Der Zusammenhang zwischen niedrigem Testosteronspiegel und Hirntumoren

Ein niedriger Testosteronspiegel kann verschiedene Ursachen haben, darunter auch Erkrankungen der Hypophyse, wie beispielsweise Hirntumoren. Dieser Artikel beleuchtet den Zusammenhang zwischen niedrigem Testosteronspiegel und Hirntumoren, insbesondere Hypophysenadenomen, und geht auf Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten ein.

Hypophyseninsuffizienz: Ursachen und Auswirkungen

Eine Hypophyseninsuffizienz liegt vor, wenn die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) nicht mehr ausreichend Hormone produziert, was zu einem Hormonmangel führt. Die häufigste Ursache hierfür sind gutartige Tumore der Hirnanhangsdrüse (Hypophysenadenome) und deren operative Entfernung.

Drückt eine Geschwulst auf die Hirnanhangsdrüse, kann dies zu einem Ausfall der Hormonproduktion führen. Ebenso kann die operative Entfernung eines Teils der Hirnanhangsdrüse aufgrund einer Geschwulst einen Hormonmangel verursachen.

Die Beschwerden, die bei einer Hypophyseninsuffizienz auftreten, hängen stark davon ab, welche Hormone betroffen sind und ob es sich um einen teilweisen oder vollständigen Ausfall handelt. Im Vorderlappen der Hypophyse werden verschiedene Hormone gebildet, deren Mangel unterschiedliche Auswirkungen hat:

  • Mangel an schilddrüsenstimulierendem Hormon (TSH): Führt bei Erwachsenen zu einer Verlangsamung der Stoffwechselprozesse mit körperlicher und geistiger Leistungsminderung, Antriebsmangel, Müdigkeit, Verstopfung, Blutdruck- und Pulsabfall sowie trockener und schuppiger Haut. Bei Kindern kann es zu Kleinwuchs und geistiger Minderbegabung kommen.

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  • Mangel an nebennierenrindenstimulierendem Hormon (ACTH): Kann zu Gewichtsabnahme, Leistungsverlust, Abgeschlagenheit, niedrigem Blutdruck, Unterzuckerung führen und bei zusätzlichen Erkrankungen wie Infektionen lebensbedrohlich werden.

  • Mangel an luteinisierendem und follikelstimulierendem Hormon (LH und FSH): Bei Frauen führt dies zum Ausbleiben der Regel, zu Symptomen der Wechseljahre (Hitzewallungen) und langfristig zu Osteoporose. Bei Männern kann ein Mangel in der Kindheit zu fehlenden männlichen Körperformen und Hochwuchs führen, während bei erwachsenen Männern eine Abnahme der Muskelmasse, der Körperbehaarung, der Libido, Unfruchtbarkeit und Osteoporose auftreten können.

  • Mangel an Wachstumshormon (GH): Führt in der Kindheit zu Kleinwuchs. Bei Erwachsenen kommt es zu einem verstärkten Abbau von Muskeleiweiß und einer Zunahme des Fettgewebes, wodurch die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden sinken.

  • Mangel an Prolaktin: Bewirkt in der Stillzeit ein Ausbleiben des Milchflusses.

Der Hypophysenhinterlappen speichert zwei weitere Hormone: das antidiuretische Hormon (ADH) und Oxytocin. Ein Mangel an ADH führt zu Diabetes insipidus mit einer Störung der Wasserrückgewinnung in der Niere und großem Durst.

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Diagnose von Hypophyseninsuffizienz

Die Diagnose einer Hypophyseninsuffizienz wird in der Regel von einem Endokrinologen gestellt, der verschiedene Blut- und Hormontests durchführt. Zusätzlich wird eine Kernspintomographie eingesetzt, um nach einer Geschwulst der Hypophyse zu suchen und deren Größe zu beurteilen. Da eine Geschwulst der Hirnanhangsdrüse auf den Sehnerv drücken und diesen schädigen kann, ist auch eine augenärztliche Untersuchung erforderlich.

