St. Josef Krankenhaus Oberhausen Neurologie: Eine umfassende Bewertung

Die Suche nach dem besten Krankenhaus für neurologische Behandlungen kann eine Herausforderung sein. Klinik-Rankings wie das des „Stern“ bieten zwar eine erste Orientierung, doch ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse und spezifischen Fachbereiche zu berücksichtigen. Dieser Artikel beleuchtet das St. Josef Krankenhaus Oberhausen im Bereich Neurologie, unter Berücksichtigung von Qualitätsberichten, Patientenerfahrungen und zusätzlichen Informationen.

Klinik-Rankings und ihre Bedeutung

Das Klinik-Ranking des „Stern“ listet die besten Krankenhäuser in Deutschland auf. Im Ranking des „Stern“ belegt das Uni-Klinikum Köln als erstes Haus aus NRW Platz 12. Solche Rankings können bei der ersten Orientierung helfen, jedoch sollte man beachten, dass sie oft allgemeine Bewertungen darstellen und nicht immer die spezifischen Stärken einzelner Fachbereiche widerspiegeln.

St. Josef Krankenhaus Oberhausen: Neurologie im Fokus

Das AMEOS Klinikum St. Josef Oberhausen wurde 1961 als eine der ersten psychiatrischen Einrichtungen an einem Allgemeinkrankenhaus in Deutschland eingerichtet - noch unter dem damaligen Namen St. Josef-Hospital. Das St. Josef Krankenhaus Oberhausen hebt seine neurologische Abteilung als einzige in Oberhausen und Umgebung hervor, die das gesamte Spektrum in der Diagnostik und Behandlung neurologischer Erkrankungen abdeckt. Hierunter fallen Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven sowie der Muskeln. Erkrankungen des Nervensystems können sich sehr unterschiedlich äußern - in Bewegungsstörungen, Lähmungen, Schmerzen, Störungen der Sinneswahrnehmungen oder auch in Veränderungen von Konzentration und Gedächtnis. Interdisziplinär arbeiten die Ärzte mit Kollegen anderer Fachbereiche zusammen, wie beispielsweise der Orthopädie oder internistischen Fächern, für das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten.

Spezialisierte Schlaganfall-Einheit (Stroke Unit)

Ein besonderer Schwerpunkt des St. Josef Krankenhauses ist die zertifizierte und spezialisierte Schlaganfall-Spezialeinheit (Stroke Unit), die mit modernster Technik ausgestattet ist. Acht Monitorbetten sowie fünf weitere Überwachungsbetten stellen jederzeit die hochqualifizierte Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Schlaganfällen und Hirnblutungen sicher. Auch andere schwere neurologische Krankheitsbilder werden hier kompetent betreut. Wir versorgen jeden akuten Schlaganfall auf einer Spezialstation.

Diagnostik und Ausstattung

Das Leistungsspektrum der Neurologie im St. Josef Krankenhaus umfasst:

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  • Computergestützte, papierlose EEG-Anlage für mobile Langzeitaufzeichnung der Hirnströme
  • Moderne Ultraschall-Diagnose-Verfahren:
    • Extra- und transkranielle Dopplersonographie der hirnversorgenden Arterien
    • Extra- und transkranielle farbcodierte Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien
  • Registrierung evozierter Hirnpotenziale (optisch, akustisch, somatosensorisch, motorisch) und der Hirnstammreflexe
  • Elektrische Muskel- und Nervenstromdiagnostik (EMG/Nervenleitgeschwindigkeit, Reflexuntersuchungen)
  • Liquorlabor

In Kooperation mit dem Radiologischen Institut Oberhausen sind rund um die Uhr verfügbar:

  • Spiral-Computertomographie einschließlich der Verfahren zu Gefäßdarstellung (Angiographie)
  • Kernspintomographie einschließlich Angiographie
  • Methoden zur Darstellung des Rückenmarks (Myelographie)

Kompetentes Team und umfassende Betreuung

Während des Aufenthaltes in der Klinik werden die Patienten von einem erfahrenen und spezialisierten Team aus Ärzten und speziell geschultem Pflegepersonal betreut. Neurologisch versierte Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden kümmern sich ebenso um Ihr Wohl und Ihre Genesung. Außerdem stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Sozialdienstes und der Krankenhausseelsorge zur Seite.

