Ein Taubheitsgefühl im Bein ist eine weit verbreitete Beschwerde, die viele Menschen irgendwann in ihrem Leben erfahren. Es kann beängstigend sein, besonders wenn es plötzlich auftritt oder von anderen Symptomen begleitet wird. Glücklicherweise sind die meisten Fälle von Taubheitsgefühl im Bein harmlos und verschwinden von selbst wieder. Allerdings können Taubheitsgefühle auch ein Anzeichen für eine zugrunde liegende Erkrankung sein, die eine medizinische Behandlung erfordert. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen von Taubheitsgefühlen im Bein, wie sie diagnostiziert werden und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Einführung
Taubheitsgefühle in den Beinen sind ein Zustand, den wahrscheinlich jeder kennt. Wer beispielsweise über eine längere Zeitspanne hinweg mit überschlagenen Beinen sitzt, wird nach einer Weile Kribbeln oder Taubheit verspüren. Das liegt daran, dass der Blutfluss durch den starken Druck auf die Nerven verringert wird. Im Allgemeinen sind Taubheitsgefühle, die sich in den Beinen bemerkbar machen, auf eine mangelnde Blutzufuhr zurückzuführen. Dies kann beispielsweise nach langem Sitzen oder Liegen passieren, wobei die Symptome nach einigen Sekunden des Positionswechsels verschwinden.
Ursachen von Taubheitsgefühlen im Bein
Die Ursachen für Taubheitsgefühle im Bein sind vielfältig und reichen von harmlosen vorübergehenden Zuständen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen. Es ist wichtig, die potenziellen Ursachen zu kennen, um die Beschwerden richtig einordnen und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen zu können.
Vorübergehende Ursachen
- Druck auf Nerven: Langes Sitzen mit überschlagenen Beinen, ungünstige Schlafpositionen oder beengende Kleidung können Druck auf die Nerven ausüben und zu Taubheitsgefühlen führen.
- Kälte: Einige Menschen verspüren bei Kälte Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl in den Beinen. Wenn es draußen friert, neigen manche kälteempfindliche Menschen dazu, ihren Oberkörper nach vorne zu krümmen, die Arme zu verkrampfen und nicht mehr im gleichen Rhythmus zu atmen.
- Stress: Auch in besonderen Stresssituationen können Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Beinen auftreten. Dasselbe kann ebenfalls passieren, wenn Menschen eine Präsentation halten müssen oder sich in anderen stressigen Situationen befinden.
Treten in solchen Fällen Symptome in den Beinen auf, so handelt es sich in der Regel nicht um eine gefährliche Erkrankung.
Erkrankungen als Ursache
Nicht selten treten Gefühlsstörungen in Verbindung mit bestimmten körperlichen oder neurologischen Erkrankungen auf. Je nach Lokalisation, Ausprägung und Verlauf der Missempfindungen - ob sie plötzlich einsetzen, sich allmählich entwickeln oder wiederholt auftreten - können sie auf bestimmte körperliche oder neurologische Erkrankungen hinweisen und ein wichtiges diagnostisches Signal darstellen.
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- Polyneuropathie: Bei dieser Schädigung der peripheren Nerven reagieren besonders die feinen Nervenenden in den Füßen und Händen empfindlich, wodurch erste Beschwerden oft dort beginnen. Typisch ist eine beidseitige Ausbreitung der Missempfindungen in strumpf- oder handschuhartiger Verteilung. Auslöser können unter anderem Diabetes, Alkoholkonsum über längere Zeit, ein Vitamin-B12-Mangel, Infektionen oder Gifte sein.
- Multiple Sklerose (MS): Gefühlsstörungen, Sensibilitätsstörungen und Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheit oder neuropathische Schmerzen zählen zu den frühesten und häufigsten Symptomen einer Multiplen Sklerose (MS). Bei der chronisch-entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems greift das körpereigene Immunsystem die Nervenfasern an, was zu einer gestörten Reizweiterleitung im Gehirn und Rückenmark führen und u. a. ausgeprägte Empfindungsstörungen versuchen kann.
- Parkinson: Bei Parkinson handelt es sich um eine neurodegenerative Erkrankung, bei der bestimmte Nervenzellen im Gehirn allmählich absterben. Neben den typischen Symptomen wie Muskelsteifigkeit, Bewegungsverlangsamung und dem charakteristischen Zittern können auch Gefühlsstörungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein diffuses Missempfinden auftreten - vor allem dann, wenn neben den Bewegungszentren auch sensorische Bahnen oder die Wahrnehmungsverarbeitung betroffen sind.
- Migräne: Insbesondere bei einer Migräne mit Aura können Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle frühe Anzeichen einer beginnenden Attacke sein. Die Missempfindungen treten häufig im Gesicht oder den Extremitäten auf und gehören zur sogenannten Aura-Phase, die der eigentlichen Kopfschmerzphase vorausgeht.
