiabetika
    • Methotrexat
    • Valproinsäure
  • Verminderung der Wirkung von:
    • Diuretika
    • ACE-Hemmern
    • Harnsäureausscheidenden Gichtmitteln

Das im Arzneimittel enthaltene Coffein kann die schlafanregende Wirkung von Substanzen wie Barbiturate und Antihistaminika vermindern, die herzfrequenzsteigernde Wirkung von Substanzen wie Sympathomimetika und Thyroxin erhöhen, die schmerzstillende Wirkung von Paracetamol und einigen nichtsteroidalen Antiphlogistika steigern, die Ausscheidung von Theophyllin herabsetzen und das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin erhöhen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft sollte Spalt Migräne nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft ist die Einnahme kontraindiziert.

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. höherer Dosierung sollte jedoch abgestillt werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Da bei der Anwendung von Spalt Migräne in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wichtige Hinweise

  • Spalt Migräne sollte nicht länger als 4 Tage ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.
  • Bei Anhalten oder Verschlimmern der Symptome sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Die Einnahme von Spalt Migräne sollte mit ausreichend Flüssigkeit erfolgen.
  • Bei einer Überdosierung sollte umgehend ein Arzt benachrichtigt werden.
  • Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollte ein Arzt oder Apotheker informiert werden.
  • Die Packungsbeilage sollte sorgfältig gelesen werden, um alle wichtigen Informationen zu erhalten.

Alternative Behandlungsansätze bei Migräne und Spannungskopfschmerzen

Neben der medikamentösen Behandlung mit Präparaten wie Spalt Migräne gibt es verschiedene alternative und ergänzende Ansätze, die zur Linderung von Migräne und Spannungskopfschmerzen beitragen können. Diese umfassen:

  • Entspannungstechniken: Progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga und Meditation können helfen, Stress abzubauen und Muskelverspannungen zu lösen, die oft mit Spannungskopfschmerzen in Verbindung stehen. Bei Migräne können diese Techniken helfen, die Häufigkeit und Intensität der Attacken zu reduzieren.
  • Biofeedback: Diese Technik ermöglicht es, Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Muskelspannung und Hauttemperatur bewusst wahrzunehmen und zu beeinflussen. Biofeedback kann bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne eingesetzt werden, um Stress abzubauen und die Muskelspannung zu reduzieren.
  • Akupunktur: Die traditionelle chinesische Medizin setzt Akupunktur zur Behandlung verschiedener Schmerzzustände ein, darunter auch Kopfschmerzen. Studien haben gezeigt, dass Akupunktur bei der Vorbeugung von Migräneattacken wirksam sein kann.
  • Manuelle Therapie: Physiotherapie, Chiropraktik und Osteopathie können bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen helfen, indem sie Muskelverspannungen lösen und die Beweglichkeit der Halswirbelsäule verbessern.
  • Ernährungsumstellung: Einige Menschen mit Migräne stellen fest, dass bestimmte Nahrungsmittel oder Getränke ihre Attacken auslösen können. Ein Ernährungstagebuch kann helfen, diese Auslöser zu identifizieren und zu vermeiden. Häufige Auslöser sind Alkohol, Koffein, Schokolade, gereifter Käse und verarbeitete Lebensmittel.
  • Regelmässiger Schlaf-Wach-Rhythmus: Ein stabiler Schlafrhythmus ist wichtig für die Vorbeugung von Kopfschmerzen. Unregelmässige Schlafzeiten oder Schlafmangel können Migräneattacken und Spannungskopfschmerzen auslösen.
  • Körperliche Aktivität: Regelmässige Bewegung kann helfen, Stress abzubauen und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren sind besonders empfehlenswert.
  • Pfefferminzöl: Das Auftragen von Pfefferminzöl auf die Schläfen kann bei Spannungskopfschmerzen lindernd wirken.
  • Magnesium: Einige Studien deuten darauf hin, dass Magnesiummangel mit Migräne in Verbindung stehen kann. Die Einnahme von Magnesiumpräparaten kann bei der Vorbeugung von Migräneattacken helfen. Es ist jedoch wichtig, vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln einen Arzt zu konsultieren.
  • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): KVT ist eineForm der Psychotherapie, die darauf abzielt, negative Gedanken und Verhaltensweisen zu verändern, die zu Kopfschmerzen beitragen können. KVT kann bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne eingesetzt werden, um Stress abzubauen, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und die Schmerzwahrnehmung zu verändern.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle alternativen Behandlungsansätze für jeden geeignet sind. Es ist ratsam, mit einem Arzt oder anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister zu sprechen, um die besten Behandlungsoptionen für die individuellen Bedürfnisse zu ermitteln.