Behandlung des Hormonmangels

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache des Hormonmangels. Liegt ein Tumor der Hypophyse vor, hängt das Vorgehen von der Art und Größe des Tumors ab. Eine Operation oder medikamentöse Behandlung kann den Tumor verkleinern oder entfernen, wodurch sich die Funktion der Hirnanhangsdrüse teilweise oder vollständig erholen kann. Nach einer Strahlenbehandlung kann sich die Hypophysenfunktion jedoch auch noch nach Jahren verschlechtern.

Besteht ein Hormonmangel aufgrund einer Erkrankung der Hirnanhangsdrüse, müssen die entsprechenden Hormone ersetzt werden (Substitutionstherapie). Heutzutage können alle Hormone der betroffenen Drüsen ersetzt werden. Der Patient erhält genau die Menge an Hormonen, die sein Körper benötigt. Die fehlenden Hormone müssen im Rahmen einer Substitutionstherapie nach regelmäßiger Überprüfung lebenslang ersetzt werden. Eine Ausnahme bildet Prolaktin, das nicht ersetzt wird. Falls notwendig, werden folgende Hormone - an den jeweiligen Bedarf angepasst - in Form von Medikamenten ersetzt:

  • Kortisol (Hydrokortison) bei Unterfunktion der Nebennierenrinde.
  • Thyroxin bei Unterfunktion der Schilddrüse.
  • Östradiol/Progesteron-Abkömmlinge (Frau) oder Testosteron (Mann) bei Unterfunktion der Geschlechtsdrüsen.
  • Wachstumshormon bei Wachstumshormonmangel.
  • Analoga des antidiuretischen Hormons (DDAVP) bei eingeschränkter Funktion des Hypophysenhinterlappens (Diabetes insipidus).

Bei richtiger Dosierung haben die Hormone keine schädlichen Nebenwirkungen.

Notfallbehandlung

Patienten und Angehörige müssen über die Möglichkeit eines schweren Hormonmangels informiert sein. Am wichtigsten und bedrohlichsten ist der schwere, nicht ausreichend behandelte Mangel des Nebennierenrindenhormons Hydrocortison. Dieser tritt vor allem bei schweren Verletzungen, Operationen oder Fieber auf, wenn die Menge an Hydrocortison nicht erhöht wurde. In diesem Fall muss unverzüglich ein Arzt hinzugezogen und Hydrocortison sowie Flüssigkeit über eine Vene verabreicht werden. Die weitere Behandlung erfolgt auf einer Intensivstation.

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Nachsorge

Während und nach der Behandlung sind regelmäßige Kontrollen der hormonellen Situation erforderlich. Eine Hypophysenunterfunktion kann sich gelegentlich nach der Operation eines Hypophysenadenoms bessern. Daher sind nach einer solchen Operation Kontrollen der Substitutionstherapie nach 6 Monaten und danach halbjährlich durchzuführen. Nach einigen Jahren sind in der Regel keine Veränderungen mehr zu erwarten. Mit zunehmendem Alter können Dosisanpassungen notwendig werden.

Hypophysenadenome: Gutartige Tumoren mit vielfältigen Auswirkungen

Hypophysenadenome sind seltene, gutartige Tumoren der Hirnanhangsdrüse, die etwa 15 Prozent aller Hirntumoren ausmachen. Sie treten in allen Altersgruppen auf, werden aber meist zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr diagnostiziert.

Hypophysenadenome wachsen im Türkensattel (Sella turcica), einer knöchernen Mulde der vorderen Schädelbasis, in der die Hirnanhangsdrüse liegt. In unmittelbarer Nähe kreuzen sich die Sehnerven und befindet sich der Hypothalamus, das Steuerzentrum der Hirnanhangsdrüse. Symptome entstehen meist durch die Verdrängung benachbarter Hirnstrukturen.