- Bandscheibenvorfall: Obwohl ein Bandscheibenvorfall in erster Linie eine orthopädische Erkrankung ist, kann die Kompression von Nervenwurzeln im Bereich des Rückenmarks neurologische Symptome wie Taubheit, Kribbeln oder Muskelschwäche hervorrufen. Solche Gefühlsstörungen treten typischerweise einseitig auf - abhängig davon, welcher Bereich der Wirbelsäule betroffen ist. Häufig äußern sie sich im Bein, Fuß, Arm oder in der Hand und gehen mit Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen einher. In schwereren Fällen kann es auch zu Schwäche oder Lähmungserscheinungen kommen. Bei einem Bandscheibenvorfall drückt die Bandscheibe auf das Rückenmark. Durch diese Wirbelkanalverengung kommen die Nervenbahnen in Bedrängnis und reagieren oft gereizt. Neben starken Schmerzen sind Taubheitsgefühle und ein Kribbeln in den Beinen bzw. im Oberschenkel ein häufiges Symptom. Dabei muss das taube Gefühl nicht anhaltend sein, sondern kann immer wieder auftreten. Eine Behandlung des Bandscheibenvorfalls in der LWS hilft dabei, den bedrängten Nerv im unteren Rücken zu beruhigen.
- Spinalkanalstenose: Eine Spinalkanalstenose kann zu fast unerträglichen Schmerzen im unteren Rücken führen. Oft strahlen diese auch aus und es entwickeln sich starke Beinschmerzen, die das Gehen erschweren. Bei einer Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Verengung (Stenose) des knöchernen Wirbelkanals, in dem das Rückenmark verläuft. Ursache dafür sind vor allem degenerative Prozesse. Dabei ragen Knochenanbauten oder verdickte Bänder in den Spinalkanal hinein und drücken auf Rückenmark und Nervenwurzeln. Die z. T. quälenden Beschwerden variieren je nach Ort der Einengung. Bei einer Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule kommt es z. B. zu Nackenschmerzen und Störungen der Feinmotorik. Häufiger entsteht eine Stenose jedoch im Bereich der Lendenwirbel (lumbale Spinalkanalstenose).
- Restless-Legs-Syndrom: Treten Taubheitsgefühle, ein Kribbeln oder auch leichte Schmerzen an Beinen und Füßen auf, kann dies auf das Restless-Legs-Syndrom hindeuten. Typisch sind auch eingeschlafene Beine. Die Beschwerden treten vor allem abends oder nachts auf, was das Ein- und Durchschlafen für viele Betroffene zur Unmöglichkeit macht. Bei Bewegung lassen die Symptome in der Regel nach. Die Ursachen für das Restless-Legs-Syndrom sind vielfältig.
- Rückenmarksverletzung: Eine Rückenmarksverletzung stellt eine drastische Diagnose dar. Da das Rückenmark viele wichtige Nervenbahnen beherbergt, ist eine Verletzung in diesem Bereich nicht zu unterschätzen. Häufige Ursachen sind Sport- und Verkehrsunfälle, Stürze sowie Erkrankungen wie ein Bandscheibenvorfall. Eine Erschütterung des Rückenmarks kann für kurzfristige Störungen in der Motorik führen. Tritt die Erschütterung in der LWS auf, sind auch ein Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen im Oberschenkel bzw. Bein keine Seltenheit.
- Meralgia paraesthetica: Unter dem Leistenband verlaufen Nervenbahnen. Da der Platz hier sehr begrenzt ist, sind Einklemmungen und Entzündungen keine Seltenheit. Bei einer Meralgia paraesthetica ist vor allem der Nervus cutaneus femoris lateralis betroffen. Dieser Hautnerv versorgt die Außenseite des Oberschenkels. Wird der Nerv eingeklemmt, kann ein Kribbeln oder eine taubes Stelle im seitlichen und vorderen Bereich des Oberschenkels auftreten.
- Guillain-Barré-Syndrom (GBS): Bei der seltenen Autoimmunerkrankung richtet sich das Immunsystem gegen die peripheren Nerven, greift sie an und zerstört sie. Zunächst äußert sich das häufig durch Kribbeln und Taubheitsgefühle in Händen und Füßen. Im Verlauf können Lähmungserscheinungen hinzukommen, die sich mitunter auf den ganzen Körper ausbreiten. Einem GBS geht oft eine Infektion voraus. Die meisten Erkankten erholen sich innerhalb von einigen Wochen bis Monaten.
