Tiergesundheitszentrum Schweinfurt: Epilepsiebehandlung und mehr

Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Aspekte des Tiergesundheitszentrums Schweinfurt, wobei ein besonderer Fokus auf die Epilepsiebehandlung gelegt wird. Darüber hinaus werden weitere Angebote und Erfahrungen von Tierbesitzern vorgestellt.

Einleitung

Das Tiergesundheitszentrum Schweinfurt bietet ein breites Spektrum an Leistungen für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren. Neben der Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen, spielt auch die Prävention eine wichtige Rolle. Im Folgenden werden verschiedene Bereiche des Zentrums näher betrachtet, insbesondere die Epilepsiebehandlung, aber auch andere Therapieansätze wie die Goldimplantation.

Epilepsiebehandlung im Fokus

Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die bei Hunden und Katzen auftreten kann und sich durch wiederholte Krampfanfälle äußert. Die Diagnose und Behandlung von Epilepsie erfordert eine sorgfältige Untersuchung und individuelle Therapieplanung.

Ursachen und Diagnose

Die Ursachen für Epilepsie können vielfältig sein, darunter genetische Veranlagung, Hirntumore, Entzündungen oder Verletzungen des Gehirns. Eine genaue Diagnose ist entscheidend, um die geeignete Behandlung einzuleiten. Hierzu können neurologische Untersuchungen, Bluttests, MRT oder CT des Gehirns durchgeführt werden.

Therapieansätze

Die Behandlung von Epilepsie zielt darauf ab, die Häufigkeit und Schwere der Krampfanfälle zu reduzieren. Dies erfolgt in der Regel durch die Gabe von Antiepileptika. Die Dosierung und das Medikament werden individuell auf den Patienten abgestimmt und regelmäßig kontrolliert.

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In einigen Fällen kann auch eine alternative Behandlungsmethode in Betracht gezogen werden, wie beispielsweise die Goldimplantation. Hierbei werden kleine Goldimplantate in bestimmte Akupunkturpunkte gesetzt, um die neurologische Funktion zu verbessern und die Krampfanfälle zu reduzieren. Es sollte jedoch beachtet werden, dass eine vollständige Heilung von Epilepsie bei Hund und Katze auch durch Goldimplantate nicht möglich ist.

Erfahrungen von Tierbesitzern

Einige Tierbesitzer berichten von positiven Erfahrungen mit der Goldimplantation bei Epilepsie. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Ergebnisse individuell variieren können und nicht jeder Hund oder jede Katze auf diese Behandlung anspricht.

Goldimplantation: Eine Alternative bei Arthrose und anderen Erkrankungen

Die Goldimplantation ist eine alternative Behandlungsmethode, die im Tiergesundheitszentrum Schweinfurt angeboten wird. Sie wird hauptsächlich zur Schmerzlinderung bei Arthrose eingesetzt, kann aber auch bei anderen Erkrankungen wie Epilepsie oder chronischen Hautveränderungen in Betracht gezogen werden.

Das Prinzip der Goldimplantation

Bei der Goldimplantation werden kleine Goldimplantate in die Nähe von schmerzenden Gelenken oder Akupunkturpunkten gesetzt. Das Gold soll eine entzündungshemmende Wirkung haben und die Schmerzen lindern.

Goldakupunktur vs. Goldimplantation nach Goldtreat

Es gibt verschiedene Formen der Goldimplantation. Bei der Goldakupunktur werden Golddrahtstücke an Akupunkturpunkte gesetzt, die teilweise mehrere Zentimeter vom Arthroseherd entfernt liegen. Bei der Goldimplantation nach Goldtreat werden die Goldimplantate möglichst nah an die Arthrose gesetzt.

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Berlock-Goldimplantate

Im Tiergesundheitszentrum Schweinfurt werden Berlock-Goldimplantate verwendet. Diese sind weich und flexibel und werden aus einem dünnen Goldfaden hergestellt, der zu einer kleinen Spule aufgewickelt wird. Durch die zusätzliche Einsatzmöglichkeit von Berlock-Micro-Implantaten (BMI) können selbst allerkleinste Gelenke problemlos behandelt werden.

Ablauf der Goldimplantation

Vor der Goldimplantation findet eine umfassende Untersuchung des Tieres statt, einschließlich einer Gangbildanalyse und einer orthopädischen Untersuchung aller Gelenke. Gegebenenfalls werden auch Röntgenbilder angefertigt. Anschließend wird mit dem Tierbesitzer die bestehende Problematik und die Erfolgsaussichten besprochen.

Die Goldimplantation selbst wird ambulant durchgeführt. Der Termin beginnt in der Regel um 08:30 Uhr und endet spätestens um 14:00 Uhr. Der Tierbesitzer ist die ganze Zeit anwesend und kann bei der Arbeit zusehen und Fragen stellen. Vor der Abreise wird das Tier nochmals auf Herz- und Kreislauffunktionen untersucht.