Formen von Hypophysenadenomen

Hypophysenadenome können aus verschiedenen Drüsenzellen hervorgehen und eine Überproduktion des entsprechenden Hormons verursachen. Etwa 60 Prozent aller Erkrankten weisen ein solches endokrin aktives Hypophysenadenom auf.

  • In 60 bis 70 Prozent der Fälle bilden die Zellen vermehrt Prolaktin (Prolaktinom).
  • Seltener schüttet die Hypophyse Wachstumshormon (5 bis 10 Prozent) oder adrenocorticotropes Hormon (ACTH, etwa 5 Prozent) vermehrt aus.
  • Sehr selten beeinflusst ein Hypophysenadenom die Produktion von Schilddrüsen- und Sexualhormonen.

Neben diesen endokrin aktiven Tumoren gibt es auch solche, welche die Hormonbildung nicht beeinflussen (etwa 40 Prozent aller Betroffenen).

Symptome von Hypophysenadenomen

Oft vergehen Jahre, bevor ein Hypophysentumor Symptome hervorruft, da er sehr langsam wächst. Obwohl es sich grundsätzlich um einen gutartigen Tumor handelt, kann das Hypophysenadenom aufgrund seiner Lage im Schädel gefährliche Symptome auslösen, entweder durch Druck auf benachbarte Hirnstrukturen oder durch Störung des Hormonstoffwechsels.

Allgemeine Hirntumor-Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Muskellähmungen und ein Wasserkopf (Hydrozephalus) treten meistens erst bei einem großen Hypophysenadenom auf.

Drückt das Hypophysenadenom auf den Sehnerv, entwickeln sich Sehstörungen, oft zunächst Ausfälle der äußeren Gesichtsfelder. Einige Betroffene sehen verschwommen oder doppelt. Durch größere Tumoren kann es sogar zur Erblindung kommen.

Ein Hypophysenadenom kann die Funktion von Hypothalamus und/oder Hypophyse beeinträchtigen, sodass zu viele oder zu wenige Hormone gebildet werden, was zu unterschiedlichen Beschwerden führt.

  • Prolaktin und Sexualhormone: Ein Prolaktinom kann bei Frauen einen Milcheinschuss auch ohne Schwangerschaft verursachen, während bei Männern die Brust wächst und eher weiblich wirkt. Außerdem können die Sexualhormone beeinflusst werden, was bei Frauen zu unregelmäßigen oder ausbleibenden Monatsblutungen und Libidoverlust führen kann, während Männer Erektionsprobleme entwickeln können.

  • Wachstumshormone: Eine Überproduktion von Wachstumshormonen führt bei Kindern zu Großwuchs (Gigantismus), während sich bei Erwachsenen vor allem die Hände und Füße vergrößern und sich die Gesichtszüge vergröbern (Akromegalie). Eine Unterproduktion von Wachstumshormonen kann zu Leistungsminderung, Fettstoffwechselstörungen und Osteoporose führen.

  • Hormone der Nebennierenrinde: Eine Überproduktion von ACTH führt zum Krankheitsbild Morbus Cushing mit Übergewicht, Vollmondgesicht, Schwangerschaftsstreifen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Osteoporose, Wassereinlagerungen und psychischen Symptomen. Eine Unterdrückung der ACTH-Produktion führt zu Schwäche, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen.

  • Schilddrüsenhormone: Eine Überproduktion von Schilddrüsenhormonen führt zu schnellerem Herzschlag, Schwitzen, verstärkter Darmtätigkeit, Durchfällen und Fieber. Eine Unterproduktion führt zu Frieren, Verstopfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

  • Antidiuretisches Hormon (ADH): Eine Beeinträchtigung des ADH-Stoffwechsels führt bei zu wenig ADH zu Diabetes insipidus mit der Ausscheidung großer Mengen wasserklaren Urins (Polyurie) und entsprechend starkem Durst.

