Tochter pflegt kranke Mutter alleine: Wege aus der Überforderung

Wenn Eltern pflegebedürftig werden, übernehmen Kinder oft aus Liebe und moralischer Verpflichtung die Krankenpflege. Dies verändert den Alltag grundlegend und kann zu Überforderung führen. In Deutschland pflegen etwa 7,1 Millionen Menschen Angehörige zu Hause, wobei fast 9 von 10 Pflegebedürftigen im Jahr 2023 zu Hause versorgt wurden, oft ohne Unterstützung von Pflegediensten. Besonders belastend ist die Pflege von Menschen mit Demenz. Es ist wichtig, Entlastung zu finden, um die eigene Gesundheit zu schützen und psychischen Beschwerden vorzubeugen. Dieser Artikel bietet Hilfestellungen, um mit Überforderung, Unsicherheiten, Ängsten, Schuldgefühlen und Wut besser umzugehen.

Die Belastung pflegender Angehöriger

Pflegende Angehörige gibt es in allen Altersgruppen und Lebensphasen. Viele versorgen ältere pflegebedürftige Menschen und tragen gleichzeitig Verantwortung für Kinder oder Jugendliche. Auch Eltern, die ihre pflegebedürftigen Kinder versorgen, stehen vor besonderen Herausforderungen. Nicht wenige pflegende Angehörige arbeiten zusätzlich, was sehr herausfordernd sein kann. Oft wird die Erwerbstätigkeit eingeschränkt oder ganz aufgegeben. Ein bedeutender Teil der pflegenden Angehörigen befindet sich selbst im Rentenalter und ist stark in Versorgungsaufgaben eingebunden, während sie selbst mit gesundheitlichen Einbußen des Alters konfrontiert sind. Auch Kinder und Jugendliche übernehmen Aufgaben in der Pflege, was ihre Bildungschancen beeinträchtigen kann. Einige Angehörige pflegen auf Distanz und sind oft wenig sichtbar, obwohl sie erheblich in die Versorgung eingebunden sind.

Pflege ist oft zeitaufwendig. Laut einer Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK von 2023 verbringt die Hauptpflegeperson durchschnittlich 49 Stunden pro Woche mit der Pflege. Diese starke zeitliche Einbindung erschwert es, eigenen Bedürfnissen und Interessen nachzugehen. Die Pflege kann auch körperlich anstrengend sein, mit Tätigkeiten wie Heben, Lagern und Stützen. In einer Studie von 2018 berichteten mehr als 4 von 10 pflegenden Angehörigen von Rücken- oder Gelenkschmerzen. Zudem können psychische Belastungen wie Scham, Trauer, Stress, soziale Isolation und Hilflosigkeit entstehen.

Anzeichen von Überlastung erkennen

Pflegende Angehörige sollten auf ihre eigene Gesundheit achten und Überlastung frühzeitig erkennen, um Gesundheitsproblemen vorzubeugen. Achten Sie auf folgende Anzeichen:

Körperliche Anzeichen

  • Muskelverspannungen
  • Kopf-, Rücken-, Nacken-, Kiefer- oder Schulterschmerzen
  • Hautprobleme
  • Anfälligkeit für Infekte
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Gewichtsschwankungen
  • Magen- und Verdauungsprobleme
  • Schlafstörungen oder ungewöhnliche Müdigkeit

Psychische Anzeichen

  • Nervosität, Unruhe oder Reizbarkeit
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Antriebs- oder Rastlosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Hilflosigkeit, Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Angst, Wut, Trauer
  • Gedanken, wertlos zu sein
  • Übermäßiger Gebrauch von Medikamenten, Tabak, Alkohol und anderen Drogen

Diese Beschwerden können auf Überlastung hindeuten, müssen es aber nicht zwangsläufig.

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Stress und Unterstützung

Die Pflege hilfebedürftiger Menschen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe mit vielen emotionalen, psychischen, körperlichen und sozialen Herausforderungen. Mit der Dauer der Pflege können diese zunehmen und zu starkem Stress und Überforderung führen, besonders bei fehlender Unterstützung. Es ist wichtig, Hilfe zu erfahren und Unterstützung zu suchen.

Strategien für die psychische Gesundheit

Es gibt verschiedene Strategien, um Belastungen besser zu bewältigen:

Perspektivwechsel

Versuchen Sie, die Perspektive der oder des Pflegebedürftigen einzunehmen, um das Verständnis füreinander zu verbessern. Fragen Sie sich:

  • Was würde ich tun, wenn ich Durst hätte und das nicht ausdrücken könnte?
  • Wie würde ich mich fühlen, wenn ich Hilfe beim Essen, Waschen oder Anziehen bräuchte?
  • Was würde mich freuen, wenn ich Unterhaltungen mit mehreren Menschen nicht mehr gut folgen könnte?