- Psychische Störungen: Gefühlsstörungen können auch Ausdruck psychischer Belastungen sein. Besonders bei Angstzuständen, Panikattacken oder chronischem Stress kann das vegetative Nervensystem überreagieren und körperliche Symptome hervorrufen. Parästhesien in den Beinen sind sehr unangenehm und können den nächtlichen Schlaf stören.
Weitere mögliche Ursachen
- Vitaminmangel: Ein Mangel an Vitamin B12 kann die Symptome von Empfindungsstörungen auslösen. Es kommt in großen Mengen in tierischen Produkten wie Weichkäse und Fisch vor und ist an der Bildung der Schutzhülle unserer Nerven beteiligt. Taubheitsgefühle und Kribbeln können die Folge sein, wenn ein Mangel des Vitamins vorliegt. Die Rolle von Vitamin B12 sollte nicht unterschätzt werden. Das Vitamin ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt - unter anderem an der Funktion der Nerven. Mögliche Folge eines Mangels sind ein Kribbeln oder Taubheitsgefühle. Diese können nicht nur in den Händen, den Armen, den Beinen oder den Füßen, sondern auch in ganz unterschiedlichen Bereichen des Körpers auftreten.
- Alkoholmissbrauch: Die Abbauprodukte von Alkohol sind „giftig“ für unsere Nerven und können Taubheitsgefühle und Kribbeln auslösen. Längerfristiger oder dauerhafter Alkoholkonsum kann zu Nervenschädigungen führen. Die Nerven können sich nach Ende der Sucht allerdings wieder regenerieren.
- Ansteckungskrankheiten: Virale Infektionen wie Masern, Mumps oder die von Zecken übertragenen Erkrankungen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) sowie Borreliose können Entzündungen im zentralen Nervensystem auslösen, woraus möglicherweise Empfindungsstörungen resultieren.
- Diabetes: Hervorgerufen durch einen dauerhaft erhöhten Zuckerspiegel (beispielsweise durch fehlendes Insulin (Typ 1) oder eine erworbene Insulinresistenz (Typ 2)) kann eine sogenannte diabetische Neuropathie (Schädigung der Nerven) entstehen.
Diagnose von Taubheitsgefühlen im Bein
Die Diagnose von Taubheitsgefühlen im Bein erfordert eine sorgfältige Anamnese, körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere diagnostische Maßnahmen.
Anamnese
Der Arzt wird zunächst Fragen zu den genauen Beschwerden stellen, wie zum Beispiel:
- Wo genau tritt das Taubheitsgefühl auf?
- Seit wann besteht das Taubheitsgefühl?
- Tritt das Taubheitsgefühl plötzlich oder schleichend auf?
- Gibt es Begleitsymptome wie Schmerzen, Kribbeln, Muskelschwäche oder Lähmungen?
- Gibt es bestimmte Auslöser oder Situationen, in denen das Taubheitsgefühl verstärkt auftritt?
- Liegen Vorerkrankungen vor, wie zum Beispiel Diabetes, Multiple Sklerose oder Bandscheibenvorfall?
- Werden Medikamente eingenommen?
- Gibt es Risikofaktoren wie Alkoholkonsum oder Rauchen?
Körperliche Untersuchung
Bei der körperlichen Untersuchung wird der Arzt dieSensibilität, Reflexe und Muskelkraft in den Beinen überprüfen. Zudem wird er die Wirbelsäule und die Gelenke untersuchen, um mögliche Ursachen wie einen Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalstenose zu erkennen. Nimmt man Reize auf der Haut nicht mehr richtig wahr, etwa einen Piks mit der Nadel, sind meist die kleinen Nervenenden geschädigt.
Weitere diagnostische Maßnahmen
Je nach Verdacht des Arztes können weitere Untersuchungen erforderlich sein, wie zum Beispiel:
- Blutuntersuchungen: Mit Blut-Tests lassen sich weitere Hinweise auf die möglichen Ursachen finden. Gemessen werden zum Beispiel: der Blutzuckerspiegel, die Menge bestimmter Vitamine und Mineralstoffe und Entzündungswerte.
- Elektrophysiologische Untersuchungen: Hierzu gehören die Elektroneurographie (ENG) und die Elektromyographie (EMG). Mit diesen Untersuchungen kann die Funktion der Nerven und Muskeln überprüft werden. Zur Messung der Nervenleitgeschwindigkeit wird Strom durch die Nervenbahnen geschickt.
- Bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) können helfen, Erkrankungen der Wirbelsäule oder andere Ursachen für das Taubheitsgefühl zu erkennen.
- Nervenbiopsie: In seltenen Fällen kann eine Nervenbiopsie erforderlich sein, um die Ursache des Taubheitsgefühls zu finden. Dazu wird eine Gewebeprobe aus dem Schienbein entnommen und feingeweblich untersucht. Hierbei wird festgestellt, ob der Schaden an der Hüllsubstanz des Nerven (Myelin) oder am Nerven selbst entstanden ist. Bei bestimmten Ursachen finden sich zum Beispiel Entzündungszellen oder Amyloid-Ablagerungen.