Behandlung von Hypophysenadenomen

Ob ein Hypophysenadenom behandelt werden muss, hängt davon ab, ob es Symptome verursacht. Wenn keine Symptome vorliegen, kann der Arzt in bestimmten Zeitabständen kontrollieren, ob der Tumor wächst und eine Behandlung erforderlich macht ("wait and scan").

Die Therapie ist individuell verschieden und wird in der Regel von allen beteiligten Ärzten, darunter auch Endokrinologen, zusammen mit dem Betroffenen besprochen. Prinzipiell stehen Operation, Bestrahlung und medikamentöse Behandlung zur Verfügung.

  • Operation: Bei einer Operation wird versucht, das Hypophysenadenom möglichst vollständig zu entfernen, oft minimal-invasiv über die Nase. Bei größeren Tumoren kann eine Strahlentherapie zur Verkleinerung vor der Operation notwendig sein.

  • Medikamentöse Behandlung: Hormonproduzierende Hypophysentumore wie das Prolaktinom sind teilweise auch medikamentös gut behandelbar. Außerdem kommt die medikamentöse Therapie oft vor der Operation zum Einsatz und wenn ein Hormonkreislauf nach der Behandlung dauerhaft geschädigt ist. ADH, Schilddrüsen-, Wachstums-, Sexual- und Stresshormone sind bei einem Mangel durch Medikamente ersetzbar (Hormonersatztherapie).

Diagnose von Hypophysenadenomen

Bei Verdacht auf ein Hypophysenadenom arbeiten Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen. Radiologen fertigen mit einer Magnetresonanztomografie (MRT) oder einer Computertomografie (CT) Bilder vom Kopf an, um festzustellen, ob ein Tumor vorliegt und wo er sich befindet. Der Nervenarzt (Neurologe) untersucht den Erkrankten bei Muskellähmungen oder Kopfschmerzen. Bei Sehstörungen ist ein Augenarzt der richtige Ansprechpartner.

Besonders wichtig sind die Endokrinologen, die die Beschwerden der Betroffenen erfragen und überlegen, ob ein bestimmter Hormonkreislauf beeinträchtigt ist. Im Blut, Speichel und Urin der Erkrankten lassen sich die einzelnen Hormonkonzentrationen und weitere Parameter messen.

Ursachen von Hypophysenadenomen

Ein Hypophysenadenom entsteht, wenn einzelne Drüsenzellen der Hypophyse entarten und unkontrolliert zu wachsen beginnen. Warum dies passiert, ist bisher nicht geklärt. Ein Hypophysenadenom entwickelt sich bei etwa 20 Prozent der Menschen mit einer multiplen endokrinen Neoplasie (MEN1).

Antihormontherapie bei Krebs

Einige Krebsarten sind hormonabhängig, weshalb die Antihormontherapie eingesetzt werden kann, um das Tumorwachstum zu verlangsamen und das Rückfallrisiko zu senken. Diese Therapie hemmt die Hormonproduktion oder blockiert die Wirkung der Hormone auf die Krebszellen.

Wirkungsweise

Zellen reagieren nur auf bestimmte Hormone, indem diese an Hormonrezeptoren andocken. Tumoren, die aus hormonempfindlichem Gewebe entstehen, weisen häufig die gleichen Hormonrezeptoren auf. Wenn die Hormone an die Krebszellen andocken, führt dies zu einem Wachstumsreiz.

Die Antihormontherapie unterdrückt entweder die Hormonproduktion selbst oder unterbindet die Wirkung körpereigener Hormone in den Zellen. Dies kann durch die chirurgische Entfernung der hormonproduzierenden Drüse oder durch Medikamente erreicht werden.