Spalt Tabletten: Eine Alternative zu Spalt Migräne?

Neben Spalt Migräne gibt es auch Spalt Tabletten, die eine Kombination aus Acetylsalicylsäure (ASS) und Coffein enthalten. Diese Tabletten werden ebenfalls zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen bei Erwachsenen eingesetzt. Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen Spalt Migräne und Spalt Tabletten zu kennen, um das geeignete Arzneimittel für die jeweilige Situation auszuwählen.

Zusammensetzung und Wirkweise von Spalt Tabletten

Spalt Tabletten enthalten zwei Wirkstoffe:

  • Acetylsalicylsäure (ASS): Ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum / Analgetikum).
  • Coffein: Wirkt stimulierend und kann die schmerzlindernde Wirkung von ASS verstärken.

Anwendungsgebiete von Spalt Tabletten

Spalt Tabletten werden angewendet bei:

  • Leichten bis mäßig starken Schmerzen bei Erwachsenen

Kontraindikationen von Spalt Tabletten

Spalt Tabletten dürfen nicht eingenommen werden in folgenden Fällen:

  • Allergie gegen Acetylsalicylsäure oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
  • Reaktionen mit Asthmaanfällen oder Überempfindlichkeit nach der Einnahme von Salicylaten oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit
  • Magen-Darm-Blutung (Perforation) oder -durchbruch in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
  • Bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre (peptischen Ulzera) oder Blutungen
  • Krankhaft erhöhte Blutungsneigung
  • Leber- und Nierenversagen
  • Schwere Herzmuskelschwäche (schwere Herzinsuffizienz)
  • Gleichzeitige Einnahme von 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche
  • In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
  • Von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Nebenwirkungen von Spalt Tabletten

Die häufigsten Nebenwirkungen von Spalt Tabletten betreffen den Verdauungstrakt.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen

Seltene Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können
  • Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch

Sehr seltene Nebenwirkungen:

  • Erhöhungen der Leberwerte
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema Exsudativum Multiforme)

Nicht bekannt:

  • Beschleunigte Herzfrequenz (Tachykardie)

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen bei Spalt Tabletten

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Spalt Tabletten ist erforderlich:

  • Bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / Antirheumatika oder andere Allergie auslösende Stoffe
  • Bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen
  • Bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion
  • Bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. der Ziehung eines Zahnes)
  • Bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Bei Herzrhythmusstörungen
  • Bei Angststörungen

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bei Spalt Tabletten

Spalt Tabletten können die Wirkung verschiedener Arzneimittel beeinflussen. Es ist wichtig, den Arzt oder Apotheker über alle eingenommenen Arzneimittel zu informieren.

Schwangerschaft und Stillzeit bei Spalt Tabletten

Während der Schwangerschaft sollten Spalt Tabletten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Spalt Tabletten wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Acetylsalicylsäure und Coffein, die Wirkstoffe von Spalt Tabletten, gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.

Fazit zu Spalt Tabletten

Spalt Tabletten können eine wirksame Option zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen sein. Sie sind jedoch nicht für jeden geeignet und sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker eingenommen werden. Insbesondere bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen oder bei Einnahme anderer Arzneimittel ist Vorsicht geboten.

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