Begegnungen nutzen

Freundschaften sind wertvolle Ressourcen. Erzählen Sie vertrauten Menschen von belastenden Situationen oder sprechen Sie über Dinge, die Sie mit Freude erfüllen.

Balance finden

Erinnern Sie sich an Ihre Vorlieben und werden Sie kreativ und aktiv. Suchen Sie sich Hobbys und Beschäftigungen, die Ihnen Freude bereiten und für Ausgleich sorgen.

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Bewegung

Regelmäßige Bewegung trägt zur psychischen und körperlichen Gesundheit bei. Ausgiebige Spaziergänge, Yogastunden oder andere sportliche Aktivitäten können Ihre geistige und körperliche Widerstandskraft erhöhen.

Entspannung

Bewusste Entspannungspausen können helfen, Stress abzubauen. Erlernen Sie eine Entspannungstechnik und binden Sie diese gezielt in den Alltag ein.

Akute Krisensituationen bewältigen

Bei starker Anspannung, Konflikten oder negativen Gefühlen besteht die Gefahr für aggressives Verhalten oder Gewalt. In solchen Krisen kann es helfen:

  • Die Situation kurzzeitig zu verlassen.
  • Sich auf den Atem zu konzentrieren.
  • Langsam und laut rückwärts von 10 bis 0 zu zählen.
  • Bewusst und in kleinen Schlucken ein Glas Wasser oder Tee zu trinken.
  • Einen Ball fest zu kneten oder in ein Kissen zu schlagen.
  • Einen Ansprechpartner für solche Situationen zu haben, der die Pflege übernehmen kann.

Unterstützung bei psychischer Belastung finden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Pflegende, die bei psychischer Belastung hilfreich sein können:

Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen

Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann entlastend sein. Angehörigengruppen bieten hierfür eine gute Möglichkeit. Eine deutschlandweite Datenbank für Angehörigen- und Selbsthilfegruppen bietet die Nationale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS). Für die Pflege von Menschen mit Demenz gibt es spezielle Selbsthilfe- und Angehörigengruppen.

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Tagebuch und Online-Beratung

Das Aufschreiben von Gedanken und Gefühlen kann helfen, diese zu ordnen und zu verarbeiten. Online-Beratungen für Pflegende bieten die Möglichkeit, erfahrenen Psychologen zu schreiben und Antworten zu erhalten.

Telefonseelsorge

In akuten Krisen steht die TelefonSeelsorge unter den Nummern 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222 rund um die Uhr kostenfrei zur Verfügung.

Psychotherapie

Bei Bedarf kann die Hausärztin oder der Hausarzt zu diesem Thema befragt werden. In der Arztsuche der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Telefonnummer 116 117) können Sie nach Psychotherapeuten in Ihrer Nähe suchen und diese direkt kontaktieren.

Körperlichen Beschwerden vorbeugen

Um den eigenen Körper vor Schaden durch die Pflegeaufgaben zu schützen, können folgende Maßnahmen helfen:

Wissen und Fertigkeiten

Fragen Sie bei Ihrer gesetzlichen oder privaten Kranken- oder Pflegeversicherung nach Schulungen oder Pflegekursen zu dem Thema, das für Sie wichtig ist. Die Kosten für solche Schulungen oder Pflegekurse übernehmen in der Regel die Pflegekassen. Auch im Rahmen von Beratungsbesuchen durch Pflegefachkräfte kann man sich Tipps dazu einholen, wie sich die Pflege verbessern lässt.

Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel

Es gibt einige Geräte, die das Heben, Drehen oder Stützen von Pflegebedürftigen deutlich erleichtern können. Dazu zählen zum Beispiel eine Drehscheibe, eine Positionswechselhilfe, eine Gleitmatte oder ein Rutschbrett. Zudem gibt es Personenlifter, die das Umlagern und Heben übernehmen können. Wichtig ist, dass Sie sich mit der pflegebedürftigen Person vorab über die Verwendung der Hilfsmittel abstimmen. Die Kosten für viele Hilfs- oder Pflegehilfsmittel werden auf Antrag teilweise oder voll erstattet. Eine kostenlose Beratung zu individuell geeigneten Hilfsmitteln bieten örtliche Pflegeberatungsstellen oder Pflegedienste an.

Körperliche Unterstützung

Beziehen Sie Verwandte oder Bekannte bei den körperlich anstrengenden Aufgaben mit ein, beispielsweise beim Heben.

Möglichkeiten zur praktischen Unterstützung

Es ist wichtig, sich Unterstützung zu suchen. Pflegenden Angehörigen kann es schwerfallen, Kontrolle und Verantwortung bei der Pflege und Unterstützung abzugeben. Wichtig für pflegende Angehörige kann es davon unabhängig sein, eigene Belastungsgrenzen zu erkennen und diese einzuhalten.