Bei der standardisierten Quantitativen Sensorischen Testung werden durch sieben verschiedene Gefühlstests an der Haut 13 Werte ermittelt. Sie helfen zu erkennen, welche Nervenfasern genau geschädigt sind und wie stark die Schädigung fortgeschritten ist. Um das Temperaturempfinden exakt zu messen, kommen bei der sogenannten Thermode computergesteuerte Temperaturreize zum Einsatz.
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Behandlung von Taubheitsgefühlen im Bein
Die Behandlung von Taubheitsgefühlen im Bein richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache.
Konservative Behandlung
In vielen Fällen können konservative Maßnahmen helfen, die Beschwerden zu lindern:
- Vermeidung von Druck: Vermeiden Sie langes Sitzen mit überschlagenen Beinen oder beengende Kleidung.
- Bewegung: Regelmäßige Bewegung bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und hilft dabei, die Blutgefäße zu stärken.
- Massagen: Bei Taubheitsgefühlen in den Beinen helfen ebenfalls Massagen. Ohnehin helfen manuelle Grifftechniken, die beispielsweise von einem Physiotherapeuten durchgeführt werden, dabei angespannte Muskeln und Nerven zu entspannen und den Blutzufluss zu verbessern.
- Geeignete Kleidung: Wer zu enges oder unpassendes Schuhwerk trägt, wird es - ob kurz oder lang - im Körper spüren. Unbequeme Schuhe oder zu enge Kleidung, die die Atmung einschränken, können zu einem erhöhten Druck auf die Nerven führen.
- Ausgewogene Ernährung: Wer an Taubheitsgefühlen leidet, sollte besonders auf die Zufuhr von Vitamin-B achten, welches sich vorrangig in Obst und Gemüse oder Vollkornprodukten befindet. Auch hilft es, viel Wasser zu trinken oder zu Tee zu greifen.
- Physiotherapie: Gegen die fortschreitende Gangunsicherheit wirkt Gleichgewichtstraining in der Physiotherapie.
- Akupunktur: Wie die gezielten Reize der Akupunktur die Nerven beleben, ist noch ungeklärt.
Medikamentöse Behandlung
Je nach Ursache können Medikamente eingesetzt werden, um die Beschwerden zu lindern:
- Schmerzmittel: Bei Schmerzen können Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen.
- Antidepressiva und Antikonvulsiva: Zur Schmerzbekämpfung haben sich Antidepressiva und Medikamente gegen Krampfanfälle (Epilepsie), sogenannte Antikonvulsiva, bewährt.
- Capsaicin-Pflaster: Capsaicin ist für die Schärfe der Chilischoten verantwortlich und hat sich in Form von Capsaicin-Pflastern auf der Haut in Studien als erfolgversprechendes Mittel gegen Polyneuropathie erwiesen. Es betäubt nicht nur den schmerzenden Bereich und steigert die Durchblutung, sondern scheint sogar die Neubildung kleiner Nervenfasern anzuregen.
Operative Behandlung
In einigen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Ursache des Taubheitsgefühls zu beheben:
- Bandscheibenvorfall: Bei einem Bandscheibenvorfall kann eine Operation erforderlich sein, um den Druck auf die Nervenwurzel zu entlasten.
- Spinalkanalstenose: Bei einer Spinalkanalstenose kann eine Operation erforderlich sein, um den Wirbelkanal zu erweitern und den Druck auf das Rückenmark zu verringern.
- Karpaltunnelsyndrom: Bei einem Karpaltunnelsyndrom kann eine Operation erforderlich sein, um das Karpalband zu durchtrennen und den Druck auf den Mittelhandnerv zu entlasten.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Sollte Taubheit in den Beinen zu einem regelmäßigen und langanhaltenden Symptom werden oder plötzlich auftreten - in Kombination mit anderen Beeinträchtigungen wie z.B. Sprachproblemen -, so gilt es dringend einen Arzt zu kontaktieren. Suchen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf, wenn das Kribbeln anhält, sich verschlimmert oder Beschwerden wie Lähmungserscheinungen hinzukommen.
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Im Allgemeinen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn:
- Das Taubheitsgefühl plötzlich auftritt.
- Das Taubheitsgefühl von anderen Symptomen wie Schmerzen, Muskelschwäche oder Lähmungen begleitet wird.
- Das Taubheitsgefühl sich verschlimmert oder nicht von selbst verschwindet.
- Das Taubheitsgefühl die Lebensqualität beeinträchtigt.
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