Medikamente

Es gibt verschiedene Arten von Antihormonen:

  • Einige Präparate greifen gezielt in den Hormonhaushalt ein und sorgen dafür, dass weniger von dem betreffenden Hormon produziert wird (z.B. GnRH-Analoga).
  • Andere Medikamente verhindern die Hormonproduktion, indem sie die dafür notwendigen Stoffwechselvorgänge blockieren (z.B. Aromatasehemmer).
  • Eine dritte Gruppe von Hormonpräparaten blockiert gezielt die Bindung der Hormone an die Rezeptoren der Tumorzellen (z.B. Antiöstrogene und Antiandrogene).

Einsatzgebiete

Antihormontherapien sind am wirksamsten bei Brustkrebs und Prostatakrebs, da bei diesen Krebsarten die Sexualhormone sehr häufig am Krebsgeschehen beteiligt sind. Sie können auch bei Gebärmutterkrebs und neuroendokrinen Tumoren eingesetzt werden.

Nebenwirkungen

Die möglichen Nebenwirkungen einer Antihormontherapie hängen stark vom individuellen Gesundheitszustand, der Krebsart und dem eingesetzten Medikament ab. Im Vergleich zu einer Chemotherapie greift sie aber kein gesundes Gewebe an. Dennoch ist diese Behandlung nicht frei von Nebenwirkungen, die von der Funktion des körpereigenen Hormons abhängen, dessen Wirkung gehemmt werden soll.

  • Bei Frauen können Hitzewallungen, Schlafstörungen und das Ausbleiben des Eisprungs und der Regelblutung auftreten. Antiöstrogene erhöhen zudem das Thromboserisiko und können zu Blutungen der Gebärmutterschleimhaut führen. Aromatasehemmer verursachen häufig Muskel- und Gelenkbeschwerden oder können die Knochendichte vermindern.

  • Bei Männern kann die Testosteronblockade zu sexuellem Desinteresse, erektiler Dysfunktion, Hitzewallungen, Problemen mit der Knochendichte, Abnahme der Haardicke und des Haarvolumens sowie zu einer Verkleinerung des Penis und/oder der Hoden oder zu einem Brustwachstum (Gynäkomastie) führen.

Prostatakrebs und Testosteron

Das Wachstum und die Funktion normaler, aber auch bösartiger Prostatazellen sind abhängig von männlichen Sexualhormonen (Androgenen), deren Hauptvertreter das Testosteron ist. Die Hormontherapie erfolgt meistens durch Medikamente, die entweder die körpereigene Androgenproduktion absenken oder die Wirksamkeit des körpereigenen Androgens verhindern.

Erektionsstörungen nach Krebsbehandlung

Eine Krebserkrankung und deren Behandlung kann die männliche Potenz beeinträchtigen. Abhängig von der Ursache haben Männer verschiedene Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen.

Mussten die Ärzte bei einer Operation Nerven oder Blutgefäße durchtrennen, um einen Tumor zu entfernen, kann das die Fähigkeit zur Erektion beeinträchtigen. Aber auch ein niedriger Testosteronspiegel nach einer medikamentösen Therapie kann zum Beispiel als Ursache dafür infrage kommen, dass sich die sexuelle Lust verändert hat.

Je nach Situation können Sie auf medikamentöse oder technische Hilfsmittel zurückgreifen. Zuvor sollten Sie jedoch unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin darüber sprechen. Lassen Sie sich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden sowie die möglichen Nebenwirkungen und Risiken genau erläutern.

Die Andropause

Ab ca. 40 Jahren nimmt die Hormonproduktion stetig ab. Der Prozess verläuft zwar sehr langsam, ist aber ganz normal. Die Veränderung des männlichen Hormonhaushalts wird häufig auch als Wechseljahre beim Mann oder Andropause bezeichnet. Mit dem Alter erschöpfen sich die hormonproduzierenden Zellen. Allerdings tragen auch ein ungesunder Lebensstil und wenig Bewegung dazu bei, dass der Testosteronspiegel schneller absinkt, als üblich.

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