Unterstützung aus der Ferne organisieren

Wenn man nicht vor Ort wohnt, ist es sinnvoll, sich an die Pflegestützpunkte zu wenden, die beim betroffenen Elternteil vor Ort sind. Hier kann man sich kostenlos beraten lassen. Es gibt mittlerweile auch technische Hilfsmittel, die zum Einsatz kommen, wenn hilfs- oder pflegebedürftige Menschen allein wohnen. Für Angehörige kann es sehr entlastend sein, wenn sie wissen, dass durch diese Technik im Notfall schnelle Hilfe organisiert wird - und sie darüber informiert werden.

Klarheit schaffen

Man sollte sich ehrlich damit auseinandersetzen, wofür man in Bezug auf die Pflege der Eltern zur Verfügung stehen will und kann. Wenn ich weiß, wofür ich zur Verfügung stehe und wofür nicht, kann ich das klar kommunizieren.

Entlastungsmöglichkeiten

Sie sollten sich unbedingt Hilfe holen. Braucht man eher eine organisatorische Entlastung? Oder eine emotionale Entlastung? Oder beides? Wer Hilfe in Bezug auf organisatorische Themen benötigt, sollte sich an die bereits erwähnten Pflegestützpunkte wenden. Wer emotionale Unterstützung benötigt, sollte sich Menschen anvertrauen, die ein offenes Ohr haben, zuhören können und ermutigen. Auch die Gespräche in Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige können entlastend sein.

Hilfe in der Hauswirtschaft

  • Reinigung der Wohnung
  • Wäschepflege
  • Einkaufen
  • Kochen

Diese Aufgaben können sich Angehörige und befreundete Personen entweder aufteilen - oder aber die Hilfestellung erfolgt gegen Bezahlung, wenn eine Person dafür eingestellt wird. Das geht beispielsweise über einen Minijob. Auch eine professionelle Reinigungsfirma kann beauftragt werden. Zur Finanzierung kann in den Pflegegraden 2-5 das Pflegegeld genutzt werden.

Hilfe in der Behandlungspflege

Benötigt eine Person Unterstützung zum Beispiel bei der Medikamenteneinnahme, dem Anlegen von Hilfsmitteln wie Kompressionsstrümpfen, der Wundversorgung, dem Blutzuckermessen oder dem Setzen von Insulinspritzen, kann ein ambulanter Pflegedienst diese Aufgaben übernehmen. Die Krankenkasse kann die Kosten tragen, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt und die Leistung von der Krankenkasse bewilligt wurde.

Unterstützung bei Betreuung und Beschäftigung

Spazierengehen oder einen kleinen Ausflug unternehmen, vorlesen, spielen oder Pflegebedürftige beaufsichtigen sind Beispiele für Maßnahmen der Betreuung. Es gibt einige Möglichkeiten, wie die Betreuung einer pflegebedürftigen Person auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Je nach Wohnort gibt es Organisationen, die ehrenamtlich bei der Betreuung helfen. Das können z. B. Nachbarschaftshilfen oder Kirchen, die Besuchsdienste organisieren, sein. Auch unter Angehörigen kann diese Aufgabe aufgeteilt werden. Alternativ kann die Hilfestellung gegen Bezahlung erfolgen, wenn eine Person hierfür eingestellt wird, beispielsweise über einen Minijob.

Hilfe bei der Körperpflege, dem Essen und Trinken (Grundpflege)

Die Hilfe bei der Körperpflege kann folgende Hilfestellungen beinhalten:

  • Hilfe beim Duschen
  • Hilfe beim Baden und Waschen
  • Hilfe beim Ankleiden
  • Hilfe bei Toilettengängen
  • Hilfe bei Essen und Trinken

Diese Hilfestellung kann dauerhaft von Familie, befreundeten Personen oder Nachbarn kostenlos erbracht werden. Oder die Hilfestellung erfolgt gegen Bezahlung, wenn eine Person hierfür eingestellt wird, beispielsweise über einen Minijob.

Übernahme von Fahrten

Für Fahrten zu Arztpraxen oder Krankenhäusern besteht die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Fahrtkosten trägt. Dazu muss in der Regel eine Verordnung vorliegen, die Ärztinnen und Ärzte nur ausstellen dürfen, wenn die Fahrt medizinisch notwendig ist.