Die Klinik für Neurologie wird von Prof. Dr. med. Anke Lührs geleitet. Zu ihrem Team gehören Dr. med. Angelika Görtzen-Veh (Leitende Oberärztin), Renáta Hegyi (Leitende Oberärztin) und Ghaith Abou Shaar (Oberarzt, Leitung Stroke Unit).

Engagement für die Deutsche Hirnstiftung

Die Klinik unterstützt durch ihre Arbeit die Deutsche Hirnstiftung in ihrem Anliegen, das Wohl von Neurologie-Patientinnen und -Patienten und deren Angehörigen deutschlandweit zu verbessern. In der Obhut der Hirnstiftung wird die Expertise von neurologischen Praxen, Kliniken sowie Forscherinnen und Forschern gebündelt und auf diese Weise das gesamte Fachgebiet gestärkt.

Mitglied im Neurovaskulären Netzwerk der Region Ruhr-Südwest

Das Neurovaskuläre Netz Ruhr-Südwest (NVNR-SW) ist ein Zusammenschluss von sieben Kliniken im westlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Rheinland. Ziel des Verbundes ist eine zeitnahe und verbesserte interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der hirnversorgenden (neurovaskulären) Blutgefäße. Diese Erkrankungen umfassen unter anderem den Schlaganfall, Aneurysmen, arteriell-venöse Gefäßmissbildungen im Gehirn oder Rückenmark und seltene Ursachen, vor allem bei jüngeren Schlaganfallpatienten, wie z.B.

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Patientenerfahrungen: Einblicke in die Realität

Patientenberichte können wertvolle Einblicke in die Qualität der Behandlung und Betreuung im St. Josef Krankenhaus Oberhausen geben. Es ist jedoch wichtig, zu beachten, dass diese subjektiv sind und nicht immer ein vollständiges Bild der Klinik widerspiegeln.

Positive Rückmeldungen

Einige Patienten berichten von sehr positiven Erfahrungen auf der Neurologie/Schmerzambulanz. Sie loben das freundliche, nette und hilfsbereite Personal sowie die gute Information über den Ablauf und Verlauf der Krankheit. Auch die Erreichbarkeit und Ansprechbarkeit der Ärzte wird positiv hervorgehoben.

Negative Erfahrungen

Andere Patienten berichten von weniger zufriedenstellenden Erfahrungen. Einige bemängeln unfreundliches Verhalten von Ärzten und Pflegepersonal, fehlende Hilfe bei Erkrankungen und eine überalterte Ausstattung. Kritik gibt es auch an der Organisation der Termine und dem Umgang mit Patientenmeinungen. In einigen Fällen wird von falscher Medikation, mangelnder Therapie und unhygienischen sanitären Anlagen berichtet.

Einige Patienten berichten von negativen Erfahrungen in der Psychiatrie des Krankenhauses, insbesondere auf der geschlossenen Station. Sie bemängeln die Behandlung durch das Pflegepersonal, die fehlende Therapie und die Diagnose von Persönlichkeitsstörungen ohne ausreichende Grundlage. Auch der Vorwurf, dass Patienten ihre Macht missbrauchen und mit Sanktionen drohen, wird erhoben.

Neutralere Beobachtungen

Einige Patienten erwähnen, dass das Personal sehr nett ist, aber viele Therapien aufgrund von Personalmangel oder Krankheit ausfallen. Auch der Mangel an Material in der Ergo-Therapie und das Fehlen eines eigenen Parks werden als negativ empfunden.

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Qualitätsberichte und weitere Informationen

Um ein umfassendes Bild des St. Josef Krankenhauses Oberhausen zu erhalten, ist es ratsam, sich die Qualitätsberichte des Krankenhauses anzusehen. Diese Berichte enthalten detaillierte Informationen über die medizinische Versorgung, die pflegerische Versorgung, die Kontrollmaßnahmen und die Serviceleistungen des Krankenhauses.

Zusätzlich können Informationen aus dem Bundes-Klinik-Atlas und dem Social Media Monitoring herangezogen werden, um die Qualität der pflegerischen Versorgung und die Online-Kommunikation des Krankenhauses zu beurteilen.

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