Erfolgsaussichten

Die Erfolgsaussichten einer Goldimplantation müssen in jedem Einzelfall individuell beurteilt werden. Faktoren wie Alter, bestehender Muskelschwund, Arthrosegrad und Vorerkrankungen spielen eine Rolle. In einigen Fällen kann man bereits wenige Tage nach der Implantation einen positiven Effekt sehen, meist ist dies aber erst nach 3 bis 4 Wochen möglich. Manchmal bleibt ein sichtbarer Erfolg auch ganz aus.

Wichtig zu beachten

  • Eine bereits bestehende Arthrose kann weder durch eine Goldimplantation noch eine Goldakupunktur geheilt werden. Die Goldimplantation ist aber in der Lage, ein weiteres Voranschreiten der knöchernen Veränderungen der Arthrose abzubremsen.
  • Die Schmerzen werden zwar gelindert, eine Lahmheit infolge mechanischer Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit kann aber bestehen bleiben, wenn die dafür verantwortlichen Arthrosen durch konventionelle OP-Methoden nicht beseitigt werden können.
  • Während der ersten 21 Tage nach einer Goldimplantation ist von einer Physiotherapie abzuraten, da der Patient in diesem Zeitraum ggfs. sehr empfindlich reagieren kann.

Weitere Leistungen des Tiergesundheitszentrums

Neben der Epilepsiebehandlung und der Goldimplantation bietet das Tiergesundheitszentrum Schweinfurt ein breites Spektrum an weiteren Leistungen an, darunter:

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  • Allgemeine Tiermedizin: Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Parasitenprophylaxe, Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen
  • Chirurgie: Operationen an Weichteilen und Knochen
  • Zahnbehandlungen: Zahnreinigungen, Zahnextraktionen
  • Diagnostik: Röntgen, Ultraschall, Laboruntersuchungen
  • Physiotherapie: Rehabilitation nach Operationen oder Verletzungen
  • Ernährungsberatung: Individuelle Futterpläne für Hunde und Katzen
  • Verhaltenstherapie: Behandlung von Verhaltensproblemen

Erfahrungen von Tierbesitzern

Viele Tierbesitzer berichten von positiven Erfahrungen mit dem Tiergesundheitszentrum Schweinfurt. Besonders hervorgehoben werden die kompetente Beratung, die individuelle Betreuung und die freundliche Atmosphäre.

Einige Tierbesitzer berichten auch von erfolgreichen Behandlungen mit der Goldimplantation bei Arthrose. So schreibt beispielsweise ein Hundebesitzer: "Seit der Goldimplantation sind die Beschwerden total weg. Was vorher auch kein THP konnte."

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Erfahrungen individuell variieren können und nicht jeder Tierbesitzer die gleichen positiven Ergebnisse erzielt.

Tiergestützte Therapie: Hunde als Helfer

Das Tiergesundheitszentrum Schweinfurt integriert möglicherweise auch tiergestützte Therapieansätze. Diese Therapieform nutzt die positive Wirkung von Tieren auf Menschen mit körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen.

Therapiebegleithunde

Therapiebegleithunde sind speziell ausgebildete Hunde, die zusammen mit ihren Haltern in therapeutischen, pädagogischen oder sozialen Einrichtungen eingesetzt werden. Sie unterstützen die Arbeit von Therapeuten, Pädagogen und Sozialarbeitern und tragen dazu bei, das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patienten oder Klienten zu verbessern.

Einsatzbereiche

Therapiebegleithunde können in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, darunter:

  • Psychotherapie: Unterstützung bei der Behandlung von Angststörungen, Depressionen oder Traumata
  • Pädagogik: Förderung der sozialen Kompetenzen und des Selbstbewusstseins von Kindern und Jugendlichen
  • Geriatrie: Aktivierung und Förderung der Lebensqualität von älteren Menschen
  • Rehabilitation: Unterstützung bei der Wiederherstellung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten
  • Behindertenhilfe: Förderung der Integration und Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung

Ausbildung und Anforderungen

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund ist anspruchsvoll und erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Hund und Halter. Die Hunde müssen sozialverträglich, gehorsam und stressresistent sein. Die Halter müssen über eine entsprechende berufliche Qualifikation im therapeutischen, pädagogischen oder sozialen Bereich verfügen.

Trauer und Abschied

Der Artikel enthält auch traurige Nachrichten über den Verlust geliebter Tiere. So mussten beispielsweise die Hunde Ciaran, Ioscha und Harriet aufgrund schwerer Erkrankungen eingeschläfert werden. Diese Ereignisse verdeutlichen die enge Bindung zwischen Mensch und Tier und die Bedeutung einer liebevollen Betreuung bis zum letzten Augenblick.

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