Auszeiten von der Pflege nutzen

Es kann vorkommen, dass die Pflegeperson, die normalerweise die Pflege durchführt, ausfällt. Weil sie beispielsweise selbst erkrankt ist, beruflich verreisen muss, Urlaub macht oder aus anderen Gründen verhindert ist. Bei pflegebedürftigen Personen mit den Pflegegraden 2 bis 5 stehen für diese Situationen folgende Leistungen zur Verfügung:

  • Kurzzeitpflege
  • Verhinderungspflege

Pflege und Beruf vereinen

Hier hat ein pflegender Angehöriger die Möglichkeit, sich für maximal 10 Arbeitstage von der Arbeit freistellen zu lassen. Diese Situation wird als kurzzeitige Arbeitsverhinderung bezeichnet. Außerhalb einer Akutsituation können Arbeitnehmer:innen bis zu 6 Monate vollständig oder teilweise aus dem Job aussteigen, um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause zu pflegen. Das nennt sich Pflegezeit. Reicht das nicht aus, können Sie bis zu 2 Jahre teilweise aus dem Job aussteigen, um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause zu pflegen. Das ist die Familienpflegezeit. Während der Familienpflegezeit müssen Sie weiterhin mindestens 15 Stunden in der Woche arbeiten.

Pflege organisieren und verarbeiten

Sobald Sie einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung gestellt haben, - und auch, wenn Sie diese Leistungen schon nutzen, haben Sie das Recht auf kostenlose, umfassende und unabhängige Pflegeberatung. Die Beratung kann von der Pflegekasse oder einer unabhängigen Beratungsstelle, zum Beispiel einem Pflegestützpunkt, durchgeführt werden.

Der Rollentausch - ich bin doch dein Kind

Der Schritt vom Kind zur pflegenden Person für die eigenen Eltern kann emotional sehr belastend sein. Dieser Rollenwechsel kann eine Vielzahl von Gefühlen auslösen:

  • Gefühle von Verlust
  • Schuldgefühle
  • Überforderung
  • Angst vor der Zukunft

Wie gehe ich mit meinen Gefühlen am besten um?

  • Akzeptanz der Gefühle
  • Kommunikation
  • Setze Grenzen

Wer kann mir helfen?

  • Professionelle Pflegekräfte
  • Selbsthilfegruppen
  • Psychologische Beratung
  • Familie und Freunde

Wie kann ich mich körperlich entlasten?

  • Wissen und Fähigkeiten
  • Pflegehilfsmittel
  • Selbstfürsorge lernen

Selbstfürsorge lernen

Viele Pflegende wissen kaum noch, wie sie ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen sollen, weil sie sich so stark um andere kümmern. Genau hier kommt die Selbstfürsorge ins Spiel. Es bedeutet, dir selbst die Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, die du brauchst, um gesund zu bleiben - sowohl körperlich als auch mental.

Das Burnout-Syndrom

Ein Burnout entsteht durch Stress und anhaltende Überlastung, was zu einer tiefen körperlichen, geistigen und emotionalen Erschöpfung führt. Die Batterien sind leer. Obwohl keine Krankheit, muss ein Erschöpfungssyndrom unbedingt ärztlich behandelt werden.

Unterscheidungsmerkmale zwischen Burnout und Depression:

  • Depressionen entwickeln sich in der Regel plötzlich, ein Burnout eher schleichend.
  • Eine Depression betrifft häufig alle Lebensbereiche, ein Burnout nur vereinzelte Lebensbereiche.
  • Eine Depression entsteht meist OHNE äußere Einflüsse, ein Burnout entsteht WEGEN der äußeren Einflüsse.
  • Menschen mit Depression verspüren im Urlaub keine Erleichterung, Menschen mit einer Erschöpfung fühlen sich im Urlaub erleichtert.

Was sind die Auslöser eines Erschöpfungs-Syndroms

Die Ursachen eines Burnouts werden unterschieden in „Innere Auslöser“ und in „Äußere Auslöser“.

Innere Auslöser:* Schlecht „Nein“ sagen können

  • Sehr erfolgsorientiert und zielgerichtet sein
  • Anderen Personen gerecht werden wollen
  • Sehr perfektionistisch veranlagt sein

Äußere Auslöser:Für pflegende Angehörige ist das ganz konkret die häusliche Pflege.

Was sind die Auslöser eines Burnouts speziell bei pflegenden Angehörigen?

  • Körperpflege
  • Verantwortung übernehmen
  • Körperliche Anstrengung
  • Mangelndes Pflegewissen
  • Ständige Erreichbarkeit
  • Nächtliche Pflege-Einsätze
  • Immer weniger Zeit
  • Wesensveränderungen und damit verbunden Schuldzuweisungen
  • Mangelnde Wertschätzung
  • Eigene Körpersignale ignorieren
  • Druck von außen
  • Mangelnde Informationen über zustehende Pflegeleistungen
  • Keine Hilfe und Unterstützung
  • Angst vor schlechter Pflege im Heim
  • Rollenwechsel
  • Andere Schicksalsschläge

Was sind die Symptome eines Burnouts?

  • Starke körperliche und seelische Erschöpfung
  • Zynismus gegenüber dem pflegebedürftigen Menschen
  • Qualität der Pflege verschlechtert sich

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